Beiträge von danyvet

    Wenn die Gegebenheiten es nicht anders zulassen dann kaufe dir ein edrum, übe darauf und du wirst sehr vieles lernen..........


    u.a. dass ein edrum auch nicht leiser ist als ein abgedämpftes echtes zeugl :whistling: *duckundweg*
    edit: hab erst jetzt gelesen, dass das eh in den letzten Beiträgen schon angesprochen wurde und dass Crashgirl ja nicht in einer Wohnung sondern in einem Haus wohnt und somit eigentlich nicht so daaaaas Lautstärkeproblem hat. Aber da man Einträge nicht löschen kann, muss das jetzt hier stehenbleiben.
    (was ist denn bitte eine Einliegerwohnung? Einliegen? so ne Art Vorstufe zum Sarg? Komisches Wort :D :D )

    Ich behaupte mal, ein Solches macht keinen Spaß mit seinen unsäglichen, pappigen "Pupp- und Blopp"-Sounds von Toms und Kick und dem noch schrecklicheren Gezischel dieser LowVolume-Sieb-Becken. Ich sehe den Schalgzeuger primär als Klangerzeuger, also was nützt es, wenn der Klang kakke ist.


    Du kannst maximal behaupten, dass DIR das keinen Spaß macht, MIR macht das nämlich ganz enorm viel Spaß, ein Schlagzeug ist ein Schlagzeug, ein edrum ist ein .... edrum :wacko: und zum üben der Koordination und Bewegungsabläufe fürs Schlagzeugspielen (was meiner Meinung nach zumindest in den ersten Jahren das wichtigere beim Üben ist als der Sound, den Sound hab ich dann eh im Proberaum mit der Bääänd) ist es für mich (!) wesentlich besser geeignet als ein iiiihhh-drum :P (und lässt sich in Sekundenschnelle in ein richtiges Schlagzeug "umbauen" btw.) Der Rebound ist im übrigen weder beim edrum noch beim abgedämpften Schlagzeug realistisch, somit fällt auch das Argument des fehlenden/anderen/unechten Feedbacks weg. Das Spielgefühl eines Schlagzeugs hat man nun mal nur beim Schlagzeug.


    Ich gebe dir recht, dass ein Schlagzeuger ein Klangerzeuger ist. Aber dann müsstest du auch gegen das Üben am Ü-pad sein. Für Solodrummer, die immer nur daheim für sich herumklöppeln, mag das stimmen, aber für Banddrummer ist ein Schlagzeug daheim eh nur ein 24/7 verfügbares Übungsgerät. Find ich. Man weiß ja nicht, was Crashgirl mal vorhat.
    Die Frage, ob sie mal in einer Band spielen mag/wird, kann man aber aus heutiger Sicht vermutlich noch nicht wirklich beantworten können, außer sie hat das eh jetzt schon fix vor. ICH dachte ja am Anfang nicht im Traum dran, mal in ner Band zu spielen, das ergab sich eigentlich erst aus den Beobachtungen und Zusprüchen im Forum, und meiner persönlichen Entwicklung. Meine Intention das Erlernen des Schlagzeugspielens zu beginnen war damals ja eine ganz andere :D


    Ich dachte damals ja auch, um diesen (für mich) bitteren Kompromiss ein edrum kaufen zu müssen werd ich wohl nicht rumkommen, und ich hab genau dieselben Fragen/Gedanken wie Crashgirl gehabt, damals. Dank DF und intensiver Recherche hab ich jetzt ein hübsches tolles Wittchen daheim, das ich dann zu Silvester auch 4 Stunden lang während der gröbsten Knallerei daheim laut spielen kann :D (vielleicht würden meine Nachbarn es auch öfter tolerieren, aber mir geht nix ab mit dem abgedämpften (weil eben die Möglichkeit im Proberaum besteht) und ich habs noch nicht riskiert unterm Jahr ungedämpft zu spielen)


    Crashgirl: worauf spielst du denn beim Lehrer? edrum oder Schlagzeug? Falls Schlagzeug, und du mit einem edrum liebäugelst, würd ich ev. mal in einen Musikladen gehen und so ein Ding ausüprobieren (für musst du ja noch nix tolles spielen können), nur damit du mal testen kannst, ob es dir taugen würd. Ich geb zu, ich hab das nicht gemacht, ich hab erst nach über 1 Jahr mal ein edrum ausprobiert, war dann aber noch froher als eh schon, dass ich mir keines zugelegt hab. Für mich persönlich fühlt es sich grauenhaft an. Das ist aber offenbar individuell, sonst würden ja nicht so viele Leute edrum spielen. Ich würds trotzdem ev. mal vorher ausprobieren.


