Es gibt so ungefähr 1000 Möglichkeiten Ghostnotes zu spielen...
Voraussetzung bei allen Möglichkeiten ist erstmal eine gute Dynamik zu entwickeln, damit die Ghostnotes schön leise (eher gefühlt als gehört) und der Backbeat knackig sind. Ghostnotes sind eher als Verzierung aufzufassen, der frischgeriebene Parmesan auf den Spaghetti, sozusagen. Wenn die Spaghetti nicht schmecken nützt der herrlichste Parmesan darauf nichts...
Anthrax meinte sicherlich, dass die rechte Hand auf dem HiHat 8tel spielt. Dann bleiben für die linke Hand immerhin genau 8 Lücken, in die Ghostnotes gespielt werden können. Da ist also noch genug Platz. 
Da wären wir beim "Linear-Drumming", bei dem es darum geht, ein durchlaufendes 16tel Pattern zwischen den Händen zu generieren. Das ganze funktioniert auch mit Paradiddles, die auf HH und Snare verteilt werden oder auch mit ganz anderen Handsätzen. Zu dem Thema wirst Du z.B. in David Garibaldis Buch "Future Sounds" fündig.
Ghostnotes müssen aber auch nicht immer in Lücken gespielt werden. Wenn Du Dir z.B. "Two Princes" von den Spin Doctors anhörst, kannst Du hören, dass der Drummer in seinem Groove z.T. BD und Ghostnotes gleichzeitig spielt.
Alles ist letztendlich Geschmack- und Stilsache. Nur eine Regel bleibt universell: Zu laute und penetrante Ghostnotes zerstören den Groove. Besinne Dich auf das wesentliche.
Gruß,
Sven