"Ahnungslose erklären die Welt"
Die youtube Academy halt.
"Ahnungslose erklären die Welt"
Die youtube Academy halt.
dass er heute viel
ökonomischer spielt und nicht mehr so wilde Bewegungen
macht.
Sowas kommt mit dem Alter. Kleinkinder lieben sehr ausladende Bewegungen. Je älter man wird, desto mehr versteht man, dass kleinere Bewegungen mehr Kontrolle bringen und außerdem weniger anstrengend sind.
also bin ich in die Breite gegangen
.
Das war bei mir kein Weihnachtsgeschenk, sondern ein Prozess über die letzten zehn Jahre (von 85 auf 100kg).
Wie lange ein Becken nun wirklich braucht, um seine "Endreife" zu erhalten, müsse man wissen wie lange geschmiedetes Metall braucht, um gänzlich seine innere Spannung zu verlieren. Hab mal was von Jahrzehnten gehört. Vorausgesetzt, das Becken hält solange.
Ein Becken, das gespielt wird, wird quasi regelmäßig kalt geschmiedet. Alle Becken unterliegen einer permanenten langsamen Klangänderung, von tendenziell spitzerem und klarerem hin zu trockenerem und weicherem Klang mit geringerem Höhenanteil.
Man weiß doch, dass ein Becken nach der Fertigstellung mindestens sechs Monate lagern - also ruhen - soll, um eine gewisse Klangreife zu erhalten. Das Material ist bei der Herstellung einem gewaltigen Stress ausgesetzt.
Wo hast du denn das her?
Klingt nach Voodoomarketingsprech der PR Abteilungen.
Ich war mal bei Chris Kamin zum Beckenhämmerworkshop. Seine Empfehlung war, nach einer ausführlichen ersten Hämmerung eine Woche zu warten, bis sich der Stress im Material gelegt hat, um dann erst weiterzuhämmern. In der Woche tut sich auch was am Klang, aber eher Nuancen als grundlegende Änderungen.
bin ich auf das Zikit Pro Kit gestoßen
Geile Idee. Aus meiner Sicht eine der wenigen Innovationen, die tatsächlich etwas relevantes bewirken. Sicher nichts für den Massenmarkt, aber sehr platzsparend im Vergleich zu einer Hauptsnare plus zwei Sidesnares. Und darüber hinaus hat man ja noch eine ringförmige Zone zwischen der inneren und der äußeren Gratung, die man auch noch bespielen kann, die es so sonst bei keiner Trommel gibt. Sehr interessantes Konzept.
Das wäre ja trauig und auch ein Minus Geschäft. Müssen nicht sogar fast alle Geschäfte jedes Jahr Ware wegwerfen, weil es heißt "Lagerung zu teuer".
Kommt aber auch öfter vor. Ein Freund von mir war viele Jahre lang Busfahrer auf einem Nightliner. Der hat immer mal erzählt, was nach einer Tour so alles übrig geblieben ist (aber auch sonst schöne Geschichten, wie z.B. als er Lemmy zum Tourstart aus einem Pub in England abgeholt hat)
Toursets sind nicht unbedingt direkt vom Hersteller gestellt, sondern werden oft von einem Backliner angemietet. Es kommt sogar vor, dass der Hersteller, der den Künstler ausstattet, die Anmietung organisiert und quasi "eigenes" Material anmietet (so gesehen bei Wolfgang Haffner, dessen Yamaha-Set vom Rock Shop kam).
Sehr schön! Ich finde es super, dass du dies hier postest, das erhöht die Vielfalt der Forumsgemeinde!
...schon mal meine Hihatmaschine komplett in Einzelteilen vorgefunden
...
Genau deswegen lasse ich mir nur beim Schleppen helfen, aber niemals beim Abbau.
Als ich noch so eine große Burg gespielt habe (7+ Toms und Doppelbassdrum), hatte ich alles auf Einzel/Doppelstativen ohne etwas zu markieren. Irgendwie hab ich mir alles gemerkt. Heute ist das Setup so klein, dass der Aufbau ohnehin kein Problem mehr darstellt.
Ich spiele als Übung z.B. zunächst einen Beat mit 16Teln auf der Hihat. Dann lasse ich die rechte Hand auf der Hihat weg und spiele nur die linkshändigen Schläge darauf weiter, dazu 2 und 4 mit rechts auf der Snare sowie eine beliebige Bassdrumfigur. Nach einer Weile nehme ich die rechte Hand wieder dazu, später lasse ich sie wieder weg. Das hat meine 16tel sehr verbessert.
