Beiträge von danyvet

    Ich finde man sollte sich eher fragen, ob man den Klick wirklich braucht. Eine gut eingespielte und wirklich gute Band kann sogar Alben ohne Klick einspielen ... und zwar so, dass das Album dadurch sogar besser klingt. Kleine Temposchwankungen können durchaus sehr musikalisch sein - wenn sie denn wirklich zum "Drama" des Songs passen. Das ist m.E. 'ne höhere Kunst als einfach auf Klick zu spielen.

    Das überrascht mich jetzt sehr 8o Ich hab dich bisher immer für so einen überpeniblen, perfektionistischen „sauber“-Musiker gehalten :D



    OT:
    Letzte Woche sah ich in der Brotfabrik Berlin den Film "Somebody Up There Likes Me" über Ronnie Wood. Bei der Frage an Charlie Watts, "richten sich den die Musiker nach dir?" kam nach längerem Überlegen von Watts ein enttäuschtes "O je"
    OT Ende.


    -

    Das beruhigt mich jetzt irgendwie :D dass ein jahrzehntelang erfahrener Drummer da z.T. offenbar genauso kämpft wie ein Anfänger =)


    Für mich als Anfänger tönt es immer von vielen Seiten „die müssen auf dich hören“ (mit einem Unterton - zumindest kommt der bei mir so an - „zeig denen, wer der Boss ist, wenn du das nicht tust, ist das ganze zum scheitern verurteilt“ sieht man dann ja bei den Stones ;) ) und dass „man“ eigentlich als drummer immer mit Klick spielt, quasi selbstverständlich, und jeder, der nicht mit Klick spielt, ist m.o.w. ein Stümper. Also so kommt das bei mir an, wenn ich diverse Forenbeiträge lese.


    Ich probe nicht immer, aber ab und zu (in letzter Zeit auf drängen des bassers) mit Klick im Ohr. Der Basser sieht dann zu meinem Klick am iPad hin, aber im Ohr haben will er ihn nicht, die andern schon gar nicht. Es hilft schon enorm, wenn man ein paar Proben mit Klick spielt. Letzte Probe zb. war ohne Klick und wir hatten bei ~15 von 18 Songs Temposchwankung von 2-3 bpm (nur bei ein oder zwei Songs war es dann so an die 5-8 bpm), der Basser hat mich sogar gefragt, ob wir die letzte Probe mit Klick gespielt hatten :D das fühlt sich dann schon gut an, wenn der den Eindruck hatte, wir hätten mit Click gespielt =)
    Dass man mit Click dann die ganze Probe „Stress“ hat, die Band beim Klick zu halten, so dass kein richtiges feeling aufkommt, dem schließ ich mich an, geht mir auch so. Deshalb spiele ich nicht wirklich gern mit Klick, vielleicht wird das irgendwann besser, aber live wärs mir echt viel zu viel Stress. Ich will da doch genießen ^^
    Wir haben auch viele Songs, wo die Gitarre beginnt, wenn ich da nicht die HiHat Vierteln trete oder mit den sticks klopfe, dann geht das in die Hose, also nur einzählen würde da gar nicht reichen. Ich überlasse dann dem Gitarristen die Einschätzung des Tempos, und ziehe sein Tempo dann den ganzen Song durch, außer wenn ich es gar sehr langsam finde, dann versuche ich bis zum ersten Refrain langsam zu steigern.
    Generell find ich aber die Einstellung „der drummer ist für das Tempo zuständig“ doof. Es sollte jeder bis 4 zählen können und warum sollen drummer ein besseres Tempogefühl haben, falls ohne Klick gespielt wird. Ich finde, alle in der Band sind dafür verantwortlich. Das Tempo halten mag freilich mit Gitarren schwieriger sein als mit drums, aber Tempogefühl oder einzählen sollte jeder können. Man sieht ja auch ab und zu Gitarristen „one two three four“ schreien. Warum auch nicht.

