Beiträge von coda

    Salü

    Ich spiele auch seit 100 Jahren Drums, aber über meine grössten Schwierigkeiten muss ich keine Sekunde nachdenken…

    1. All die Rudiments und sonstigen Technikübungen konnte ich jahrelang nicht auf mein Spiel in den Bands übertragen. Als ob das zwei getrennte Welten waren. Das erste lief über den Kopf, das zweite über den Bauch. Da hätte ich mir etwas mehr "Mediation" meiner Schlagzeuglehrer gewünscht.

    2. Gehaspel und Dienstagmorgen (der gefällt mir) bei Fills, Pickups, in Solis… passiert mir auch heute noch, wenn ich etwas besonders Geistreiches trommeln möchte und dabei vergesse, dass es eigentlich nur eine Time gibt… aaaatmen. zählen. ruhen.

    Lexikon75 und Mattmatt: danke für Eure Rückmeldungen!

    Ihr sprecht da zwei wichtige Voraussetzungen an: die Übungen per se sollen Spass machen, sonst wird das nichts. Und erst nach der Verinnerlichung kann die musikalische Umsetzung starten.


    Falls ich mit dem Buch weitermache, muss ich also die Taktik ändern: nur die Konzeptideen rauspicken, die mir auch wirklich gefallen und diese dann bis zur Automation ü-ü-ü.

    Mein Motivationsproblem ist wohl, dass mir manche Beispiele auch von Nickel gespielt überhaupt nicht gefallen – weshalb soll das dann bei mir besser kommen? Dazu kommt die Erfahrung, dass ich im Leben bereits so viele Dinge gelernt und geübt, diese aber nie umgesetzt und darum wieder vergessen habe (bsp. all die Songo-Salsa-Geschichten). Das gräbt sich blöderweise im Hirn ein.


    Ich gehe das jetzt an – ist wohl vor allem eine mentale Sache. Sonst spiele ich bis zum Lebensende dieselben 20 Fills mit den Buchstaben A-F ^^

    Danke für Dein Feedback, Deinschlagzeuglehrer! Mir ist absolut klar, was ein Fill kann und soll und ich komme oft mit besagtem Schlag aus, der für meinen Geschmack dann genau richtig sitzt.

    Mein Problem ist in diesem Fall wohl wirklich dieses Buch. Was nicht heisst, dass es das erste Lehrbuch ist, das ich vielleicht unbearbeitet zur Seite legen werde.


    Ich spiele seit Äonen Schlagzeug, stundenmässig habe ich aber sicher mehr Zeit auf Sessions oder im Bandkontext im Proberaum oder auf der Bühne verbracht, als für mich (ausser konkrete Songs) zu üben. Vielleicht bin ich deshalb etwas unbedarft bez. Lehrbüchern?

    Da ich nur wenige coole Rock-Fills kenne und spiele (ich komme aus der Funky-Fusion-Jazz Ecke), habe ich dieses Buch hervorgeholt.


    Und jetzt bin ich frustriert, weil einfach nichts zu "meiner" Musik passt. Da werden bewusst Fill-Dynamik-Levels über vier – acht – sechzehn Takte geübt – wozu, ausser für ein ausuferndes Solokonzept?


    Deshalb kam mir die Idee, hier nach passenden Songs zu fragen… ich möchte einfach meinen Horizont erweitern.

    Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee?


    Merci :)

    Coda

    Salü miteinander


    Auch ich nutze die Zeit - um in Lehrbüchern zu schmökern, die schon ewig hier liegen. Aktuell das Fill Book von Jost Nickel. Das erste Kapitel «Switch & Path Orchestration» habe ich jetzt mal soweit verstanden und die Übungen klappen bis ca. 110 bpm.


    Wenn etwas «soweit funktioniert», suche ich jeweils nach Songs, mit denen ich das Gelernte austesten kann, in diesem Fall: Songs, wo Teile dieser Fillkonzepte hinpassen. Ich bin wohl in einem Alter, in dem ich nur noch übe, was ich in der Praxis auch gebrauchen kann 8)


    Ich habe also gefühlte 100 Songs ausprobiert … alles tönt unpässlich und konstruiert, zumindest alles, was über ein Halbtaktfill hinausgeht.


    Kann mir jemand weiterhelfen, der das Buch kennt? Zu welchen Songs kann man diese Fills spielen/üben? Muss ich zuerst das Tempo steigern, damit das tönt?


