Beiträge von drumsandbeats

    Ich frage mich gerade, wer am Freitag wann eintrudelt, da ich den Cajon-Workshop auf 18 Uhr gelegt habe.
    Von einigen weiß ich bereits, dass sie erst später kommen.


    Wie sieht es aus:
    Soll ich den nach hinten verschieben (vorausgesetzt Pat ist einverstanden)?


    Übrigens wäre es super, wenn alle die eins haben, ihr Cajon mitbringen.


    Gruß,
    Sven

    Klar geht das. Alles was Du brauchst ist dann ein entsprechender Adapter, der das Stereosignal des Mixers an den Mp3 Player sendet, also 2x Klinke auf Stereo-Miniklinke.


    Vielleicht reicht Dir aber auch schon ein kleines Stereo-Kondensatormikrophon aus. Ich habe seit langem ein Sony Sony ECM-MS 907, welches recht einfach in der Handhabung ist und immer wieder gute Dienste geleistet hat.


    Gruß,
    Sven

    Auf unserem letzten Gig stand genau so ein SM Pro Audio Gerät am FOH. Unser (sehr fähiger!) Techniker, mit dem ich mich nach dem Gig über Homerecording-Equipment unterhalten habe, meinte, dass das Ding für die Preislage top sei. Er hat an dem Abend den Gesang darüber gefahren.


    Besonders positiv an dem Gerät:
    Phantomspeisung an jedem Kanal einzeln schaltbar, ebenso Phasendrehung.
    Für knapp 300 gibt es das auch mit ADAT.


    Sound ist für normalsterbliche wohl absolut in Ordnung.


    Gruß,
    Sven

    Am einfachsten wäre es doch, die Mikros so nah wie möglich am Set zu platzieren.
    Klar bleibt dann trotzdem noch der Raumhall drauf, aber das Verhältnis zwischen direktem Sound und Raum kannst Du so schon ein wenig beeinflussen.


    Für Deine Zwecke sollte das dann doch reichen.


    Gruß,
    Sven


    PS: Zusätzlich kannst Du Dir ja auch temporäre Raumteiler konstruieren indem zu z.B. Decken über Mikroständer oder Stühle hängst und um das Set herum aufbaust.

    Ich kann das leider nur dilettantisch selber, lasse meine aber gerade von zwei alten Freunden neu machen.


    Der eine macht die Gestaltung (professionell), der andere die Programmierung (Freundschaftsdienst).
    Unter http://www.fivex.org/site/ kann man sich mal anschauen, was der Mediendesigner schon gemacht hat. Allerdings wird das nicht ganz billig, vermute ich.
    Mein anderer Freund lässt sich vielleicht auch breitschlagen, die Programmierung zu übernehmen.
    Falls Interesse besteht kann ich gerne den Kontakt vermitteln.


    Vielleicht findet sich aber auch hier im Forum jemand, der das kann.


    Gruß,
    Sven

    - Vergesst nicht (geraume Zeit vor der Abreise!), das Equipment das ihr mitnehmt, beim Zoll erfassen zu lassen.
    - Nehmt einen wirklich fähigen Techniker mit.
    - Seht zu, dass alle Absprachen schriftlich und nachweisbar festgehalten sind.
    - Versichert eure Sachen.
    - Genießt die Zeit zwischen den Auftritten.


    Gruß,
    Sven


    PS: Tennessee, dafür gibt es sogenannte Backline-Vermietungen. Entweder sorgt eine Instrumentenfirma für seine Endorser oder der Veranstalter mietet das Equipment, das von der Band gewünscht wird.

    Wie in der Diskussion vor langer Zeit angemerkt kommt hier der 2. Teil des Partido Alto Workshops.


    Der Groove bleibt im Prinzip der selbe, wird allerdings umgedreht und quasi in der Mitte angefangen (was die ursprüngliche Form des Partido Alto ist).


    Ich bemerke gerade, dass ich den ersten Partido in 4/4 notiert habe und diesen in 2/2. Beides geht und ich hoffe, das stiftet nicht zu viel Verwirrung...


