Edit: erledigt, Abholung ist schon organisiert.
Hallo zusammen,
ich suche jemanden, der eine 24er Bassdrum aus Duisburg abholen und entweder an mich schicken könnte, oder sie nach Bremen mitbringen würde.
Viele Grüße, Nils
Edit: erledigt, Abholung ist schon organisiert.
Hallo zusammen,
ich suche jemanden, der eine 24er Bassdrum aus Duisburg abholen und entweder an mich schicken könnte, oder sie nach Bremen mitbringen würde.
Viele Grüße, Nils
Da ich kein Achtermikrofon habe fällt bei mir erst einmal die Mid-Side Mikrofonierung so wie so aus.
Nur, falls du das mit Bordmitteln mal ausprobieren möchtest: Man könnte die Acht mit zwei genau entgegengesetzt positionierten (Super)Nieren emulieren. bei einer muss dabei die Phase umgedreht werden und dann müssen beide auf einem Monokanal zusammengeführt werden.
Bei mir waren es die Verfahren XY, MS, ORTF, Klein AB, groß AB, Recorderman und Glyn Johns
Damals hab ich alle Mikrofonierungen auf einmal am Schlagzeug platziert und es wurde nur einmal gespielt.
Dazu fehlen mir leider weitere 6 Paare C414...
Beyerdynamic war damals so freundlich, mir drei große Koffer mit Mikrofonen bereitzustellen. So konnte ich aus dem Vollen schöpfen.
Sehr schön!
Ich hab das vor 9 Jahren auch mal gemacht.
Bei mir waren es die Verfahren XY, MS, ORTF, Klein AB, groß AB, Recorderman und Glyn Johns
Damals hab ich alle Mikrofonierungen auf einmal am Schlagzeug platziert und es wurde nur einmal gespielt. So haben die Spuren maximale Vergleichbarkeit.
dass das Fell sich vom Ring löst, als dass es reißt, letzteres deutet eher auf einen Produktionsfehler hin.
Es kann auch an einem schlecht geschnittenen Snarebed liegen.
Snareständer ist immer das beste - die Dinger sind super steif, da wird
keine Schwingung übertragen und der Kessel muss ja selbst schwingen, denn die Energie
kann ja nicht "verloren" gehen.
Da kann ich nicht zustimmen. Abgesehen von klar sichtbaren ergonomischen Nachteilen ist der Snareständer für ein Tom so ziemlich das schlimmste, was man tun kann, wenn das Tom schwingen soll. Ist das Tom am Snareständer schön eingeklemmt, kann der Kessel kaum bis garnicht mehr schwingen, aber auch lose auf dem Snarestativ bewegt es sich kaum. In der Folge klingt es abgewürgt, kurz und attacklastig. Wenn man aus optischen Gründen das Tom unbedingt so betreiben möchte, kann man den Gauger Flex-Frame verwenden, um das Tom vom Stativ zu entkoppeln. Dann kann es auch wieder schön schwingen.
P.S.: Wer mehr dazu wissen möchte, kann mal nach "Schwingungen und Schallabstrahlung von Trommen" von Ingolf Bork (ca. 1981) suchen. Auf S. 203 ff. beschreibt er eine Untersuchung zum Ausschwingverhalten von Trommeln in Abhängigkeit von der Einstecktiefe auf dem Halter. Die Unterschiede im Ausschwingverhalten führt er auf die veränderte mechanische Impedanz der Anordnung zurück.
Also die Fragen, die mich dabei so bewegen, sind folgende:
1. Braucht es überhaupt ein Zweit-Set? Das kommt natürlich auf das persönliche Budget an, und ob man sich den Luxus leisten möchte oder lieber immer auf- und abbaut!
Klares Ja! Ich probe mit zwei verschiedenen Bands in unterschiedlichen Proberäumen, allein dafür brauche ich schon ein Zweitset, um nicht immer Trommeln transportieren zu müssen. Darüber hinaus habe ich noch diverse Sets an unterschiedlichen Orten, aus Gründen, wie man so schön sagt.
Wenn 1. mit "ja" beantwortet:
2. Verfolgt man beim Zweit-Set einen gänzlich anderen Ansatz bezogen auf Kessel-Größen/Footprint oder Sound und Optik (Erst-Set "moden/Zweit-Set Vintage Sound).