    vielleicht mal Remo White Suedes probieren? Die gibt es z.B. als Ambassador und Emperor

    Danke für den Tipp! Kannte ich nicht, werd ich mal probieren, wenn ich wieder mal was bei T bestelle. Die Klangfarbe hat leider nicht so eine große Auswahl, aber so ein Kauf in einem lokalen Geschäft spart halt Versandkosten


    Hab in der Zwischenzeit das Fell umgetauscht. Leider kaum besser, hab mit brandneuen, also komplett ungespielten VicFirth gespielt. Die leicht aufgerauhten stockspitzen hatten wohl auch einen Einfluss auf den coatingverlust, aber auch dieser Zustand nach nur einer Probe ist mMn absolut inakzeptabel:



    ...vor allem der Abrieb durch das Hinterende des sticks beim crossstick spielen :thumbdown: (nach 2 Proben à 3-5 Songs mit crossstick)


    Remo coated auf der snare sind erst mal gestorben für mich. Schade.


    [OT] Und für alle, die sich durch die Perspektive täuschen ließen und meinten, ich schlage so exzentrisch, hier nochmal ein Foto von oben ganz mittig und waagrecht gehaltenes Handy - soooo exzentrisch find ich das jetzt auch wieder nicht.

    [Ende OT]

    ich drehe meist auch nicht. entweder spiel ich den rimklick so, dass die spitze normal nach vorne zeigt, so wie ich das auch beim normalen spielen mache, oder ich schlage dann einfach mit dem stockende auf die snare, wenns von rimklick auf normale schläge geht. hab ich schon bei vielen profis so auch gesehen. das wechseln muss ich auch noch üben. ich kann zwar drehen, wenn ich nicht spiele, aber während dem spielen bringt mich das noch raus :D

    also ich bin der Meinung, man kann als Schlagzeuger einen Song GANZ WESENTLICH beeinflussen, je nachdem, was man spielt. Auch wenn der song quasi schon von der Melodie her geschrieben ist, bevor man seinen Teil dazutrommelt. Ob das dann Songwriting ist, weiß ich nicht, denke aber schon! Aber das war ja auch gar nicht die Frage, sondern "wie kann ich mich einbringen" ;)
    Ich bin manchmal zb. auch die in der Band, die einen Übergang von Strophe in Refrain "kreiert" oder ein Ende. So kann ich mich auch bei wichtigen Dingen einbringen.


    Weiters auch durch die Orchestrierung. Ob ich jetzt einen Bummtschak auf der Hihat achtle oder am Floortom macht schon ein ganz anderes Song-/Soundgefühl, die Stimmung des Songs wird dadurch beeinflusst.
    Oder als ganz markantes Beispiel (das ihr aber nicht kennt, aber ich kanns beschreiben), ein Song, an dem ich mit meiner Mädelsband gerade arbeite. Die Melodie der Gitarre war der Anfang, sie hat was "orientalisch klingendes" dahingezupft. Die Keyboarderin - ganz beglückt von den Sound-Möglichkeiten ihres neuen Keyboards - probierte verschiedene Instrumente/Sounds aus. Schließlich fanden wir einen flöten-harmonica-ähnlichen Sound als passend. Anfangs spielte ich dazu einen Tomgroove. Die Sängerin nahm ihr Buch zur Hand, in das sie immer Texte/Wortfetzen reinschreibt, die ihr gerade einfallen, und sang daraus dazu. Bei der nächsten Probe fiel mir eine Art militärisches Snaregefrickel für einen Teil des Songs passend dazu ein, da der Song für mich so ein moslemmilitärdiktatorisches Depri-Feeling hat. Das Marschgefrickel bringt diese Stimmung noch mehr raus, dazu alle Viertel auf der BD, wirkt noch militärischer. Damit bekommt der Song einen eigenen Charakter. Ich hätte genausogut nur Hihat-bummtschak spielen können, hätte auch gepasst, aber das Feeling wäre anders gewesen. Der Song ist noch nicht fertig, aber das Grundgerüst für das, was der Song aussagen soll, steht. Ein anderer Drummer hätte da vielleicht gaaaanz was anderes dazugemacht.
    Als nächstes kommt noch die Festlegung der Strukur und diverse Zierleisten und Übergänge, wo ich als Drummer schon mal mit Fills viel dazu beitragen kann. So funktioniert das Songwriting bei dieser Band eigentlich immer.