    Sorry, falls ich mit meiner Frage etwas auf Abwege gerate, der Thread ist bei «Jost Nickel» und «Fills» einfach als erstes erschienen… Es geht mir nicht um Shuffle und Triplets, sondern um genannte 3-über-4 Fills.


    Lieben Dank und Grüsse


    Coda

    Sorry für den kleinen Missbrauch - "Transkription" stimmt ja schon mal:


    Ich möchte mir ein paar Funky Songs drauf schaffen und das Arrangement von Incognito kommt ohne Drum Scores daher… konkret geht es um die Live Version von "Always There": weiss jemand, wo ich diese Noten herbekomme? Gibt es überhaupt Noten von Incognito zu kaufen?
    Normalerweise höre ich die Songs ja gerne selber raus, aber das ist grad etwas anstrengend… und die Zeit drängt…


    Danke für Eure Hinweise & Grüss'
    Coda

    Salü miteinander


    Hoffentlich bin ich hier im richtigen Unterforum:


    Für die 2. Teachertage Schweiz hat es noch freie Plätze. Dieses Weekend ist speziell für SchlagzeuglehrerInnen, Studenten/Studentinnen, Profis, Semiprofis und weitere ambitionierte Schlagzeuger konzipiert worden.


    Drumset – Perkussion – Marimba - Masterclasses


    An zwei Tagen präsentieren 14 nationale & internationale Dozenten die neuesten Entwicklungen in den Bereichen
    „Pädagogik, Unterrichtskonzepte, Drumkonzepte, Medieneinsatz im Unterricht, Stilistiken, Spieltechniken, Latin Percussion, Mallets, InEarMonitoring und Notation mit Finale.


    Damit sind die "Teachertage" die umfassendste Fortbildung für SchlagwerkerInnen in der Schweiz.


    Alle Dozenten im Überblick:
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    Prof. Udo Dahmen, Dom Famularo, René Creemers, Jojo Mayer, Carola Grey, Katarzyna Mycka, Patrick Metzger, Catrien Stremme,
    Tom Beck, Prof. José Cortijo, Yamoussa Syla, Kai Stensgaard, J.J. Flück, Peter Schneider
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    Themen: Drumset, Marimba, Percussion, Pädagogik, InEar Monitoring,
    Notation mit Finale u.a.
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    Kurssprache Deutsch,
    ausser Dom Famularo und Kai Stensgaard.




    Auf Wunsch des Organisators (Percussion Creativ CH) leite ich diese Info weiter - ich werde dort sein und würde mich freuen, den einen oder andern DF-ler zu treffen.


    Liebe Grüss'
    Coda

    Sodeli… wir hatten heute Soundcheck im Theater und ich möchte Euch nun noch meine Erfahrungen mitteilen: der Tontech hat sich NICHT über meinen Snaresound beschwert, im Gegenteil, er hat immer mal wieder zufrieden rübergegrinst!


    Von Euren tollen Tipps habe ich folgendes umgesetzt:
    - Schlagfell wieder ziemlich raufgestimmt, aber nicht zuuu knackig, Reso etwa in derselben Stimmung. Die Schnarren habe ich etwas gelockert und einen schmalen Dämpfring habe ich drauf gelegt – die Obertöne waren doch zu viel des Guten.
    - Die Snare habe ich etwas höher hingestellt als üblich – das hindert mich am „kraftvollen Zuschlagen“ – irgendwie ist so meine Rockerseele ausgeschaltet.
    - Vom Cello bin ich nun meilenweit entfernt und unser Orchesteraquarium ist eh’ stark gedämpft – das Problem hat sich von selber beseitigt.
    - Das mit den Schnarren von 6 nach 12 ist echt genial – das macht einen deutlichen Unterschied zu 3-9 – super Tipp!
    - Ebenfalls toll finde ich den Geldbörsentipp: das funktioniert perfekt. Für zwei Intermezzi lege ich auch einfach meine Hand drauf, das „muffled“ kommt ganz gut.
    - Von zwei Paaren meiner Lieblingssticks (Vater Cymbal Sticks, Teardrop) habe ich die eh’ nicht mehr sauberen Tips zu kleinen runden Köpfchen geschliffen: die liegen mir einfach gut in der Hand und nun sind sie super leise zu spielen.


    Generell habe ich viel zu arg an der Fellspannung rumgeschraubt, es braucht gar nicht so viel… you’re right. Fazit ist, dass ich kein teures Material zukaufen musste und ich nun happy hinter meiner Kiste hocke. Dank Euch.