    So also sieht der umgedrehte Partido in 2/2 aus:



    Wie ihr bereits wisst, ist es wichtig, diesen Groove auch im Zusammenhang mit Samba zu üben. Ich habe dafür ein Playalong erstellt, welche ich in drei verschiedenen Tempi hier verlinke.


    Playalong 62 BPM
    Playalong 78 BPM
    Playalong 96 BPM


    Vorneweg gibt es immer 4 Takte Klick (nicht verwirren lassen - es sind 4 Takte à 2 Beats).


    Wie Ihr dazu spielen könnt, habe ich hier mal vorgemacht:


    Fernsehen (4,6MB)


    Und hier habe ich mal zu einem Song, den manche schon aus meiner Hörzone kennen, gezeigt, wie das in der Praxis aussehen kann. Der Partido ist allerdings um eine Note gekürzt...


    Felicitas (11,5MB)


    Viel Erfolg und vor allem viel Spaß wünscht
    Sven

    Zitat

    Original von Nostr4
    Jaha...das mit dem langsamüben is ja so ne Sache, sei es notorische veranlagung, oder der Fluch auf meinem Userbar...aber ich will irgendwie immer direkt schnell spielen....


    Keine Sorge. Das geht den meisten so und wird deshalb auch immer wieder betont.


    Zitat

    Aber auch beim langsam üben, muss ich sagen, aller anfang hört sich mist an...also typische Taktik...üben üben üben`?!


    Ja. Üben, üben, üben...

    Auch das Zählen will gelernt sein...
    Schalte einen Gang zurück und übe halt ganz langsam. Dann geht die nächste Tür von ganz alleine auf. Wie schnell Dein Bekannter ist, sollte Dich dabei nicht weiter interessieren, denn jeder hat sein eigenes Tempo und seine eigenen Stärken und Schwächen.


    Gruß,
    Sven

    My guess is, that this is a Scimitar Ride, probably 18".


    I think so, because of its very cutting character with no depth. Sounds much like the one we have in our music-school.


    Thanks for the riddle, Johan!


    Sven

    Punch-In heißt, dass Du an einer beliebigen Stelle des Songs die Aufnahme mit einer neuen quasi überspielst.
    Zum Beispiel hast Du die zweite Hälfte des Refs verdaddelt, wobei die erste grandios gut geworden ist. Der Engineer startet also kurz vor dem Refrain das Playback und Du spielst mit. An einer geeigneten Stelle vor dem Fehler drückt der Engineer dann "Punch-In", macht die Aufnahme also scharf, und der verdaddelte Teil wird überspielt. Das hat den Vorteil, dass Du schon im Spielfluss bist.


    Ansonsten gebe ich Dir den Tipp bei den Aufnahmen auf Sicherheit zu spielen. Wenn du viele Fehler machst, bereite Dich gut auf die Aufnahmen vor und übe z.B. kritische Fill-Ins oder Übergänge.
    Beachte dabei aber die alte Regel, dass weniger mehr ist und vereinfache die Stellen, an denen Du große Probleme hast.
    Das hat zwei Vorteile. Erstens bist Du dann bei der Aufnahme sicherer und zweitens wird diese auch aufgeräumter klingen. Oft ärgert man sich im Nachhinein darüber, dass man (weil man auf der Aufnahme gerne festhalten möchte, welche coolen Licks man spielen kann) zu viel gespielt hat und dadurch alles gar nicht so richtig rollt.


    Gruß,
    Sven

    Part für Part aufzunehmen ist eher unüblich. Das macht man bei einer Midi-Produktion, jedoch nicht, wenn man eine Band aufnimmt.
    Machen kann man das natürlich, wobei es auf Kosten des natürlichen Flusses in der Musik geht.
    Je nachdem, wie schwerwiegend die Fehler sind, solltest Du einfach damit leben. Ich finde kleine Fehler in semiprofessionellen, wie auch in professionellen Produktionen oft eher charmant als störend.
    Wenn der Fehler zu arg ist, kann man das mit einer "Punch In"-Aufnahme auch wieder richten.


    Mein Rat: Lieber mit kleinen Fehlern leben (und selbstbewußt dazu stehen), als eine Patchwork Aufnahme machen.


    Viel Erfolg,
    Sven