Beiträge von Lite-MB

    im Zweifel halt das Geld in die Hand nehmen und einen Profi engagieren - wenn das Repertoire einigermaßen dokumentiert ist (je besser, desto einfacher für die Aushilfe), dann bringt das ein Berufsmusiker schmerzlos über die Bühne.


    Dumm dann nur für den Amateur, der sich für unersetzlich hält.... :D


    Ich habe ein ähnliches Problem. Woran erkenne ich denn diese Plastik-Stimmböckchen? Muss ich dafür das Böckchen abschrauben? Bei meinem drehen Stimmschrauben durch. Vielleicht kann man ja nur die Gewindehülse tauschen?


    SONOR??
    ...ich kenn mich nur halbwegs bei den "alten" SONORs aus, wobei die Teartrops da schon nicht mehr dazugehören. Da gabs nicht soviele Sets von SONOR mit Plaste-Böckchen, das läßt sich mittels Foto eingrenzen.


    Bei anderen Firmen sind andere Kollegen gefragt.



    Böckchen abschrauben ist aber immer eine gute Idee, da sieht man recht schnell das Innenleben - sofern überhaupt vorhanden.
    Manchmal muß man nur eine alte viereckige Flachmutter tauschen.


    Falls da Bedarf und kein Lieferant zu finden ist, ich hab da in metrisch M5 + M6 einen ganzen Sack voll...

    ...Mach doch morgen mal Bilder...


    eben!
    Dann sehen wir auch, ob es die Plaste-Stimmböckchen sind (Rocker2000, etc), die mit dem Alter auch nicht mehr die Stimmung halten (ja, ich weiß, Hebbe ist anderer Meinung...).


    Außerdem finde ich es jetzt nicht außergewöhnlich, daß nicht alle Stimmschrauben gleich angezogen sein müssen - wenn es anders besser paßt - warum nicht?
    Aber wie meine Vorredner: gammelige Felle kann nicht wirklich jemand gut stimmen.

    mich nerven oftmals die zu technischen Soli im Jazz, ich halte meine relativ einfach, überschaubar, IMMER Stück/Musik-relevant, wenn möglich singbar. Melodie, Rhythmik, Phrasierung, etc. weiterführen, gerne entwickeln, aber beim Song bleiben.
    Der Zuhörer soll das Gefühl haben, der Song geht weiter, nicht: der Song wird zerhackt.


    Geb zu, das ist Geschmacksache, als Beispiel: mich sprechen oft Soli von Dave Weckl gar nicht an, die von Steve Gadd mag ich oft.
    Ich hab nix gegen die geballten Technik-Exzesse, dann aber bitte bei Workshops und nicht auf der Bühne bei Konzerten.



    Ich habe vor Jahren mal ein Konzert gehört von Richard Galliano im Trio mit Kontrabaß und Drums. Am Schlagzeug saß Bruno Castelucci, der hat bei fast jedem Stück ein Solo gespielt, das war einfach Song pur - so machen Drum-Soli Laune!

    Die Burschen haben ja auch Zeit, wenn die nix anderes machen als diese Orchestermusik. Für Wochenenden wird es Zuschläge und Freizeitausgleich geben. Bei allem musikalischen Anspruch, den das haben kann: Totarbeiten werden die sich da nicht. Sie haben keine Personalverantwortung, müssen nichts entscheiden, haben gute Sozialleistungen und keinerlei Druck, Auftritte zu bekommen. Die stehen ja fest. Einen stressfreieren Job mit Festbezahlung kann man als Musiker nicht haben.


    Zuschläge wird der Vertrag wahrscheinlich nicht hergeben?!
    Ansonsten hast Du natürlich recht - ...aber dann paßt ja auch die Bezahlung wieder. :)

    Ach so, das wäre noch eine Frage, die ich da hätte: Was macht eigentlich ein hauptberufliches Mitglied eines Landes-Polizeiorchesters den ganzen Tag? Macht der den ganzen Tag Musik? Muss der auch regulären Polizeidienst machen? Wie viele Arbeitsstunden pro Woche hat der (oder die)? Das wäre für mich der entscheidende Faktor, ob die Bezahlung angemessen ist, nicht die Ausbildung des Musikers.


    bei der Bundeswehr sind die Musiker im Kriegsfalle als Sanitäter einzusetzen... - vergleichbares gibts bei der Polizei nicht.
    Da sind Musiker Musiker, die machen sonst nix anderes an polizeilicher Arbeit.


