Beiträge von danyvet

    Ich häng mich da mal an diesen doch schon 8 Jahre alten Thread an. Einige der damals empfohlenen Modelle gibts ja nicht mehr, und da ich einen weiteren Snareständer "brauche", frag ich mal hier, welche ihr mir empfehlen könnt.
    Der jetzige im Proberaum meiner Jungs ist kacke. Der lässt sich nur sehr grobstufig neigen. Entweder ist die Snare ganz waagrecht, ich hätt sie aber lieber ein wenig geneigt, oder sie ist zu stark geneigt. Wenn ich sie so neige, wie ich gerne hätte, neigt sie sich wieder in die Waagrechte beim zudrehen der Schraube. Fragt mich jetzt bitte nicht, was für einer das ist, kann ich am Donnerstag schauen, wenn das von Bedeutung ist (falls da noch irgendwo ein Pickerl von der Marke draufpickt).
    Ich hab bisher schon 2 Stück vom Pearl S-830, mit dem ich eigentlich sehr zufrieden bin, aber einen brauch ich daheim, den anderen im anderen Proberaum. Ich wollte mich um einen gebrauchten umschauen, aber da is nur Schrott am Markt (zumindest bei willhaben, was in Ö weiter verbreitet ist als ebay). Mein 3. Snareständer soll also zumindest dem S-830 ebenbürtig sein, oder besser, muss aber nicht das Oberprofisuperdupergerät um 200€ sein ;)


    Zuerst dachte ich, so ein Modell mit einem Omni-Ball könnte doch recht nett sein, weil sich der stufenlos in alle Richtungen neigen lässt. Aber bei den Rezensionen schreiben viele, dass das gar nicht so toll ist, weil einem die Snare da recht leicht voll wegkippt, wenn man sie nicht festhält beim verstellen. Und wenn ich da an meine Birne oder die Sledgehammer denke, dann ist das mit 1 Hand gar nicht so einfach, die zu halten, wenn sie auf einer Kugel balanciert. Es müsste also wenn dann eine Kugel sein, die nicht gleich total lose ist, wenn man die Schraube nur leicht aufdreht. Oder eben ohne Kugel. Da würde ich um eure Erfahrungswerte bitten.
    Da der Ständer eben für den Proberaum sein soll, wo nicht mein eigenes Equipment steht, und wo auch andere ab und zu reingehen, muss es nicht der teuerste sein, also eigentlich so günstig wie geht, aber er soll halt schon "was können", sprich ordentlich stabil sein, auch bei schweren Snares, und eben so gut wie stufenlos neigbar. Denkbar wäre auch, wenns nix gscheites gibt in einer erschwinglichen Preisklasse von +/-80€, dass ich einen meiner S-830 dort reinstell und mir einen teureren für daheim bzw. Gigs oder den anderen Raum nehme.


    Ich finds auch recht schwierig zu beurteilen, welche der bei T angebotenen Snareständer stufenlos oder zumindest feinstufig neigbar sind, denn das kommt meist aus der Beschreibung nicht hervor.
    Vielleicht gibts auch noch ein paar seeehr komfortable features bei teureren, die ich bisher noch nicht kenne, die ihr mir aber seeeehr empfehlen würdet. Wenns wirklich Sinn macht, bin ich nicht abgeneigt. Also auch hier die Bitte um eure Erfahrungen mit nice-to-have-features bei Snareständern, auf die ihr nicht mehr verzichten möchtet (inkl. bitte Beispiele, in welchen Situationen die supercool sein könnten) ^^


    Nett wär auch, wenn er Snares von 10-14" aufnehmen könnte, bisher hab ich zwar nur 14" Snares, bis auf die Firecracker, aber vielleicht würd ich die ja auch gern mal wo einspannen bzw. könnte es sein, dass ich bald mal mit einer 13" Snare liebäugle :D
    Achja, und er soll auch von der Höhe her recht klein/niedrig einzustellen sein. Im Proberaum der Coverband ist zb. einer, bei dem ich in der nach unten hin kaum mehr Spiel habe (wenn ich mal zb. eine 8" Snare hätte, wär das echt ein Problem).
    So genug geschwafelt. Jetzt ihr :D

