Ich würde allerdings das Mikro nicht auf den Schlegelauftreffpunkt ausrichten - das kann einige Mikrofone übersteuern (mit dem AKG habe ich da wenig Erfahrung - ich besaß mal eines für kurze Zeit, aber der Gesamtklang war mir einfach irgendwie zu "dick", dumpf, unpräzise - wie auch immer, ich habs nicht mehr).
Mein Sennheiser MD 421 steht etwa 10cm vor dem Schlagfell im Inneren der Bassdrum, ca. 20cm vom seitlichen Rand entfernt und mit der Front etwas zur Wandung hin ausgerichtet.
Die MMX Bassdrum ist nur mit einer dünnen Decke (gegen eventuelle Reflexionen) ausgelegt.
Das Schlagfell (Evans Emad, der schmalere Dämpfring ist eingelegt) ist kurz vor dem Faltenwerfen, das Reso (PS3) etwas höher gespannt (wie hoch, muß man ausprobieren).
Das MD 421 hat von Natur aus einen eher schlanken, straffen Bass und bringt den Kick gut rüber ( bei parametrischen Equalizern im Pult wird die Frequenz um 6 KHz leicht angehoben, bei einfacheren Pulten reicht aber auch eine Höhenanhebung (Zentralfrequenz liegt dort meist so bei 10 KHz)).
P.S. Der "Wumms" der Bassdrum im unteren Frequenzbereich wird über eine Anlage eh meist vom Bass der Bassgitarre überlagert - erst durch den K(l)ick in den Höhen wird sie vernünftig ortbar und hörbar.
Für den "Bass-Druck" der Bassdrum die 60 - 80 Hz etwas anheben (bei einfachen Pulten sinds meist 100 Hz, für den "Disco-Bass": Gmf, Gmf, Gmf....).
Deshalb bei PA-Übertragung und einem Mixer mit parametrischen Equalizer vllt auch mal die Frequenz 200 - 300 Hz im Bassdrumkanal etwas absenken, damit Bass und Bassdrum nicht alles zumulmen.