Hey, das ist mal ne coole Lösung - und die Beckenfilze können dir ja dann auf der, meist dunklen, Bühne, auch nicht mehr verloren gehen
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Beiträge von Hammu
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Mein Sohn ist gar aus den Latschen gekippt.
Und das ist doch bei einem Weihnachtsgeschenk das Wichtigste, oder? Ziel erreicht!!
Alles Weitere wird sich finden - vllt hört er ja auch in einem Jahr wieder auf, bei Kindern garnicht mal so unüblich.
Und wenn er dabeibleibt, wird er sich schon melden, wenn er ein neues Becken braucht (Zalerion hat die leidige Prozedur in seinem Post ja schon ausgiebig beleuchtet). -
Gibt's solche Adressen zum testen auch in Bochum und näheren Umgebung. Abgesehen vom House of Drums. Da war ich schon.
Leider nein, deshalb hab ja weiter oben die, vllt etwas provokante, Frage gestellt (aber House of Drums ist schon gut und die Verkäufer dort nett und kompetent).
Und in Köln geht das mal garnicht - der eine (bessere) Laden ist zu klein, der Andere zu groß (und entsprechend abgehoben).
Einzig DrumStore24.de in Oberhausen fällt mir noch ein, aber auch sehr klein und hat nur Gebrauchtware. -
Ich denke auch, dass es ein Set in 20, 10,12,14" ist - also genau richtige Großen für ein Kind.
Un dglücklicherweise mit Folie bezogen und nicht gewachst - das ist viel robuster und nicht so empfindlich.
Die Felle würde ich erstmal drauflassen, die sehen ja fast unbenutzt aus (wechseln würde ich erst, wenn schon Beulen drin zu sehen wären).
Die alten Werksfelle waren übrigens damals aus eigener SONOR Produktion, haben sich aber nicht gegen REMO, EVANS, AQUARIAN durchsetzen können, obwohl sie garnicht schlecht waren.
Das Ridebecken isrt sogar aus der Paiste 502 Serie, die m.E. auch schon gut für einen Einsteiger zu gebrauchen ist.
Die 302 Serie wird etwas "blechig" klingen, aber für den Anfang völlig reichen - sie sind zumindestens besserm als Alles, was werksneuen Sets heutzutage als Übungsbecken beigelegt wird (sie verbiegen wenigstens nicht sofort beim ersten Schlag).
Alles in Allem doch ein guter, preiswerter Kauf - du hast nichts falschgemacht!Frohe Weihnachten!!

P.S. du hast eine Mail/PN von mir.
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Ich würde es kurz und knapp so beschreiben:
Sound ist objektiv
"Guter"/"Schlechter" Sound ist subjektiv.Die Formel für den Sound dafür kennen wir nicht (damit meine ich was hat welchen prozentualen Anteil am Sound eines Schlagzeuges? X % Material, x % Felle, X % Raumakustuk, etc.pp.).
Deswegen erfreut euch des Lebens und genießt das Trommeln.
Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass der Zeitgeschmack auch sehr wichtig für die Bewertung eines "guten"Sounds ist.
Ich kann mich noch gut an die Zeit (80er?) erinnern, wo mich meine Bandkollegen erschreckt anschauten, als ich in Erwägung zog, ein Gretsch-Drumset zu kaufen.
Das ist doch ein Jazz Schlagzeug, das geht für Rockmusik doch garnicht, der Ton der Trommel klingt viel zu lange nach, etc. waren die Sprüche, die ich mir anhören mußte.
Damals mußte man einen furztrocknen Sound bieten, damals am besten zu erreichen mit Remo Pinstripe Fellen, besser noch mit ölgfüllten Evans Hydraulic Fellen und bloß kein Resofell - der Sustain matscht doch sonst den Bandsound zu.
Da war das verwendete Holz völlig unwichtig, das wurde erst später vom Marketing der Firmen in den Vordergrund gestellt.
Und da kann ich mich auch noch gut erinnern, das der gute Manni von Bohr, bei der Beschreibung des Holzklanges, Ahorn immer vorne an stellte, gefolgt von Birke und das, von Sonor früher verwendete, Buchenholz als zu matt und zu trocken klingend bezeichnete (das war dann die Zeit, als die Hilite (Ahorn) und Lite (Birke) Serie gerade herauskamen - komischer Zufall, oder? :D).
Eine gutverarbeitete Trommel (ohne Lufteinschlüße, exakt rund, unterdimensioniert, damit die Felle nicht klemmen, sauber geschnittene Gratung) wird immer auf irgendeine Art gut klingen, egal aus welchem Holz es ist - nur eben anders, als eine Trommel aus einem anderen Holz.
Und in lauter Musik wird man diese feinen Unterschiede nicht mal hören, jedenfalls als Publikum. -
Schau mal hier: Projekt: Cajon als Bassdrum
Funzt einwandfrei, und für die Snare (14" x 6,5") nutze ich leichte Rods oder Besen (ggfs. auch ein handtuch auf der Snare) und ein 18" Crash als Ride.
Als HiHat habe ich schöne leichte 14" Becken aus der Stagg Regular Serie.
Wenn nur die Anlage ausfällt und die anderen akustisch spielen, kann man auch ein Handtuch auf die Snare legen und eine Jacke vor das BD-Schlagfell hängen (und natürlich immer Rods dabeihaben
).
Geht Alles, wenn man nicht gerade ein Holzfäller ist
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Ja, natürlich, man darf es auch nicht übertreiben, mit dem Bestellen.
Nebenbei kann ich im Laden vier Schlagzeuge nebeneinander testen
Toll, wo kann bzw. darf man das denn? Ok, ein Laden in Bochum kenne ich, da geht das wohl - aber sonst?
Und E-Drums schon garnicht (ausser bei Drum-Tec) - ich glaube, darum ging es doch im Thread, oder?
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Kein Superangebot, finde ich.
Es sind zwar tolle Trommeln, aber eine seltsame Zusammenstellung: 22, 10,14 - und dann auch noch eine supertiefe BD, die wahrscheinlich die Toms immer übertönen wird.
Dazu noch eine relativ seltene Farbe, da wird der Gebrauchttrommelnachkauf auch schon etwas schwieriger. -
Mannomannomann ... einiger der besten Schlagzeuge ihrer Zeit (und gespielt von den Top-Drummern ihrer Ära) wurden bzw. werden aus Birke gefertigt (z. B. das alte, Original-Tama-Superstar oder das Yamaha Recording Custom oder das Yamaha Birch Custom) und du redest von "nicht professionell"?!? Ich fass es nicht ...

