Beiträge von Mai-Carsten

    Wie ich in einer anderen Diskussion hier schon einmal kurz erwähnte, darf ich seit Oktober 2021 für den lokalen Singer/Songwriter "Francis Gaya" die Trommeln bedienen.

    Vergangenen Samstag gab's dann einen kleinen Gig in der Innenstadt zur besten Einkaufszeit.

    Das Lokal kann man hier bewundern: Werbung

    Ursprünglich sollte ja mit einem richtigen Akustikset gespielt werden, aber die Ladenbesitzerin hatte dann 2-3 Wochen vorher doch Bedenken wegen der "Lärmbelastung" in der Straße.

    Also wurde kurzfristig mein gutes Fame DD-one professional aktiviert und mit ein paar Samples vom Alesis Sample Pad etwas aufgewertet.

    Ja, das ging ganz gut, aber bei den etwas heftigeren Stücken klingt's dann doch eher nach Schlager. Als Gage gab's dann für jeden Musiker ein Fläschchen hauseigenen Kräuterlikör. Da war die Welt wieder in Ordnung. :S


    Hier gibt's mal eine handvoll mittels Zoom LiveTrack L-8 mitgeschnittener Stückchen vom Gig, zu denen mein elektronisches Getrommel in meinen Ohren noch ganz gut passt:


    Another you

    The ways of love

    Hey ya

    Heart of gold

    Once in a blue moon


    Da Neil Young das große Vorbild für unseren "Chef" ist, haben wir als einziges Cover-Stück "Heart of gold" im Programm.

    Der nächste Gig ist auch schon klar gemacht. Nicht in der Innenstadt, rd. 70 km einfache Fahrstrecke, aber dafür soll's noch größer und schöner werden - nach jetzigen Planungen noch mit dem Akustikset.

    Trotzdem werde ich kurzfristig das DD-One Medeli-Modul gegen das kleine ATV austauschen. Schlimmer kann's nicht werden. ^^

    ich denke, da bringt Ausprobieren die besten Erkenntnisse.

    Meine Erfahrung: Alesis SamplePad und die DrumTec Röhrentrigger mögen sich nicht so gerne. Man muss schon massiv auf die Gummi-Schlagfläche eindreschen, um einen Sound in akzeptabler Lautstärke zu bekommen. Besser geht's, wenn man direkt auf die Metallröhre haut. Das kann aber nicht Sinn der Sache sein. Am SamplePad kann die Empfindlichkeit nicht geregelt werden. Mit einem Mesh-Tompad von Fame geht das dagegen viel besser, so wie man es in der Praxis gebrauchen kann.

    Vielleicht wären aus meiner Sicht die DrumTec-Dinger jetzt nicht so die erste Wahl. Alle drei Trigger, die ich habe, verhalten sich (leider) gleich.

    Ist das eine Eigenkomposition von euch? Dein Spiel hört sich sehr gut an - auch die Snare, finde ich. Ja, vielleicht etwas "matt", aber dieser holzige Sound gefällt mir. Von den Becken höre ich jetzt nicht ganz s viel. Das mag aber auch an meinen Ohren liegen. Schade, dass du in dem Video nicht zu sehen bist. Oder sitzt du vielleicht ganz woanders? In solchen Gemeinderäumen wird das Schlagzeug ja oft und schnell als "zu laut" empfunden. Ich habe auch viele Jahre in Freikirchen mitgearbeitet und auch getrommelt. Vor ca. zwei Jahren bin ich dann aufgrund meiner gesammelten Erfahrungen - auch geistlicher Art - aus dem ganzen Zirkus ausgetreten. Eine sehr gute Entscheidung.

    Deshalb: Pass auf dich auf.

    Ich fange mal an, meine Becken-Geschichte auszubreiten, die aber beim ersten Anlauf bestimmt nicht vollständig sein wird.

    Vor 20 Jahren, als ich mein erstes Set (Pearl ELX in blue mist) zulegte, mussten es natürlich Paiste 302 Messingscheiben sein. Es dauerte nicht lange, da mussten es doch "echte" Bronzescheiben sein. Damals war gerade Anatoljan angesagt und ich testete bei einem Händler. Ich entschied mich für die Baris-Serie. Das Ride war die Power-Version und ließ sich definitiv nicht crashen. Als HiHat musste es die Bertram Engel Signature sein, weil in meinen Ohren (damals) HiHats hell und spitz klingen mussten.

    Nach und nach kamen noch Wuhan-Chinas in 14" und 18" dazu sowie ein 8" Ufip-Splash, was ich nicht unbedingt gesucht habe, aber im Laden (PPC Hannover) derart schwach gemacht, dass ich es unbedingt mitnehmen musste - gegen reguläre Bezhalung natürlich.

    Dann kam kein unerwarteter "Bruch" in meinem Lebenslauf, so dass ich tatsächlich (nach ca. 7 Jahren) den ganzen Krempel wieder verkauft habe.