    Da du dich schon entschieden hast, ja 1,8mx1,6m kommt hin.

    nanana, sie hat noch gar nix entschieden, sie beginnt genau wie ich damals grad am unsicher werden :D (ok, ich war noch nicht mal so weit, mich mit dem Kompromiss anzufreunden...)


    wundere mich grad ob jemand, der in einem Forum für Tasteninstrumente nach der Größe eines Yamaha Keyboards fragt die Antwort bekommt er solle sich lieber einen Konzertflügel zulegen, oder ob nur hier so abgedriftet wird.

    berechtigter Einwand auf den ersten Blick. Dennoch glaube ich, dass jemand, der sich ein Keyboard zulegen will, es nicht tut, weil es sein Kompromiss für einen Konzertflügel ist. Beim edrum (behaupte ich jetzt mal aus eigener Beobachtung) ist es doch sehr oft der Fall, dass man sich eben ein edrum zulegt, weil ein Schlagzeug zu laut ist, also ein Kompromiss. Denn eigentlich will man ja Schlagzeug spielen. Ich denke/glaube/behaupte, die wenigsten, die ein E-drum haben, hatten von Anfang an den Wunsch E-drum zu spielen. Dass es gewisse Vorteile hat, will ich hier nicht abstreiten (verschiedene Sounds einstellen und so Spielereien), ich denke aber, dass die meisten gerne auf diese Spielereien verzichten würden, wenn sie die Möglichkeit hätten, ein akustisches/lautes Schlagzeug daheim spielen zu können. Als Zweitgerät ist das wieder was anderes.

    Auch wenn ich die Frage bereuhen werde: warum würdest du es nicht kaufen wollen?


    Haha, jaaaa, mit dieser Frage löst du wohl die zigtausendste Endlosdiskussion A vs E aus ;)


    Den Rest, den ich jetzt noch schreiben wollte, spar ich mir lieber, nachdem wir hier in der E-drum-Abteilung sind :whistling:

    Seh ich ähnlich wie trommla. Mich haben die online Angebote auf YouTube &. Co anfangs förmlich erschlagen und ich war froh einen Lehrer zu haben. Inzwischen bin ich so weit, dass ich einschätzen kann, welche Tutorials mich weiterbringen und welche nicht. Ich schau mir ZUSÄTZLICH zum Unterricht mit Lehrer schon das eine oder andere an, auch Serien (also, wo mehrere Lektionen gibt). Ist halt echt schwierig am Anfang aus der Fülle da was rauszufinden. Aber dafür ist ja eben das Forum gut. Auch wenn es hier komplett unterschiedliche Meinungen gibt. Man liest sich alle durch und findet dann schon quasi den Mittelweg.


    Auch bei Büchern und DVDs gibt’s eine Unzahl an Angeboten, da muss man sich auch mal durchwurschteln. Zb. das als Bibel geltende Stick Control. Ja, das ist gut, aber im Grunde reichen da ein paar wenige Seiten davon, speziell Seite 1, und die gibt’s (optisch anders aufbereitet) nahezu in jedem Lehrbuch.
    Selbst bei den rudiments reichen im Grunde Singles und Doubles, und flams, denn auch ein paradiddle is nix anderes als eine Kombination von Singles und doubles. Sämtliche drags und sonstige fortgeschrittenere Rudiments sind anfangs vollkommen irrelevant.
    Übrigens würd mich mal interessieren, ob hier überhaupt jemand alle 40 (auswendig) kann (diejenigen unter uns, die selbst unterrichten, würd ich da jetzt mal ausnehmen, wobei ich auch wette, dass nicht alle Lehrer alle 40 auswendig wissen/können).


