Beiträge von nils
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Das war jetzt Post #34 zum Thema "Wie tue ich die Beine in mein Standtom?"
Ich verstehe den ganzen Fred auch nicht so recht. Sollte man WIRKLICH echte Schwierigkeiten haben, die Beine im Floortom korrekt zu verschrauben, reicht doch ein kleiner Streifen Klebeband direkt unterhalb des jeweiligen Brackets und gut. Auf so ein Stückchen Klebeband kann man dann auch noch ne Nummer draufschreiben.
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weil ich erkannt habe, daß mich auch das teuerste Gear nicht zu einem besseren Drummer oder evtl auch besserem Musiker macht
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Es ist nicht der Preis, der die Musik macht. Die Signalkette fängt immer bei dem an, der das Instrument spielt. Darüber hinaus klingt die teuerste Trommel, wenn sie schlecht gestimmt ist, immer noch genau so: schlecht gestimmt.
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mit dem Hawaian Koa.
Verbotenes Tropenholz!!!! -
Ich bin bei 16 Zoll gelandet. Derzeit hab ich ne 18er im Proberaum in Gebrauch, weil die kleine für Gigs eingepackt ist. Als wir gestern beim Gig waren, sagte sogar der Gitarrist, als die kleine angespielt habe, dass die ihm besser gefällt als die 18er im Proberaum. Das Ding ist so direkt und präsent und man braucht so gut wie keine Kraft, um sie in Aktion zu versetzen, schleppen geht auch leicht. Perfekt für mich als alternden Schlagzeuger.
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Meine Wahl wäre ein Adoro Walnuss mit Ahorn-Intarsien , dünne Kessel und Kleine Größen (16er Bassdrum, 8-10-12-14er Toms). Snare...pfff...keine Ahnung, ich bin glücklich mit meiner 8er Roto-Snare, vermutlich würde ich ne passende 10er Snare zum Set mitbestellen.
So ähnlich wie dieses, nur kleiner:
Dazu Spizzichino-Becken, die man vermutlich nicht kriegt, aber egal.
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Tonhöhe des Crash beim normalen Crashen
Tonhöhe eher nicht, aber Ansprache, Attackanteil und Timbre (Betonung bestimmter Frequenzbereiche) durchaus. Ich benutze meistens ein 16er Paragon Crash, manchmal aber auch ein viel leichteres und dünneres HHX Thin (oder so), das ganz anders anspricht, weshalb ich es auch ganz anders anspiele als das Paragon. In der folge hat es auch nach dem Attack etwas weniger Hochtonanteil als wenn ich es hart und direkt anspielen würde.
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(ich weiß, gute drummer holen mehr aus becken raus als anfänger)
Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass man durch die Spielweise den Klang der Becken formen kann. Schlegelmaterial, Anschlagstärke, -winkel und -tangente mach unfassbar große Unterschiede. Ich hab z.B. lange daran geübt, dass mein Crash so verzögert klingt, wie Bonhams auf den frühen Led Zeppelin Scheiben.
Wie immer lässt sich dabei die Physik nicht betrügen. Schwere Becken bleiben schwer und leichte bleiben leicht, steife bleiben steif und flexible bleiben flexibel.
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Für mich wirft das Thema die Frage auf, was Kreativität eigentlich ist. Zitat aus der Kolumne von Sascha Lobo auf SPON:
Eigentlich funktioniert die Kreativität von OpenAI ungefähr wie die menschliche: Sie baut aus kleinen, mittelgroßen oder großen Versatzstücken und auch Mischmethoden aus konsumierten Inhalten mehr oder weniger neue Inhalte. In der mehr als zehn Jahre zurückliegenden Urheberrechtsdiskussion rund um das Internet hieß es: »Standing on the shoulders of giants«. Diese Einsicht stammt vom französischen Philosophen Bernhard von Chartres aus dem 12. Jahrhundert und bezieht sich darauf, dass aller kultureller und intellektueller Fortschritt auf den Leistungen vorheriger Generationen aufgebaut sei.
Für meine eigene kreative Tätigkeit am Schlagzeug trifft das durchaus zu. Ich habe viel Musik gehört, zu Musik geübt, gecovert. Wenn ich improvisiere, bediene ich mich im Wesentlichen aus dem dabei entstandenen Werkzeugkasten.
Wirklich Neues habe ich vermutlich eher wenig erfunden.
Es geht weiter (Zitat Sascha Lobo):
Woraus genau setzt sich eine kreative Leistung zusammen? Wie groß sind die Atome oder Moleküle der Kreativität? Ab wann kann oder muss man von der »Kombination von Bekanntem« sprechen? Und bis wohin sind die Bausteine der Kreativität zu klein, um irgendwie sinnvoll urheberrechtlich geschützt werden zu können oder auch nur erkannt werden, wo ergibt sich also »das Besondere, das Unerwartete«?
Tja, und ist tatsächlich ausschliesslich das ganz besondere schützenswert? Warum ist dann die angesprochene Kaufhausmusik urheberrechtlich geschützt?
Es kommt immer wieder zu Plagiatsprozessen, zuletzt sehr prominent mit Ed Sheeran besetzt. Aber die Frage, wo die schützbare Schöpfungshöhe ist, wird seit langer Zeit insbesondere dort ausgelotet, wo der kreative Prozess in der Zusammenstellung von Tonsequenzen anderer Leute besteht: im HipHop. Wie kurz muss ein Sample sein, damit ich es kostenfrei und ohne Genehmigung verwenden darf? Das wäre zumindest mal ein Anfangswert für die KI Diskussion.
