Beiträge von Lite-MB

    schau mal nach Bildern oder Videos von Wolfgang Haffner, das ist ja auch so ein Sitzriese.


    Als ich den als ganz jungen Burschen mit Al Porcino Big Band gesehen habe, saß er extrem niedrig, hatte die Schenkel höher als die Snare und hat trotzdem schon super gespielt - elegant hat es allerdings nicht ausgesehen...
    Gehe mal schwer davon aus, daß er das inzwischen perfektioniert hat.

    ich hab auch drei Ludwig-Snares, an der neueren Black Beauty erzeugt der P85 Augenkrebs (das Teil ist einfach extrem unwertig gegenüber der Snare), an der älteren Supra + Acro funktioniert die Abhebung nicht zuverlässig.
    Gepflegt und geölt entspannt sie selbsttätig, ungepflegt hakelt sie, läßt sich nicht schnell und geräuschlos spannen.


    Wer das "Problem" nur einmal pro Gig hat, dem kanns egal sein - ich hab das Problem bei fast jeden Stück, immer wenn das Bass-Solo kommt, spanne ich ab, das Gesummse vom Teppich nervt sonst.


    meine beiden Vorredner haben ja schon auf den Unterschied beim Kesselmaterial hingewiesen.
    Rein zufällig natürlich hab ich eine Supra, eine Acro und eine BB - die BB ist die feinste im Sound, fokusierter, weniger Obertöne, aber halt nicht der typischen "Ludwig-Sound".
    Ich kann nur indirekt vergleichen, Supra + Acro sind 5" tief, die BB hat 6,5". Zumal die Acro auch noch so einen System-Teppich (im Gehäuse) hat, der sich noch nicht alleine gewechselt hat... 8)

    die ganze Diskussion mündet auch darin - es gibt einfach Snares, da muß man viel falsch machen, daß sie mikrofoniert, besonders bei Aufnahmen, nicht gut klingt.
    Ganz oben steht da die Supra - das ist auch der Grund, warum sie die meist aufgenommene Snare ist, selbst bei nicht optimaler Stimmung und nicht nicht optimaler Spielweise klingt die Snare top. Das ist im Studio fast schon die ganze Miete.
    Mythos? Vielleicht... - im Studio gehts aber knallhart um Geld. Und wenn die Supra da anspruchslos ist, ist sie die Wahl der Mittel.


    Ich habe eine Supra aus den 70igern, spiel die aber recht selten. Momentan isses einfach eine SONOR HiLite...

    ...Ich würde ja gerne, aber mir fehlt der Rock und auf die Schnelle
    bekomme ich weder Auto noch Kapelle zusammengetrommelt...


    Der Rock fehlt uns auch, der Rest wäre eher kein Problem - höchstens kurzfristig eine Betreuung für meine Mutter...


    Aber feiner "Bar-Jazz" ist auf dieser Bühne zu dieser Zeit sicherlich nicht gefragt... - zumal bei uns auch noch GEMA-Kosten auflaufen, weil wir vom "Selberstricken" nicht wahnsinnig begeistert sind.

    ...Behringer Pult...


    weiß nicht, in welcher Qualität die heute produzieren, zu "meiner Zeit" hatten die Behringer Pulte grottige Eingangsstufen, entsprechend war auch das Ergebnis.
    Ich habe zwei Spirit Folio von Soundcraft, damit ging das fast ohne Verluste, wenn man noch passende Mikros hatte.


    Die Pulte benutzen wir gelegentlich immer noch, wenn wir mal irgendwo Gesang oder einen Bläser aufhübschen müssen, bzw. wenn kein richtiges Klavier vorhanden ist und der Pianierer sein Keyboard mitbringt. Ansonsten haben wir das Vergnügen, rein akustisch zu werkeln.

    einen Versuch mach ich noch...


    Bongos sind ein vollwertiges Instrument, Du verplemperst viel zu viel Zeit mit den Grundlagen (Anschlagtechniken/Sounds/...), zweitens ist die Belastung an Fingern und Gelenken dem Gitarrespiel nicht zuträglich, drittens klingen die Bongos bei weitem nicht so toll wie in den Videos, wenn die Grundlagen fehlen. Viertens reichen 10 Minuten Übezeit niemals um in einem vernünfigen Zeitrahmen schmerzfrei zu werden, da bedarf es schon intensiverem Training.
    Dazu noch Dein rhythmisches Handicap...
    Ich (sehr persönlich) sehe da eher Frust-Potential als freudiges Vorwärtskommen.


