Beiträge von Mai-Carsten

    daher würde ich die Anhöre unter die lange Seite unter der Schräge platzieren.

    Aber auch nicht direkt. Ein vornehmer Abstand zu Rückwand (wie bei einer senkrechten Wand) sollte auch unter einer Schräge eingehalten werden. Aber das kann man ja in der Praxis noch schnell nach Gehör korrigieren (Abstand variieren), so dass der Tieftonbereich nicht zu aufgeblasen daher kommt. Dazu muss man ja nicht das ganze Zimmer umstellen.

    Einen Raum zu Hause quasi aus dem Stand akustisch optimal einzurichten grenzt schon fast an ein Glücksspiel. Ich würde mich mittels "Versuch macht kluch" herantasten. Grundsätzlich würde ich aber auf (akustische) Symmetrie achten, soweit dies möglich ist.

    Für Aufnahmen des Schlagzeugs wurde ich auch eine recht freie Aufstellung im Raum versuchen und den Raum auch nicht ganz tot dämpfen. Wenn etwas Raumakustik auf den Aufnahmen enthalten ist, muss da ja nicht unbedingt schlecht sein.

    Wenn man es ganz genau nehmen möchte, spielt bestimmt das Baumaterial deines Raumes auch mit hinein. Mindestens die Dachschräge ist bestimmt nicht massiv und wird theoretisch von tieferen Frequenzen zum Schwingen angeregt. Dachgeschosse werden ja gerne mal nachträglich insgesamt mittels Leuchtbauwänden ausgebaut.

    Ich bin in einem Fertighaus Baujahr 1975 aufgewachsen und fand es frustrierend, dass ich in meinem Zimmer keinen HighEnd-Klang hin bekam. Aber groß geworden bin ich trotzdem und aus mir ist auch etwas geworden. ;)

    Der Eindruck des "leise" spielens entsteht, wenn ausnahmsweise nur Chocalho (=Shaker) und Agogo einen Solopart haben. :D

    Die Größe einer Gruppe wird wohl eher durch den Radius des regionalen Einzugsgebietes bestimmt.

    Meine Erfahrung ist halt, dass in einer Samba-Gruppe unserer Breitengrade tendenziell eher Grobmotoriker zu finden sind. Deswegen bin ich da auch schon lange wieder raus. Es gibt aber auch Menschen, die dort ausharren, auf bessere Zeiten warten und an das gute im Menschen glauben.

    "Meister seines Fachs" und "örtliche Samba-Gruppe" ist schonmal ein Widerspruch an sich. :D

    Ich habe auch vor ca. 10 Jahren einige Zeit lang die Caixa in einer örtlichen Samba-Gruppe bedient. Es sind halt 'nur' Freizeit-Sambistas, die mal so richtig ordentlich auf die sprichwörtliche Pauke hauen wollen. Dadurch kommt auch das ungleiche Verhältnis von Surdo-Übermacht zu Caixa-Randgruppe zustande. Caixa ist fur die meisten schon viel zu filigran zu bedienen.

    Meine damalige Chefin (Gruppenleiterin) hat mich schon recht frühzeitig darauf hingewiesen, dass Ghostnotes beim Samba nichts verloren haben. :rolleyes:

    Also waren dann Rimshots quasi der Standard und Full-Strokes die neue Ghostnote.

    Natürlich gibt es durchaus Gruppen die in Richtung "Meister des Fachs" gehen, doch die musst du in unserer Republik wohl eher mit der Lupe suchen. Oder nach Brasilien auswandern. ^^

    ...wenn nämlich zu leise und z. B. die Snare knallt deshalb nicht so, wie ich es von einer "echten" Snare gewohnt bin, fange ich an nur noch zu dreschen....

