diese Studie ist ja nicht die einzige, gibt noch anderes med. Material, z.B. aus der Suchtberatung. Von Vertrauensärzten, etc.
Die Realität sieht ja so aus, daß das Ergattern eines Studienplatzes (5 von 100) noch wesentlich weiter auf die Spitze getrieben wird, wenns dann hinterher um einen Job geht. Möglichst Festanstellung in einem subventionierten Orchester, da haben wir plötzlich 1-2 von 500.
Der Druck ist so enorm, erstens obs wirtschaftlich überhaupt weitergeht bzw. anfängt, obs techn. + künstlerisch ausreicht, dieser Standard muß nicht nur gehalten, sondern gesteigert werden, weil viele Musiker eben keine Festanstellung bekommen haben, sondern alle paar Wochen aufs neue vorspielen müssen, immer um sich gegen die vielen Nachfolger durchzusetzten. Die im klass. Bereich noch deutlich gepusht werden durch viele wahnsinnig gute Asiaten, die auf den europäischen Markt drängen.
Kranksein/Krankmelden geht gar nicht, auf dem Flur stehen schon 20, die den Job mit Freude übernehmen.
Die Folgen: massiver Konsum von Aufputsch/Beruhigungsmittel, Alkohol, Drogen aller Art - hier werden auch die neuen Berufskrankheiten geboren für Berufsmusiker.