    Summasummarum sieht man hier unter allen Beiträgen schon die Antwort auf deine Eingangsfrage: Schlagzeug lernen ohne Lehrer? Ja, ist möglich, optimaler ist natürlich mit.
    Ob du ohne dranbleiben und genug Motivation aufbringen wirst, ist eine individuelle Frage. Es sollen auch schon Leute aufgehört haben, die MIT Lehrer gelernt haben und es gibt genug autodidakte, die weltberühmt wurden =)

    Bin schon da! :D
    Kann dem Beitrag von Rampen nur zu 100% zustimmen: Band hält die Motivation am Leben :thumbup: Sobald du halbwegs sattelfest Bummtschak bummbummtschak (achtel auf der hihat, BD auf 1 und 3 (und 3+), Snare auf 2 und 4) spielen kannst (gut wäre, wenn du es zumindest bis 120 bpm kannst, das is ein gängiges Durchschnittstempo), steht dem Einstieg in eine Band nix im Wege. Fills brauchen die nicht immer alle unbedingt. Kommt auch auf die Musik an, aber die meisten sind zufrieden, wenn du den Rhythmus schlagen kannst und dabei einigermaßen die Time halten kannst (wir Frauen haben da eh meist ein gutes Gefühl :D ). Wenn du dann bei jeder 4. EINS aufs Crash schlägst, hilft denen das bei der Struktur, ein "minifill" von einem 2. Snareschlag auf die 4+ hilft dann auch nochmal (das klingt schon so ansatzweise nach "Aufgepasst, jetzt kommt ein Wechsel, zb. Strophe -> Refrain").
    In der Band bist du dann so motiviert weiterzumachen, dass du dir ganz schnell auch "schwierigere" Grooves einlernst, zb. mal die BD statt auf der 3 auf die 2+ und 3+ zu treten, das macht schon einen enormen Unterschied (die anderen hier werden lachen, aber das war für mich am Anfang koordinativ echt tricky =) inzwischen ist das schon fast wie atmen)


    Lies dir gern auch mal meinen Galerie-Thread durch - im letzten Beitrag hab ich die letzten 2 Jahre zusammengefasst ;) alles zu lesen dauert wohl mindestens so lange, bis du ne Band gefunden hast ;) ist auch viel blabla dabei, aber hat schon ein paar Anfängern geholfen :) (ich hab allerdings regelmäßig Unterricht, würds aber auch ohne schaffen). Vielleicht kannst du dir auch mal zu Weihnachten/Geburtstag von der Family einen 10er Block Unterricht wünschen und dann wieder ein paar Stunden nehmen. Es muss nicht regelmäßig sein, nur wenn du wo feststeckst, ist es nicht schlecht. Und ab und zu jemanden, der mal auf deine Stockhaltung/Technik schaut, ist auch nicht verkehrt.



    Edith merkt noch an, dass ich ebenfalls in meiner Jugend mit Gitarre im Alleingang angefangen hab, aber nicht weiterkam und jahrelang nur so Akkorde geschlagen hab.
    Äh, und ja, auch GuTh's Einwand, dass es kein billiges Hobby ist, kann ich bestätigen. Ich hab erst gestern mal zusammengerechnet, wieviel ich in den 2 Jahren schon ausgegeben hab... inkl. Hardware, gebrauchte Becken, 2 komplette Kesselsets, Mikros, PA für die Band (hatte ich doch noch nicht miteinberechnet), einige Snares usw. kam ich auf rund 10.000 € 8| 8| aber so teuer muss man es nicht gestalten, ich bin halt auch so ein Typ Habenwollen und außerdem brauch ich einiges doppelt wegen 3 Bands und daheim und überhaupt und weil einfach manches so hach :love: ist :D

    Mein erstes richtiges playalong in der originalversion war Seven Nation Army. Nach 5 Monaten, im Unterricht. Wenig später von Coldplay Yellow, und nach ca 8 Monaten Respect von Aretha Franklin. Nach ca. 11 Monaten hab ich Heart shaped Box von Nirvana gelernt, allerdings nicht im Unterricht, das war für meine Band. Dafür hab ich gut 1 Monat gebraucht, bis ich es auswendig konnte. Hätte mein Lehrer wohl noch nicht mit mir durchgemacht zu diesem Zeitpunkt, aber ich hab’s ihm vorgespielt. Im Jänner voriges Jahr, also nach ca. 1 Jahr kam dann Good people von Jack Johnson. Das ist aber eher fad. Irgendwann heuer im Frühjahr kam dann boulevard of Brokern dreams von Green Day, das ist nett zu spielen. Kurz vorm Sommer Are you gonna go my way von Lenny Kravitz. Mehr hab ich beim Lehrer an playalongs noch nicht gemacht, wir machen auch viel Technik und so kurze Stücke aus dem Lehrbuch, wo halt neue grooves vorkommen, aber keine bekannten Songs, die sind extra fürs Lehrbuch gemacht. Da ich aber die meisten Songs eh mit den Bands mache, geht mir da auch nicht viel ab.