    Das schaut echt toll und voll professionell aus! Ich meine jetzt auch von der Videoqualität, Kameraposition, Licht, usw, natürlich auch vom trommeln her. Das ist aus meiner bescheidenen Anfängerwarte sowieso überdrüber und mindestens auf Vollprofiniveau ^^ schaut supersmooth aus! Ich wünschte, bei mir würde (weit einfacheres Gefrickel) auch nur annähernd halb so toll aussehen ^^


    Wie kann man sich das ganze getrommle so merken, dass man das in einem Ruck durchspielt? Ich sehe nirgends Noten. Für mich schaut das sehr komplex aus, aber vielleicht finden andere weit erfahrenere Kollegen das gar nicht so kompiziert. Ich wär ja schon überfordert aufgrund der Anzahl der Becken, da könnt ich mich auf die Schnelle ja gar nicht entscheiden, wo ich hinschlage :D


    Wie lange/oft übst du sowas, bevor du das so in einem Stück durchspielen kannst?


    YT-Videos einbetten kannst du hier so, indem du vorne und hinten einen youtube-tag setzt. Solltest du nicht wissen, wie das geht, klicke am besten oben auf diesen Filmstreifen und ersetze das Wort "video" in der vorderen und hinteren eckigen Klammer durch "youtube", zwischen den beiden Klammern kommt dann dein link :)

    Sorry, dass ich hier kurz das Topic switche, aber bist du dir sicher, Trommla, dass du jährlich zahlst für die tune App? Ich hab grad in den AppStore geschaut, da steht nix von jährlich, normalerweise gelten die Preise dort für den einmalkauf.
    Ich hab bisher immer per Ohr gestimmt, aber würd mich doch mal interessieren mit so einer App das zu machen. Es gibt zwei Apps im AppStore: drumtune pro (€ 8,99) und iDrum tune pro (€ 6,99). Beim iDrum steht, dass es im „modern drummer“ erwähnt wurde, das klingt ja auch schon mal nicht so übel.
    Hat jemand diesen iDrum tune pro? Was mich auch noch interessieren würde, ob diese Apps funzen, wenn die gitarreros ihren soundcheck machen, weil die machen das immer, wenn ich mal meine trommeln stimmen möchte :rolleyes: und das ist dann natürlich schwierig, noch dazu mit den Tannenbäumen in den Ohren... wenn man das Handy da aber nur ganz dicht ans Fell halten müsste und das klappt, dann könnt ich endlich auch stimmen, während die Gitarristen herumdudeln


    (Vielleicht wärs zielführender hierzu einen neuen Fred aufzumachen...)

    Ein Schlagzeug ist ja kein Instrument, das man in die Hand nehmen muss, um es spielen zu können.

    Naja, wenn vorher jemand drauf gespielt hat, der die HiHat auf 2m Höhe hatte, das floortom auf 2 Armlängen nach außen gestellt hat usw, also jemand, der viel größer war als ich, dann muss ich schon alles in die Hand nehmen. Aber wenn ich danach meine Pfoten wasche und sie bis dahin nicht ins Gesicht stecke, kann ja nix passieren. Wird ja zum Glück nicht direkt über die Haut aufgenommen.


    Wenn jemand unmittelbar vorher aufs snarefell gehustet hat, der positiv war, und ich dann draufschlage, könnten durch die Vibration des Felles unter Umständen möglicherweise auch Tröpfchen in mein Gesicht springen. Aber die Wahrscheinlichkeit halt ich für extrem gering. Das muss echt schon innerhalb kürzester Zeit erfolgen, wo die Spucke am Fell noch richtig nass ist, denk ich. Wobei man gerade das snarefell wohl am wenigsten desinfizieren würde, eher die Stangen von diversen Ständern, die man angreift, um die Höhen einzustellen.


    Wir hatten nach dem lockdown im Proberaum der Coverband (als Verein angemeldet) auch die Auflage, dass wir alles desinfizieren, was wir angreifen. Da stand aber auch ein Oberflächendesinfektionsmittelsprühflascherl parat. Und das zeugl gehört dem Verein. Somit is mir dann egal, wenn das Desinfektionsmittel dem Lack schadet.