    Was ich hingegen nie verstehen werde: wenn in diesen Partituren vier Schlagwerker auf einen reduziert werden, gibt es immer wieder interessante, für mich unspielbare Passagen wie Wechsel von Instrumenten (resp. den passenden Schlägeln) zwischen 16teln oder plötzlich sind da drei Hände gefordert. Kommentar vom Dirigenten: „es gibt doch auch Mundmaler, nimm’ den dritten Stick zwischen die Zähne“. Endlich sinnhaftes Headbanging!


    Schöngutmorgen wünsche ich Euch!
    Claudia

    … von 6 nach 12h… ? Das habe ich noch nie überlegt, aber intuitiv mache ich das eh' so, damit die Abhebung nicht bei den Knien ist. Das wird ja immer spannender - kann man das auch physikalisch erklären? Also sozusagen in Schlagrichtung gibt eine bessere Ansprache?


    Und sehe ich das richtig, dass es bezüglich Spannung Schlag- zu Resofell keinen Konsens gibt, sondern dass das einfach Geschmacksache ist? Oben stärker, unten stärker, beide gleich stimmen - da hatten wir jetzt alles. Mein Wunsch wäre "einfach" eine feine Ansprache, aber nur dann, wenn ich wirklich spiele - das Cello z.B. bringt meine Snare momentan fast so stark zum schwingen, wie wenn ich *ähem* das Fell tap tap tape ;( X( ?(


    Das mit dem Fellrand werde ich gerne weitersagen: *alle machen es so - nur ihr nicht* :evil:

    Aaah, ich liebe das DF, Eure Inputs sind hammer - vielfältig :thumbsup:


    Zitat

    das resofell sehr hoch stimmen und den teppich nicht zu fest spannen, das funktioniert bei mir dann super zum leise spielen, da der teppich sofort anspricht aber nicht unkontrolliert mitschwingt.


    Das habe ich eben auch so "gelernt", deshalb hat mich die Idee, das Resofell runterzustimmen etwas irritiert. Meine ersten Versuche mit schlapperem Reso waren auch nicht sehr erbauend, aber es war auch nur ein Schnellschuss vor der Probe.


    Zitat

    du kannst auch einfach deine geldbörse drauflegen, wenn du mit sticks spielst, die du dann wegnimmst für die besen.


    Neneneee, nicht die Geldbörse! Zuerst hängt der Snareständer durch und nachher ist sie weg :D Im Ernst: das probiere ich aus! Vielleicht mit etwas anderem, meine Tasche ist stets gut gefüllt mit unnötigem Kram :whistling:


    Zitat

    z.B am rand der trommel spielen. klingt ganz anders als in der mitte.


    DAS gilt "in meinem Dunstkreis" als "kann nicht leise spielen, darum probiert er/sie es so". Das habe ich auch intensiv ausgecheckt und da es in der Mitte am saubersten & trockensten (wie tönt jetzt das… sauber und trocken…) ist, bleibe ich auch da (ausser bei Wirbeln wird der Rand natürlich mit einbezogen).


    Nun freu' ich mich aufs intensive Auschecken. Aus den rausgeschnittenen Spiralen gibts Dreadlocks und der Stern ist wirklich hübsch - da müsste ich öfter Beiträge beitragen…


    Danke Euch & Grüss'
    Claudia

    Hola Jochen, suuper, mit solchen Hinweisen kann ich wirklich etwas anfangen :)

    Zitat

    der snareteppich ist so locker eingestellt, dass die trommel schon mit den fingerspitzen gespielt anspricht (laut gespielt wäre das zuuuu locker, aber "laut" kommt in diesem kontext definitiv so nicht vor :whistling: )


    … bolero stix habe ich auch!


    Und damit sprichst du mir aus der Seele (bin ja kein Profi und spiele darum überall mit, wo die Chemie stimmt und wenn es zeitlich passt…)

    Zitat

    ich (!) würde erstmal keine teuren experimente mit diversen fellkombinationen und snareteppichen machen (weiss ja nicht, wie gut dieser job honoriert wird...) ... wenn deine trommel technisch in ordnung ist, solltest du mit der momentanen ausrüstung auf jeden fall klar kommen ...