    Mein Lehrer macht mit mir halt playalongs durch, wo grad das vorkommt, was wir neu durchgemacht haben. Aber nicht so komplexe Songs, wo gleich mal ganz viele neue Sachen dabei sind

    Oh Nein!!!!! Wieso seh ich diesen Beitrag erst jetzt????? Ich schau mehrmals täglich ins DF und dann verpass ich das?? Ich warte schon so lange, dass der Film ins TV kommt und ich ihn endlich sehen kann :(
    Weiß jemand zufällig, ob man den wo nachschauen kann, oder hat ihn jemand aufgenommen? ;(

    guns for hands von twenty one pilots

    okeee..... wenn du das nach 3 Monaten schon halbwegs spielen kannst, brauchst du gar nicht frustriert sein! Ich spiele jetzt 2 Jahre und ohne Noten könnt ich das auch nicht, bräuchte auch mal vermutlich 1 Monat, bis ich mir die verschiedenen Teile rausgehört und gemerkt hab... Reggae hab ich noch nicht mal gelernt (einmal kurz angesprochen vor 1 Jahr ca.)


    Meiner Meinung nach ist das noch zu komplex für jemanden, der erst 3 Monate spielt. Wär zumindest für mich undenkbar gewesen. Aber vielleicht bin ich auch noch viel viel langsamer unterwegs als du... Mein Lehrer würde so einen Song (auch jetzt nach 2 Jahren) ganz sicher noch nicht von sich aus mit mir drucharbeiten, nur, wenn ich es unbedingt wollte. Ich hab ungefähr 1 Monat gebraucht (nach 1,5 Jahren), um (eine vereinfachte Version von) Won't get fooled again von The Who auf die Reihe zu kriegen (und das mit einem Video, wo man abschauen kann, allerdings nix erklärt, einfach durchgespielt). Ich würde an deiner Stelle weniger komplexe Songs machen, dann hast du schneller ein Erfolgserlebnis. (Ich hör schon die abtuenden Worte einiger Alteingesessenen hier "was? das ist doch nicht komplex??!" DOCH! für Anfänger schon!) Die Songs außerhalb der eigenen Band, an die ich mich zur Zeit wage, sind jedenfalls einfacher und ich beschäftige mich dementsprechend nur ein paar Tage damit, sodass ich es durchspielen kann. Es sind allerdings ein paar dabei, die mich noch seeeehr viel länger beschäftigen werden (wie zb. Radar Love, da werd ich wohl noch gut 1 Jahr oder länger brauchen, bis ich das hinkrieg :wacko: )


    Das mit den Gliedmaßen geht mir bei jedem neuen Song anfangs so. Da denkt man, man hat gerade erst angefangen, das beginnt immer wieder bei Null.... ich zerlege dann oft die Teile, wo ich Probleme hab, sogar in halbe Takte, und spiels laaaangsam im Loop, und steigere dann das Tempo. Das kann dann auch manchmal unterschiedlich lang dauern. Manches krieg ich in einer halben Stunde hin, für andere Sachen brauch ich 2 Wochen, wobei ich fast jeden Tag wieder langsam anfangen muss. Die Verschaltungen im Hirn sind nicht so einfach zu lösen... das geht nur durch Automatisation

    gut isolierenden Inears

    welche sind für dich denn gut isolierend? ich hab die stage diver SD2 mit comply foam und muss den klick im ohr so laut machen (1-2 volumetastendrücker vorm maximal am ipad bei der pro metronome app mit dem deutlichsten Ton (Nr.1), dass er mir fast schon weh tut, damit mich die anderen nicht vom klick ablenken. Ich denke wohl, wir sind wirklich zu laut... aber davon kann ich die anderen nicht überzeugen :|

    Da mich unser Leadgitarrist schon des längeren löchert wegen dem Vibratormetronom aka Soundbrenner Pulse, hab ich mir vor ein paar Tagen diesen Thread durchgelesen, auf youtube Rezensionen angeschaut und gestern durfte ich mir selbst ein Urteil bilden, unser L-Gitarrist hat das Ding in der Probe mitgehabt, damit ich es ausprobieren kann.