    Ich mag hier auch meinen bescheidenen Senf dazugeben, auch wenn ich im Grunde nur sehr wenig Ahnung habe und bisher nur ein einziges analoges (kleines, mit 6 Eingängen) und ein einziges digitales (mein XR18 ) bedient hab. Ich wusste vor etwas über einem Jahr grad mal, wie man das Wort „Mischpult“ schreibt. Im Proberaum meiner ersten Band stand so ein kleines analoges, mit dem aber nur die zwei gesangsmikros betrieben wurden. Als ich dann mit der zweiten Band in unseren neuen eigenen Proberaum übersiedelt bin, hab ich mir ein XR18 zugelegt und wir ließen mit der Zeit immer mehr Instrumente drüber laufen. Inzwischen geht alles ins Mischpult rein und wir haben alle IEM. Ich war die einzige in der Band, die sich mit der Materie beschäftigt hat, die anderen sind technisch absolut unbedarft. Nachdem ich mich jetzt einigermaßen in den Grundzügen auskenne, erklär ich den Mädels stückweise, wie so ein Mischpult aufgebaut ist. Inzwischen können sie sich alle selbst ihren monitormix machen und sie sind begeistert über das IEM, das sie anfangs eher verteufelt hatten (das große Unbekannte..) unsere Sängerin, die immer gegen aufnehmen war, hat inzwischen ihre Meinung geändert, und das alles nur, weil wir eben Equipment haben, das mehr kann, als wir ursprünglich wollten.
    Ich will damit sagen, dass, auch wenn man im Moment nicht viele Ansprüche hat, durchaus im Laufe der Zeit die Ansprüche mit dem, was das Equipment kann, auch mitwachsen. Man kann sich weiterentwickeln, wenn man Equipment hat, das mehr kann, als man momentan glaubt zu brauchen :)

    Vorweg: ich bin kein corona-Verharmloser, ich arbeite in der österreichischen Gesundheitsbehörde.
    Aber: Wirklich notwendig ist das desinfizieren von Oberflächen im nicht-spitalsbereich nicht. Die kontakt-/schmierinfektion ist bei corona eher nicht der übliche infektionsweg und solange du die Sachen nur angreifst und dir nicht die Finger ins Gesicht steckst, und dir vor und nach dem üben die Hände gründlich wäschst und ggf desinfizierst, seh ich keine Gefahr. Das Bewusstsein, die Finger nicht ins Gesicht zu stecken, sollte sowieso in diesen Zeiten bei allen Menschen langsam aber sicher vorhanden sein.
    Wenn die Musikschule drauf besteht, müssten die eigentlich ein Desinfektionsmittel hierfür zur Verfügung stellen.

    Finger weg beim sonor Force 505 find ich persönlich ein bissi übertrieben. 390 sind allerdings zu teuer dafür
    Aber das Ding kann man durchaus spielen und zwar auch noch einige Jahre. Wäre selbst zu diesem Preis besser als ein neues komplettset zum selben Preis.
    Wovon ich dir echt dringend abraten will, ist diese billig Millennium Hardware. Zumindest der Snareständer dss 718... bei solchen Teilen kann’s sein, dass du nicht mal ein einziges Mal Freude dran hast. Gibt natürlich auch auf diesen Billigschrott Garantie, aber das ewige hin und her schicken kann auch nerven. Wenn millennium, dann nur die mit hinten „pro“ dran. Genau diesen Snareständer hatte mal ein Bekannter von unserem Bassisten, da war das Gewinde offenbar schlecht verarbeitet, da hielt die snare nicht in Position, sobald er nur leicht drauf drückte, fuhr das Ding in den Keller.


    Snare hätte ich jetzt für nur Reggae auch eine möglichst flache/kleine genommen.


    Finds auch cool, dass du dir extra wegen deiner Aufnahmen ein Schlagzeug zulegen und das spielen erlernen willst. Aber wäre es da nicht einfacher, sich einfach einen Schlagzeuger zu suchen? Ich meine, vielleicht bist du ja ein Naturtalent, aber normalerweise vergehen da schon viele Monate (Jahre), bis man mal wirklich so sauber spielt, dass man das auch für eine Produktion brauchen kann. Ich kann’s nach 2,5 Jahren nicht, aber vielleicht ginge es mit quantisieren usw...