    … aber…
    …ABER…


    … da kommt der Anspruch an mich selber, bei solchen Jobs auch mit dem richtigen Material einzutrudeln. Das ist eh' eine logistische Herausforderung, weil die Teile oft zur falschen Zeit im falschen Proberaum hängen oder stehen :whistling: und wenn ich die Teile dann noch jedes mal auf die entsprechende Musik umstimmen muss… wir bleiben dran :rolleyes:


    Edit: hmmm, was bedeutet eigentlich dieser Stern unter meinem Namen?¿
    Edit II: Hammu - November 2002… wir gehören wohl zu den absoluten Fossilien im DF :P

    Oh fein, danke für die schnelle Hülf!


    Holzmichel: Ja, wir werden mikrofoniert und gehen über PA in den Theatersaal. Ich kenne die Verhältnisse schon vom letzten Jahr - der Tontech kam angerannt und ich musste eine andere Snare anschleppen. Nur habe ich leider keinen Zugriff mehr auf dieses Superteil, deshalb muss ich nun selber kreativ werden :S Leichte Sticks habe ich schon, mit Miniköpfchen. Habe es auch mit Timbalesstick probiert, mit Wirbeln war dann aber nichts mehr.


    nils & Holzmichel: Beim Reso würdet ihr also auch etwas Spannung wegnehmen? Damit werde ich etwas rumspielen, inklusive Snarespannung. Irgendwie habe ich das Geraschel gar nicht im Griff…


    Freut mich, dass ihr Kesseltiefe und Material auch nicht sooo relevant findet!


    Hammu: das mit dem Tuch geht hier wohl nicht (Besen, Wirbel), aber ansonsten ein guter Tipp.


    Danke euch :)


    ol'pete: Hmmm… günstiger als einen neue Snare sind deine Materialtipps alleweil - wenn ich mit rumschrauben nicht weiterkomme, probiere ich das aus


    Drummer2010: danke für den Link! Mit dem ausgeschnittenen Fell tönt die Snare aber nicht nur leiser, sondern auch viel kürzer… ich bin noch nicht sicher, ob das der Effekt ist, den ich haben möchte. Probiere ich aber auch auf jeden Fall aus, alte Felle liegen ja überall rum.

    Liebe Leute


    Mein Problem ist folgendes: ich spiele wieder mal in einem Musical mit, kleine orchestrale Besetzung (9 Leute). Nun habe ich Probleme, meine Snare 1) auszuwählen 2) richtig zu befellen und vor allem 3) richtig zu stimmen, damit ich nicht alles zudröhne. 9/10 sind leise Parts, viel mit Besen, aber auch viele Wirbel.


    1) Da alle meine Snares nur 5" tief sind, habe ich mich für die Holzsnare mit dem dünneren Kessel entschieden: ist das schlau?
    2) Auf die Snare habe ich das (wohl übliche) Ambassador Coated gespannt: gibt es Alternativen?
    3) Mein grösstes Problem: wie stimme ich das Teil, damit alles in dieser Konstellation gut tönt? Reso habe ich relativ gespannt gelassen, das Schlagfell ziemlich runtergestimmt, damit der Funky-Touch weggeht. Nun habe ich dafür einen mulmigen Brei, RasselSchepper, es tönt alles so breit und die Besen tönen gar nicht mehr gut. Wenn ich mehr spanne, scheppert die Snare wieder mehr…


    Bin etwas planlos… wer kann mir ein paar Tipps geben?


    Danke & Grüss'
    Coda

    Zitat

    Ich fahre ca. 60 km zum Proberaum, mit dem Zug eineinhalb Stunden.


    Unser Gitarist und unsere Sängerin fahren ca. 192 km von Passau nach München! Drei Stunden die einfache Zugfahrt..


    DAS finde ich nun doch heftig… da muss die Chemie extrem stimmen bei euch ^^


    Für eine Band fahre ich zwar auch fast 100 km (mit Zug 90' von Tür zu Tür, mit dem Fahrrad waren es 6 Stunden… das war wohl ein einmaliger Versuch).


    Ansonsten (alle zwischen wöchentlich bis 1x pro Monat):
    - E-Drum zum Rumdaddeln im Haus (2 Sec.)
    - Hauptband: 20' mit dem Fahrrad
    - Gebläseband 45' mit Zug & zu Fuss
    - Improtruppe 30' mit Tram (Strassenbahn)


    Weiterhin frohes Reisen wünscht euch
    Coda

    Jaah, gell der ist schön? Es gibt ganz verschiedene "Finishes" und Formen.
    Irgendwo sah?ich auch mal einen DW-Ring. Aber der kostet sicher mehr als die Originalsnare…