    Fazit: ich bin sogar der Meinung, dass man als Drummer je nach Song extrem Einfluss auf den Song haben kann. Und das ist doch schon ein Einbringen bei der Entstehung neuer Songs :)
    Ich weiß nicht mehr, wo wir letztens drüber geredet haben, ich glaub es war hier im Chat... nur als eines von vielen Beispielen: The Offspring "You're gonna go far, kid" - das Schlagzeug bestimmt hier geradezu den kompletten Song, zusammen mit dem Gesang, die anderen Instrumente sind hier nur nice to have, aber Schlagzeug alleine mit Gesang... daran würdest du den Song locker wiedererkennen, es würde kaum auffallen, dass keine Gitarre und Bass dabei sind :D ok.. ist vielleicht etwas übertrieben, aber das Schlagzeug hat den Song mit Sicherheit extremst geprägt/beeinflusst ^^

    da scheinen zwei nicht so ganz kompatible Charaktere aneinanderzuprallen. Klingt so als wäre der Bandleader jemand, der gerne dominant ist und das ausnutzt, wenn jemand eher unsicher/wenig selbstbewusst ist (<- so schätze ich dich ein, nachdem was du schreibst, zumindest was die Situation in der Band angeht).


    Lösung hab ich dafür jetzt auch keine parat, weil ich auch nicht weiß, ob das so stimmt, außer etwas, das leichter gesagt als getan ist: versuch selbstbewusster zu sein - haha, ich weiß, nicht so einfach...
    Zu deinem Beispiel, wo der BL sich in dein Spiel einmischt, würd ich versuchen, ihm mal genauso zu kommen, und zwar ein biiissi zynisch, aber mehr mit Augenzwinkern, also nicht provokativ, aber das erfordert auch einiges an Selbstbewusstsein, Einfühlungsvermögen und Diplomatie.


    Ich hatte bei den Mädels auch eine Phase, wo ich am liebsten ausgestiegen wäre, weil ich mit manchen Einstellungen von denen nicht zurechtkam und mehr Ambitionen und andere Vorstellungen hatte. Doch mir gefällt nach wie vor, wie wir gemeinsam Songs erarbeiten und was dabei rauskommt.
    Gelöst hab ich das, indem ich mir bewusst gemacht hab, dass nicht jeder so tickt wie ich und dass ich ja noch andere Bands hab, wo es diese Probleme nicht gibt (dafür andere :D ) Ich hab meine Vorstellungen/Ambitionen etwas zurückgeschraubt und versuche laaaaangsam und subtil die anderen in meine Richtung zu ziehen. Vielleicht wirds ja irgendwann mal was. Und dann kamen sowieso das Baby der Basserin und Corona dazwischen :rolleyes:
    Inzwischen fühl ich mich wieder wohl und denke keine Sekunde mehr daran aus der Band auszusteigen ^^