    Jau, geht mir genauso. Da hilft InEar - da knallt's wenigstens bei mir. Dann stört es mich auch nicht, wenn die Mit-Musikanten mehr Pad-Klackern als Drumsound hören. ^^

    Auf was muss ich achten, um das Beste aus der Aufnahme raus zu holen? Ok, kein mp3, das hab ich schon gecheckt^^

    Mich verwundert es ein wenig, dass die mp3-Aufnahmen im Vergleich zu wav so extrem grottig sein sollen. Hattest du vielleicht 16 kbps oder so eingestellt?

    Meiner Erfahrung nach gehen brauchbare Probenmitschnitte sogar mit 128 kbps minimum. Oder sind meine Ansprüche so unterirdisch niedrig....?

    Meine Erfahrung habe ich im Sommer diesen Jahres gemacht:

    Ich habe bei DrumTec mit fast der gleichen Fragestellung/Zielsetzung wie deiner beide Sets ausprobiert.

    Um es kurz zu machen: Ich habe das Pearl genommen.

    Selbst meine Freundin, die ja "nur" Keyboard spielt, fand die Sounds vom Roland nicht so überzeugend. Die digitale HiHat und Snare hat mich auch nicht so recht vom Hocker gehauen.

    Mag sein, dass die Konfiguration nur "ungünstig" eingestellt war, aber da sind wir auch schon beim nächsten Punkt: Für mein Empfinden ist das Pearl intuitiver zu bedienen/konfigurieren.

    Ja, beim Pearl sind die Sounds überschaubar und bei weitem nicht so manipulierbar wie beim Roland, aber das kann man sogar als Vorteil betrachten.

    Ich habe bei meinem Pearl Monate gebraucht, bis sich auch das Spielgefühl nahezu "echt" anfühlt. Zu vielfältig sind die diversen Parameter - aber dennoch absolut sinnvoll - um das Modul eben mal schnell auf die persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Hier ist learning by doing, bzw. try and error angesagt.

    Für live punktet das Pearl natürlich mit sage und schreibe 14 symmetrischen Line-Ausgängen - wenn der Tonmann das denn überhaupt bewältigen kann. ^^

    Mit dem separat auf den Kopfhörer zumischbaren Aux-In kann man sogar ohne zusätzliche Gerätschaften sein InEar-Monitoring managen.

    Ich habe den Kauf jedenfalls nicht bereut und bis heute keine Minute gezweifelt, ob das Roland nicht vielleicht doch "besser" gewesen wäre...

    Gitarre, E-Piano und Gesang plus das E-Set sind ja schon vier Signalquellen, die gleichzeitig zusammen gemischt werden müssen. Also ist als erste Instanz ein Kleinmixer mit Stereo-Line- und Mikrofoneingängen (am besten noch mindestens einem Gitarreneingang) erforderlich.

    Nach diesem Kleinmixer kann man alles an Boxen anschließen, was du oben aufgeführt hast.

    Das Pro Achat Bundle hat ja sogar Cinch-Eingänge, was eigentlich mehr im Heimbereich und weniger an PA's verbreitet ist.

    Klar kannst du dieses Bundle auch im Wohnzimmer betreiben -- wenn Mutti das absegnet. ;)

    Über die MA120-Monitorbox (aber wahrscheinlich das alte nicht-MKII-Modell) habe ich auch schon mal ein Yamaha E-Set gespielt. Das ging eigentlich ganz gut, wenn man sie direkt neben sich aufstellt.

    Mit dem MX3+ - 2.1 Stereo Lautsprecher System wird sich vermutlich nicht das ultimative Sound-Erlebnis für Live-Musik einstellen. Dem geht wohl eher die Puste aus. Zur Berieselung reicht sowas sicher, aber beim aktiven Musizieren möchte man doch gerne etwas Dynamik mit Wumms haben, ansonsten verfliegt vermutlich schnell die Motivation.

    Eine "Grundeinstellung" wird gerade unter Einsteigern immer gerne gewünscht. Schließlich gibt es bei Fotoapparaten ja auch eine "intelligente Automatik", die (hoffentlich) immer alles richtig macht. Die Kehrseite dieser Automatik ist, dass der Anwender leider nur bequem wird und überhaupt nichts lernt.

