Es fühlt sich für mich irgendwie jämmerlich an hinter einem edrum.
Liebe Dany, weißt du was, wenn du die Möglichkeit hast, komm vorbei bei mir, ich lad dich ein! Zwei sehr unterschiedliche eDrum-Sets und Abhören warten auf dich. Und danach berichtest du dem Forum den Jämmerlichkeitsfaktor. Vielleicht ändert der sich ja durch einen Besuch bei mir (hab auch immer Torte und Craftbier im Proberaumkühlschrank). 
Lieber Nick,
ich bin in den ersten 47 Jahren meines Lebens erst einmal in Hannover "vorbeigekommen" (umsteigen am Flughafen), wird sich also eher nicht ergeben
Wenn doch, nehm ich das Angebot gern an, nicht zuletzt wegen Torte und Bier
Ich kann mir sogar vorstellen, dass ich bei deinen Sets sagen werde "cool, muss ich jetzt ehrlich zugeben, dass mich das ein wenig beeindruckt", aber ich verwette meine rechte Hand, dass mich das niemals "umpolen" würde in meiner Einstellung "A vs. E", weil es bei mir eben AUCH eine sehr emotionale Entscheidung ist.
Ich bin überzeugt davon, dass DEIN edrum nicht dem entspricht, von dem ich bei der allgemeinen "A vs. E" Diskussion ausgehe, nämlich einem von-der-Stange-Einsteiger-dings (und nicht nur unbedingt ein 500€ Schrott, auch ein 1000€ Dings, für das sich wohl die meisten Anfänger entscheiden).
Ich bin überzeugt davon, dass du wohl einer der wenigen hier bist, die sich schon viele Jahre sehr intensiv mit edrums beschäftigen und dich gut auskennst und dementsprechend technisch gut klingendes Zeug hast. Aber wie gesagt, das, was mich abstößt bei edrums, ist nicht so sehr der Sound, denn natürlich klingt mein totgedämpftes Zeugl zum üben noch viel weniger gut, aber es fühlt sich halt echt an, "erdig", der Sound ist mir dabei ziemlich wurscht zum üben von Bewegungsabläufen, Koordination etc. Bei "anfühlen" mein ich auch jetzt nicht mal so wirklich das haptische Feedback beim spielen, denn das ist ja bei meiner Übe-"Mutante" auch nicht wirklich wie an einem echten lauten Schlagzeug. Ich meine echt dieses fühlen durchs anschauen.
Vielleicht war "jämmerlich" nicht das richtige Wort, so wie es bei dir ankam, ich tu mir schwer, das Gefühl zu beschreiben, das wir "A-Drummer" haben, wenn wir eine schönes Set sehen. Das stellt sich einfach nicht ein bei einem edrum. Bei mir zumindest. Es ist dieses zufriedene "stolze" (auch ein blödes Wort) Grinsen, das man hat, wenn man hinter einem echten Schlagzeug Platz nimmt. Ein edrum ist da mehr "Mittel zum Zweck" (so wie S.. mit einer Gummipuppe - man möge mir diesen frivolen Vergleich verzeihen).
Ich möchte aber betonen, dass dieser optische Faktor, der widerum in diesem speziellen Gefühl resultiert, natürlich nicht der einzige Grund für mich ist, aber ich streiche den hier so hervor, weil alle anderen Faktoren schon von anderen hier ausführlichst beschrieben wurden. Ich halte es aber für einen sehr wichtigen Faktor.
Für manche vielleicht aber auch gar nicht. Ich will ja nicht sagen, dass meine Einstellung ggü edrums allgemeingültig ist, aber ich bin sicher, dass ich nicht ganz alleine bin mit dieser Einstellung.
Das hat jetzt irgendwie nicht mehr ganz so viel mit dem Titel des Threads zu tun, aber irgendwie halt doch mit der ganzen "A vs. E" Diskussion.
Korki: da hast du schon recht, man weiß nicht, ob die nicht auch aufgehört hätten, wenn sie auf einem echten gelernt hätten. Ich weiß nur von einer dieser 3 Personen, dass sie immer wieder auf mein Set schielt und sagt, dass sie schon viel mehr Spaß dran hätte und vielleicht weitergemacht hätte, wenn sie sowas hätte.
Warum ich mich überhaupt an einer Diskussion "A vs. E" beteilige ist, weil ich denke, ich bin nicht die einzige, die hier mit diesem seufzenden "wegen Lärm muss ich halt den Kompromiss eines Edrums eingehen" ankommt. ICH wusste damals nicht, dass man ein echtes lautes Schlagzeug so präparieren kann, dass es wohnungstauglich wird (und dann natürlich nicht mehr nach lautem Schlagzeug klingt! das ist und war mir völlig klar), und ich denke, man sollte diese seufzenden Neulinge darauf hinweisen, dass es diese Möglichkeit gibt. Wenn sie dann sagen, naja, sie wollen schon auch "lauten Drumsound" zumindest über KH, dann werden sie sich eh für ein edrum entscheiden, aber ICH bin EWIG dankbar, dass ich den Kompromiss nicht eingehen musste. Ich wäre ganz sicher noch in keiner Band und hätte ganz sicher nach spätestens 1 Jahr wieder mehr Zeit am Golfplatz verbracht und irgendwann ganz aufgehört (mit trommeln, nicht mit Golf). Ganz sicher. Das gilt aber natürlich nur für mich, und von mir kann ich das so ganz sicher behaupten, weil ich mich kenne 
Edith meint, ich hab noch was wichtiges vergessen!!! Das Instrument besser kennenlernen, indem man es „zerlegt“, kaputte oder ältere Trommeln restauriert, Einzelteile tauscht. Vielleicht kann man das auch mit edrums, aber ich denke, wenn ich so einen trigger zerlege, ist er kaputt 😅
Das stimmen, neu aufziehen von Fellen, Teppich auswechseln.... macht man das bei edrums? Ok, man könnte das jetzt als Argument FÜR edrums sehen, weil man sich das erspart, aber ich finde, das macht AUCH den Reiz des Instruments aus.