    Erloschen ist das Trommelfeuer natürlich nicht, so dass ich 2015 wieder von vorne anfing. Im Laden (wieder PPC Hannover) habe ich mich nach ausführlicher Spielprobe über eine Istanbul Mehmet Legend Dark HiHat 14", ein K-Ride 20" und AAX Studio-Crashes in 16" und 18" gefreut. Da man ja immer ein Splash in der Kollektion haben sollte, wurde dieses Set um ein HHX-Splash 7" und ein AAX-Aero-Splash 10" ergänzt.

    Auf einem lokalen Scheunen-Flohmarkt entdeckte ich 2016 dann zufällig ein altes Sonor Set von 1965. Dafür brauchte ich natürlich noch Becken. Ich bestellte beim Thomann blind ein Istanbul Mehmet Samatya-Set und finde es heute noch klasse!

    Wo wir beim großen T sind: 2018 entdeckte ich beim belanglosen Stöbern ein Tama Club Jam in Aqua-Blue (oder so ähnlich), was ich nur aufgrund der Optik umgebhend bestellte. Was braucht man dazu? Becken. Es sollte ein Minimal-Set nur mit (ancrashbarem) Ride und HiHat werden. In der Gebraucht-Börse hier im Drummerforum entdeckte ich ein Sabian Artisan Vault Light Ride 20". Ein ganz neuer Sound mit viel mehr Wash als ich es jemals hatte. Eine passende HiHat (Sabian Legacy 14") fand den Weg aus dem Thomann Schnäppchenmarkt zu mir.

    Kürzlich war ich im Becken-Kaufrausch und legte mir - haben ist besser als brauchen - ein Zultan Rock Beat Ride 20" medium und Millenium B20 Crashes in 14" und 18" zu.

    Defnintiv stehe ich auf eher "dark"-HiHats. Die Bertram Engel habe ich tatsächlich noch nie vermisst. Das Ufip-Splash schon! So ein geiles Teil habe ich bis jetzt noch nicht wieder gehört.

    Crashes mag ich auch eher "dunkel", wobei die AAX gegen die Samatya eher "schlank" daher kommen. Die Millenium-Dinger sollen einen leicht trashigen Bereich abdecken.

    Das Vault macht mit mittigem Wash Spaß, wogegen das K zwar zurückhaltender, aber mit deutlicherem Ping und klarerer Glocke punkten kann. Das Samatya klingt dagegen wie ein Amboss, aber trotzem gut. Richtig Alarm kann man mit dem Zultan machen, wobei ich von den vier Testexemplaren das mit Abstand "dunkelste" behalten habe.

    Ach ja: Für alle Fälle habe ich noch einen Paiste 201-Satz (ergänzt um ein Meinl MCS 18") auf Lager, aber nicht in Gebrauch.


    Neuerdings darf ich bei einem lokalen Songwriter (http://www.gayamusic.de) das Schlagzeug bedienen. Auf seinen (alten) Studioaufnahmen (eingespielt von gekauften Profis) klingen die Becken eher "hell", so dass ich für den Übungsraum dort einen Paiste PST7-Satz gewählt habe. Das ganze ist aber noch so frisch, dass ich bisher einmal darauf gespielt habe. Mir war und ist klar, dass diese Becken eine ganz andere Kategorie als meine "dunklen" sind. Aber das soll ja auch so sein. ;)

    Kleines Protokoll von gestern:

    • 21:48 h gesendet (-> man bekommt dazu per Mail einen Code zugeschickt, mit dem man den Upload aktivieren muss)
    • 21:56 h Mail "erfolgreich gesendet" erhalten
    • 22:39 h Mail "the grandjam hat ... heruntergeladen"

    Du hast gar keine Rückmeldung bekommen? :/

    ...könnte man ... die MilleniumB20 ... als vernünftige Budgetlösung bestellen...

    Ja, kann man tatsächlich - aaaaber die haben eine wirklich extreme Streuung! Ich dachte neulich, es wäre auch gut, mal ein paar (also zwei) Crash-Becken im Sortiment zu haben, die leicht trashig, aber dennoch "luftig und weich" klingen (und natürlich günstig sind ;) ). Insgesamt habe ich 11 Exemplare über 3 Bestellungen im Haus gehabt und es durften ein 14er und ein 18er bleiben. Die 16er klangen insgesamt schrecklich. Die anderen waren teilweise wirklich einfach nur blechern, oder eben echt "erwachsen" - wie meine beiden. :)

    Vielen Dank für den Link! 8) Obwohl ich mir so Einblicke gerne anschaue, bin ich bin leider zu faul, um solche Sachen im Netz zu suchen.

    Aronoffs Spiel für Mellencamp hat für mich noch immer eine gewisse Vorbildfunktion.

    Btw: Solche Räumlichkeiten - am besten bequem täglich mit dem Fahrrad von zu Hause aus zu erreichen - suche ich auch noch. ^^

    ...aber die Windmühle von Ash Soan ist schwer zu überbieten.