Ich tue das nicht. Für mich ist eine größtmögliche Ähnlichkeit wichtig, weil ich mich nicht ständig umstellen möchte. Natürlich gibt es mal Unterschiede, ich hab z.B. an einem Set eine 26 Marching-Bassdrum als Side-Bassdrum (ähnlich wie Stanton Moore).
3. Will man denselben Set-Aufbau zuhause und on the road, also z. B. an beiden Sets 4 Toms und dieselbe Anzahl Becken und Beckenart? Oder tuts für on the road ein kleinerer Aufbau, und für die ganz großen Gigs (ich spreche hauptsächlich vom Hobbybereich) nimmt man dann doch das Hauptset mit?
Ich spiele meistens ähnliche Aufbauten, auch im Proberaum habe ich einen eher sparsamen Aufbau mit zwei Toms, nur gelegentlich probiere ich mal mit mehr Toms herum. Generell reicht mit eine Hihat, ein Crash oder Splash und ein Ride.
4. Beckensätze: Reicht euch einer, den man dann für den Gig vom zuhausegebliebenen Erst-Set abschraubt oder genehmigt man sich den Luxus weiterer Becken, möglicherweise sogar genau derselben Marke/Modell. Greift man bei "Zweit-Becken" vielleicht auch eher zu "Billigmarken", weil die Becken auch backstage rumfahren oder gar von anderen Drummern (zumindest beim Soundcheck) mitgespielt werden könnten?
Ich hab hauptsächlich alten Vintagekrempel ohne mehrfaches Vorkeommen desselben Beckens, daher sind meine Beckensätze an den verschiedenen Sets auch sehr unterschiedlich. Billigkram habe ich auch, aber eigentlich nur zu
Mich würde der Sound interessieren.
Mich auch
Ich spiele schon lange mit umgebauten 16er Toms als Bassdrum, daher kann ich ein Klangbeispiel beisteuern:
Kleinmusikverein - Dancefloor Impressions
Man kann die kleine Bassdrum natürlich auch dicker mixen, aber für die Art der Musik fand ich den Klang so passend.
Da gibts doch von Pearl genau für diesen Zweck diesen Jungle Adapter. Kostet nicht die Welt 😁
Ich habe die Pearl-Version an mehreren Sets im Einsatz und kann daher aus Erfahrung sprechen. Die Konstruktion der Beine unterscheidet sich in einem wichtigen Detail. Die Pearl-Beine neigen zum Auseinanderdriften, da sie seitliche Kräfte nicht abfangen, und bringen dabei sehr viel Kraft auf die Bein-Böckchen. Man muss die Schrauben ganz schön hart festziehen, damit das einigermaßen stabil bleibt. Die von Odd-Meter gewählte Konstruktion ist in diesem Punkt deutlich besser für's Material.
Super Arbeit!
Mit 57 (!) - das ist deutlich zu jung.
Aber wenn wir schon dabei sind. Mein absoluter Favorit gerade, was die Ausdehnung der Kunstfreiheit betrifft. Für mich einer der besten Songs seit Jahren:
Die Nummer ist wirklich ein Knaller, sehr schön auf den Punkt. Hätte man dem HipHopper so garnicht zugetraut.
Auch die Kunstfreiheit hat Grenzen, wenn auch weit gesteckte.
Ich verstehe, dass hiermit gemeint ist Musik zu fühlen, statt sie stumpf zu spielen und frage mich gleichzeitig welcher Musiker, die Musik nicht fühlt?
Wenn ich Musik aus Stilrichtungen spiele, die ich mag und kenne, dann fühle ich auch die Musik. Wenn ich aber etwas spielen soll, was mir stilistisch fremd ist, versuche ich sozusagen erst mal die Formalien zu erfüllen, um durchzukommen, bin aber nicht richtig drin, weil sich die Musik für mich immer noch fremd anfühlt. Das wären in meinem Fall Reggae oder Swing, nur um ein paar Beispiele zu nennen. Da bin ich einfach nicht zu Hause und im Ergebnis klingt es dann eben im besten Fall formal korrekt, aber es hat nicht den nötigen Groove, weil mir das Gefühl dafür fehlt.
Klar kann man seine Ansichten, wie man die Musik sieht, kund geben, aber ich muss auf einer Diskussionsplattform auch Platz für andere Meinungen lassen.
Hattest du in diesem Fred das Gefühl, der Platz wäre nicht da?
Man kann ja nach Noten spielen und dabei Musik machen. Was der gute Mann vermutlich meinte, ist wohl die Tatsache, dass es vorkommt, dass eben nicht musiziert wird sondern nur das Notenbild auf dem Instrument wiedergegeben wird.