    100 Auftritte pro Jahr sind aber schon ein Wort, zumal da ein ziemlich gr. Repertoire dahintersteckt, das reicht in der Regel von klass. Blasmusik, synfonischer Blasmusik, über Unterhaltungsmusik allgemeinster Art bis Big Band - d.h. da steckt auch noch eine Menge an Probenarbeit drin. Reisezeiten sind auch recht hoch bei großen Flächenländern. Üblicherweise (wie auch bei der Bundeswehr) sind die meisten Auftritte nicht intern, sondern als "Werbung"/Präsentation außerhalb, in der Regel als Benefiz, gratis für die Veranstalter, oft für soziale Zwecke.


    Und... - man hat eine strikten Terminplan, da geht nicht mal schnell was mit einem Sub (wenn nicht grad ein interner zur Verfügung steht, der da gerade dienstfrei gehabt hätte).

    ihr werdet es kaum glauben, aber solche Jobs sind begehrt!!


    Die sichern nämlich schlicht das GRUNDEINKOMMEN als Berufsmusiker auf recht komfortable Weise! Zumal da auch noch recht flotte Pensionsansprüche nachkommen.
    Ähnlich läuft es ja auch mit den restlichen Rundfunk-Big Bands, etc.


    Ich kenn da jetzt zufällig den ersten Tubisten eines Polizeiorchesters, der hat soviel Zeit, daß er recht viele (gut bezahlte) Subs spielen kann, jeden Tag bis zu 10 Schüler hat - wer natürlich mit der Arbeit fertig ist, wenn er von der Polizei heimkommt, der muß halt von dem leben, was er hat...


    Wir reden hier übrigens von den LANDES-Polizeiorchestern, gibt auch noch jede Menge Polizeiorchester im Bereich darunter, da spielen ganz normalen Polizisten zum Spaß NACH ihrem sonstigen Dienst.

    die Wahrheit ist viel einfacher: die Mädels sind total klar im Kopf, die wissen, daß Jazz niemals reicht um ein ausreichendes Einkommen zu erzielen und überlassen das lieber völlig verirrten ideellen Jungs, die noch an das Gute im Menschen und der Gesellschaft glauben und furchtbar bitter von der Realität eingeholt werden.
    Wenn die dann ganz viel Glück haben, finden sie ein Partnerin, die ihre Sehnsucht kennt und sie einigermaßen unterstützt, sprich: vor dem Verhungern schützt.


    Ich gehe mal davon aus, daß die Entscheidung, nicht Jazz zu spielen, ziemlich klug ist - Mädels bekommen das auf die Reihe (zumindest mehrheitlich), die Jungs nicht! :D

    zusätzlich zu Bruzzi:


    kommt immer wieder vor, daß die Teppiche mit diesen unsehligen Strips eingespannt sind, die kann man nämlich auch schräg einspannen - Schnur funktioniert immer, ist selbstzentrierend.

    ...@lite_mb, machst dich doch nicht unbeliebt...


    irgendwie schon... 8) :D


    ich hab das schon ein paar Mal geschrieben und jedesmal sind die "Experten" auf die Barrikaden gegangen - da zähl ich als Zeitzeuge dann nichts mehr.
    Aber so richtig wiederlegen konnten sie meine Behauptung dann immer nur mit Ausnahmen von der Ausnahme :thumbup:

    ...Es stören sich die meisten doch daran, dass hier mit eher zweifelhaften empirischen Aussagen ein Problem (Ungleichbehandlung und Diskriminierung von Frauen) hergeredet wird. Aus diesem nicht belegten Problem werden dann die klassischen Maßnahmen gefordert, die heute en vogue sind: Paritätische Besetzung, Quotenregelungen, Gendersprech im Jazz. Und natürlich werden Fördergelder gefordert für einen bunten Strauß an Maßnahmen...


    mich stört was ganz anderes!


    Mich stört extremst, das wir hier über Minderheiten innerhalb Minderheiten diskutieren und wie diese zu fördern sind und das noch mit recht umfangreichen Forderungen, während die Gesamtbevölkerung mit vielen völlig ungeklärten Problemen völlig im Regen stehen gelassen wird.


