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coda

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1

Samstag, 1. Oktober 2011, 22:02

Cajon als Bassdrum

Gutabend miteinander, nach langer Zeit wieder einmal…

Vor Jahren spielte ich einmal mit einer Flamencotruppe, die mir ein witziges Schlagzeug zur Verfügung stellte: ich sass auf einer Cajon, spielte mit kurzen Rods oder mit den Händen auf verschiedener Kleinpercussion (Bongos imitierten die Toms), linker Fuss wahlweise kleine HiHat / Glocke und rechts wummte ich mir mit einem umgelenkten Bassdrumpedal sozusagen unter den Allerwertesten.
Ich würde gerne etwas Entsprechendes basteln und frage euch nun mangels Erfahrung: kann ich das Slavepedal einer DB nehmen und die Stange irgendwie… umdrehen? Wie könnte ich den Beater an der Cajon befestigen?
Hat jemand von euch schon mal so etwas gesehen oder selber so etwas gebaut? Fotos wären super!
Besten Dank für Eure Unterstützung und herzliche Grüss'
Claudia

R_S_W

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Bassi

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3

Samstag, 1. Oktober 2011, 22:39

Abend Claudia,

wie und ob man sowas selber bauen kann weiß ich nicht, aber von Schlagwerk gibts das hier: http://www.thomann.de/de/schlagwerk_cap1…inkl_platte.htm
Allerdings entsprechend teuer. Aber vielleicht hilft dir das ja als Inspirationsquelle!

Bassi

Edit: Zu spät.
Müsli Müsli Mjam Mjam Mjam

coda

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4

Samstag, 1. Oktober 2011, 22:46

Ah super - danke für den Link!
Das Teil ist allerdings ziemlich teuer und… funktioniert das überhaupt richtig mit dem Cablesystem? Ich habe nur Erfahrung mit einer Cable-HH und diese hatte eine grottige verzögerte Ansprache, war gar nicht mein Ding.
Vielleicht doch ein Versuch mit Stange?

Edit2: ebenfalls zu spät 8)

R_S_W

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5

Samstag, 1. Oktober 2011, 22:55

Ich hab das noch nie benutzt, kenne es nur von Bildern und Videos. Ich denk mal, das wird nicht besser laufen als Kabel-Hihats (wobei ich die auch noch nie gespielt habe). Abgesehen davon kann man sich - wenn man an die ganzen Qualitätsunterschiede bei herkömmlichen Fußmaschinen glaubt - bei einer Firma, die sich auf den Bau von Holzkisten spezialisiert, seinen Teil zur Qualität denken.

Wie hat denn das Gerät damals funktioniert?

Ich persönlich finde ja, dass ein Cajon als Bassdrum ziemlich bescheiden klingt...
Gruß Robert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »R_S_W« (1. Oktober 2011, 23:19)


d&p

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6

Sonntag, 2. Oktober 2011, 14:28

Falls er sich nicht noch selbst hier zu Wort meldet, schreib doch mal Buddy Poor an. Der spielt son Teil und hat darüber gemischte Ansichten, zumindest die schon vermutete Indirektheit kann bestätigt werden.
Cheers - Heinz
> drums und percussion: Spaß pur < · d&p und seine Trommeln

7

Sonntag, 2. Oktober 2011, 19:44

Ich nehm die Cajon einfach als Bassdrum ohne drauf zu sitzem. Bei den Gigs is eh immer n Stuhl übrig!

das HÖ

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8

Sonntag, 2. Oktober 2011, 20:05

...ich weiß nicht mehr wer es mir erzählte, aber derjenige meinte die geilsten Bassdrumsounds machen Rigipswände im Studio. Also einfach mal das Set an die Wand :-). O.k., ist sicher unpraktikabel :-)

Gruuuuuuuuuuuuuuuuuß :-)

coda

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9

Sonntag, 2. Oktober 2011, 21:45

@d&p: Buddy spielt so ein Teil? Dann
werde ich ihn grad mal anstupsen, er hat mir schon öfter geholfen. Danke für
den Hinweis!

@R_S_W: Schlagwerk macht ansonsten super
Teile, aber ob diese Cable-Kick gut kommt, daran zweifle ich auch. Ich bin
überhaupt nicht Fan des kastrierten Schlagzeugsounds, aber der Sound für dieses
Projekt soll eben ganz anders sein, nicht nur leiser…

Mir ist bewusst, dass alle Doublebass-Fans
eine Krise kriegen beim Gedanken, das Slavepedal so „zweckzuentfremden“, aber
das Ding hat wirklich funktioniert und ich bastle gerne ^^

@Lomax: vor mir doch schon anderes Zeug, da
muss ich sonst wieder mit Ständern oder Rackmaterial rumhantieren – und
multifunktionelle Hocker sind doch cool.

