Walnuss ist für Drums klanglich das womöglich beste (industriell verwendbar) verfügbare Holz,
!!! WORD
Walnuss ist für Drums klanglich das womöglich beste (industriell verwendbar) verfügbare Holz,
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Während ich spiele, hört sich der erste Kick jetzt wesentlich leiser an. Auf der Aufnahme nicht. KP.
Hast du Kompressor und/oder Limiter drauf? Die machen sowas, die Pegel werden angeglichen.
Ein studierender Klassik-Schlagzeuger sagte mir außerdem mal, dass CS "unsaubere" Doubles spielt
Immerhin spielt er Doubles. Kann ich bis heute nicht so richtig, trotz fast 40 Jahren Trommelei.
Als Fusion die Welt erblickte war es populär
Das war nicht als Kritik an Fusion an sich gemeint, ich hab durchaus einige Fusion Scheiben in der Sammlung, die ich nach wie vor mag (Return to Forever etwa), aber es gibt eine Spielart des Fusion, die man bei vielen TrommlerInnen als Präsentationsgrundlage für ihr Können vorfindet und DIE finde ich uninteressant. Meist ist der Hintergrundtrack sehr keyboardlastig (kann man schön selbst am Rechner zusammenstoppeln) und bietet wenig, an dem das Ohr hängenbleiben könnte.
Ich würde so viel wie möglich an einem Schlagzeug üben, dann bekommst du ein Gefühl für Dynamik.
!!! Das ist unerlässlich, wenn man irgendwann auf akustischen Trommeln klarkommen will. Die elektrischen ebnen einfach zu stark ein, sodass man daran die Dynamik eines akustischen Schlagzeugs nicht erlernen kann.
Ich finde die Musik als Ansatz bzw Hintergrund für eine Drumaktion interessant
Für meine Ohren ist gerade die Musik so ein typisches Fusion-Zeugs, das nur dem Schlagzeug die Bühne bereiten soll, IMHO musikalisch total uninteressant. So sehr ich die technischen Fähigkeiten auch bewundere, das kriegt mich nicht. So geht es mir z.B. auch mit der Musik von Annika Nilles.
Die kann schon was, aber die snare ist in meinen Ohren viel zu knallig.
Gerade die Snare gefällt mir gut, knackig und Leben drin, die Toms sind mir zu mumpfig und haben zu wenig Attack, genauso wie die Bassdrum mir zu schlaff klingt.
Roni erinnert mich ein wenig an Charly Antolini.
Das erklärt, weswegen mir der Stil nicht so gefällt, bin eher der Steve Jordan Typ.
Bei Dylan gibt es einiges, was ungerade ist, mir fallen spontan ein:
Masters of War
Times, they are a changin'
Da gibt es ständige Wechsel zwischen 6/8 und 9/8. Man könnte auch sagen 6/8 und 3/8 im Wechsel, ist egal, Hauptsache, man stolpert nicht.
Aber wenn ich ihm eine Aufnahme schicke, sagt er oft, ich läge daneben
Wenn die digitale Aufzeichnung im Gerät Latenzprobleme hat, kann man nur das Signal am Kopfhörer- oder Lineausgang analog abnehmen und mit einem anderen Gerät digital oder analog aufnehmen.
Live haben Lynyrd Skynyrd auch eine durchaus eigenwillige Auffassung von Time
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Ohaaa! Erst dachte ich, was meint trommla eigentlich, aber dann kam das Solo mit ordentlich Temposteigerung und danach zurück in die Strophe mit dramatischer Verlangsamung....ich weiß nicht, ob das genau so beabsichtigt ist.
Sorry für OT, aber kann mal jemand den Threadtitel korrigieren? Da bleibe ich jedesmal dran hängen...
erledigt. War mir vor deinem Post garnicht aufgefallen.
Und kleine Schwankungen im Microtiming bedeuten keine "eiernde Mucke"
Ab wann sind es dann keine kleine Schwankungen mehr? Sind 2-3bpm innerhalb eines Songs OK? Was sagt die Musikerpolizei dazu?
@drummerjoerg schrieb Microtiming, da gibt man die Abweichung in ms an, da hier nur einzelne Schläge leicht neben der eigentlichen Zählzeit liegen*. Der Puls des Stückes kann dabei durchaus genau in Time sein.
* : manche behaupten, dass Groove genau daraus besteht.
Die hatte ich letztes Jahr auch endlich mal live gesehen.
Ich auch, in Hamburg.