Allgemein benutze ich zur Stärkung der linken Hand die Maus mit links. Das verbessert die Feinmotorik und den Fokus des Gehirns auf die linke Hand.
Langer Rede kurzer Sinn: der Austausch ist relativ einfach (ein 8-füßiges IC je Kanal auslöten, Fassung einlöten, neues IC einstecken und fertig) - ich möchte aber in sinnvoller Form dokumentieren, ob die Modifikation tatsächlich etwas gebracht hat.
Also, ich hab im Elektrotechnik-Studium mal gelernt, dass ein dynamisches System (=> Preamp) durch zwei Systemantworten vollständig beschrieben werden kann:
- die Impulsantwort
- die Rauschantwort
Also für eine objektive, abstrahierte Dokumentation wäre diese beiden für je beide Konfigurationen zu ermitteln.
Viele Grüße, Nils
Es gibt Mikrofone die seit 40 Jahren und länger nahezu unverändert gebaut werden, weil sie gut sind.
Und es gibt sehr teure, alte Mikrofone, die immer noch vielfach im Einsatz sind. Neulich habe ich im Studio Nord ein Siemens Mikro von 1920 gesehen. Diese alten Dingern können ganz bestimmte Dinge besonders gut.
aber dann änder ich doch wieder das Sustain (Resonanz) oder den Attack.
Ja, irgendeinen Tod muss man sterben.
Und wenn man sich dann schon auf irgend eine schöne Intervallreihe gefreut und gestimmt hat
fängt man wieder von vorne an.
Man kann das tonale Verhältnis der beiden Felle ändern, ohne den dominanten Grundton der Trommel zu ändern. Möglichewrweise kommt man aber wegen der Resonanzen nicht drum herum, doch den Grundton zu variieren.
Das Schwingen der Toms regt allerdings wiederrum das Snare-Resonanzfell an und dieses den Teppich.
Das nennt man Resonanzkreis und es ist ziemlich normal. Problematisch ist es eigentlich nur bei Aufnahmen. Da hilft nur, so lange an den Stimmungen der Trommeln herumzuprobieren, bis es zumindest weniger geworden ist. Mit Dämpfung warst du ja nicht zufrieden, was ich nachvollziehen kann.
Möglicherweise hilft es, die tonale Differenz zwischen Schlagfell und Reso am Tom zu vergrößern.
Kann man die Höhe der Achse, also den Angelpunkt, einstellen? Das wäre ja eine sehr praktische Funktion, wenn man unterschiedlich große Bassdrums spielt.
Kurzer Nachtrag zum Mikrofon: Der Schalter S = Sprache und M = Musik. Nicht Stereo oder Mono.
Also eine eingebaute Klangregelung. Der Unterschied im Frequenzgang ist nach der Bedienungsanleitung ein Low-Cut in der Spracheinstellung. Aber auch in Stellung "M" ist nach unten hin ziemlich früh Schluss, nach oben ist es auch nicht so sensibel. In der Konsequenz bedingt diese Kurve wohl den eher mittigen Vintage-Klang.
Alles anzeigen- einmal: skizziere mir die grobe Struktur (Intro, Verse 1, Refrain 1, Verse 2, Refrain 2, Interlude....)
- zweimal: zähle die Takte für jeden Teil aus (sind es 2-, 4-, 8-, 16-taktige Blöcke oder sogar was ungerades wie 7 oder 12 oder 14?)
- dreimal: höre die Grundbeats raus und kennzeichne vielleicht auch schon Stellen mit Fills
- viermal: höre die signifikanten Fills raus...das dauert manchmal länger
- fünfmal: achte auf genaue Einsätze von Crashs oder gezielte Bassdrum-Figuren
- sechsmal: höre noch mal aktiv, während ich meine "Not(iz)en" mitlese und schaue, was ich vergessen habe
Mein Vorgehen ist da nahezu deckungsgleich, wobei ich auch mal den 3., 4. und 5. Schritt auslasse, weil ich den Song ohnehin nicht 1zu1 nachspiele. Ich hab schon viele Gigs gespielt, da war dies die einzige Vorbereitung, also kein Üben der Songs am Set.