Gruss durch die Rigipswand, Claudia

Buddy Poor

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10

Sonntag, 2. Oktober 2011, 23:14

Also grundsätzlich finde ich das schlagwerk kabelpedal gut, weil es spass macht auf der cajon den bassdrum-fuss benutzen zu dürfen, und weil es andere möglichkeiten offenbart. Allerdings finde ich die umsetzung des geräts nicht das gelbe vom ei. ja sie ist träge im vergleich zur normelen fussmaschine, aber das scheint ja allgemein bei den kabelgeräten der fall zu sein. Ob es konstruktionsbedingt eine möglichkeit gäbe so ein kabelgerät im feel direkter zu bekommen, das weiss ich nicht. Ich würde mal meinen ich komme trotzdem gut damit zurecht. bei grooves mit reichlich schnellen doubles , da ist dann schonmal das eine oder andere double etwas verrissen, bedingt durch das trägere spielgefühl und den kraftaufwand den man dabei tätigen muss (und natürlich aufgrund meiner mangelnden fähigkeit :rolleyes: Für normalbetrieb mit singles ist das allerdings kein problem, da ist mir fast egal was unter dem fuss ist. Mir macht es spass, allerdings hätte ich gerne ein gerät was doch wertiger in form und funktion wäre. Gibts aber ja nicht........ :-(
Das gerät selbst ist im grunde absoluter billigkram. Keine ahnung was für ein billig chinapedal da als grundlage diente. Wäre das eine normale maschine ohne kabel, dann würde ich dafür keine 25 € zahlen, ehrlich. So kostet der spass aber dann sogar 180 flocken. Finde ich von der preisgestaltung und wertigkeit gesehen schon dreist. Man könnte meinen da lässt das monopol den preis in den himmel schiessen. Meine meinung: Vom material her nichtmal dem amateur zu empfehlen. Wenn man mal mit bestimmten spieltechniken härter zu werke geht, dann fängt das gerät auch mal an zu klappern, das board liegt nämlich so dämlich auf einer kette auf, springt das board mal ein bisschen hoch dann knallt es auf die kette....klack klack klack. Mit normalem heeldown oder gestampften bein gibts aber keine probleme, bei singles sowieso nicht. Trotzdem kacke...... Wahrscheinlich hat man sich da wenig gedanken gemacht. Pure percussionisten haben doch eh keinen blassen dunst von pedalen und spieltechnik mit dem fuss ;-) da kann man ruhig schonmal son mist hinstellen :P :D
Gut finde ich die bodenplatte, die kann man auch ohne pedal gut benutzen, man sitzt höher und die cajon ist automatisch etwas angewinkelt. Das mag ich. Gut finde ich auch den gummiballbeater, das ist nicht der rote ! Scheint neu zu sein und klingt sehr geil auf einer cajon.
Ob es sich jetzt rechtfertigt das ding zu kaufen muss jeder selbst wissen... Spass machts trotzdem, ein besseres gerät wäre aber sehr wünschenswert. Ja nee....
Ach ja, und es macht scheuer-geräusche, könnte bei bestimmten dingen im studio sehr nervig sein....
Edit will Heinz noch lieb grüssen !!!!!!!!

coda

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11

Montag, 3. Oktober 2011, 13:41

Boah, wenn alle Produkteinfos so wären… vielen Dank für die aufschlussreiche und ausführliche Antwort: ich werde die Cable-HH NICHT kaufen!