Stimmt schon, aber ein bißchen Recht hat Tschino schon - wenn eine Drumfirma in einer Serie beides, also Ahorn und Birke anbietet, ist das Birkenset meistens etwas preiswerter.
Da kann also, allein über den Preis, schon das Gefühl aufkommen, doch nicht das Optimum gekauft zu haben - ist zwar rein marketingtechnisch bedingt, aber ich kann das schon etwas nachempfinden.
Wenn dann hier noch immer Argumente für, beispielsweise, nordamerikanischen Ahorn und bloß nicht China-Ahorn kommen, kann man schon mal ins Nachdenken kommen, auch wenn einem der Klang des eigenen Sets bisher gefallen hat.P.S. das AHA Erlebnis mit Acryl (umwelttechnisch allerdings auch nicht ganz ohne, auch wenn kein einziger Baum dafür gefällt werden muß
) habe ich übrigens auch letztens gehabt.
Mein Sohn hat sich einfach mal die billigste Acrylsnare auf dem Markt (Fame, 14" x 5", Musikstore 89€!!) bestellt, und die klingt hochgestimmt, für mich, einfach nur perfekt - auch wenn ich das nie für möglich gehalten hätte.
Glücklicherweise sieht/hört er das auch so und sie bleibt nun im Proberaum
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genauso wie Kaufhäuser übrigens heute noch.
Das allerdings damals, wie heute, nicht gesetzlich verpflichtet, sondern als reine Kulanzleistung - gerade jetzt vor Weihnachten auch ganz wichtig für den Umsatz der Kaufhäuser, die sind ja nicht blöd. -
14 Tage ist wohl gesetzlich vorgeschrieben, 30 Tage reine Kulanz.
Aber die Händler sagen sich wohl: Lieber ein eventueller Kunde, als gar kein Kunde.
Und tatsächlich habe ich, muß ich zu meiner Schande gestehen, schon relativ oft, Drumteile aus reiner Neugier bestellt und dann doch, wg. der imo guten Qualität, behalten - ohne Rücktrittsrecht hätte ich die mit Sicherheit nie bestellt - es scheint sich also für die Händler doch irgendwie zu rechnen.
Und der Händler vor Ort kann nun mal nicht alles Neue, Interessante zum Testen vorhalten - aber auch dort habe ich schon impulsive Schnellkäufe getätigt, nur dort konnte ich es dann nicht mehr zurückgeben (z.B. wenn es im Bandverbund dann doch nicht sooo gut passte), weil ich ja die Ware vorher ausgiebig testen konnte.
Seit dieser Erfahrung bestelle ich fast nur noch im Netz.
Bei einigen Händlern in meinem näheren Umkfeld kann ich die Ware aber mittlerweile doch auch mal zum Antesten mitnehmen und auch, bei Nichtgefallen, wieder zurückbringen.
Und ich denke auch, dass die Versandhändler mittlerweile "schwarze" Listen führen, um den Missbrauch zu minimieren. -
Könnte man das gleiche Ergebnis nicht auch mit einem Mixer mit 4 Monitorausgängen (für die Kopfhörer der einezelnen Musiker) pro Eingangskanal und 4 Subgruppen am Ausgang hinbekommen?
Damit könnte man zumindestens jede Spur (ausser bei den Drums) einzeln aufnehmen (Bass, Gitarre, Gesang, Komplett-Drums). -
Beide Toms klingen für mich so ähnlich, dass ich sie bei einem Live-Gig sicher nicht unterscheiden könnte.
Tom 1 klingt dennoch etwas gleichförmiger, ausgeglichener - ich tippe daher auch auf Ahorn.
Tom 2 klingt imo geringfügig "basslastiger" - daher tendiere ich dort zu Birke.
Aber grundsätzlich finde ich die Unterschiede, zumindestens bei diesen Aufnahmen, schon sehr marginal - im Studio könnte man die Grundcharakteristika aber sicherlich noch weiter herausarbeiten, wenn man denn wollte.
Ich glaube also weiterhin, das Felle und Bauart einer Trommel (Dicke, Mehrlagigkeit, Gratung) mehr klangliche Unterschiede bewirken, als das Holzmaterial (auch ob chinesische Birke, taiwanischer Ahorn oder nordamerikanischer Ahorn und sibirische Birke, hat, glaube ich, nur sehr wenig mit dem Klang zu tun). -
Du irrst! Es gilt für "Fernabsatzverträge" ein Rückgaberecht von 14 Tagen. Geregelt ist das in den §§ 312d, 355, 356 des BGB. Und der Artikel darf sehr wohl ausgepackt und ausprobiert werden. Dazu gibt es ein entsprechendes Urteil des BGH, die entsprechende Pressemeldung dazu ist diese hier:
http://juris.bundesgerichtshof…r=53841&linked=pm&Blank=1
Genau, dieses Widerrufsrecht bei Versandkäufen wurde ja gerade deshalb eingeführt, um den Kunden im Internet gleichzustellen mit dem Kunden im Laden vor Ort, der ja dort auch die Ware, und das sogar vor dem kauf, antesten kann.
Ab einem Verkaufswert von 40€ muß der Verkäufer sogar den Rücktransport übernehmen (das geschieht meist über einen Rücksende-Paketaufkleber, den man beim Händler anfordern kann oder man kann, aber nur nach telefonischer Absprache, den Gegenstand auch unfrei an den Händler zurückschicken.
PPC läßt z.B. nicht gewollte Teile auch durch DPD direkt beim Kunden wieder abholen.
Also absolut kein Risiko. -
Ganz schön dumm, dieser Mensch.
Hätte er mal besser vorher ein Paar Markenlabels bei Ebay ersteigert und die dann auf die Trommeln draufgepappt - dann wäre alles ganz easy

