Beiträge von danyvet

    ad low volume Becken und meshheads & co zum leisen spielen auf einem echten (akustischen) Schlagzeug:
    Ich hab sowas, die L80 Becken von Zildjian, man hört halt mit normalen Sticks gespielt fast nur Anschlaggeräusch, ich spiel mit Rods, da klingen die Dinger etwas besser und noch leiser. Auf den Toms und Snare hatte ich lange Zeit diese Sound-off-Lappen von Evans. Soundmäßig halt überhaupt nicht das, was wie ein Schlagzeug klingt, und auch vom Spielgefühl her völlig anders, für mich wars zum üben (der Koordination und Bewegungsabläufe) aber vollkommen ok. Was der Vorteil an sowas ist: man kann in Nullkommanix ein lautes Schlagzeug draus machen (vielleicht könnt ihr ja mit den Nachbarn ein Abkommen machen, dass ihr z.b. 1x pro Woche 1 Stunde laut spielen dürft ohne den Nachbarschaftsfrieden zu zerstören?)
    Inzwischen hab ich mir den Luxus von RTOMs gegönnt, was dem Spielgefühl von echten Fellen doch recht nahe kommt und auch vom Sound her schon mehr nach Schlagzeug klingt, aber halt viiiiiel leiser. Vorteil ggü Meshheads: die RTOMs sind ruckizucki entfernt und wieder aufgesetzt, wenn man zwischendurch mal laut spielen will/darf. Nachteil: teuer.
    Wie Two schon schrieb, ist so ein in welcher Art auch immer modifiziertes/abgedämpftes Schlagzeug meist "nur noch als Übegerät ohne jeden musikalischen Anspruch zu gebrauchen". Man kann natürlich noch Trigger drauftun und so ein Moduldings kaufen, dann kann man über Kopfhörer doch drumsound haben... auch wieder Kosten... darüber kann ich aber nix berichten mangels Erfahrung.
    In Wahrheit geht nur: entweder Übegerät mit ein bissi bis viel (je nachdem welche Variante) Spielgefühleinbuße und massive Soundeinbuße (was man aber ja will, wenn man es auf Zimmerlautstärke bringen will), oder eben echten Sound und echtes Spielgefühl bei massiver Lautstärke, auch wenn leise gespielt, wobei ich denke, letzteres wär in einem Einfamilienhaus noch vertretbar (?), aber man muss ja nicht nur leise spielen üben, auch laut spielen muss geübt werden.

    Ich will zwar nicht Werbung für A1 machen, ich hab auch einen anderen Mobilfunkanbieter, und hier kommen eh die meisten nicht aus Ö, aber der Werbespot ist einfach zu schön, um ihn nicht zu erwähnen ^^

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    wir hatten bei der Coverband auch seit Ende des Frühlings-Lockdowns so einen Plexiglas-Paravent für Sänger und Mundharmonikaspieler, also die, die keine Masken tragen konnten. Übern Sommer, wo die Infektionszahlen sehr niedrig waren, haben wir die nicht verwendet, aber die letzten Wochen schon wieder.
    Abgesehen davon, dass es jetzt durch unseren "Lockdown 2.0" eh nicht mehr erlaubt wäre, haben wir schon die Woche davor in allen 3 Bands beschlossen, die Proben jetzt mal auszusetzen. Und spätestens seit letzter Nacht bin ich froh, dass wir im Moment nicht proben, der Proberaum meiner Mädels und puca liegt mitten im Zentrum, wir hätten da die Nacht verbringen müssen, ohne Verbindung zur Außenwelt, weil wir da unten keinen Internetempfang haben und die Innenstadt so gut wie abgeriegelt war. Es war eine entsetzliche Nacht, ich bin immer noch ganz geschockt und Corona ist grad gedanklich sehr weit weg, die schwerstverletzen Opfer des Terroranschlags haben die Spitäler jetzt gerade noch gebraucht, wer weiß, wieviele Neuinfektionen da noch dazukommen dadurch, dass sehr viele Menschen stundenlang in den Lokalen eingesperrt waren (es war sogar eine Kulturveranstaltung irgendwo im Zentrum mit 1000 Besuchern...)
    Das zeigt jetzt auch sehr schön und schmerzlich, dass social distancing im Moment dringender denn je ist, denn durch die gestrige Nacht könnten natürlich nochmal ganz viele demnächst die eh zum Teil schon fast vollen Intensivstationen brauchen ;( deshalb muss man immer schauen, dass noch genügend in Reserve sind und nicht erst handeln, wenn die schon voll sind. Nicht nur ü80-jährige können jederzeit ein Intensivbett brauchen, es ist zwar nicht bekannt, wie alt die Opfer der gestrigen Nacht sind/waren, aber ich denke, das sind/waren keine ganz alten, die "eh nimma lang gelebt hätten" ;( es ist so traurig, was da passiert ist, ich bin vollkommen fertig nach dieser Nacht. Diese Angst, wenn das so nah passiert...
    Aber sorry, ich will jetzt nicht das Thema dieses Threads in eine andere Richtung lenken, bin nur so geschockt