    Hm. Da hast du verdammt recht. Ok, überredet. Ich werde demnächst 2 andere Felle testen, mit je einem Paar neuer Sticks derselben Marke/Typ. Wenn schon wissenschaftlich, dann gscheit :D

    Oliver: für jeden Satz in deinem letzten Beitrag (#138 ) kriegst du von mir ein :thumbup:


    Die Beschaffenheit des Stick-Popo‘s ist in der Tat vermutlich auch ein Kriterium für schrubben beim crossstick. Manche sticks sind da etwas „kantig“ abgerundet, andere wieder ziemlich „rund“. Meine Zildjian mit den Dips rubbeln da vermutlich auch mehr, oder aber, was wahrscheinlicher ist, die schrubben weniger hin und her, weil sie ja auch am coating mehr grip haben, sofern das dipping noch nicht abgeschrubbt (abgespielt, bei umgedrehtem Stick) ist...
    Puh, man kann wahrlich eine 200-Seiten-Doktorarbeit draus machen ;)


    Surfkoala: hab ich doch schon, das Austausch-Amba, von dem ich auch Fotos gepostet hab. Oder meinst du ein ganz anderes, also kein Amba? Das wird sicher noch dauern, erst mal spiel ich das zu Tode, was wieder ca. 1 Jahr dauern kann... und dann wird’s entweder ein Evans oder ein Fischli TC :)


    orinocco: ich spiele ganz normale Standardlängesticks, hab zwar auch welche, die länger sind, die hab ich aber schon einige Monate nicht mehr verwendet.


    Ich muss jetzt mal ein paar Tage nix schreiben, sonst komm ich mit meiner Beiträge-pro-Tag-Statistik wieder in den roten Bereich :rolleyes: (bin schon wieder von 1,02 auf 1,03 :S )

    äh, Moment, da liegt eine Falschinterpretation vor.
    Das mangelhafte Fell ist auf der Osan-snare (vermutlich liegts an der billigen Snare!!! ;) ) drauf (gewesen), dort hab ich 3 Stunden Probe gespielt, mit ... puh... geschätzt 20 Songs, DAVON waren ca. 5 mit crossstick, wo mein hinteres Stickende so schrubbt ;)


    Simple man, wo es um die Frage ging, ob 60 oder 120 bpm in Normaltime oder Halftime (was übrigens gleich viele Schläge im ganzen Song sind, nur halt in Viertel gezählt doppelt so viele Takte :P ) wäre für ein anderes Fell gedacht, mit der Coverband (anderer Raum, andere Snare), auf einem eh schon recht abgenudeltem Evans (weil dort 7 Bands pro Woche spielen). Bringt mir hier nix durcheinander! ;) :D



    Oliver: deine Mühe für den Fellvergleich wäre very appreciated ^^

    Falsche/schlechte Technik! Wird mit Coatingablösung nicht unter 3 cm^2 bestraft (zumindest, wenn man Remo spielt). :D


    :thumbup: :thumbup:


    Vielleicht mache ich für mich demnächst nochmal einen Vergleich zwischen TC mit und ohne Dot, Evans G1 und Amba coated. Aber hier wird es OT...

    das wär cool! Auch wenn so online-Sound nicht wirklich aussagekräftig ist, aber wenn die AQ bei dir dann ganz anders klingen (egal wie), dann weiß ich wenigstens, dass der Sound von den AQ, der mir bei dem 62-Felle-Vergleichsvideo nicht gefällt, nicht "echt" ist, also mir vielleicht in echt doch zusagt :D

    Oliver: wieso schrubbt denn dein Stickende beim crossstick so hin und her? ;) :rolleyes: #notmyquote


    also an gerade diesen crossstick Spuren kann man, wie ich finde, erkennen, dass diese nicht an verschiedenen Tagen im Laufe mehrerer Wochen/Monate entstanden sind, die schauen meiner Meinung nach aus, als wären sie am gleichen Abend entstanden, oder jedenfalls nicht über einen großen Zeitraum von Wochen/Monaten
    Und, ja, es sieht schon insgesamt etwas abgespielt aus, aber das sagt ja nix über die Entstehung der abgespielten Stelle aus, kann ja sein, dass er dann nach diesem (ersten?) Abend, wo das coating abging, noch viele Wochen dieses Fell bespielt hat (übrigens fehlen da auch Stockspuren im linken unteren Quadranten um eine schön zentrale abgespielte Fläche zu haben ;) ts ts, immer diese offcenter-Spieler ;) :D

