einen Versuch mach ich noch...
Bongos sind ein vollwertiges Instrument, Du verplemperst viel zu viel Zeit mit den Grundlagen (Anschlagtechniken/Sounds/...), zweitens ist die Belastung an Fingern und Gelenken dem Gitarrespiel nicht zuträglich, drittens klingen die Bongos bei weitem nicht so toll wie in den Videos, wenn die Grundlagen fehlen. Viertens reichen 10 Minuten Übezeit niemals um in einem vernünfigen Zeitrahmen schmerzfrei zu werden, da bedarf es schon intensiverem Training.
Dazu noch Dein rhythmisches Handicap...
Ich (sehr persönlich) sehe da eher Frust-Potential als freudiges Vorwärtskommen.
Dann schon eher wie der Vorredner, einen Cajon. Da sind die Sounds "einigermaßen fertig" und man kann problemlos losspielen. Zumal man für weniger Geld brauchbare Cajons bekommt als brauchbare Bongos (Bongoständer würdest Du vermutlich auch noch brauchen).
Aus eigener Erfahrung und Ausbildung weiß ich halt sehr genau, daß Rhythmus eine Körperfunktion ist, die sich hervorragend ohne Instrument schulen läßt. TaKeTiNa ist nur eine der Möglichkeiten, gibt viele andere.
TaKeTiNa hat halt den Vorteil, daß der Körper ganzheitlich einbezogen wird UND zusätzlich auch noch die Sprache als Steuerung dazukommt.
Meine Frau arbeitet mit behinderten Kindern, die benutzt ausschließlich Trommelsprachen und die Kinder finden alle den Zugang, egal ob motorisch höchst gestört oder geistig behindert.