    Die Meinung eines Prof.Dr.Bhakdi wird da wohl unerhört in den Weiten des Alls verhallen

    und das ist gut so, denn einer der meint, die pandemie sei vorbei, weil zwar die zahl der neuinfektionen steigt, aber nicht die zahl der schwer erkrankten (intensivpflichtigen) und die zahl der toten, der lebt wohl irgendwo, nur nicht in der realtität. dass die intensivstationen demnächst aus den nähten platzen und auch die zahl der toten rasant steigt, kann wohl jeder blinde sehen. ich kann nur dringend abraten, diesem typen zu glauben.


    ansonsten gibts ein +1 von mir für den post von jürgen

    Ich bin sehr interessiert an deinen Erfahrungen mit der App, ich hab sie mir auch gekauft, weil ich das auch ausprobieren möchte, bin aber noch nicht dazugekommen, mich eingehender damit zu beschäftigen, ist doch sehr umfangreich 8o hab nur mal kurz ausprobiert, ob es überhaupt funzt, bin mir aber nicht sicher, ob ich es richtig gemacht hab, da ich fast nicht glauben kann, dass ich so ein gutes Ohr hab (bei mir war auch kaum unterschied an den einzelnen Stimmschrauben, nur bis zu 3 Hz Unterschied an vereinzelten Schrauben, die meisten auf 1 Hz genau 8| )
    Vielleicht hab ich auch die falsche App.... ich konnte nicht wählen, ob ich eine Testversion nehme oder ob ich sie nur für 1 Jahr kaufe. Im App Store hab ich sowas auch noch nie gesehen, dass man pro jahr zahlt. Hast du auch ein iPhone, oder android?

    Nette Anekdote am Rande, die ich gerade von Angela Smith gelesen hab, die Autorin des Buches „Women Drummers“, welches ich auch daheim hab:



    Viola hatte das Buch in den letzen Tagen vor ihrem Ableben immer bei sich und die Leute um sie gebeten, ihr daraus vorzulesen, weil sie schon zu schwach war, es selbst zu lesen. Es mag vielleicht blöd klingen, aber wenn man so eine Story hört und dann „dasselbe“ Buch in die Hand nimmt, ist das schon ein eigenartiges Gefühl, wenn man weiß, für diese tolle Frau war dieses Buch in den letzen Tagen offenbar sehr bedeutend. Es erfüllt mich mit einer Art „Stolz“ oder „Ehre“, wenn ich dieses Buch in die Hand nehme. Oder irgendeine Art „Verbindung“, klingt doof, aber ihr versteht, was ich meine.

    Eine Ikone für weibliche Drummer, eine Legende!
    Sie war nicht nur eine der ersten professionellen Schlagzeugerinnen, sondern vermutlich auch eine der ältesten - am 29.11. dieses Jahr wäre sie stolze 108 (einhundertacht!) Jahre alt geworden, hat über 80 Jahre lang Schlagzeug gespielt und zumindest voriges Jahr immer noch ab und zu in 2 (lokalen) Bands in Costa Mesa getrommelt, bezeichnenderweise hieß eine davon „Forever young Band“.
    Früher war sie auch bekannt als „America‘s fastest girl drummer“.
    Vor zwei Tagen ist sie friedlich eingeschlafen.