    Wo er recht hat, hat er recht. Da hab ich wohl automatisch ein „coated“ bei T dazugelesen und moe hat mein coated ignoriert. Deshalb ist meines nicht glatt ;) Dannn stimmt doch alles mit meinem Tastsinn. Also vom coating her müsste das doch quasi dasselbe sein wie das normale amba coated? Oder macht es einen Unterschied, ob das coating auf eine weiße oder eine clear Folie gepickt wird? :wacko:
    Egal, ändert alles nix daran, dass es mir da ums Prinzip geht. Und ob das 17 oder 70€ kostet, ob ich denzentral schlage oder mittig, ob der stick nicht im 100% rechten Winkel, sondern vielleicht im 94,764grad Winkel auftrifft, ein neues Fell sollte meiner Meinung nach nach 3 Stunden spielen nicht schlimmer aussehen als eines, das man schon 1,5 Jahre beackert hat. Punkt.
    Hätte ich früher die anderen threads und die vielen negativen Bewertungen bei T gelesen, dann hätte ich mir erspart hier nach euren Erfahrungen zu fragen. lesson learnt ;)

    ein letztes noch von mir, dann könnt ihr hier weiterdiskutieren über Auftreffwinkel, Raumklima, Songtempo, Biersorte und Zehennägellänge, die allesamt schlecht für das Amba-Coating sind ;)
    Ich hab inzwischen einige Threads gefunden, wo andere ähnliche Mängel beim Amba festgestellt haben. Und lest euch mal die Rezensionen bei T durch, .... Aber vielleicht haben die ja auch alle schlechte Schlagtechnik, und zwar nur bei diesem Felltyp (!!1!11)... :rolleyes:

    Ganz so dezentral ist das nicht, siehe OT Foto ganz unten in meinem Beitrag Nr. 89
    Aber ich weiß auch, warum ich etwas dezentral schlage. Meine Beine sind halt nicht so lang, bin ja nur 1,56m, deshalb sitze ich recht nahe an der snare, sonst hab ich das Bein zum Pedal zu wenig angewinkelt. Hab’s zwar eh nicht im rechten Winkel, also etwa um die 100-110 grad, aber mehr ist leider weder bequem noch krieg ich da Druck aufs Pedal. Ja, ich könnte die firecracker nehmen... oder ein Kinderschlagzeug, damit ich nicht so dezentral schlage, was ja offenbar ein größeres Drama ist als ein Markenfell mit mangelhaftem coating ;) aber ein etwas dezentraleres auftreffen des sticks macht meinem Geschmack nach auch einen schöneren Sound, mehr Obertöne, ganz zentral ist doch im Vergleich dazu etwas toter/kürzer. Irgendwo hab ich sogar mal ein drumeo (?) Video gesehen, wo einer der namhaften Profis (war’s Todd Sucherman? Weiß nimma) sogar zu einem etwas dezentralem Schlag rät, vor allem bei rimshots....


    Und ja, ich werde kein Remo mehr als snarefell nehmen. Ist auch kein Drama. Hab ich ja auf anderen snares auch, wie ich schon erwähnt hab ;)


    Beim smooth White steht bei Thomann tatsächlich, dass es eine andere Oberfläche hat, da steht „glatt“. Komisch, meins ist rauh... naja, vielleicht hab ich auch schlechte „Fühltechnik“ und in echt ist es glatt... Oder das Klima in meinem Haus ist schuld, dass es rauh geworden ist...


    Edit: ein letztes Mal erwähne ich es noch: wenn alle meine Felle so aussehen würden, kein Thema, aber wenn nur eine Sorte so aussieht nach nur 3 Stunden, dann ist und bleibt das für mich ein Equipmentmangel. Ich habe heute mein Schneewittchen geputzt, da sind auf den Toms Evans coated drauf, die sind noch vom Vorgänger. An ein paar winzigen Stellen hat das coating da Löcher, aber nicht vom spielen, hat einen anderen Grund. Jedenfalls hab ich da mal versucht mit derselben leichten Intensität so ein kleines Loch mit dem Fingernagel kratzend zu erweitern: keine Chance. Beim amba ging das easycheesy. Oh, vielleicht war mein Fingernagel vor 2 Wochen kratziger/härter? Oder hab ich einen anderen Kratzwinkel gehabt? Hm...