    Es geht nicht an, daß hier in diesem unseren Lande jemand in irgendeiner weise an irgendwas gehindert wird - jeder soll das machen können wonach ihm ist. Sprich: Diskriminierung jeglicher Art geht gar nicht.
    Das heißt aber nicht im Umkehrschluß, daß jedem Einzelnen der Arsch hinterhergetragen werden muß, besonders nicht jenen, die ihr Anderssein auch noch zelebrieren müssen!



    ...ich kann da mitreden, ich bin als Autist in den 50/60igern aufgewachsen - war keine schöne Entwicklung. Aber Arsch und Zähne zusammen und durch, gegen Eltern, gegen Schule, gegen Lehrer - ich bin niemanden auf der Tasche gelegen und habs trotzdem zu was gebracht.


    Trifft ausgerechnet bei den Rosewood-Superchampions nicht zu, die gab es ab Werk, zumindest teilweise, auch mit spitzer Gratung.
    Die wenigen Rosewood-Superchampions, die ich gesehen habe, hatten alle kein Innenfurnier. Das will aber nichts heissen.
    Das alte, längliche Badge gab es ganz sicher nicht bei den Phonics.


    dann hatte ich zwei Ausnahmen in einem Set: SuperChampion in Palisander - mit runder Gratung und Palisander-Innenfunier.
    In der Zeit gabs bei SONOR nichts, was es nicht gegeben hat.


    Ich mach mich mal wieder unbeliebt: Es gab keine Phonic-Hardware.
    Die Phonics erste Generation hatten die Hardware vom SuperChampion, Phonics ab zweiter Generation hatten die Hardware vom PhonicPlus.

    in meinen alten SONOR-Hochern aus den 70igern sind Verbundschaumstoffscheiben drin gewesen, genau solche hab ich wieder verwendet.
    Einen hab ich mit Stoffbezug gemacht, von meiner Mutter sauber die Kontur nähen lassen, den zylindr. Teil unten rumgezogen und angetackert. Damit kam ich (sehr persönlich!) aber nicht zurecht, war mir nicht glatt genug.
    Hab dann auch ein Kunstleder genommen, das konnte meine Mutter aber nicht in Form bringen. Deshalb hab ich das einfach dübergezogen und angetackert - funktioniert, aber die Kontur und damit die Sitzfläche verändert sich. Damit kam ich zwar zurecht, war aber nicht glücklich drüber.


    Irgendwann hab ich mir einfach die ganzen alten Oberteile gekauft, die von SONOR in der Bucht aufgetaucht sind. Da waren zum Teil Billigheimer dabei, von denen hab ich nur den Überzug genommen und den Schaumstoff getauscht.

    dito!


    einfache bauliche Maßnahmen nach außen ->Fenster, + eventuell zur Probezeit noch zusätzliche Dämmung vor die Fenster (z.B. Schiebevorrichtung) (*)
    und mit den Leuten reden!!!



    ...ist zwar ziemlich lange her, aber ich hab in unserem Haus geübt, in einem Zimmer auf Straßenhöhe, ohne zusätzliche Maßnahmen (wer kannte das in den 50/60igern?) - wenn ich mal einen oder gar zwei Tage nicht geübt habe, gabs schon Rückfragen der Nachbarn, ob der Bub denn krank wäre.
    Na ja, andere Zeiten, andere Sitten, aber so war das damals auf dem flachen Land.



    (*) aber nur zur Probezeit, ansonsten Lüften nicht vernachlässigen, Drummer schwitzen, eine Band in Aktion erst recht, das muß wieder raus!

    vielleicht lieg ich ganz daneben...


    ...mir bleiben gelegentlich "die Finger stehen", hab dann keine Kontrolle mehr - bei mir: totsicheres Zeichen, daß ich erheblich zu wenig getrunken habe und daß der Magnesium-Spiegel zu niedrig ist.


    Bei mir tritt das hauptsächlich in Kombination auf, wenn ich vorher lange mit einer Gartenschere, Blechschere, etc. gearbeitet habe und sommers zu viel geschwitzt und zu wenig Wasser hatte.