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    Hier noch ein Video, wo sie an ihrem 103. Geburtstag am Tisch trommelt - „it‘s my drumming that‘s kept me young“ <3


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    Im übrigens war sie die langjährigste Zildjian Endorserin (nicht nur unter den Endorserinnen, es gibt auch keine männlichen Endorser, die schon länger Zildjian endorsen)

    Es ist nur am Crash und an Stellen die ich durchaus mit dem abstoppen in Verbindung bringen würde

    Das ist interessant, ich weiß, dass ich auf einem meiner 505er auch ein paar vereinzelte grüne Flecken hab, aber ich hab nur ein Ride und HiHats, also eher nix mit abstoppen. Muss ich gleich mal nachschauen, falls ich die daheim hab, wenn nicht, bei nächster Gelegenheit, wenn ich wieder in den Proberaum komme (was vielleicht möglicherweise bald wieder etwas ausfallen wird, so wie sich die Zahlen rasant entwickeln, haben wir in spätestens zwei Wochen wieder lockdown in Wien/Ö :pinch: )

    Ich hab neugierhalber auch mal mit einem Fachmann kommuniziert, der meinte, dass die grünen Flecken ziemlich sicher von Obst oder dgl. kommen, Fruchtsäure greift das Zink in der Legierung an und wenn man das wegmacht, sollte es drunter rötlich sein, also das „reine“ Kupfer.
    Vielleicht kommt das deshalb eher seltener vor, weil Becken für gewöhnlich eher mit Bier und Schweiß als mit Obst (Fruchtsaft?) in Kontakt kommen?
    Ich muss - falls mein Bekannter da falsch liegt - dazusagen, dass ich ihm nur das Foto geschickt hab und erklärt hab, worum es geht.
    Interessant allemal. Ich werde, wenn ich ihn wieder mal live sehe, noch eingehender mit ihm drüber reden, das interessiert mich jetzt


    Edith will noch nachwerfen, dass Dany weiß, dass bronzebecken nicht aus Kupfer + Zink, sondern Kupfer + Zinn sind. Aaaaber, nachdem diese Grünspanflecken ja doch nicht auf allen alten Becken zu finden sind, die nicht dauernd poliert werden, sind die Legierungen vielleicht nicht so sauber und es ist in den bronzebecken doch auch Zink drin? Nur so als unfachfrauliche Überlegung in den Raum geworfen.... unter dem Stichwort Bronze findet man bei Wiki zb. diesen Satz „Zink kann unter Umständen die halbe Menge Zinn ersetzen; es kommt aus wirtschaftlichen Gründen zum Einsatz“


    Das ist natürlich richtig. Andererseits: Wenn mich jemand fragt, welchen Neoprenanzug er sich kaufen soll, um den Rhein zu durchqueren, ist die Frage, warum er das machen möchte, schon nicht ganz sinnlos. Wenn die Antwort ist "damit ich auf die andere Seite komme", würde ich ihm auch zuerst die Brücke nebenan zeigen.


    Konstruktiv formulierte Alternativvorschläge oder gänzliches Abraten finde ich schon auch hilfreich. Auch wenn man nicht explizit darum bittet (oft weiß man ja selbst eben nicht, dass es bessere Alternativen gibt).
    Oft wird aber auch alles so zu Tode optimiert, dass der eigene Lernprozess durch Ausprobieren und vor Allem der Spaß am testen, Basteln und an Fehlern auf der Strecke bleibt.
    Ist alles wier immer und überall ein schmaler Grat...

    Haha, ich würde dem antworten: "nimm einen, der bequem sitzt, dick genug für das kalte Wasser ist und der dir farblich zusagt" :D