Bei meiner Recherche habe ich ein Video gefunden: hier wird eine Iron Cobra verunstaltet, um die Cajon zu bedienen :D
Genau so sah das Kickpedal aus: http://www.youtube.com/watch?v=EDI3wjzquQc&feature=related

Wer ein Minischlagzeug mit sanften Tönen möchte: auch den zweiten Film finde ich witzig, der Typ hat neben käuflichem Schnickschnack viel selber gebastelt:[url]http://www.youtube.com/watch?v=kTeh0I3nEI4[/url]


Edith und Judith: URL-unfähig!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »coda« (3. Oktober 2011, 13:44)


12

Montag, 3. Oktober 2011, 14:22

Klar, versteh ich. Wenn du rausgefunden hast, wie man dieses Doppelpedal umdreht - show it to the Gemeinde, please! ;)

Ansonsten: Stoppok hat auf der letzten Tour auf der Basscajon gesessen und konsequent das Pedal rückwärts bedient! Bei ihm sah es leicht aus....



greez

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13

Montag, 3. Oktober 2011, 18:07

Theoretisch müsste man doch nur das Ritzel auf der Achse am Slavepedal verdrehen (so dass die Kette die Achse in die entgegengesetzte Richtung zieht), das Masterpedal vors Cajon schrauben und ggf. dessen Trittplatte abmontieren.

Bekommt man eigentlich die Gummiball-Beater irgendwo auch separat?

Gruß
Sven
"If you don't feel it, don't play it." James Jamerson

14

Montag, 3. Oktober 2011, 19:43

Ich hab diesen roten Triggelball, den gibts ja Solo.....gibts noch nen weicheren?

Buddy? ;)

NikDrummer123

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15

Montag, 3. Oktober 2011, 19:56

ich hab nen alten tennisball genommen.
butterweich.
ich hab schon in DIY einen bericht geschrieben

Buddy Poor

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16

Montag, 3. Oktober 2011, 21:41

Zitat

Theoretisch müsste man doch nur das Ritzel auf der Achse am Slavepedal verdrehen

ja genau, bzw. die ganze welle umdrehen, dürfte kein grosses problem sein. Möglicherweise passt die länge der kette dann nicht mehr optimal, aber auch das ist in den griff zu bekommen mit bastelei.

Also zum thema roter beater und dem beater der bei dem kabelpedal dabei ist, der rote klingt komplett anders und hat keinen "knack" verglichen mit dem "neuen" beater. Ich hab den roten ebenfalls und hab das ausprobiert. ich will den neuen beater nicht mehr hergeben. Ob´s den separat gibt ? keine ahnung, aber im grunde sollte das doch möglich sein...?

17

Dienstag, 4. Oktober 2011, 12:19

Er ist dann also fester/härter und nicht weicher als der rote TRiggerball. ich finde es ja besser, wenn der Sound nicht "knackt" sondern "bummt!"

Halt eher "Geschmeido-Sound"!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lomax« (31. März 2013, 16:44)


JoergS

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18

Dienstag, 4. Oktober 2011, 12:34

Theoretisch müsste man doch nur das Ritzel auf der Achse am Slavepedal verdrehen (so dass die Kette die Achse in die entgegengesetzte Richtung zieht), das Masterpedal vors Cajon schrauben und ggf. dessen Trittplatte abmontieren.
Hi, das ist soweit erst mal korrekt, man benötigt jedoch eine Left-Version des Slave Pedals und die Rechts-Version des Hauptpedals (es sei denn das die Achsen auf beiden Seiten zur Aufnahme der Welle geeignet sind)
Mein Set
Klick

Buddy Poor

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19

Dienstag, 4. Oktober 2011, 12:38

Er ist dann also fester/härter und nicht weicher als der rote TRiggerball. ich finde es ja besser, wenn der Sound nicht "knackt" sindern "bummt!"

Halt eher "Geschmeido-Sound"!

Nein, der rote schlegel ist härter ! Der rote schlägel scheint aus vollem material zu sein. Der "kabelpedal-schlegel" ist innen hohl und lässt sich relativ leicht zusammen drücken. Der rote schlegel klingt auf meiner basscajon gut, auf meiner normalen cajon klingt er für mich nach gar nix, ausser das er die schnarrsaiten stimuliert. Den "kabelpedal-schlegel" habe ich an der basscajon noch nicht probiert, dürfte aber eigentlich gut klingen vermute ich......

Buddy Poor

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20

Dienstag, 4. Oktober 2011, 12:42

Theoretisch müsste man doch nur das Ritzel auf der Achse am Slavepedal verdrehen (so dass die Kette die Achse in die entgegengesetzte Richtung zieht), das Masterpedal vors Cajon schrauben und ggf. dessen Trittplatte abmontieren.
Hi, das ist soweit erst mal korrekt, man benötigt jedoch eine Left-Version des Slave Pedals und die Rechts-Version des Hauptpedals (es sei denn das die Achsen auf beiden Seiten zur Aufnahme der Welle geeignet sind)

Oder man dreht am slavepeadal wieder die ganze welle um.