Ja, eben das ist der Kern der Sache, die in dem Zitat von Isaac Stern gemeint ist.
Imho
Ich glaube, so Zitate, sollen eher zum Nachdenken anregen, als das man sie
wie gelegentlich auch schon zitiert, auf die "Goldwaage" zu legen.
Aber abwägen darf man sie schon.
Das tun wir hier ja ausführlich.
Oder doch nicht? Sie gehören ja auch irgendwie zusammen.
Es gibt verschiedene Geschmacksrichtungen.
1. Das Stereobild wird hauptsächlich über die Overheads erzeugt. In diesem Fall ist eine gemeinsame und, wie m_tree schrieb, sehr zurückhaltende Bearbeitung ratsam. Das Ergebnis ist tendenziell ein eher natürliches Klangbild, das das Schlagzeug als ganzes Instrument im und mit dem Raum abbildet.
2. Das Stereobild wird über die Verteilung der Einzelspuren der Nahmikrofone nach links+rechts (PAN) bzw. hinten+vorne (Tiefenstaffelung) erzeugt. Dann sind die Overheads nur für die Beckenabnahme da und können einzeln bearbeitet werden. Das EQ-ing unterscheidet sich dabei massiv von Fall 1., man wird sehr wahrscheinlich untenrum alles wegnehmen und die Höhen anheben. Das Ergebnis ist tendenziell weniger natürlich, man hat es aber leichter, das Schlagzeug im Mix besonders fett zu produzieren, ohne dass der Raum viel Einfluss hat. Den muss man bei dieser Herangehensweise quasi selbst erfinden.
P.S.: bei Methode 2. können ggf. mehr als zwei Overheads eingesetzt werden. Das geht bei Methode 1. nur, wenn man es ganz gezielt tut, z.B. als sog. Decca Tree.
Im besten Fall sind Deine beiden OH Spuren so Homogen, dass sie entsprechend zusammenpassen um am Ende ein relatives Stereobild ergeben. Phase(umkehr), gleiche Mikros, richtige Positionierung usw. lasse ich mal aussen vor
Die Positionierung der Mikros ist aus meiner Sicht der Knackpunkt für eine gute Aufnahme, sogar wichtiger als die Auswahl der Mikrofone selbst.
Das einzige, was für eine getrennte Nachbearbeitung der Overheads spricht, sind m.E. schlechte Aufnahmen.
Schön auf den Punkt gebraucht.
Ich glaube mich stört einfach der letzte Satz ein wenig, ich würde eher sagen, man ist gemeinsam gestalterisch tätig, der Dirigent ist nur das Kontrollorgan, sozusagen die Ohren des gesamten Organismus namens Orchester. Mein Dirigent beim Orchester hat das auch immer schön ausgedrückt, er allein macht auch keine Musik, es geht nur gemeinsam, und das Kollektiv ist hier entscheidend.
Ein sehr schönes Bild.
muss da vielleicht noch dazusagen, dass ich songs, die ich mit meiner band spiele, die VOR meiner zeit, also mit einem anderen drummer, entstanden sind, nicht versuche so zu spielen, wie mein Vorgänger. Da spiel ich das, was ich eben finde, was dazupasst und "mein Stil" ist (sofern ich sowas schon habe).
Genau das meine ich mit Musikmachen ![]()
Alles anzeigenIch sehe das so: braucht einer Noten, um überhaupt klarzukommen, ist er nicht frei zum Musikmachen. Das ist so, wie im Orchester, jeder spielt nach Noten und Dirigat, macht also genau das, was jemand anderes sagt, nämlich Komponist und Dirigent. Im Orchester ist der Dirigent der Musiker, der den Klang, die Dynamik und den Ausdruck gestaltet, die anderen Leute sind, etwas überspitzt formuliert, nur die Instrumentenbediener. So ähnlich ist es auch mit dem Gitarristen, den du beschreibst. Was macht der, wenn mal etwas schief geht und die Band improvisieren muss?
Da mische ich mich vielleicht noch kurz ein. Prinzipiell hast du damit nicht ganz Unrecht, und man ist in einem Orchester durchaus limitierter in der eigenen Freiheit als wenn man einfach in kleiner Besetzung jammed.