    Und: eben!! Du schreibst von Spaß am testen, Basteln usw... vielleicht macht es auch mehr Spaß im Neoprenanzug durch den Rhein schwimmend auf die andere Seite zu kommen, als über die Brücke zu gehen. Der Weg ist das Ziel :)
    Ich nehme als Beispiel "meine" Osan-Schrottsnare, bei der ich viel zu teure (~5€/Stk) Böckchen verwendet hab, nur weil sie mir einfach optisch besser gefallen. Der Sound der Snare ist dadurch nicht besser geworden. Niemand von euch hätte in diesen Schrottteil auch nur 1 cent gesteckt. Ich hab 80€ reingesteckt in diese (nicht mal wirklich meine) Trommel, die neu vielleicht nur 70€ gekostet hätte, viel zu viel - und doch nicht, weil ich sie auch mit schlechtem Sound immer noch spiele (was bei dem Sound der Band im Proberaum nämlich sowieso ziemlich blunzn is), und ich hab dadurch viel gelernt, hab mich mit dem Instrument beschäftigt, herumgeschraubt, zerlegt, ich weiß jetzt, wie so ein Ding auch "unter der Haut" aussieht. Bei einer teuren Snare hätt ich mich das nie und nimmer getraut. Ich hätte dann vermutlich nicht selbst Hand angelegt beim Bau der Birne, denn ich hätte viel zu viel Respekt/Angst gehabt. Aber durch die "sinnlose" Restaurierung der Osan-Schrottsnare hab ich diese Scheu etwas abgelegt, man könnte sie als Wegbereiter für die Birne sehen, und dafür hat es sich wieder gelohnt, so viel Geld in diese Schrottschüssel zu stecken. Es hat einfach Spaß gemacht, hätte ich billige Böckchen gekauft, die mir so gar nicht gefallen hätten, hätt ich das ganze Projekt wohl wieder über den Haufen geworfen.
    OK, vielleicht ist das nicht ganz vergleichbar mit vorliegendem Fall, dennoch würde ich nie den Sinn anzweifeln bei sowas. Außer vielleicht, wenn einem übermütigen Jung-teenie sowas in den Kopf schießt. Aber der TS ist ein erwachsener Mensch, bei dem ich, trotz Anfänger, davon ausgeh, dass er sich was dabei überlegt und nicht Hals über Kopf sein (!) Geld aus dem Fenster wirft (und wenn, isses auch seine Sache). Bzw. jemandem, der schon explizit von kleinem Budget spricht, bei dem würde ich ev. auch anmerken, dass sich das ev. nicht lohnt. Jemandem raten, was er lieber mit seinem Geld tun sollte, ohne dass er fragt, ob es sich lohnt, würde ich mir nie erlauben. Kam ja in meinem Galeriethread auch öfter mal zur Diskussion :rolleyes:
    Aber ja, schmaler Grat. Und ich drifte schon wieder in OT ab. Sorry :S

    Die Frage war doch, ob es möglich ist, und nicht, ob es Sinn macht? Auch hat der TS nicht gefragt, ob es wert ist, sein Geld da reinzustecken? Manchmal seid ihr wie Politiker, die die eigentlichen Fragen der Journalisten nicht beantworten :rolleyes:



    Lass dich durch Sinn- und Wertfragen, um die du gar nicht gebeten hast, nicht abbringen. Ein Hobby ist sowieso immer irrational ^^ ich mag diese Art strainer, wo du Beispiele verlinkt hast, auch lieber, die sind einfach ergonomischer und angenehmer zu bedienen. Wenn die Bohrlöcher bzw. deren Abstand passen, ist der Austausch kein Problem. Mein Ansatz wäre aber, eine zweite, dritte, vierte ... Snare zu kaufen, die schon so eine Art Strainer hat :D man kann nie genug snares haben :love: außerdem find ich es gut, sich mit dem Instrument so auseinanderzusetzen, dass man da auch rumbastelt. Und dafür ist eine nicht megahochwertige Snare doch bestens geeignet.
    Edith meint noch, falls du Infos brauchst zu den Lochabständen gezielt für den mapex sledgehammer strainer, kann ich dir liefern, ich hab eine sledgehammer daheim :) ebenso vom dw-strainer, eine dw mit diesem hab ich auch daheim. sonst könnte ich dir noch von einem Dunnett R4 die Daten liefern, den ich auf meiner Birne hab ^^

    Werde nach aller Wahrscheinlichkeit aber keine Bühne entern


    sag das nicht... ich hab auch sehr spät angefangen (und zwar wirklich ganz blutig ohne jegliche Vorkenntnisse), dachte nicht im Traum an eine Band... meine Intention war eigentlich nur ein bisschen was für mein Hirn zu tun (Koordination...) - ein Jahr später hatte ich meinen ersten Auftritt :D
    es ist nie zu spät und je nach Zeitressourcen und Motivation kommt man auch in unserem Alter recht bald zur Bandtauglichkeit. Hier im Forum tummeln sich sehr viele, die erst jenseits der 40/50 begonnen haben.
    Zu deiner Frage zu den beiden Sets würd ich sagen, du machst mit beiden nicht wirklich was falsch, aber das sollen die erfahreneren Hasen hier beurteilen, wobei ich aber denke, dass die für eine Entscheidungshilfe wohl noch mehr Infos bräuchten (Kesselgrößen usw.)
    Jedenfalls herzlich willkommen und viel Spaß hier im Forum und bei deinem neuen Hobby wünsch ich dir jetzt schon! :thumbup:

    die meisten E-Set´s sehen aus, wie´n Sack verrosteter Schrauben. Da ist es auch egal, ob da nun Roland drauf steht.