    Im Audiobereich gibt es solche Automatiken (zum Glück) nicht, weil es hier - noch viel weniger als in der Fotografie - keine universellen Standardsituationen gibt. Hier kommt man leider nur über den Weg der eigenen Erfahrungen weiter.

    Eine Grundeinstellung fällt mir dann doch ein: Immer ohne Effekte anfangen und sie nicht als Wunderwaffe, die aus Schei'** Gold macht, verstehen.

    Guten Morgen,


    Mit Fett

    Davon würde ich dann noch abraten: Gummi mag kein Fett, wir kennen das von Kondomen, wo es früher Leute gab, die meinten, die mit Vaseline bepinseln zu müssen....

    Genau so ist auch meine Erfahrung: Kunststoff und Schmierstoffe aus Mineralöl vertragen sich mittel- und langfristig überhaupt nicht! Da zieht das Plastik immer den kürzeren.

    Eine neue Challenge ist da: Angles von Robbie Williams. Macht jemand mit?

    Ich wollte mich auf jeden Fall einklinken :)

    Ganz schwer zu sagen. Können tue ich das Stück ja schon länger. Daran wird's nicht scheitern. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich den Patrick ( = The Grand Jam - Team) mit noch mehr Arbeit überfrachten soll, wo er doch - angeblich wegen der vielen chronischen negativ-Meckerer - mit seiner Basis-Arbeit eh schon nicht hinterher kommt. :rolleyes:

    Einmal kalt übernachten sollte nix ausmachen.

    Eher würde ich darauf achten, ob beim Auspacken das Klima im Proberaum dann schlagartig radikal anders ist und dem Set erstmal eine Akklimatisierungsphase gönnen.

    Und überhaupt: Wie ist es mittel- bis langfristig um Temperatur und Luftfeuchte im Proberaum bestellt?

    Zum Abschluss hier noch meine Erfolgsmeldung:

    Sowohl Behringer Xenyx302USB, als auch Tascam US-4x4 HR haben sich mit meinem Windows 7-Rechner angefreundet und vertragen sich - natürlich nur nacheinander. =)

    Die Notwendigkeit, das Zoom LiveTrack auch noch anzuschließen sehe ich gerade nicht. Das regel ich lieber über die SD-Karte.

    Sogar mit `nem Jabra PC-Headset ist der Unterschied deutlich hörbar. Das MB75 macht die Snare viel muffiger - oder wie Beeble es auszudrücken pflegt: Es kackt oben rum ab. Ist ja auch in der Starphonic-Grafik sehr schön zu sehen.

    Man könnte versuchen, mit EQ dagegen zu steuern, doch vermutlich lässt sich der original SN57-Biss trotzdem nicht vollständig kompensieren.


    Edit sieht gerade, dass es von Behringer ja auch eine SM57-Kopie gibt, die sogar mit identischen technischen Daten (Impedanz und Frequenzgang) angepriesen wird. Das MB75 hat hier etwas abweichende Angaben.


    m_tree: Dein Vergleich ist doch sehr aussagekräftig, ein Video hätte jetzt wahrscheinlich auch (außer mehr Arbeit für dich) nicht mehr Erkenntnis für uns gebracht. :thumbup:

    Wenn du mehrere Interfaces nutzen willst würde ein AVB Netzwerk vielleicht Sinn machen.

    Das hört sich für mich auch nach möglichem Parallelbetrieb an. Dieser ist aber gar nicht notwendig, bzw. von mir gewünscht.

    Es wird darauf hinaus laufen, dass ich halt an mehreren Standorten verschiedene Interfaces vorfinde, die an meinem Laptop betrieben werden sollen. Da ich ja von Natur aus faul bin, schleppe ich maximal eben diesen Laptop mit, aber keine weiteren Gerätschaften - für ein Netzwerk schon gar nicht. ;)