    in meinen bands ist das auch unterschiedlich mit den Temposchwankungen. Bei manchen Songs meint die Gitarristin dann "das muss in dem und dem Teil schneller/langsamer sein, Dany, du hörst zu wenig Progrock" :rolleyes: aber wir machen keinen Progrock... Da gehts nämlich dann oft nur um 5 oder max 8 bpm. Wenn ich mir die Aufnahmen dann anhöre, find ICH, dass es nicht gut klingt, dass ein Teil in einem anderen Tempo ist. Aber das ist auch oft ein "Diskussionspunkt". Und wenn wir einen "geraden" Song spielen und dabei schneller werden, kommt auch immer der Blick in meine Richtung "wir sind jetzt aber schneller geworden". Als ob der Drummer der einzige wäre, der für das Tempohalten verantwortlich ist, und die anderen sich dahinnudelnd an den "Fels" in der Brandung anlehnen könnten. Was OHNE Klick noch schwieriger ist als mit. Aber MIT Klick geht ja nicht, wenn die Gitarre beginnt und keinen Klick hat oder meint "das muss da langsamer sein zu Beginn" :rolleyes: inziwschen hab ich mich an solche Dinge gewöhnt und eine gewisse Wurschtigkeit an den Tag gelegt. Ambitionen für Plattenaufnahmen udgl. gibts in der Band ohnehin nicht. Also egal... ich versuche das inzwischen durchs "Hintertürl" und laaaaaangsam und subtil an ein gleichbleibendes Tempo heranzuführen ;)


    Wenn du dich aber echt nicht wohl fühlst, und eh noch andere Angebote hast, dann lehn dich mal zurück und schau es dir "von außen" an, du kannst ja wählen, du bist nicht an diese eine Band auf ewig gebunden :) das ist der Vorteil, als Drummer kann man selektieren, überall werden Schlagzeuger gesucht wie die warmen Semmeln :D

    Schlag im Laden dann aber wenigstens mal ein exakt baugleiches, neues Fell (ohne Trommel) zum Vergleich mit den Händen an ... Felle machen ca. 3/4 des Klangs und man kann direkt am Fell hören, ob es schon "tot" gespielt wurde.

    Den „Trick“ kenn ich schon =) hab ich mit dem alten amba auch gemacht, nachdem ich schon beim spielen gemerkt hab, dass es tot klingt, und es klang dann auch reeelativ tot, als ich es abgenommen hab und mit der Hand draufgeklopft hab, das hat mein Gefühl, dass es eben schon recht tot gespielt war, dann bestätigt. ^^
    Aber das neue mit dem coatingverlust sollte eigentlich nicht tot klingen nach inzwischen 5 Stunden Probe...

    Bevor wir nun komplett abdriften, hast du denn schon irgendwas in Erfahrung bringen können, Dany? Oder wartest du die Ergebnisse deiner Versuche noch ab?

    Ich hab mich noch nicht entschieden :D mir ist einfach im Moment zu heiß, um das Fell wieder abzubauen und in die Klangfarbe zu fahren, angerufen hab ich dort aber auch noch nicht, weil ich schlichtweg zu Öffnungszeiten nie dran denke :rolleyes: vielleicht sollt ich das jetzt sofort tun...


    Ich hab nur beim letzten Mal proben eben auch nochmal schärfere Fotos gemacht und auch eines vom alten Fell, das ebenfalls ein amba war, offenbar auch aus derselben „Serie“, das Logo hat exakt dieselbe Größe und Aussehen.


    Mir gefällt ja prinzipiell der Remo Sound auch am besten, wobei ich auch einigen Evans nicht abgeneigt bin. Kann ich jetzt aber natürlich nicht aus eigener „Live“-Erfahrung sagen, sondern nur von den paar wenigen, die ich selbst bisher bespielt habe und von dem Vergleichsvideo mit den 62 snarefellen, falls das aussagekräftig ist. Bei diesem Video jedenfalls gefällt mir so ziemlich leider kein einziges Aquarian.. die klingen für mich alle irgendwie scheppernd.
    Also ich ruf jetzt mal bei der Klangfarbe an und frag die, welche Lösung sie mir anbieten können.^^



    Edit: hab angerufen „kein Problem, tauschma um“ :)
    Jetzt muss ich nur noch die Muße finden, es am Montag bei der Probe abzumachen und zur Klangfarbe zu bringen, was frühestens am Dienstag geht


