Hallo Peter,
ich halte auch selbst hin und wieder Workshops, wenn auch mit einem anderen Grundthema, und habe festgestellt, dass die Klarheit der Sprache wichtig ist, damit rüberkommt, was rüberkommen soll.
Grundsätzlich ist es gut auf Formulierungen wie
"..tja.."
"..äh.."
"..aber nun gut.."
sowie Relativierendes aller Art weitgehend (nicht völlig) zu verzichten. Wenn die Haltung "Ich hab hier was für dich und das ist cool" rüber kommt, findet der Inhalt mehr Akzeptanz. Kurz gesagt: versuche, mehr Selbstsicherheit auszustrahlen.
Auch das "wir" finde ich nicht ideal. Das erinnert mich an Krankenschwestern, die nie "wir" meinen, wenn sie "wir" sagen (Und jetzt nehmen wir brav unsere Medizin). Sage "ich tue dies und mache das und das bedeutet es für dich oder jenes kannst du damit anstellen...". Sei Vorbild und überlasse es dem Zuschauer, wie weit er sich einlässt anstatt ihn direkt zu vereinnahmen.
Inhaltlich habe ich nicht ganz verstanden, was das eigentlich systematische an dem ist, was du erzählst. Mir würde ein Satz helfen wie: "Das System besteht darin, einzelne Noten des Blattes in jeweils eine ganze Figur zu übersetzen, die aus sovielen sechzehnteln besteht, wie in die Notenlänge der Ursprungsnote hineinpassen." (falls ich damit getroffen haben sollte, was dieses System ausmacht).
Nils