    Ich hätte nicht für fünf Pfennig Lust, mich an son Plastikeimerset zu setzen, selbst wenn es mir wegen der gigantomanisch geilen Latenz warm am Bein runterlaufen würde.

    Ich als 1000%ige Anhängerin der Akustikfraktion wollte hier in der edrum Rubrik ja lieber meine Klappe halten, but THIS made my day :thumbup:


    (Im Übrigen gibt’s ja auch noch schickere Varianten als ein edrum, wenn’s rein um den Bewegungsablauf geht - nämlich ein Schlagzeug lautstärkemäßig nachbarschaftstauglich zu machen, das man sogar in wenigen Minuten jederzeit in ein lautes Set um“bauen“ kann ^^ )
    Ok, ok, ich geh schon... sorry, liebe e-Fraktion, Rotzrübe hat mich verleitet :whistling: nehmt’s mir bitte nicht übel, ich komm grad von einer supercoolen Bandprobe, bin ein wenig übermütig :D

    na, da ist ja eine interessante Diskussion abgegangen. Und gar nicht so, wie ich erwartet hätte. Ich dachte nämlich fix, ihr werdet nahezu unisono sagen, welcher Ansatz "DER richtige" ist :)


    Inzwischen hab ich es schon ein paar mal geübt und gestern mit der Coverband erstmals geprobt. Ging gar nicht so schlecht ^^


    Ich hatte anfangs nur diese im Eingangspost von mir verlinkte Version im halftime-feeling mit viertel auf der Hihat als Noten vor mir liegen. Zu diesen Noten hab ich dann die meiste Zeit geübt und mich somit im Kopf an diese Version gewöhnt. Mein Lehrer war dann beim onlinedrummer shoppen und hat mir die Version mit den achteln auf der Hihat und 2 und 4 auf der Snare zur Verfügung gestellt. Hat einen entscheidenden Vorteil: Es sind nur 2 A4-Seiten, die besser auf den Notenständer passen, meine gratis-Version hat 3 Seiten. Also hab ich die letzten 2 Tage vor der Probe zu dieser Version geübt. Im Kopf hab ich dabei aber jeden Takt als 2 Takte gezählt, also im Halftime, da ich es schon so gewöhnt war. Da kann man sich dann auch schnell mal innerhalb der Zeile irren und plötzlich denken "shit, wo bin ich jetzt?!" :D So ist es mir bei der Probe ergangen, noch dazu, wo die noch einen Solopart einschieben und das "echte" Gitarrensolo dann kürzen :rolleyes: da hab ich dann nur mehr nach Gefühl gespielt, nachdem meine Augen "panisch verloren" über das Notenblatt kreisten.


    Es ist echt lustig, anfangs hab ich ja geschrieben, dass ich im Kopf beim Hören des Songs die Snare auf 2 und 4 zähle, im Intro jedoch, wo noch kein Schlagzeug ist, im schnellen Tempo zähle (das ding ding ding am Ride/Bell zähle ich immer als "4 & 1", WENN ich zähle, meinst "zähle" ich eh nur "ding ding ding" :D ). Nachdem sich mein Gehirn an die Halftime Variante gewöhnt hat, zähl ich jetzt beim Anhören ebenso die Halftime.


    Uuuund, ich hab mir ein paar Live-Videos von LS mit dem Song angehört/angeschaut. Je nachdem, welcher Drummer da spielt, wird es meist auch mit doppelt so viel Hihat gespielt, also bei Tempo 120 wären das dann Achtel, bei 60 wären es dann 16tel. Letzteres ist besonders lustig für mich, da ich daheim beim Üben OHNE Noten doch tatsächlich mal spontan/intuitiv mit einhändigen 16tel begonnen hab, und nach ein paar Takten "moment mal, was machst du denn da?" gedacht hab :D da wärs dann aber wieder Normaltime, also Snare auf 2 und 4, im Kopf. Schon interessant und witzig, wie das so abgeht im Hirn :)


