Beiträge von Lite-MB

    in meinen alten SONOR-Hochern aus den 70igern sind Verbundschaumstoffscheiben drin gewesen, genau solche hab ich wieder verwendet.
    Einen hab ich mit Stoffbezug gemacht, von meiner Mutter sauber die Kontur nähen lassen, den zylindr. Teil unten rumgezogen und angetackert. Damit kam ich (sehr persönlich!) aber nicht zurecht, war mir nicht glatt genug.
    Hab dann auch ein Kunstleder genommen, das konnte meine Mutter aber nicht in Form bringen. Deshalb hab ich das einfach dübergezogen und angetackert - funktioniert, aber die Kontur und damit die Sitzfläche verändert sich. Damit kam ich zwar zurecht, war aber nicht glücklich drüber.


    Irgendwann hab ich mir einfach die ganzen alten Oberteile gekauft, die von SONOR in der Bucht aufgetaucht sind. Da waren zum Teil Billigheimer dabei, von denen hab ich nur den Überzug genommen und den Schaumstoff getauscht.

    dito!


    einfache bauliche Maßnahmen nach außen ->Fenster, + eventuell zur Probezeit noch zusätzliche Dämmung vor die Fenster (z.B. Schiebevorrichtung) (*)
    und mit den Leuten reden!!!



    ...ist zwar ziemlich lange her, aber ich hab in unserem Haus geübt, in einem Zimmer auf Straßenhöhe, ohne zusätzliche Maßnahmen (wer kannte das in den 50/60igern?) - wenn ich mal einen oder gar zwei Tage nicht geübt habe, gabs schon Rückfragen der Nachbarn, ob der Bub denn krank wäre.
    Na ja, andere Zeiten, andere Sitten, aber so war das damals auf dem flachen Land.



    (*) aber nur zur Probezeit, ansonsten Lüften nicht vernachlässigen, Drummer schwitzen, eine Band in Aktion erst recht, das muß wieder raus!

    vielleicht lieg ich ganz daneben...


    ...mir bleiben gelegentlich "die Finger stehen", hab dann keine Kontrolle mehr - bei mir: totsicheres Zeichen, daß ich erheblich zu wenig getrunken habe und daß der Magnesium-Spiegel zu niedrig ist.


    Bei mir tritt das hauptsächlich in Kombination auf, wenn ich vorher lange mit einer Gartenschere, Blechschere, etc. gearbeitet habe und sommers zu viel geschwitzt und zu wenig Wasser hatte.

    im Zweifel das 16er Standtom vom Set 1 mit einem variablen Adapter ausstatten, Riser dazu und für Klein-Gigs als Bassdrum spielen, für größere Events als Tom.


    Laß es doch erst mal anlaufen mit Deinem vorhandenen Material, wenn es später doch Sinn macht, was zu investieren, dann kannst Du das immer noch.
    Ich würd das Geld eher in die Becken stecken und drei Crashes in (14), 15, 16, 18, anschaffen und der Location entsprechend zwei davon spielen.

    Spinne ist die professionelle Lösung!



    Alternativ:
    * den Ständer auf eine entkoppelnde Unterlage stellen (z.B. Verbundschaumstoff)
    * wenn das nicht ausreicht, die Klammer 2 Nummern größer wählen und dazwischen 1-2 Lagen weicher Filz - Achtung: Mikro muß aber trotzdem sicher halten, wenn es rutscht, eine zusätzliche Lage Filz ums Mikro kleben


    In der ein oder anderen Weise haben wir auf der Bühne immer schnell mal was improvisiert.

    weiß nicht, ob das "Personal-Style" ist oder Faulheit, ich hab schon sehr lange mein Spiel auf das absolut nötigste reduziert.


    Das ist relativ schnell nach den Sturm und Drang-Jahren passiert, in der Jugend mußte es schon höher, schneller, lauter sein, auch mal ein Set mit 5 Toms - heute käm ich mit Snare + HiHat auch zurecht.


    Verstärkt wurde das ganze noch durch meine Arthrose und daß ich nach 50 Jahren täglichem Übens, abrupt damit aufgehört habe.
    ...heute könnte ich gar nicht mehr höher, schneller, lauter...


    Es gibt schleichende Veränderungen, es gibt schrittweise Veränderungen, wie bei Psycho, war auch bei mir der Kontakt mit der brasil. Musik ein sehr besonderer. Oder die Entscheidung, in den Nuller-Jahren, keine Pauken mehr zu spielen, weil meine Ohren nicht mehr getaugt haben fürs Fein-Tuning beim Spielen, vor fast 10 Jahren Abschied von Big Bands, weil mein Gesundheitszustand dieses spezielle kraftvolle Spiel nicht mehr zu jeder Zeit zuließ.


    Aber immer, wenn irgendwo ein Bereich beendet wurde, taten sich andere auf - durch mein reduziertes Spiel bin ich gerne gebuchter Drummer bei Kleinbesetzungen, z.B. Klavier-Trios oder ähnliches.


    Keine Ahnung, ob das schon eigener Stil ist, oder einfach nur angesammelte Unzulänglichkeiten?

    ...Ansonsten kriegt Hermes den Auftrag....


    und das ist gut so !