    Blöderweise kann ich dann meine „Studien“ an genau diesem Fell nicht mehr machen, ich nehm aber trotzdem neue Stöcke mit und spiel mal ein paar Minuten an einer noch intakten Stelle. Ob das ausreichend ist um eine Aussage treffen zu können, bezweifle ich aber, weil es ja bei der ersten Probe auch mit den „ausgefransten“ sticks nicht schon nach wenigen Minuten passiert ist. Vielleicht kann ich mit denen reden und darf das „kaputte“ wieder mitnehmen, nachdem sie es gesehen haben, glaub ich aber eher nicht...

    Ich erinnere mich an Remofelle, da konnte man mit dem Fingernagel an einer blank gespielten Stelle das Coating abknibbeln.

    Das kann ich bei diesem Fell sogar mit der stockspitze, ohne weiß Gott wie fest zu drücken, da braucht es nicht mal den Fingernagel. Also in dem Bereich, wo es jetzt schon abgespielt ist, wo zum Teil noch ein paar Coatingreste drauf sind....

    Ich glaube du hast garnicht gemerkt, was du da geschrieben hast

    Hahaha, ich musste meinen von dir zitierten Teil zweimal lesen, bis ich meine Gedanken in Richtung „schmutzig“ gebracht hab, sodass ich bemerkt hab, was du dabei gedacht haben könntest :D

    Ich habe gestern ein slomo Video gemacht, wo man sieht, wie die stockspitze aufkommt. Da is nix seitlich! (Ich hab’s auch zwei langjährig erfahrenen Kollegen hier gezeigt, damit keiner sagen kann, ich als Anfänger könne das ja nicht beurteilen :P ) Die Stockspitze trifft das Fell ganz normal gerade, von oben nach unten geschlagen. Und da ist auch nix sägendes, was auch immer orinocco sich da zusammenfantasiert, und meine snarekante ist knaaaapp unter Bauchnabel (~2cm), ob die Schraube am snareständer da klemmt, ist also völlig irrelevant. Nur weil ich noch nicht so lange spiele, heißt das noch lange nicht, dass ich komplett Schwachsinn mach :rolleyes:
    Aber um zu klären, ob es an den sticks oder am Fell liegt, werde ich nochmal ein neues amba kaufen, die erste Probe mit ganz neuen sticks spielen und die folgende Probe wieder mit den „alten zerfransten“. Wenn das coating dann schon beim ersten Mal wieder durch ist, liegt es wohl an der Qualität vom coating. Wenn es bei der ersten Probe noch gut ist und erst bei der zweiten durch ist, liegt es an den sticks, wenn es beiden proben standhält, war das jetzige mangelhaft. Wovon ich eigentlich ausgehe, denn das alte Fell, das ja ebenfalls ein amba coated war, ist nur etwas glatt und schmutzig am coating, aber ma sieht an keinem einzigen Flecken auf die Folie drunter durch, und das war immerhin 1,5 Jahre drauf.
    Übrigens schauen meine sticks von anderen Marken nicht so zerfranst aus an der Spitze, obwohl ich die schon länger in Verwendung hab. Das Zildjian Hickory ist wohl etwas weicher als das von VF oder promark...

    Bei dem Foto erkenne ich a) der Stick prallt seitlich auf. Und b) Die Sticks sind "angefressen" an den Tips. Sobald da was wegsplittert am Tip und man seitlich das Fell trifft, beginnt man zu hobeln/schmirgeln und dann ist es egal, welches Fell man nimmt, das ist dann einfach schneller durch.