Ja mehr gibt es dann ja auch nicht, am schlimmsten ist Jazz, dass ist z. B. komplett überladen und unmusikalisch mit den 16tel Triolen, also den 6 Schlägen pro Puls, würde Jazz aus Quintolen bestehen wäre es populärer, so ist es technisch sehr versiert, vllt für TikTok Kurz-Videos zu gebrauchen
??? Wie kommst du zu dieser Aussage?
mit aktuell 6 Bands regelmäßig spielen
Ohaaa! Ganz schön viel! Wie kriegst du die Probentermine koordiniert?
ich weiß gar nicht wie du darauf kommst, immer nur wenig zu spielen,
Naja, irgendwann kommen viele an den Punkt, dass sie erkennen, was ein Stück braucht und was zu viel ist. Dann spielt man halt weniger. Gleichzeitig steigt die Chance, dass das Gespielte auch tight ist. Je mehr man spielt, desto eher eiert man rum.
Wie definierst du Pop?
Pop kommt ja von Popularmusik bzw. populäre Musik. Insofern teile ich deine Definition, dass Pop ein breites Publikum anspricht. Tanzbar muss es nach meiner Auffassung nicht sein, denn im Pop gibt es so viele Balladen, denen man tendenziell einfach lauscht.
Für mich wäre ein weiteres Kriterium ein eingängiges oder, zumindest für die Zuhörer, nicht allzu herausforderndes harmonisches Gerüst, das das breite Publikum nicht irritiert. Eben kein Jazz. Darüber hinaus ist die Klangästhetik der Instrumente auch eher zahm gewählt, jedenfalls nicht irritierend, das Tempo auch eher langsam bis mittelschnell.
Zusammengefasst: alles eher sanft bis mittel, nicht verstörend, eher nicht so aggressiv, dann ist es Pop.
Vor allem im Song "The summoning"
Hmmm, ist tatsächlich kein Pop, erinnert mich irgendwie entfernt an Tool, bleibt dann aber eher bei Dream Theatre hängen, ziemlich überproduziert für meinen Geschmack. Auf jeden Fall wäre es viel Arbeit, sich das draufzuschaffen.
Guitar Town von Steve Earle ist zwar nicht so sehr ungerade, aber die Songform ist mühsam, bis man sie mal drin hat,
und immerhin "halbe Takte" kommen vor.
Die Nummer hab ich neulich gespielt, als ich in der Countryband meiner Schwester ausgeholfen habe. Die Form hält sich nicht an irgendwelche Standards, wie 8-taktige Perioden etc. und kann einen ins Stolpern bringen.
Meine Methode solche Stücke anzugehen ist, an der Melodie bzw. am Text entlang zu spielen. Das habe ich gelernt, als ich mir ein Bob Dylan Programm draufschaffen musste. Der ignoriert nämlich auch alle üblichen Formen. Ein Part dauert häufig genau so lange, wie der Text ist. Dann ist die zweite Strophe eben einen halben Takt länger als die erste, weil mehr Text da ist. Wenn ich solche Sachen spiele, schalte ich Formgefühl und Mitzählen aus und achte nur auf die Bewegung der Melodie. Damit komme ich super durch. Selbst Taktwechsel (z.B. bei Masters of War), sind egal, wenn ich mich einfach dem Fluss hingebe.
Auf der anderen Seite auch wieder nicht, weil die Obertöne einer ordentlich gestimmten Snare im Mix sowieso untergehen und das Fehlen der Obertöne eher Projektionskraft raubt, die man dann wieder mit Samples versucht anzureichern...
Ich bin da ganz bei dir, nur die Auftraggeber meist nicht - und ich bin dann ganz Dienstleister.
ch müsste noch mal messen. Natürlich spanne ich das Reso auch ordentlich. 370-380 Hz z.B., das reicht mir. Aber eben nicht zu extrem, nicht bis an die Reißgrenze
Ich stimme öfter auch mal andersherum, wenn ich für andere Leute im Studio arbeite. Häufig ist das Ziel dort, Obertöne und Teppich(nach)rascheln zu minimieren, weshalb ich den Ton des Reso unter den des Schlagfells stimme.
Ist am Ende des Tages alles Geschmackssache. Dennoch eine berechtigte Frage. Insbesondere in Zeiten, wo z.B. Udo Masshoff propagiert, dass man das Snare-Reso einfach bis zum Anschlag anknallen soll ohne weiter drüber nachzudenken.
Das ist durchaus Geschmackssache. Aus Erfahrung kann ich allerdings sagen, dass die meisten, die mit ihrem Snaresound unzufrieden sind, das Reso zu schlaff gespannt haben und darüber hinaus passt häufig die Teppichspannung nicht zur eingestellten Fellspannung.
Ich selbst stimme Snareresos im Wesentlichen nach Auge, weil das Abgreifen der Töne bei so einem dünnen Fell nicht besonders gut funktioniert. Im ersten Anlauf stelle ich die Spannschrauben so ein, dass der Spannreifen überall etwa gleich weit über der Gratung steht. Danach kümmere ich mich um die Tonhöhe, wobei mir "höher oder tiefer als das Schlagfell" als Information erst mal ausreicht. Die Masshoff'schen Vereinfachungen sind eh nicht meins.