    Fazit: alles egal, nix is fix :D und am besten instinktiv spielen

    Ich würde auch gerne barfuß spielen, klingt jetzt doof, aber ich finde, das sieht noch mehr nach Verbundenheit mit dem Instrument aus ^^ aber mir sind die Pedale zu kalt :D


    Bin früher auch immer ohne Schlapfen daheim rumgelaufen, bis ich mir mehrmals die kleine Zehe gebrochen hab, weil ich ständig wo eingefädelt hab. Irgendwann hatte ich die Nase voll von gebrochenen Zehen :D

    Die Kombination aus Neigen und Drehen macht das doch


    drehen???? du meinst, das logo auf 11 Uhr 47 oder so? OMG! ;)


    Seh ich auch prinzipiell auch so, aber mit einem Kugelgelenk geht das halt komfortabel mit einer Handbewegung, ohne 3 Schrauben auf- und zudrehen zu müssen.
    Gewicht wäre bei mir kein Thema, da ich das Ding nur einmal hinschleppen müsste, und ev. ein zweites Mal, sollte ich jemals aus der Band aussteigen bzw. den Proberaum wechseln, aber für Gigs hätt ich eh einen anderen

    DAS nenn ich mal eine Rezension :thumbup:


    Seelanne: könntest du noch so lieb sein und mal die Mindesthöhe bei deinem Gibraltar messen (in der niedrigsten Einstellung, von Boden zu Snareunterkante bei waagrechter, eingespannter Snare)? Bei Thomann steht das nicht, und das ist wie gesagt ein Kriterium für mich, nicht nur für den Fall, dass ich mal eine 8" tiefe Snare besitze... Ich bin einfach recht klein und mag aber die snare nicht so hoch haben wie zb. Todd Suchermann. Auf so eine Höhe müsste ich mich erst langsam einstellen, ich hab die snareoberkante (im leiiicht geneigten Stand) der mir zugewandten Seite etwa auf Höhe von Unterbauchmitte, nicht auf Nabelhöhe, das sind doch gut 3-4cm drunter.


    Was mich etwas irritiert, du schreibst, der Korb ist nicht stufenlos verstellbar bei den Pearls. Meiner schon! Hm...
    Die meisten anderen Empfehlungen konnten mich bisher nicht so überzeugen, von meinem Pearl S830 umzusteigen auf andere Modelle, bis auf die niedrigen Varianten, die Propeller aufgelistet hat. Die hab ich offenbar bisher übersehen! :) Vielen Dank auch für den Hinweis auf die Tomhalterung für die kleinen (Side)Snares, da fällt mir ein, meine Firecracker hat sowas eh, hab ich schon wieder ganz vergessen...


    Gewicht ist kein Kriterium, kann ruhig schwer sein, da der Ständer im Proberaum bleiben würde (mein Pearl ist mitnichten so leicht, wie bei Thomann angegeben (<-Verpackungsgewicht 1,4 kg ?( wie machen die das, dass er verpackt um einen knappen Kilo leichter ist als unverpackt? Meiner hat 2,234 kg....). Wichtig ist, dass er wirklich sehr stabil steht, unser Boden ist extrem uneben (Teppich auf Ziegeln, die mit 2cm Fugen gelegt wurden und wohl auch nicht mit Wasserwaage ausgerichtet wurden ... also WIRKLICH uneben), und stufenlos neigbar ist (so wie mein Pearl). Das sind mir die allerwichtigsten Eigenschaften.


    Der Pearl S-930D, [der Tama HS100W (die Spikes machen den ja auch interessant! ist aber auch schon vom Preis her etwas über dem was ich mir vorgestell hab)] und der Gibraltar GI-9706UA-TP haben bisher mal ein Sternchen von mir bekommen nach euren Berichten und was ich so an Eckdaten sehen kann, die kommen schon mal eine Runde weiter! Der Pearl hat halt die hübscheren Flügelschrauben, warum schafft Gibraltar das nicht, die sehen so nach Billigprodukt aus..
    Bei denen mit Kugelgelenk hab ich halt die Befürchtung, das bei etwaigen Grobmotorikern, die da noch so rumkrebsen im Proberaum, schnell mal die Snare kippt und gegen den Spannreifen der BD bummst oder sonst wo anknallt... :S


    Langsam bin ich ja der Überzeugung, dass DER richtige Snareständer schwieriger zu finden ist als DAS Ride :P
    Vielen Dank an alle bisherigen Empfehlungen!