    Wie meinst du das mit „seitlich auftreffen“? Meine sticks sind rund, da gibt’s keine Seite?? ?( Und woran siehst du das am Foto?
    Abgesplittert ist da auch nix, das ist lediglich gaaaaanz leicht ausgefranst, so wie wenn man kurz mit einem Schmirgelpapier drübergeht. Warum das bei so wenig gespielten sticks überhaupt passiert, weiß ich auch nicht. Ich schau mir da aber nächste Woche im Proberaum echt mal die anderen sticks an, die ich schon länger spiele, ob die auch so aussehen, glaub aber nicht. Vielleicht sollt ich mich eher bei Zildjian über die Qualität der sticks beschweren als bei Remo über das coating...


    Seit mind. 5 Jahren werden auch die Remofelle in Kartons geliefert. Es gibt Sonderpakete für das 14" Ambassador, wo die Felle jedoch dann in der Tüte sind.

    Ich kann’s jetzt nicht beschwören, welches der beiden Felle in Karton bzw. Plastikfolie war, ich hab mir eben ein amba coated schlagfell und ein amba hazy reso gekauft. Eines der beiden war in Folie und ich bin mir zu 90% sicher, dass es das coated war. Die Folie hab ich glaub ich nicht mehr, aber den Karton hab ich noch im Proberaum, schau ich nächste Woche nach, welches da drin war, steht ja eh außen drauf. Vielleicht war das in der Folie (zu 90% eben das coated) ja auch aus einem alten Lagerbestand? Ich hab’s übrigens nicht bei T gekauft, sondern bei meinem lokalen musikalienhändler (Klangfarbe in Wien).


    Melden muss derjenige sich aber selber!

    mach ich! Sorry, bin nicht eher zum antworten gekommen. Genügt das Foto, das ich auch hier im thread gepostet hab, oder soll ich noch ein schärferes mit mehr Detail versuchen? Könnte ich aber erst am Mittwoch nachliefern.


    Im übrigen hab ich auf meiner IP noch immer das amba smooth white coated, das von Werk aus schon drauf war, ohne jeglichen coatingverlust. Ok, ich spiele sie nicht so oft, aber schon ein paar Stunden mehr als das neue amba, das ich eben letzte Woche auf die Osan gespannt hab.

    Wie sehen deine Sticks aus

    Ich hab mir die jetzt mal angesehen, abgesplittert ist da nix, aber sie sind eeeeetwas zerfranst. Hm. Ob das bissl schon ausreicht? Guter Einwand... ich muss mir mal meine anderen sticks anschauen, wie die aussehen. Allerdings hätte dann das alte Fell wohl auch so aussehen müssen, weil da hab ich mit noch schlimmer aussehenden sticks gespielt. Das alte ist übrigens auch ein amba... da ist das coating nach 1,5 Jahren noch ok, zwar glatter, aber noch kein „Loch“, allerdings hatte ich das Gefühl, dass es nicht mehr gut klingt, deshalb hab ich es getauscht.
    Die Frage ist, wenn ich jetzt andere sticks nehme, löst sich dann das coating trotzdem, weil es eben schon nicht mehr durchgehend ist? Falls es an den sticks lag...
    Hier mal ein Foto von den stockspitzen:


    Draufklicken, dann wird’s etwas schärfer, da sieht man links ein bissi vom ausgefransten


    Ich glaube, meine anderen sticks (zb. die VicFirth oder auch die Promark) sind nicht so zerfranst, wobei ich das jetzt nicht beschwören kann, obwohl diese Sticks (Zildjian 5B Dip selected hickory) relativ neu sind, hab ich vor 4 Wochen erst gekauft und damit ca 5 Proben gespielt.


    War es bei Dir feucht im Raum?

    Ja, ist es aber immer, müsste also beim alten Fell auch so gewesen sein. Und im anderen Raum, wo ich mit den Mädels probe, ist es mindestens ebenso feucht im Sommer, aber ok, da streichle ich noch mehr...und da hab ich kein Remo coated im Moment


    leider noch nie vorgekommen

    leider? :D also ich hätt lieber, dass es bei mir auch noch nicht vorgekommen ist :P

    Ich hab diesen alten thread ausgegraben, es gibt ein paar zu dem Thema, aber ich hab mir mal den hier ausgesucht.