    Dann schon eher wie der Vorredner, einen Cajon. Da sind die Sounds "einigermaßen fertig" und man kann problemlos losspielen. Zumal man für weniger Geld brauchbare Cajons bekommt als brauchbare Bongos (Bongoständer würdest Du vermutlich auch noch brauchen).


    Aus eigener Erfahrung und Ausbildung weiß ich halt sehr genau, daß Rhythmus eine Körperfunktion ist, die sich hervorragend ohne Instrument schulen läßt. TaKeTiNa ist nur eine der Möglichkeiten, gibt viele andere.
    TaKeTiNa hat halt den Vorteil, daß der Körper ganzheitlich einbezogen wird UND zusätzlich auch noch die Sprache als Steuerung dazukommt.



    Meine Frau arbeitet mit behinderten Kindern, die benutzt ausschließlich Trommelsprachen und die Kinder finden alle den Zugang, egal ob motorisch höchst gestört oder geistig behindert.

    es fällt mir auch schwer zu glauben, daß ein Gitarrenlehrer nicht in der Lage sein soll, Timing und rhythmisches Einfühlvermögen näher zu bringen?!


    Ich würde in dem Fall ncht zu einem weiteren Instrument greifen, die Wahrscheinlichkeit vom "Verzetteln" ist doch ziemlich groß. Dann schon eher, Körpergefühl aufbauen, z.B. mit Übungen vom Flatischler (TaKeTiNa).


    Ergänzung:
    ich bin mir auch gar nicht so sicher, ob in den ersten Wochen und Monaten die Belastung von Fingern und Gelenken beim Bongospielen nicht kontraproduktiv sind fürs Gitarrespielen?!

    ...sollte es ein Sonor sein, ist das für mich ein "International", wegen der "Pearl-style"- löcher...


    ich schließ mich da an, außer dem "International" gabs keine SONOR-BD mit diesen Bohrungen für die Tom-Rosette.



    Nimm aber in im Zusammenhang "International" den Namen SONOR nicht all zu eng - war in einer sehr bewegten Zeit und hat nicht wirklich was mit SONOR zu tun !

    erstaunlich, daß Bruno trad. Grip spielt.



    Das isses ja, ich mag den Claus Hessler als Mensch, ich mag ihn als Drummer - solange er alleine spielt, im musikalischen Zusammenhang find ich diese Frickelei ziemlich schnell unerträglich. Und Claus spielt noch mehr wie Bruno...

    Mal so eine Frage in den Raum gestellt und für diesen Moment ausgeblendet, dass wir Schlagzeuger sowieso die besten Menschen sind und nie jemandem etwas Böses wollen... :D


    Folgende Situation : Käufer möchte sich ein Sonor Teardrop, welches er für 100 € geschnappt hat, aus Süddeutschland nach Norddeutschland schicken lassen. Ein freundlicher Kollege holt es für ihn ab und kann dann der Versuchung nicht widerstehen, sackt es sich selber ein und es gibt irgendeine tolle Geschichte dazu, warum der Kauf nicht geklappt hat... Was tun?


    Bitte nicht falsch verstehen: Ist wahrscheinlich komplett hypothetisch und wird so hoffentlich auch nicht passieren. Aber trotzdem mal in die Runde gefragt, wie ihr damit umgehen würdet. (ist einem Bekannten ähnlich passiert, ging aber dabei um ein Auto und wesentlich mehr Geld)


    ja, das Leben ist gefährlich - ...am besten gleich beenden!


    und seltsamerweise passieren solche Dinge fast ausschließlich denen, die drauf warten.

    ...Danke für eure Hinweise und den Schreinertrick...


    das macht man aber erst, wenn man die Risse mit Spannung nicht zusammenziehen kann, sonst stört das !!


    Leimen, wenn nötig Leim dünnflüssiger machen (Lösungsmittel zugeben - bei Weißleim->Wasser), mit Pinsel etc. vielleicht sogar "einmassieren", dann Spanngurt drumrum.


    Falls diese Stelle instabil bleibt, laß Dir von einem Schreiner eine Lasche einleimen, die aber keine Spannung in die Kontur bringen darf oder vom Stegner einen Verstärkungsring.