Zwei Punkte würde ich da aber einwerfen um die Aussage etwas abzuschwächen:
1. Bei 5 Leuten wenn jeder seine Stimme alleine spielt kann es funktionieren das jeder sich an sein Gefühl hält, bei 30-50 oder mehr behaupte ich, dass es in der Kartoffellliga (Hobbybereich) in der die meisten spielen (mich inklusive) da der eigene "Ausdruck" eher mehr kaputt macht, bzw. nicht mit anderen Stimmen die man vielleicht gar nicht so gut hört nicht vereinbar ist.
Es hilft glaub ich relativ wenig wenn zB Trompete 1 und Klarinette 1 jeweils zweifach besetzt sind, und vielleicht eine Melodiepassage unisono spielen sollten, jeder aber was eigenes interpretiert. Man will eine gemeinsame Melodie hören, die im Idealfall gut harmoniert und den speziellen Soundcharakter besitzt den der Komponist erreichen wollte, nicht 4 verschiedene Interpretationen gleichzeitig. Das klingt im zweiten Fall relativ schnell relativ furchtbar.
2. Speziell eingehend auf Dynamik und Ausdruck, natürlich kann man auch im Orchester hier noch eine persönliche Note hinzufügen, allerdings nicht so stark wie bei freiem Spiel das ist richtig. Aber gerade da sind Nuancen durchaus sehr wichtig, und machen schnell einen großen Unterschied (Stichwort Intonation). Des weiteren darf man beim Orchesterspiel auch nicht vergessen, das man im Klangkörper sitzt, man hört ja gar nicht was vorne dabei rauskommt (ähnlich beim Schlagzeug
). Somit ist der Dirigent eigentlich essenziell um den großen Klangkörper auch wie etwas gemeinsames klingen zu lassen.
Ich glaube ob Noten ja oder nein lässt sich pauschal nicht beantworten, es kommt wie immer darauf an was man machen will und wie viele beteiligt sind. Je mehr Mitmusiker, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit das man das mit Noten irgendwie in geordnete Bahnen bringt. Bei kleineren typischen Band Besetzungen kommt es auch sehr stark darauf an wie die Gruppe Musik schreibt. Mit den meisten Bands gibt es wenig "Gejamme". Da gibt es den Prozess vom Riff zum Arrangement, bis dahin wo ich dann meine Schlagzeugspuren schreibe. Und gerade beim Aufnehmen ist etwas Geschriebenes immer von Vorteil, allein schon um Missverständnisse auszuräumen.
Mag ich notierte Sachen? Ja.
Lerne ich bestehende Lieder von anderen Künstlern nach Noten am Schlagzeug? Nein (zumindest zu 95%).
lg
Ich kann zwischen dem , was du schreibst und dem was ich schrieb keinen echten Widerspruch erkennen. Ich schrieb nämlich nicht, WARUM man das in großen Ensembles so macht, sondern nur, dass es so ist und außerdem, dass ich es etwas überspitze. Die Gestalterischen Möglichkeiten des einzelnen Instruments sind in großen Gruppen eben sehr beschränkt. Wenn man dabei nicht diszipliniert vorgeht, klingt es schnell nach Kakophonie, wie bei einer Jamsession mit zu vielen Teilnehmern. In der Konsequenz ist aber eben nur noch eine(r) so richtig gestalterisch tätig, nämlich die Person am Pult, die auch klanglich den Gesamteindruck hat.
aber um einen von anderen musikern entstandenen song 1:1 nachzuspielen, brauch ich meist noten, weil ich eben nicht alles raushöre
Für mich beschreibst du hier sehr gut den Unterschied zwischen Musik zu reproduzieren, was auch eine gefragte Fähigkeit ist, und selbst Musik zu machen. Im ersten Fall spielt jeder in der Band genau das, was vorgegeben ist, eine Interaktion zwischen den beteiligten Personen ist nicht zwingend nötig, im zweiten Fall entsteht die Musik durch Interaktion, indem jeder auf das hört, was die anderen tun und dann darauf eingeht. Das kann durchaus entlang einer Vorgabe passieren, also im weitesten Sinne als Covermucke, aber trotz vorhandener Vorgabe Elemente des gemeinsamen Musikmachens enthalten. Andere Stücke 1 zu 1 zu reproduzieren erfordert kein Zusammenspiel, es könnte jeder quasi taub nach Klick und Noten spielen und am Ende käme zusammengemixt eine exakte Wiedergabe der vorgegebenen Musik heraus. Aber es wäre eben kein Musikmachen, wie ich es verstehe.