Beiträge von drumsandbeats

    Da mich das gerade nicht losgelassen hat gibt es hier ein kleines Hörbeispiel. Erst kommt die Clave (2-3), dann die Conga (Tumbao), dann Bongo (Martillo) und letztendlich Timbales (Cascara). Die Timbales musste ich auf die schnelle mit einem Rimclick Sound in den Sequencer hämmern... Klingt nicht, swingt nicht, macht nichts ;)
    Am Ende dann in der selben Reihenfolge nochmal alles mit durchlaufender Clave.


    Hoffe, das hilft.


    Gruß,
    Sven

    Der Bergriff Salsa ist in New York entstanden, wo die Exil-Latinos angefangen hatten, ihre traditionellen Rhythmen mit Elementen aus dem Jazz zu mischen. Eine gute Erklärung für das Wort "Salsa" ist, wenn man sich einfach einen Salsa-Dip vorstellt: Das ist eine würzige Mischung aus allerlei Zutaten.


    Das klassische Salsa Percussion Lineup sieht folgendermaßen aus:


    Congas (Tumbao)
    Bongos (Martillo - Campana)
    Timbales (Cascara/Contracampana)
    Clave (Clave)


    Hinter die Instrumente habe ich die Namen der Standardrhythmen, die sie jeweils spielen geschrieben. (Campana wird auch Bongobell genannt, Contracampana ist auch als Mambobell bekannt.)
    Ich hoffe, dass Du da im Netz was zu finden kannst und dass es noch nicht zu spät ist. Wenn ich Lust und Zeit finde, stelle ich vielleicht noch ein paar Noten hier rein. Kein Versprechen...


    Gruß und viel Erfolg,
    Sven

    Zitat

    Original von Daniel
    Ich bekomme nämlich innerhalb der nächsten Tage (endlich!) ein 21" K Custom Special Dry Ride mit 3 "factory drilled rivet holes" und kann mir vorstellen in Combos sowie in Big Bands das Becken mit Nieten zu bestücken, jedoch im Funk/Fusion/Latin Kontext die Dinger rauszunehmen.


    Bitte hiermit höflich um einen Erfahrungsbericht, wie sich das gute Stück mit Nieten macht, wenn es soweit ist. Meines ist nämlich nicht gebohrt.


    Gruß,
    Sven

    Ich spiele hauptsächlich Istanbul und die meisten davon schon über 10 Jahre.
    Wenn man es darauf anlegt, reicht übrigens schon 1 Schlag um ein Becken über den Jordan zu schicken.
    Dass ein Becken reißt kann viele Ursachen haben: Materialfehler, Verarbeitungsfehler, falsche Montage am Beckenständer, falsche Schlagtechnik, Transport- und Lagerschäden...


    Wenn du sicher bist, dass der Fehler nicht bei Dir liegt, schick das Becken ein und hoffe, dass sie Dir ein neues dafür geben.

    Zitat

    Original von nd.m
    Schickt dem Laden doch am besten mal Drumsandbeats vorbei, da kann der dann mal zeigen, ober er seine Kompetenz in Sachen Aufbauing auch verdient hat! ;)


    Der Aufbau ist völlig ok so. Alle drei kommen bequem an die ihnen zugedachten Teile dran und selbst der Gitarrist kann mit der Kopfplatte das Ride crashen, wenn er will.
    Das ist Ergonomie, wie sie im Buche steht.

    Zitat

    Original von blablub
    ... aber du (drumbsandbeats) solltest dir ernsthaft überlegen mir dein spizzichino ride zu verkaufen =) bitte bitte bitte...


    Kann ich diesem Hundeblick widerstehen? Ja, ich kann!


    Ich drücke dir aber die Daumen, dass Dir eines Tages "Dein" Ridebecken über den Weg läuft.
    Was ist eigentlich an dem Dry Complex Ride verkehrt?


    Gruß,
    Sven

    Zitat

    Original von fwdrums
    Kann zwar nix sehen - nur hören, aber was ich sehe: Hut ab!


    Häh? ;)


    In der Tat, sehr sehens- und hörenswert!
    Was mir auch sehr positiv auffält, ist die Tatsache dass Du ganz offensichtlich kein Equipmentfetischist bist. Der Fokus auf die Musik geht ja leider bei vielen verloren, wenn es um Instrumente und Markennamen geht...
    Daumen hoch!


