Beiträge von coda

    Oh fein, danke für die schnelle Hülf!


    Holzmichel: Ja, wir werden mikrofoniert und gehen über PA in den Theatersaal. Ich kenne die Verhältnisse schon vom letzten Jahr - der Tontech kam angerannt und ich musste eine andere Snare anschleppen. Nur habe ich leider keinen Zugriff mehr auf dieses Superteil, deshalb muss ich nun selber kreativ werden :S Leichte Sticks habe ich schon, mit Miniköpfchen. Habe es auch mit Timbalesstick probiert, mit Wirbeln war dann aber nichts mehr.


    nils & Holzmichel: Beim Reso würdet ihr also auch etwas Spannung wegnehmen? Damit werde ich etwas rumspielen, inklusive Snarespannung. Irgendwie habe ich das Geraschel gar nicht im Griff…


    Freut mich, dass ihr Kesseltiefe und Material auch nicht sooo relevant findet!


    Hammu: das mit dem Tuch geht hier wohl nicht (Besen, Wirbel), aber ansonsten ein guter Tipp.


    Danke euch :)


    ol'pete: Hmmm… günstiger als einen neue Snare sind deine Materialtipps alleweil - wenn ich mit rumschrauben nicht weiterkomme, probiere ich das aus


    Drummer2010: danke für den Link! Mit dem ausgeschnittenen Fell tönt die Snare aber nicht nur leiser, sondern auch viel kürzer… ich bin noch nicht sicher, ob das der Effekt ist, den ich haben möchte. Probiere ich aber auch auf jeden Fall aus, alte Felle liegen ja überall rum.

    Liebe Leute


    Mein Problem ist folgendes: ich spiele wieder mal in einem Musical mit, kleine orchestrale Besetzung (9 Leute). Nun habe ich Probleme, meine Snare 1) auszuwählen 2) richtig zu befellen und vor allem 3) richtig zu stimmen, damit ich nicht alles zudröhne. 9/10 sind leise Parts, viel mit Besen, aber auch viele Wirbel.


    1) Da alle meine Snares nur 5" tief sind, habe ich mich für die Holzsnare mit dem dünneren Kessel entschieden: ist das schlau?
    2) Auf die Snare habe ich das (wohl übliche) Ambassador Coated gespannt: gibt es Alternativen?
    3) Mein grösstes Problem: wie stimme ich das Teil, damit alles in dieser Konstellation gut tönt? Reso habe ich relativ gespannt gelassen, das Schlagfell ziemlich runtergestimmt, damit der Funky-Touch weggeht. Nun habe ich dafür einen mulmigen Brei, RasselSchepper, es tönt alles so breit und die Besen tönen gar nicht mehr gut. Wenn ich mehr spanne, scheppert die Snare wieder mehr…


    Bin etwas planlos… wer kann mir ein paar Tipps geben?


    Danke & Grüss'
    Coda

    Zitat

    Ich fahre ca. 60 km zum Proberaum, mit dem Zug eineinhalb Stunden.


    Unser Gitarist und unsere Sängerin fahren ca. 192 km von Passau nach München! Drei Stunden die einfache Zugfahrt..


    DAS finde ich nun doch heftig… da muss die Chemie extrem stimmen bei euch ^^


    Für eine Band fahre ich zwar auch fast 100 km (mit Zug 90' von Tür zu Tür, mit dem Fahrrad waren es 6 Stunden… das war wohl ein einmaliger Versuch).


    Ansonsten (alle zwischen wöchentlich bis 1x pro Monat):
    - E-Drum zum Rumdaddeln im Haus (2 Sec.)
    - Hauptband: 20' mit dem Fahrrad
    - Gebläseband 45' mit Zug & zu Fuss
    - Improtruppe 30' mit Tram (Strassenbahn)


    Weiterhin frohes Reisen wünscht euch
    Coda

    Jaah, gell der ist schön? Es gibt ganz verschiedene "Finishes" und Formen.
    Irgendwo sah?ich auch mal einen DW-Ring. Aber der kostet sicher mehr als die Originalsnare…

    8o … da fallen mir immer die "Tschangeto Sticks" ein… bitte mehr davon!


    Hier etwas ganz anderes aus Japan: "Buchen Sie die Band Z-Machine!" Keine Ermüdungserscheinungen, höchstens mal ein Kabelbrand…


    Holger: das ist ja interessant… jetzt kommen meine Fragen erst recht: wo genau feilst du an den Platten rum? Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch: du nimmst Masse weg und dann wird der Ton tiefer (gemäss deinen angefügten Bildern)? Und woher weisst du, dass dein digitales Stimmgerät geeicht ist? Hast du das mit mehreren Geräten getestet?


    Gell, ich will dir nichts unterstellen, mich beschäftigt die Sache einfach grad selber. Wie wirst du die Röhrenglocken schleifen?