    Warum er so drauf pocht: weil wir ein kleines Problem haben mit dem Klick. Entweder ich hab den Klick im Ohr (den ich ziemlich laut machen muss, um ihn zu hören, weil die anderen so laut spielen) und die anderen müssen sich drauf verlassen, was für mich etwas schwieriger ist (so wie bergauf radeln), weil die durch ihre Lautstärke auch mal mich antreiben oder bremsen und ich dann gegen den Klick kämpfen muss), oder wir haben den Klick alle über die PA, wo er für mich kaum hörbar ist, was wiederum der allgemeinen Lautstärke zu schulden ist. Ja, ich weiß, die einfachste Lösung wäre, wenn wir alle leiser spielen würden... was glaubt ihr, wie oft ich das schon gesagt hab... da red ich gegen eine Mauer.
    Ja, und da meint eben der Gitarrist, dass es doch DIE Lösung wäre, wenn wir alle so einen Pulse hätten.
    Ich hab gesagt, ich probier das Ding gerne mal aus, aber kaufen werd ich es mir sicher nicht, bevor ich nicht davon überzeugt bin, dass es auch funktioniert.
    Also hab ich mir das Ding mal umgeschnallt (an verschiedenen Stellen probiert: innen am Handgelenk, außen am Oberarm, seitlich am Wadel). Der Puls ist gut spürbar, solange ich mich nicht bewege, sogar durch die Jeans durch. ABER: betrieben mit der App auf einem Android kommt der Puls zeitversetzt zum Klick (wir wollten zeitgleich mit dem Puls an mir den Klick über die PA laufen lassen, damit alle ein Metronom in irgendeiner Form haben). Mein Gitarrist meinte, bei Apple gibts diese Latenz nicht. Keine Ahnung, konnten wir nicht ausprobieren.
    Sobald ich mich bewegt hab, war der Puls zu schwach bzw. zu unspezifisch, es fühlte sich an wie diese Strombehandlungen beim Physiotherapeuten, wo man ganz gerne dazu einschläft, wenns nicht zu stark/unangenehm sind. Ich musste mich enorm konzentrieren, um nicht rauszukommen, was mir nicht gelang. Akustische Reize sind einfach VIEL deutlicher und zwingender als so sanftes Vibrieren. Bei schnellerem Tempo war das noch stärker der Fall.


    Der VORTEIL: wenn man rauskommt, ist es nicht so schlimm wie der Kampf gegen den Klick zu spielen. Es macht überhaupt nix aus, wenn das Ding in einem anderen Tempo pulsiert als man spielt. Dieser Vorteil ergibt sich leider aus dem größten Nachteil, nämlich dass es nicht penetrant genug ist. Der Puls vibriert zu leicht und zu lange anhaltend, es müsste ein kürzeres stärkeres Vibrieren sein, für mein Gefühl.
    Mein Gitarrist, der so begeistert davon ist, hat natürlich dauernd solche Dinge gesagt wie "wenn man nicht will, dass es funktioniert, dann funktionierts auch nicht", oder als ich sagte, "ab 140-150 bpm fühlt es sich schon fast wie eine Dauervibration an, ich kann die exakten Impulse nicht mehr zeitlich orten" -> "dann stellst bei 140 halt auf 70, und gut ists" pfffff - so ein Lösungsvorschlag kann auch nur von Gitarristen kommen, oder? *facepalmhochdrei* :rolleyes:


    Fazit: Ist mir das Geld nicht wert. Sorry, ich habs versucht und dem Ding eine Chance gegeben. Für mich ist es ebenso "ungenau" und nicht-zwingend wie ein optisches Metronom. Mag sein, dass es für drummer, die schon 30 Jahre sattelfest mit Klick spielen, ok ist, für mich als immer-noch-Anfängerin, die schon mit dem Klick im Ohr sehr konzentriert sein muss, is das nix. Da spiel ich lieber entspannt ohne Metronom mit meinen persönlichen 5bpm Schwankungen, die sind verkraftbar.

    dass es am Anfang mühsam ist, haben wir alle erlebt, nur inzwischen vergessen

    Ich (noch) nicht :D
    Deshalb fühl ich mich jetzt doch ziemlich angesprochen, da es bei mir noch nicht so lange her ist, dass ich erst 3 Monate gespielt hab.