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Danke für die schnellen Antworten, aber ich glaube, angesichts der Kosten, ist das Experimental-Projekt hiermit eh gestorben.
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Du kannst dich was anstellen, Hauptsache Becken von Zildjian

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Ich habe vor, mir einige Freefloating Toms zu bauen.
Was jemand hier, wo ich die, dafür nötigen, Langhülsen mit Innengewinde (s. Bild) käuflich erwerben kann und was sie ungefähr kosten (Stückpreis).
In Baumärkten gibts die mit M6 Innengewinde, aber nur bis max. 3 cmm Länge. -
Hier mal was für die Markenhörigen: http://www.ebay.de/itm/Zildjia…ssion&hash=item2a271c8a10
Hauptsache ZILDJIAN, die Serie ist scheinbar völlig egal - und bis jetzt schon 9 Gebote (46,50€!!) drauf

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weil es von einer deutschen Traditionsfirma ist und tatsächlich dort in der deutschen Pampa gebaut wurde
Aber nur die teuren Serien - die Mittelklasse ist komplett aus China.Ersparnisse bei No-Name erziele ich nur durch erheblichen Rechercheaufwand,
In Zeiten des Internets garnicht mal so erheblich.Wer sparen will, muss Risiken in Kauf nehmen ...
Bei 4 Wochen Rückgaberecht auch nicht wirklich ein großes Risiko.Vom billigsten Produkt würde ich natürlich auch Abstand halten, deshalb habe ich ja eine Millenium Pro DFM und keine Standardausführung.
Auch wenn man im Finanzbereich Profite erzielen will, muß man sich vorher kundig machen, sonst tanzen einem die Banker auf dem Kopf rum und beschei... einen nach Strich und Faden.
Ich wehre mich im Prinzip auch nur gegen diese absolute Markenhörigkeit, die es den Herstellern so einfach macht, uns mehr Geld als nötig, aus der Tasche zu locken - und zwar in allen Lebensbereichen.
Es kann ja jeder mit seinem Geld machen, was er will - ich werde auch weiterhin Dinge aus anderen Herstellungsländern empfehlen, die ich selber für gut befunden habe - und die, leider vorhandenen, negativen ethischen und moralischen Gegebenheiten kann ich eh nicht alleine ändern, ich heiße ja nicht Don Quichotte.