    Dieser Thread wurde ja nicht erstellt, um vorrangig Porto/Verpackung/etc. zu sparen, sondern blöde Situationen auszubügeln, bei denen ein regulären Transport NICHT möglich ist.



    Bleibt Euch natürlich unbelassen, das unter Kollegen zu regeln - schön wenns klappt.

    Nachdem ich gerade den Eingangspost noch mal gelesen habe: warum nimmt die große BD bei Gigs mit weiter Anreise mehr Platz weg als bei kurzer Anreise? Braucht ein Musiker für die Übernachtung mehr als ne Zahnbürste und n paar Bier?


    :D :D :D :D



    Zum Eingangspost...
    ...laß Dich nicht kirre machen, eine 18er BD kann schon einiges, ich haben viele Jahre BigBand mit der 18er gespielt, natürlich ohne Mikros.
    Ich halt es da mit Pete York; "...nimm das Mikro da von der Bassdrum weg, wenn ich einen Wumms brauche, dann mach ich mir einen..."

    ...@ Lite-MB
    Auf den historischen Bildern ist das von dir beschriebene leider nicht sehr gut erkennbar.
    Kannst du nicht ein paar Fotos von deinem Mechanismus in Aktion selber machen und hier einstellen? ...


    ich verfüge leider nicht über die Möglichkeiten hier im Board was einzustellen, das übersteigt deutlich meine IT-Kompetenzen...


    Ich kann ein Paar Fotos machen und sie Dir per Mail schicken. Bei Bedarf einfach eine Mailadresse per PN.

    ...lässt sich dank des Imbus auf der Unterseite kinderleicht mit wenigen Handgriffen zerlegen, zusammenlegen und in der mitgelieferten Tasche verstauen...


    da muß ich nochmals die Ein-Säulen-Maschine aus der SuperChampion-Reihe von 1973 (SONOR Z 5321) ins Spiel bringen - die ist ohne Werkzeug klappbar, einfach einen kl. Metallknebel auf den zwei Stäben der Pedalhalterung verschieben und gut.
    Der Knebel ist selbsthemmend und verriegelt in einer exakten Aussparung am Einsäulengestell.
    Die Maschine wird in eine Andockvorrichtung eingehängt (die an der BD verbleibt) und mittels Bajonett-Verschluß befestigt - alles elegant und bombensicher!!


    Wer die Maschine noch nicht gesehen hat:
    http://www.sonormuseum.com/hardware/1979hardware.html
    das mittlere der unteren Bilder.


    wenn da ein "Spezialist" kommt und unten gegen das Gestell rammelt, klappt das zusammen + alles liegt am Boden - ich (sehr perönlich) würde die Ketten durch einen festen Stab ersetzen...
    Noch sicherer wirds, wenn man in die Querstäbe vom Gitter pro Becken vier kl. Holzdübel setzt und so die Kontur definiert.

    ...Letztlich habe ich jetzt für jeden Beckensatz ne Band, nen Übungsraum und ein Drumset...


    Bei Becken hatte ich dieses Problem nicht, aber bei anderem Zubehör - das war für mich der absolute Horror-Zustand, wenn ich gerade ein Setup zusammengestellt habe und aus verschiedenen Räumlichkeiten erst Zeugs zusammentragen mußte.
    Hat letztendlich dazugeführt, daß ich manches 2-4fach angeschafft habe um alles überall im Zugriff zuhaben ohne vorher groß Logistic betreiben zu müssen.

    oder man nimmt gleich das "Original"...!


    Ich spiel die Ein-Säulen-Maschine aus der SuperChampion-Reihe seit 1973 (SONOR Z 5321), die hat alles was man braucht, vom Material, von der Verarbeitung, von den Lagerkomponenten, klappbar isse auch, Andockstation.
    Die Fußplatte ist für "moderne" Menschen gewöhnungsbedürftig, aber die gabs später auch noch in anderen Ausführungen.


    In dummer Angst hab ich mir nach und nach ein paar von den Fußmaschinen gekauft - für den Notfall...
    Der ist nie eingetreten, ich hab max. 2x den Riemen gewechselt.

    ich hab solche Musik auch auf der SONOR 14x8" PhonicPlus gespielt, hab dafür aber jedesmal spezielle Felle aufgezogen und einen schmaleren Teppich drauf gemacht, den Rest hab ich mit guter Technik und Routine erledigt.
    Wenn ich nur solche Musik spielen würde, würde ich auch eine Snare vorhalten, die ich aus dem Koffer nehme und die sofort paßt, ohne Schrauberei und Tuning.


    Die Pearl Sensitone in Messing/Bronze ist da durchaus ein Modell, das sich anbietet.


    Gleiches bei den Becken, ich hab immer mein 2002 Medium in 18" genommen - einfach weil ich das zu dieser Zeit zur Verfügung hatte. Heute würde ich aus meinem Setup eher zu dem Bosphorus Hammer in 20" greifen, oder zu dem 602er Medium in 20" (das Hochi angesprochen hat) - wahrscheinlich würde ich diese Frage erst vorort nach der Localität entscheiden.


    Bassdrum ausschließlich 18"... - ich hab keine anderen! :D :D