    Ich spiele grad in einem Musical Percussion/Drumset und habe dazu Röhrenglocken ausgeliehen. Nun höre ich: da stimmt der Ton beim Anschlagen nicht mit dem Orchester überein. Die darauf folgenden Obertöne tunen sich schön mit den andern Klängen ein. Dann wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass von 439 - 445 Hz für den Kammerton A alles möglich sei, je nachdem, in welchem Land die Teile gebaut wurden. Ich bin der Meinung, diesen Unterschied hört man. Aber wie kriegt man das mit den Obertönen in den Griff? Die machen eh' was sie wollen :rolleyes:


    Danke für dein Feedback
    Claudia

    Ich bin gerade dabei ein Lefima Glockenspiel zu stimmen bei dem kein einziger Ton stimmt und die Abweichunng zum Teil ein viertel Ton ist.

    … wie gehst du dabei genau vor? Habe auch so schmerzgrenzige Platten … :wacko: Bei den Röhrenglocken habe ich mich das auch schon gefragt… stören diese paar Hz nicht alle Musikerohren?¿ Aber da muss man wohl mit professionellem Werkzeug dahinter…

    Hellole!


    Ja, genau das Gefühl habe ich auch…

    Zitat

    also mach dich nicht verrückt, wenn du nicht alles umsetzen kannst, was notiert ist (gelegentlich vergessen arrangeure, dass ein schlägelwechsel bzw. instrumentenwechsel einfach ein gewisses minimum an zeitaufwand bedeutet...)

    Daniel: mein Glockenspiel hat leider keine Befestigung, aber ich habe mir nun eine stabile Ablage ausgeliehen - genau auf Tom 1 - Position passt!
    Die Sache mit den verschiedenen Schlägeln & Kleinperc. auf der Ablage macht mich noch nicht glücklich, der Karsumpel scheppert garantiert im blödsten Moment runter oder die Ware rollt davon… Triangel tönt gemein durchdringend.
    … und ich meinte Klöppel für das Glockenspiel!


    Noch eine ketzerische Frage: ich habe auf dem eDrum viele hübsche Effekte… lyncht mich wohl der musikalische Leiter, wenn ich mit dem Soundmodul und einem Pad ankomme?¿


    Danke für diese & noch weitere Inputs, das Rumpröbeln macht Spass!

    Super, danke für eure Inputs!


    josef: ich habe Noten für "einen Percussionisten" erhalten, da drin ist schon ziemlich vieles auf das Nötige reduziert - aber gerade das Glockenspiel ist manchmal verflixt eng zwischen den Drumspattern notiert, deshalb muss das Glockenspiel nahe bei der Snare stehen - bis ich die Sticks gedreht und meinen neuen Zielort anvisiert habe, ist sonst der wesentliche Takt schon vorbei :D . Alternative Klangquellen sind ein guter Gedanke, das könnte in Stressmomenten beruhigen. Tamburin in Stickbag-Stick gefällt mir, das probiere ich aus. Anstelle der zwei Timpani habe ich ebenfalls die Standtoms "angedacht", da diese Schläge oft direkt in einen Schlagzeuggroove eingebaut sind. Sonst gibt das Zirkusakrobatik.


    @mum: das Ding sieht recht einfach aus - gibt es keinen Zusatzton, wenn man da mit dem Stick draufschlägt? Ziemlich teuer, aber wenn du es wirklich empfehlen kannst, probiere ich das aus.


    Weitere Ideen? Bilder eurer Setups?
    Danke und Ligrü'
    Coda

    Gutabend liebe Leute


    Ich habe die Gelegenheit, mit einer Theatertruppe ein Musical zu spielen, wir sind 9 Instrumentalisten, für die Perc. bin ich alleine zuständig. 80% der Noten sind fürs Drumset, aber ich habe auch diversen Kleinkram und Orchesterinstrumente zu spielen (Glockenspiel, Triangel, Finger Cyms, Woodblock, Schellenring, Röhrenglocken, Timpani, Vibes. Nun stelle ich ein passendes Setup zusammen und muss ein paar Dinge gründlich überlegen & Bestandteile zusammen basteln.


    Allgemein würde es mich interessieren, wie ihr eine solche perkussive Vielfalt um euch herum aufbaut, damit alles problemlos zu bedienen ist, ich wäre froh umTipps und Tricks oder ein paar Bilder, wie ihr das gelöst habt.


    Konkret habe ich folgende Fragen:
    - wie kann ich das Glockenspiel positionieren, wenn die Wechsel Drumset/Platten sehr schnell sind und ich teilweise auch den Kick mitlaufen lassen muss? Mir fehlt auch eine geeignete Ablage (mein gekipptes Notenpult klappt unter der Last zusammen). Auf Toms werde ich (abgesehen von zwei Standtoms) verzichten, da wäre also Platz vorhanden.
    - ich habe mal so eine Vorrichtung gesehen, mit der man den Triangel mit Drumstick bedienen kann - kennt das jemand? wo bekommt man so was?
    - Gibt es Drumsticks, welche am Hinterteil mit Gummiklöppel fürs Xylo ausgerüstet sind? Ich habe nur solche mit Holz gefunden.


    Ich weiss, dass das nun ziemlich spezielle Fragen sind, aber unter euch gibt es sicher einige Multiintrumentalisten mit guten Ideen 8)
    Danke und Grüss'
    Coda


    und… vielleicht wäre das unter "Percussion" besser aufgehoben, aber ich kriege den Thread nicht mehr dahin.