Hallo Hebbe,
ich glaube, Du machst Dir diesbezüglich zu viele Gedanken. Bei dieser Art von Strainer hat ein solcher Federbügel eigentlich nichts verloren. Vielleicht vermisst der Besitzer das Teil schon anderweitig?
Hallo Hebbe,
ich glaube, Du machst Dir diesbezüglich zu viele Gedanken. Bei dieser Art von Strainer hat ein solcher Federbügel eigentlich nichts verloren. Vielleicht vermisst der Besitzer das Teil schon anderweitig?
Ich würde mal probieren, ein Taschentuch zwischen die Saiten und dem Klettband anzubringen, falls nicht das Verstellen der Saitenspannung doch noch genügt (was einmal funktioniert hat sollte wieder funktionieren können). Ein Taschentuch zwischen Saiten und dem Schlagboden anzubringen wird sich verbieten, dann liegt die Saite vor und nach dem Taschentuch auf, und das dürfte einen unangenehmen Buzz bewirken.
@ Lexikon:
für das große Loch ein Stück eines Trommelkessels in passender Größe nehmen, falls vorhanden, ansonsten eben ein Stück Holzleiste etc., dann von unten gegen das Loch halten und die Lochumrisse auf das Holzstück aufzeichnen, aussägen und einleimen.
Holzspachtel lässt sich leicht verarbeiten und hält gut, damit die verbleibenden Ränder auffüllen.
@ Friesendrummer: Der Aufwand, einen perfekten Decklack auf einem bearbeiteten Holzkessel herzustellen, ist unglaublich hoch, Aufwand und Ertrag stehen in keinem Verhältnis, zumal Du das als Anfänger - mit Verlaub - nicht zufriedenstellend hinbekommen wirst. Bei vielen älteren Sets ist Luan verarbeitet (philippinisches Mahagoni), und das reißt sehr schnell aus, wenn Du die Folie ablöst. Dass ein Kessel hinterher so aussieht wie bei Bruzzi ist hohe Handwerkskunst und im Zweifel nicht zu schaffen. Bauen / Basteln ist toll, aber übernimm Dich nicht, sondern mache etwas, was Du hinbekommen kannst.
A propos: wer hat sich das alte Yamaha geschnappt? Ich habe ein wenig Erfahrung mit Echtfurnierverarbeitung, das hätte mich echt gereizt ..
Also: wenn Du es wieder loswerden willst, bei mir bekommt es Leimasyl!
Die Gitarre hat eine Standardgröße, auch wenn es nicht so aussieht ...
War ja aber auch ein Super Angebot. Ich wäre auch fast nach München gefahren ...
Mit dem alten Premier lohnen sich ordentliche Felle. Ich habe ähnlich gute Erfahrungen mit den Spike-Fellen gemacht wie Druffnix, aber bei den weiß aufgerauten Fellen hält manchmal die Beschichtung am Rand nicht. Aber für klare, glatte Felle von Spike sehe ich keine Einschränkungen.
Das Premier ist grundsätzlich keineswegs schlecht, die dünnen Kessel können richtig klasse klingen. Allerdings solltest Du schauen, ob die Kessel plan sind. Ich habe mir eines zugelegt und muss alle Kessel nacharbeiten / plan schleifen. Es sind zwar keine groben Unebenheiten, aber für Schwierigkeiten beim Stimmen reicht es allemal. Und der Sound eines planen und gut gegrateten Kessels ist aus unebenen Kesseln auch mit den teuersten Fellen nicht rauszuholen. Das plan machen ist kein Hexenwerk, dazu findest Du auch hier im Forum einige Beiträge. Mir ist es immer wieder ein Rätsel, wie industriell hergestellte und bearbeitete Kessel unplan sein können, aber selbst bei Noble & Cooley (Danke nochmals für den Link zum Film, sehr gelungen!) sieht man, dass ohne Nacharbeiten zu viele Ungenauigkeiten bleiben ...
Ich bin wohl etwas altbacken. Ich gehe immer noch davon aus, dass man eine gute Homepage haben sollte, aber das scheint nicht mehr gefragt zu sein.
Auf den Photos ist zu sehen, dass die Schnur die Lötplatte vom Aufliegen abhält. Hier liegt der Hund (der Snareteppich) begraben. Wenn das behoben ist, sollte einem tadellosen Funktionieren nichts im Wege stehen. Gutes Gelingen!
Hallo Thorsten,
schick mir doch mal ein Bild der vorhandenen BD-Hardware, lege einen Meterstab daneben. Vielleicht habe ich noch etwas in meinem Fundus ... wie gehabt.
Beste Grüße
Martin
Bei mir ist es zwar schon ziemlich lange her, dass ich angefangen habe, aber für mich hört sich das an, als ob Du Dich selbst blockierst, und zwar durch die Angst, das in der Musik auf Dich Zukommende (irgendein Break, Fill etc.) nicht richtig spielen zu können. Und sobald Du diese Befürchtung hast, verkrampfst Du. Das hört man am Mikrotiming, an verhaltenem Spiel, an Ungenauigkeiten etc.
Aber weshalb solltest Du Dich blockieren? Zunächst kommt es darauf an, dass Du einen guten Groove spielst, viel mehr machen viele andere, aber durchaus berühmte Schlagzeuger auch nicht, und das ist musikalisch gesehen auch unsere Aufgabe. Ich habe auch lange Zeit gemeint, kompliziert spielen zu müssen, damit ich selbst und auch jeder andere weiß, wie gut ich irgendeine musikalisch anspruchsvolle Sache kenne. Doch das ist unklug. Durch eine Mitwirkung in einer Blues- und Funkband bin ich darauf gekommen, mich deutlich zu reduzieren und mich zu konzentrieren (und zurückzunehmen) auf den Groove, und siehe da, es funktioniert prima. Oft ist es viel besser, den Groove durchzuspielen, als komplizierte Figuren "mitzuklopfen", denn wenn alle daran Mitwirkenden auch nur eine Winzigkeit aueinanderliegen, fängt es an zu wackeln, und sofort ist der Groove weg.
Was ich sagen will: konzentriere Dich auf die Begleitung, habe Spaß daran, werde sicher, habe keine Angst davor, etwas nicht zu können, spiele das, was Du gut kannst (es heißt ja auch Musik spielen, das ist viel besser als Musik machen). Mit der Zeit wirst Du immer sicherer und kannst Dich dann auch mehr trauen. Wenn Du Dich nicht traust, spielst Du nicht, dann hast Du keine Übung (und das ist das zentral Wichtige), dann klappt es nicht gut, dann traust Du Dich nicht .... Durchbreche den Teufelskreis. Ich drücke Dir die Daumen, lass Dich nicht entmutigen!
@ Dany: "noch kleiner als ich"? Du bist doch die Größte!
Weniger ist manchmal mehr.
Auch wenn es eine andere Art von Musik ist: Nate Smith kommt bei den "Fearless Fighters" mit Bassdrum, Snare und Hihat aus. Große Klasse!
Ich mache Dir wenig Hoffnung auf ein gelingendes Projekt zum niedrigen Preis. Die Kessel sind mW foliert, und der Aufwand, diese zu kürzen, ohne die Folie zu beschädigen ist sehr groß. Ein professioneller Anbieter kann das nicht für ein paar Euro machen; das Risiko, dass die Folie beim Ablängen mit der Säge reißt, ist sehr groß. Außerdem ist die Folie an manchen Billigsets - wozu auch das 507 zählt - nur an wenigen Stellen verklebt, oft an den Außenkanten. Wenn Du dort ablängst, ist auch die Verklebung weg ... Und wenn Du das eine Tom kürzt, dann sollte das andere nicht dieselbe Kesseltiefe haben, das sieht nicht gut aus ... Und tatsächlich macht ein Zoll den Kohl nicht fett. Stell Deinen Sitz etwas höher ein, dann bekommst Du wieder im Bereich des Oberkörpers eine entspannte Sitzhaltung.
Warte lieber, bis Dir ein gutes Gebrauchtes mit kurzen Kesseln unter die Finger kommt. Ich habe kürzlich für relativ kleines Geld ein Dixon mit flachen Kessel bekommen, daran habe ich viel Freude.
Schick mir mal ein Photo, vielleicht habe ich etwas Passendes in meinem Ersatzteilfundus (keine Sorge, Geld will ich hierfür nicht). Wäre doch schade, wenn das Set nicht komplett wäre, das sieht doch - zumindest auf den Bildern - noch sehr gut aus.
Als begeisterter, aber nicht ausgebildeter Handwerker schließe ich mich Beeble an. Einen Kessel zu kürzen, plan zu machen und zu graten ist keine Raketenwissenschaft. Wenn ich das (schon viele Male) erfolgreich geschafft habe, schafft das ein Schreiner sowieso.
Hier kommt die Erklärung für die Schwierigkeit bei folierten Kesseln:
Selbst wenn man ein sehr feines Sägeblatt an der Kreissäge nimmt, ist die Gefahr sehr hoch, dass die Folie einreißt, gerade wenn sie schon etwas älter und stabiler ist. Das kann man minimieren, indem man die Schnittstelle mit Kreppband überklebt, aber das ist keine Garantie. Also bleibt nur, die Folie ca. 1 cm vom vorgesehenen Schnitt entfernt ringsum mit der Japansäge von Hand abzulängen, und das ist mühsam, wenn man keine Führung hat und den Kessel dabei nicht mit anschneiden/-sägen will.
Die Hardware muss sowieso entfernt werden, dann ist das Versenden im Karton 60x60x60 gar kein Problem, das reicht auch noch für gute Tasche, zB Gewa. Dann kommst Du mit 50 Euro für 2 x Versand und Karton gut zurecht. Ich rate nur, auf einen ausreichend stabilen Karton zu achten, bei Ebay werden auch viele dünne Kartons verkauft, alles unter 6 - 8 mm Wandstärke empfiehlt sich gar nicht. Das Kürzen und Graten ist an sich kein Problem, das habe ich schon häufig gemacht. Schwieriger wird es, wenn die BD foliert ist, dann gilt es, zunächst die Folie sorgfältig und aufwändig zu kürzen und dann erst den Kessel. Vorher gilt es aber , zu klären, ob Du mit den gewünschten Maßen hinkommst. die Böckchen auf der gekürzten Seite sollten nach Möglichkeit so weit weg vom (neuen) Rand entfernt sein, wie die auf der im Original belassenen Seite. Du musst auch zusehen, wie Du mit der BD-Rossette zurechtkommst und mit den BD-Beinen. Das will gut geplant und gut gemessen sein, sonst kann das auch ins Auge gehen.
Ich spiele seit zwei Jahren (mit Corona-Pause) Tuba, und das hat mich musikalisch, auch für das Schlagzeug, weitergebracht. Eine der Bands (in der ich Drums und Tuba im Wechsel spiele, spielt viele Arrangements von Seb Skelly, schaut euch das mal bei Youtube an, das fetzt teils ganz schön und macht riesig Spaß. Weshalb hat mich das weitergebracht? Zum einen trainiert man ganz nebenbei die Fähigkeit, vom Blatt zu lesen und notentechnisch souveräner zu werden. Zum anderen nehme ich das Zusammenspiel zwischen Bass und Drums ganz anders wahr, das ist dann aus einem Guss. Und überdies ist es für mich viel einfacher, die Bassnoten mitzulesen, als zB 48 Takte mehr oder weniger dieselbe Notation für das Schlagzeug, da schalte ich ab und verlasse mich doch wieder auf mein Gehör. Bei den Bassnoten bin ich immer orientiert und konzentriert (die Sprünge innerhalb eines Stückes sind bei Schlagzeugnoten schwierig mitzuverfolgen aus og Gründen), man hört mehr auf die Harmonien, und die Notation für Drums ist ja oft sowieso ziemlich grauslig; entscheidend sind oft nur wenige Passagen, der Groove lebt von Kleinigkeiten, die entweder kaum notentechnisch darstellbar sind oder bei Notation viel zu unübersichtlich wäre. Für die meisten Schlagzeugnoten gilt: es fehlt das Salz in der Suppe. Also für mich das Resümee: Bass lernen kann ich nur empfehlen!