    Gruß,
    Sven

    Zitat

    Original von stabilo
    ... Oftmals steht da "Studio, Band oder Liveerfahrung"
    von all den Sachen habe ich natürlich nichts. ...


    Ich würde da trotzdem mal anrufen. Vielleicht passt es persönlich einfach so gut, dass die ganze Erfahrungsschiene in den Hintergrund rutscht.
    Du solltest dabei natürlich ehrlich bleiben. Wenn Du bereit bist, Dich für die Band einzusetzen und die Band das auch spürt, werden sie hoffentlich merken, dass sie an Dir mehr haben als an einem noch so erfahrenen Drummer, der in der Band eine ruhige Kugel schiebt.


    Gruß,
    Sven

    Eine Monoaufnahme hätte es bei den Becken schon getan...


    Die Frequenzen, die ich meine, kannst Du übrigens am besten hören, wenn Du das Becken leicht mit dem Finger anschlägst und mit dem Ohr seitlich am Rand lauschst, wenn es ausklingt.


    Gruß,
    Sven


    edit: Ich glaube übrigens gerade, dass die Mikropositionierung diesen Effekt entweder erst herbeigeführt oder zumindest verstärkt hat. Hing das mittlere Becken zufällig am nächsten an den Mikros?

    Becken verändern ihren Klang mit der Zeit. Woran das liegt, weiß ich nicht - vielleicht, weil sich die Moleküle mit der Zeit setzen...?


    Die meisten Firmen lassen ihre Becken auch erst eine Weile Ruhen, bevor sie den letzten Qualitäts- und Klangtests unterzogen werden und die Firma verlassen dürfen.


    Auch habe ich von Schlagzeugern gehört, die ihre Becken erstmal "einnorden". Das geht dann so, dass sie so lange mit einem dicken Stock auf das Fabrikneue Becken einschlagen (oder auch dreschen), bis sie den gewünschten Sound haben...


    Es kann natürlich auch sein - und daran wird es wohl wahrscheinlich auch liegen - dass die Firma die Fabrikationsweise im Laufe der Jahre leicht umgestellt hat, so dass ein AAX von heute nicht mehr so klingt, wie eins von vor ein paar Jahren.


    Gruß,
    Sven


    PS: Man sieht auch hier wieder, dass man sich beim Beckenkauf immer auf seine Ohren und nicht auf Namen verlassen sollte...


    Edit: Und wie Philippe schon sagte, klingt sowieso nicht jedes Becken gleich...

    Es gibt so ungefähr 1000 Möglichkeiten Ghostnotes zu spielen...


    Voraussetzung bei allen Möglichkeiten ist erstmal eine gute Dynamik zu entwickeln, damit die Ghostnotes schön leise (eher gefühlt als gehört) und der Backbeat knackig sind. Ghostnotes sind eher als Verzierung aufzufassen, der frischgeriebene Parmesan auf den Spaghetti, sozusagen. Wenn die Spaghetti nicht schmecken nützt der herrlichste Parmesan darauf nichts...


    Anthrax meinte sicherlich, dass die rechte Hand auf dem HiHat 8tel spielt. Dann bleiben für die linke Hand immerhin genau 8 Lücken, in die Ghostnotes gespielt werden können. Da ist also noch genug Platz. ;)


    Da wären wir beim "Linear-Drumming", bei dem es darum geht, ein durchlaufendes 16tel Pattern zwischen den Händen zu generieren. Das ganze funktioniert auch mit Paradiddles, die auf HH und Snare verteilt werden oder auch mit ganz anderen Handsätzen. Zu dem Thema wirst Du z.B. in David Garibaldis Buch "Future Sounds" fündig.


    Ghostnotes müssen aber auch nicht immer in Lücken gespielt werden. Wenn Du Dir z.B. "Two Princes" von den Spin Doctors anhörst, kannst Du hören, dass der Drummer in seinem Groove z.T. BD und Ghostnotes gleichzeitig spielt.


    Alles ist letztendlich Geschmack- und Stilsache. Nur eine Regel bleibt universell: Zu laute und penetrante Ghostnotes zerstören den Groove. Besinne Dich auf das wesentliche.


    Gruß,
    Sven