    Oopsi, sorry, mein Fehler, ich war sicher, ich hätte es hier gepostet. Doch nicht. Hier also nachgereicht, das 1,5 Jahre alte amba, das unmittelbar vorher drauf war. Nur dreckig, aber das coating ist noch komplett intakt, nicht mal ein Millimeter fuzzi ist da abgegangen


    Ist aber das einzige Amba, das ich bisher gespielt hab. Bzw. auf der IP ist von Werk aus auch eines drauf, aber ein Amba coated Smooth White, also fast dasselbe. Auch ohne jeglichen coatingverlust, allerdings spiel ich die nicht so oft, aber schon ein paar mal mehr als die beiden neuen ambas.
    So lange spiel ich ja noch nicht, dass ich so viele Felle schon hinter mir hab ;)

    Komisch ist halt nur, dass ich offenbar nur bei diesen beiden letzten Fellen falsche/schlechte Technik habe, und bei anderen snares bzw. anderen Fellen nicht ;) wohlgemerkt im selben Zeitraum, also nicht „früher/damals“ und „jetzt“. Ich sag ja nicht, dass meine Schlagtechnik der eines Profis gleicht, sicher ist da noch einiges an verbesserungspotential, aber es gibt offensichtlich doch eine Menge anderer Felle, die meine Technik überleben.
    Vielleicht hast du es übersehen, Moe, aber ich hab auch ein Foto vom alten amba gezeigt, das die letzten 1,5 Jahre auf derselben snare war, im selben Raum, mit derselben Band. Null coatingverlust. Auf meinem Code Zero auf der Fass-Birne im Raum mit der mädelsband ist auch keine Spur von coatingverlust. Gut, dort spiele ich vermutlich noch sanfter, aber crosstick mach ich dort auch oft und den spiel ich exakt genauso wie auf diesem amba. Und die Birne hab ich auch schon 2x 3 Stunden mit puca gespielt, wo ich ja offenbar die schlechte Technik hab. Auch dabei ist das coating intakt geblieben.
    Und jetzt erklär mir das bitte mal, dass es NICHT an der quali von den zwei neuen ambas liegt, ich verstehs nicht ?(

    Sowas in der Art hat Bruce Becker auch mal in einem Video empfohlen. Man soll mit beiden Händen glz. schlagen, dann lernt die linke Hand die Bewegung von der rechten. Und zwar wirklich nur einfach Singles oder auch moellern, eben nur damit die linke bzw schwache Hand von der dominanten „lernt“. Ich finde das Video auf die Schnelle jetzt nicht, könnte aber auch sein, dass es nicht öffentlich ist, war glaub ich ein drumeo Video von einem Kurs mit Bruce Becker, „drum technique made easy“ oder so...

    Ich komme bei der Google Suche nach den BPMs eines Songs immer wieder auf unterschiedliche Angaben (zb. 120 bpm vs 60bpm, je nachdem, ob man in achtel oder viertel zählt) und frage mich immer, was stimmt denn jetzt?


    Der Anlass diesmal ist „simple man„ von Lynyrd Skynyrd. Meine Coverband hat das im Repertoire, und das erste, was ich da immer mache ist, dass ich nach Noten im Netz suche. 2 Beispiele möcht ich herausheben: es gibt ein YouTube Tutorial von Nate Brown von onlinedrummer.com, und die einzigen Noten, die ich for free gefunden habe (klick ), sind offenbar auch von onlinedrummer (steht zumindest unten links am Blatt), aber mit der doppelten Tempoangabe. Im Video spricht er von 60 bpm und spielt achtel auf der HiHat, snare auf 2 und 4, auf den Noten steht 121 bpm und es sind viertel auf der HiHat notiert, snare auf der 3, also halftime feeling.
    Fürs Ohr macht es keinen Unterschied, aber ich frage mich, was jetzt stimmt? Oder gibt’s hier keine eindeutige Löung? Gibt es immer 2 Lösungen? Keine Regel, nach der man das eindeutig bestimmen kann?
    Wenn ich mir den Song so anhöre, ohne nachzudenken, „zähle“ ich es im Kopf in der 60bpm Version, also mit snare auf 2 und 4, wenn ich das Schlagzeug ausblende und auf die Gitarre höre, würde ich es eher in der 120bpm Version zählen.
    Wie seht ihr das? Gibt es eine eindeutige Regel? Oder ist es immer Gefühlssache?