Beiträge von nils

    @dab: sehr schön erklärt.


    Bei Schlagzeugern ist diese Soundkomponente auf den ersten Blick vielleicht nicht ganz so offensichtlich wie bei Streichern :D und wird daher gerne übersehen. Tatsächlich legt die Materialqualität/-auswahl und Stimmung der Trommeln nur die Grundlage, auf der sich ein guter Klang Klang entwickeln kann - nicht muss. :(

    Hallo,
    ich bin vom 5.7-7.7.06 für eine Fortbildung in Düsseldorf.
    Vielleicht hat jemand Tips für die Abendgestaltung vor Ort.
    Was kann man da als Musiker da interessantes am Abend tun?


    Vielen Dank,
    Nils

    Zitat

    Original von dimmun
    Irgendwo in Amerika ist es verboten mit seiner Frau zu schlafen wärend das man Schach spielt :D.


    Solange es nicht ganz verboten ist........ =) Aber Oralsex soll auch in manchen US-Staaten verboten sein. :(

    1. NEIN! Nicht dämpfen, lieber richtig stimmen. Z.B. so können gut gestimmte Trommeln mit Mikrofonen klingen. Da sind keine Effekte drauf, Trommeln sind vollständig ungedämpft.
    2. Trash Metal: Bassdrumsound ist normalerweise mit viel Klick. Den bekommt man durch runterstimmen und/oder klickpads (DAMNAR und Konsorten). Hochstimmen macht sie weicher im klang.


    Nils


    P.S.: Es gibt hier jede menge Recording-Threads. Paiste fragen :D

    Regelmäßig viel essen, abends auch mal ein Bier oder zwei trinken, Fußball und Motorradrennen schauen (sog. Zuschauersport) - ansonsten halte ich es mit Drummaniacs letzem Tip.

    Guter Spruch. Es kommt nicht drauf an, in die Kirche zu gehen, nur auf Jesus kommt es an. Ein Kirchenbesuch macht einen tatsächlich nicht zum Christen.

    Ohne ein Theologe zu sein, kann ich dazu sagen, dass ein Gesetz von Gott, wie alle anderen Gesetze auch, einen Geltungsbereich hat. Dieser gründet sich im Fall der zitierten Regeln und Gesetze auf den jeweils zugehörigen Bund Gottes mit einem Bündnispartner (das kann auch ein ganzes Volk sein). Für ihn und seine Nachkommen gelten die Regeln, die anderen Menschen sind nicht betroffen


    Man muss genau hinsehen, um den jeweiligen Geltungsbereich zu erkennen. Zusammenhanglose Zitate einzelner Verse helfen da nicht.


    Nils

    Ich komm halt aus der Physiker-Ecke, wo alles schön systematisch ist und in möglichst genauen Formulierungen Sachverhalte beschrieben werden. Daher hab ich gern Sätze, die den Kern des Systems beschreiben, bevor ich die Einzelheiten erfahre (Wo eine achtel Note steht, spiele....).


    Das mit dem wir ist echt auf Krankenhauserfahrung gegründet. Traumatische Erlebnisse können Phopien auslösen :D

    Hallo Peter,


    ich halte auch selbst hin und wieder Workshops, wenn auch mit einem anderen Grundthema, und habe festgestellt, dass die Klarheit der Sprache wichtig ist, damit rüberkommt, was rüberkommen soll.


    Grundsätzlich ist es gut auf Formulierungen wie
    "..tja.."
    "..äh.."
    "..aber nun gut.."
    sowie Relativierendes aller Art weitgehend (nicht völlig) zu verzichten. Wenn die Haltung "Ich hab hier was für dich und das ist cool" rüber kommt, findet der Inhalt mehr Akzeptanz. Kurz gesagt: versuche, mehr Selbstsicherheit auszustrahlen.


    Auch das "wir" finde ich nicht ideal. Das erinnert mich an Krankenschwestern, die nie "wir" meinen, wenn sie "wir" sagen (Und jetzt nehmen wir brav unsere Medizin). Sage "ich tue dies und mache das und das bedeutet es für dich oder jenes kannst du damit anstellen...". Sei Vorbild und überlasse es dem Zuschauer, wie weit er sich einlässt anstatt ihn direkt zu vereinnahmen.


    Inhaltlich habe ich nicht ganz verstanden, was das eigentlich systematische an dem ist, was du erzählst. Mir würde ein Satz helfen wie: "Das System besteht darin, einzelne Noten des Blattes in jeweils eine ganze Figur zu übersetzen, die aus sovielen sechzehnteln besteht, wie in die Notenlänge der Ursprungsnote hineinpassen." (falls ich damit getroffen haben sollte, was dieses System ausmacht).


    Nils

    Wer nicht will, der hat schon. Ich betreue einen 13-jährigen Trommler, der alles aufsaugt, was ich ihm so zeige. Normalen Unterricht hat er schon ohne mich, daher mache ich speziell Dinge mit ihm, die mehr auf Musikmachen als aufs Trommeln ausgerichtet sind.


    Wie höre ich einen Beat raus, wie höre ich den Ablauf eines Stücks raus, was machen die Nichttromler da eigentlich, was muss ein Drummer in einer Band machen, wie funktioniert Bandarbeit überhaupt.....