Ich habe mehr Fragen als Antworten.
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Ich kann für das Behringer BA19a sagen, dass es mit der EQ Einstellung am Mikro auf "Tiefmitten abgesenkt' ein Set&Forget-Teil ist. Sofern eine potente PA mit Subwoofern da ist, braucht man den Kanal nur hochzuziehen und fertig.
Ich hab das Mikro auch und kann das bestätigen. Ich benutze es auch für Aufnahmen. Dabei lege ich es nur vor die Bassdrum, weil es für meine Ohren so noch besser klingt, als drinnen.
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der fertige Drummix in einer riesigen Hallo über eine PA abgespielt und dabei über Mikros wieder aufgenommen wurde
Re-Amping 2.0
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Ist z.B. die Hi-Hat im Verhältnis zur Snare viel zu laut, fangen die Probleme schon viel früher an
dazu muss ich die interne Dynamik beim Spielen beherrschen
Die Signalkette fängt immer beim Instrument an und bei dem, der es spielt. Dazu gehört selbstverständlich die innere Dynamik. Bei dem angesprochenen Chad Smith wird das allerdings nicht ideal sein, wenn man seine Beckenbehandlung betrachtet.
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Ein straffes Programm für 12 Stunden.
Das sehe ich auch so. Die Liste der Themen ist ziemlich umfangreich und alles in der nötigen Tiefe zu behandeln ganz schön sportlich. Allein ein halbwegs vernünftiger Stimmworkshop dauert schon 3-4 Stunden und das nur für die Grundlagen und 1-2 Übungen. Mein Intensivworkshop Drum Tuning dauert 8 Stunden und selbst dabei bleibet manches ungesagt.
Ich hab mal einen Recordingworkshop im Rahmen eines Workshopwochenendes gegeben und mich dabei wegen des eher knappen Zeitrahmens auf eine Aufnahmetechnik mit einem Handyrecorder mit zwei Zusatzmikros plus Nachbearbeitung beschränkt. Die Teilnehmer kriegten schon das kaum verfrühstückt, weil doch schon eine ganze Menge Wissen vermittelt werden muss.
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Mal abgesehen davon sollte man schon in etwa wissen, wie sich eine 3 gegen eine 4 anfühlt.
Das will ich nicht abstreiten, aber hier handelt es sich nicht um eine 3 gegen 4, sondern lediglich um eine Akzentverschiebung.
Bild: oben 2 gegen 3, unten 3 gegen 4.
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Ein Stück Internetgeschichte ist zu Ende gegangen.
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Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich sowieso kein Vom-Blatt-Spieler mehr werde und Noten eher als notwendiges Übel betrachte.
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Ich versteh nur Bahnhof.
Wie soll denn das Ganze nun klingen?
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Darf ich fragen, wie weit auseinander du dabei Schlag- und Resonanzfell gestimmt hast (die Töne an den Stimmschrauben) und welches davon höher, oder hast du beide gleich?
Grundsätzlich stimme ich Bassdrums fast immer in die warme Zone, also Reso höher als Schlagfell.
Aber aus zwei Gründen ist der Fokus bei der Bassdrum ein anderer, als bei Toms:
1. Meistens ist so viel Dämpfung ("Wolldecke") im Spiel, dass es gar kein so ausgeprägtes Schwingungsgeschehen gibt, dass man sinnvoll von Klangzonen sprechen kann. Bei genügend Dämpfung kann man Schlagfell und Reso (nahezu) unabhängig voneinander betrachten. Den Kick (Attack) stellt man dabei über das Schlagfelle ein, die Tonhöhe über das Reso.
2. Sofern die Bassdrum nicht für live mikrofoniert wird, stimme ich die Tonhöhe auf den Raum. Die Grundschwingung hat eine Wellenlänge, die in etwa den Dimensionen des Raums entspricht. Bei 55Hz ist die Wellenlänge 6,24m. In diesem Bereich haben Räume häufig sog. Raummoden, das sind Frequenzen, für die bei Anregung stehende Wellen im Raum entstehen. Trifft man mit der Bassdrum eine solche Frequenz, bleibt die Schallenergie wegen der stehenden Welle viel länger in der Luft, als ohne => die Bassdrum klingt fetter. Die meisten Räume haben im Stimmbereich der Bassdrum mehrere Raummoden, man kann dann wählen, welche einem besser gefällt.
Mit anderen Worten: die optimale Bassdrumstimmung ist eine Frage des Raums, nicht der Trommel.
Zu deiner konkreten Frage: der tonale Abstand zwischen den Fellen ist wurscht, solange die Stimmung im Raum gut funktioniert.
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Nun ja, Holz, das regelmäßig der Sonne ausgesetzt ist, dunkelt massiv nach und kann ggf. schrumpfen und Risse ausbilden. Die Hitze allein scheint nicht so schlimm zu sein, schließlich sind Saunen mit Holz ausgestattet und halten auch bei über 100 Grad viele Jahre. Der Lack bzw. die Folie ist ein anderes Thema. Diese sind empfindlicher gegen Hitze als das Holz selbst.
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