    Ich hab für die Osan snare im Proberaum neue Felle besorgt, Remo ambassador coated als schlagfell. Nach einer einzigen dreistündigen Probe sieht das so aus



    Bevor ich an Remo schreibe, dass die mal ev. ihre Qualitätskontrolle prüfen sollten, wollt ich euch mal fragen, wie oft sowas bei euch vorkommt, und was ihr dann gemacht habt. Ins Geschäft zum Umtausch gebracht? Remo angeschrieben?
    Ich hab ja noch nicht sooo viel Fellerfahrung, aber bei den wenigen, egal ob Remo, Evans oder Aquarian, das kam bei mir noch nicht vor. 8|
    Ich bin ja nun wirklich kein heavy hitter, gestern hab ich aber mit 5B gespielt und schon etwas lauter zu spielen versucht, aber ich denke, das ist immer noch weit entfernt von dem, was der Durchschnitt so macht...
    Hab das in dem thread auch zwecks Statistik gepostet, damit man ev. sieht, wie häufig das vorkommt.

    na geh, jetzt bin ich aber enttäuscht, hätte mir schon ein doublebass gewitter erwartet von dir :P
    na, spaß ;) find ich ausgesprochen schön! gehört zu meinen persönlichen top4, wobei es mir schwer fällt, diese zu reihen


    :thumbup:

    Danke an alle für das nette Feedback zu meiner Version ^^


    drum_destroyer: deine Version gefällt mir extrem gut, was willst du da noch ausbauen? :) finde sie wertet den Song sehr auf, aber ohne das Getrommel in den Vordergrund zu stellen. Auf HiHat Figuren steh ich sowieso ^^ die sind effektiv, aber mMn nicht aufdringlich.


    Insgesamt ist der nicht-Wettbewerb echt eine coole Sache und ich freu mich schon auf Teil 2, und da werd ich mich strikt an mein Vorhaben halten, die anderen erst anzuhören, wenn ich meine fertig hab, was mir ja diesmal nicht so gelungen ist :whistling: (allerdings hab ich zum Glück meine Ideen zum größten Teil schon aufgeschrieben gehabt, bevor ich mir die ersten von euch angehört hab)

    Sooooo, und jetzt nach Mattmatts Wahnsinnseinlage der krasse Kontrast:
    hier also mal meine Anfängerversion :D


    https://www.dropbox.com/s/xon8…2/ipo-dings-dany.mp3?dl=0


    in einem Take aufgenommen (allerdings nicht dem ersten, es war der 6., den ich ganz durchgespielt hab), ohne zusammenschneiden von besseren Stellen aus anderen Takes, mit sämtlichen Fehlern und Timingdefiziten (vor allem bei dem Part mit den Hihat-16teln :S bitte hier schnell vorspulen...), selbst gemischt (ok, ich hatte eine Vorlage) und natürlich selbst getrommelt ;) (hört man eh :D )
    Ich bin trotzdem sehr stolz drauf, weils meine erste Aufnahme ist zu einem Track im Ohr ^^ Gar nicht zu reden von der Überforderung durch die Technik - ihr glaubt ja nicht, wieviele Fehler man alleine beim Routing machen kann :rolleyes:

    Was für eine coole Idee! Ne PopPunk Band mit Bläsern zu covern 8o ich kenn Bläser sonst nur bei Volksmusik bzw Klassik oder bei Ska, wobei da meist nur Trompete und Posaune sind und kein Horn (?) (kenn mich ned so aus mit den Dingern :D )
    Ich mag Green Day sehr gern und eure Coverversionen mit Gebläse find ich echt mal was anderes. Ersetzt ihr bei allen Songs den Gesang durch Gebläse, sprich habt ihr gar keinen Gesang? Echt voll interessant mal :thumbup: