Beiträge von odd-meter1701

    Also ich schaffe die Cyro-Behandlung ganz easy. Mein Proberaum ist die meiste Zeit nicht geheizt (geht aber nie unter 0 Grad). Meine Becken, die Drumsets, die zwei E-Bässe, zwei Tuben, das E-Piano und die Verstärker-Anlagen: kühl und trocken gelagert. Feinste molekulare Umwandlung zu einer homogenen und damit gleichmäßigen Gitterstruktur durchweg sogar bei den Mesh-Heads, da sieht man das besonders gut! Wenn ich das noch ein paar Jahre weiter treibe, bekomme ich von einer amerikanischen Universität den Doktor in Metaphysik.

    Ich habe mir ein Premier Outfit 202/303 (mit zwei Tomhaltern auf der BD) mit 20 / 12 / 16 in White Marine gegönnt, Baujahr ca. 1968; nicht ganz mein Jahrgang, aber fast. Das Set klingt unglaublich gut: hochwertige, dünnwandige Kessel mit Verstärkungsringen. Das Set ist top erhalten, die Folie intakt, ein wenig gelblicher als der Originalzustand, das ist dem UV-Licht geschuldet. Die Spannreifen sind Original (klasse Teile!). Auf der Unterseite der Toms sind sogar noch die Original-Resofelle, das tut dem Klang überhaupt keinen Abbruch! Der Vorbesitzer hat das Set gerettet, als es gerade in dem Müllcontainer gewandert ist, buchstäblich in letzter Minute. Die Snare war leider nicht mit dabei, aber man kann ja nicht alles haben. Bei einer Dokumentation über Udo Lindenberg sieht man ihn kurz als jungen Schlagzeuge an einem solchen Set sitzen. Ist also wohl was für Profis .. Ich behalte es trotzdem für mich.

    Ich bin kein Physiker, daher die - vielleicht dumme - Frage, weshalb man der Herstellung von z.B. Messerstahl nach dem Abschrecken des glühenden Stahl diesen nochmals "erwärmt" (mW auf ca, 300 - 40 Grad Celsius); dies soll geschehen, damit der Stahl nicht spröde bleibt. Kann man dies physikalisch nachvollziehen? Ich denke allerdings, dass solche Erwärmungsprozesse bei der Beckenherstellung geschehen und dass beim Endprodukt keine physikalischen Änderungen in der Metallstruktur mehr passieren. Dass sich Becken im Laufe der Jahre klanglich verändern, dürfte an der Patina (oder dem haftenden Schmutz, Schweiß, Fette etc.) liegen, da treten dann wohl schon manche Obertöne zurück (was ja nicht immer zwingend schadet).

    Ich bin kein Physiker, daher die - vielleicht dumme - Frage, weshalb man der Herstellung von z.B. Messerstahl nach dem Abschrecken des glühenden Stahl diesen nochmals "erwärmt" (mW auf ca, 300 - 40 Grad Celsius); dies soll geschehen, damit der Stahl nicht spröde bleibt. Kann man dies physikalisch nachvollziehen? Ich denke allerdings, dass solche Erwärmungsprozesse bei der Beckenherstellung geschehen und dass beim Endprodukt keine physikalischen Änderungen in der Metallstruktur mehr passieren. Dass sich Becken im Laufe der Jahre klanglich verändern, dürfte an der Patina (oder dem haftenden Schmutz, Schweiß, Fette etc.) liegen, da treten dann wohl schon manche Obertöne zurück (was ja nicht immer zwingend schadet).

    Bei dieser Farbe ist das Problem, dass diese Kessel aus Mahagoni sind, weshalb die Struktur des Holzes anders ist (jedenfalls auf den Produktphotos), und der Verlauf von Dunkel ins Helle. Wenn allerdings die BD lang genug wäre, könnte man Kürzen auf beiden Seiten, womit die dunkelsten Stellen wegfallen würden. Ich denke aber, dass der Verlauf nach wie vor noch zu deutlich zu sehen wäre. Bei der BD ist nach meiner Erfahrung eine geringfügige Abweichung ins dunklere nicht problematisch, zumal man idR von vorne zu sehen und oftmals sowieso bei Kunstlicht zu sehen ist.

    Ich denke, dass man ein einigermaßen zufriedenstellendes Ergebnis nur bekommt, wenn man einen Kessel nimmt, der wenigstens an der Außenschicht eine Lage aus Maple aufweist, und wenn das Holz weder bereits eingelassen noch lackiert ist. Das unbehandelte ("rohe") Holz muss lasiert und dann klarlackiert werden (aus meiner Halblaiensicht). Grundsätzlich sollte die BD in Gloss Maple hinkommen, dann müsste man aber die vorhandene Lackierung allerdings abschleifen, um die Lasur ins Holz zu bringen. Das macht aber keinen rechten Spaß.

    Jedoch: die Hardware sollte hinkommen. Wenn also kein "Neubau", dann also zu einem vertretbaren Preis die andere BD kaufen. Ich würde mich allerdings vorher beim Lackierer Deines Vertrauens informieren, ob und wie er das Rosewood Gloss Finish aus seiner fachlichen Sicht hinbekommt. Eine andere Möglichkeit wäre, eine andere BD mit passendem Finish aus einer anderen Serie von Gretsch zu beziehen (falls es so etwas gibt) und diese dann auf die gewünschte Länge umzubauen. Bei den BDs dürften klangliche Unterschiede kaum hörbar sein.

    Ich bin ja ein Freund von DIY oder Umbauten, aber das scheint wenig speziell und auch nicht roadtauglich:


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    Böse Zungen sagen, das sei das erste Schlagzeug, was der hoch geschätzte Bruzzi gebaut hat. Das ist natürlich grob und infam erstunken und erlogen!

    Im Ernst: Bruzzi baut famose Trommeln!

    Wenn das Verhältnis zwischen Länge und Durchmesser stimmt und die Form in etwa passt sollte das überschaubar sein. Ehrlicherweise halten wir den Stick ja auch nicht in exakt derselben Position, so dass dies sowieso ständig variiert. Und wann man die Sticks schon hat und sie einem im Ist-Zustand nicht gefallen, weshalb dann nicht ändern? Kaputt macht man ja eigentlich nichts ..

    10,5 mm dürfte ein massiver Stab sein. Wenn man den biegen will, sollte man ihn vorher ausreichend erwärmen, z.B. mit einer Handlötlampe. Einspannen in den Schraubstock und über den Stab ein stabiles Rohr (z.B. aus einem Beckenständer), und der erwärmte (tatsächlich heiße) Stab lässt sich biegen wie Butter ...

    Wenn Du Schnüre verwenden willst (ich bevorzuge das) kannst Du die Spannreifen durchbohren; es empfiehlt sich, dass man sich hierbei an die Maße der Schnuraufnahme (Löcher) des Snareteppichs hält. Ich verwende gerne einen Stufenbohrer, mit dem kann man ein Loch auch schnell vergrößern bei Bedarf; 8 mm sollten es schon sein. Für das Halteband: das Flexen ist ebenfalls kein Problem, dazu sollte man die Enden allerdings mit einem ordentlich großen Bohrer vorher bohren und dann das verbleibende Stück herausschneiden. Entgraten nicht vergessen, sonst sind die Halteschnüre schnell perdu ...

    Hallo Philipp,


    wenn Du Dir die Sticks von Vic Firth schon zugelegt hast, dann bringe sie doch einfach auf die Länge der ProMark (wenn das Verhältnis zwischen Stärke und länge identisch ist, auf dieselbe Länge, ansonsten wurde ich im Verhältnis kürzen). Es könnte doch einen Versuch wert sein und Deine Suche zu einem guten Ende führen.

    Falls Du den Fuß auf die richtige Länge bringen kannst (wenn er es nicht schon ist) kannst Du an dem Teil, an dem die Schraube/das Gewinde ausgebrochen ist, würde seitlich, also sozusagen links und rechts vom "Ausbruch" je ein Loch bohren, ein Gewinde schneiden und dann eine kurze Schrauben eindrehen, die den Ausziehteil des Fußes hält; das sollte eigentlich gelingen und genügen. Komplett durchbohren, also den inneren Teil des Fußes mit durchbohren und dann einen Gesamtstift setzen, ist auch eine Option, aber sicher mühsam.


    So verliert man zwar die Möglichkeit, den Inneren Teil einzuschieben, das braucht es oftmals aber ziemlich selten, wenn überhaupt, meist reicht das Wegklappen zur Seite.