    3 Fragen Kalista:
    1) Nimmst du Unterricht bei einem Lehrer? Oder bist du autodidakt (ev. mit online lessons)?
    2) Was meinst du mit "ein Lied begleiten...Fills fehlen noch"? Das hieße bei mir zb. nur Bummtschak mitzuspielen.
    Daraus ergibts sich Frage 3): Um welche(s) Lied(er) gehts konkret? Das macht ja doch einen Unterschied.


    Bei mir war es so, dass ich noch vor meiner ersten Schnupperstunde beim Lehrer gleich mal den simplen Bummtschak gelernt hab (1 und 3 auf der BD, 2 und 4 auf der Snare, viertel auf der hihat). Damit konnte ich schon wenige Tage später zu ganz vielen Songs einfach bummtschak begleiten, was ja bei vielen Songs durchaus reicht. Wenig später dasselbe mit achtel auf der hihat. Die ersten Songs, die ich so auch beim Lehrer begleiten gelernt hab, mit Wechsel zwischen Hihat und Ride, und gaaaaanz einfache Fills, waren Billy Jean, Clint Eastwood und Every breath you take, und ein paar andere, die ich jetzt nicht auswendig weiß.


    Vielleicht machst du dir auch Druck es jetzt schon in einer fortgeschritteneren Variante zu spielen? Um deine Fragen/Selbstzweifel beantworten zu können, bräuchte ich (wir) tatsächlich mal nähere Infos (zb. Antworten auf meine 3 Fragen).Ich bin nach 4 Monaten (in denen ich noch so gut wie keine Fills spielen konnte) in meine erste Band eingestiegen, die ich die ersten Proben nur mit Bummtschak und bummbummtschak begleitet hab. Wie trommla schon schrieb, sowas bringt einen enorm weiter (nicht zuletzt dadurch, dass noch mehr Motivation da ist) :D

    Übrigens pflegte ein Freund und Berufstrommler eine originelle Bezeichnung "Amsterdam" zu benutzen. Weiß jemand, was damit gemeint ist? Ich lass das mal als Rätsel so stehen. Na?

    Amsterdam - eigentlich Ajax Amsterdam - ist dasselbe wie Pat Boone Debbie Boone :D ich muss gestehen, ich mag diese Fill-Eselsbrücken =)

    Meinst du mit zu teuer, das es DIR zu teuer ist oder allgemein vom Angebot her?
    Weil...ich habe Platz...und noch garkein A Set :rolleyes:


    ich finds allgemein zu teuer. Die teureren F3Ks sind die Maserbirken, die werden oft so um die 800 gehandelt, die weißen oder schwarzen (lackierten) hab ich meist so zwischen 550 und 750 gesehen (ich hab meins noch billiger bekommen :D ) . Also mir wärs zu teuer, aber ich will damit nicht sagen, dass ein F3K das Geld nicht wert is. Ich weiß nicht, ob das grün ein besonderes/seltenes finish ist...


    orinocco, das, was du mir in meinem Thread verlinkt hast, ist ein anderes grün, so kenn ich es schon, da sieht man keine Maserung. Bei dem auf ebay in der hier verlinkten Anzeige sieht man Maserung, also so wie bei meinem roten Masters :love:

    Dagegen, der erst verlinkte, aus post 39, das Es noch da ist,


    Ja, offenbar darf man nicht auf zitierte Links klicken... wieder was gelernt ;)
    und: uuuuuuuuhhh, das grüne wittchen ist aber schön!! :love:in so einem schönen grün hab ich ein F3K noch gar nicht gesehen! 8o aber viel zu teuer.... und ich hab keinen Platz! (zum Glück...)

    Ein Stage custom ist schon mal nicht verkehrt, die Taschen schauen mir sogar gepolstert aus. Die Farbe ist schön. Die Becken sind Schrott. Die Hardware schaut größtenteils passabel aus. Ich denke, die Kessel plus die Taschen sind die 500 schon wert.

    Wieder was gelernt, wusste gar nicht, dass es Chimes mit Dämpfer gibt und musste erst mal googlen wie so ein Ding aussieht. Sowas kann man offenbar sogar extra kaufen und Chimes ohne Dämpfer damit nachrüsten, falls ihr sowas meint - interessant! Ich bring meine immer ungewollt zum blingeln, wenn ich mich am Beginn und Ende eines gigs hinters Schlagzeug „ein- bzw.. ausfädeln“ muss :rolleyes:


    Edith wollte noch anmerken, dass sie so ein Berimbao noch nie gesehen hat, das ist ja mal was witziges :D spannend, was es alles gibt