Beiträge von Lite-MB

    ich hab ein Sabian HH Medium Crash-Ride 20", in mein "Beuteschema" paßt es, ich spiel Jazz, überwiegend akustisch, daß es bei mir nicht so häufig zum Einsatz kommt liegt einfach daran, daß ich von fast allen namhaften Beckenherstellern gleichwertige/verglechbare Becken habe.


    Wenn man ein Crash-Ride ausfüllen möchte, spielt man am besten passende Musik, eben solche, bei dem das Ride im Spielfluß angecrasht wird.


    Das Crash-Ride ist nicht wirklich ein reines Crash, da gibts passenderes und auch kein universales Ride, dazu ist es zu leicht - irgendwie muß man immer Prioritäten setzen.

    ...P.S. Da gab es doch schon mal so einen Typen, allerdings im österreichischen Bereich, der auch solche seltsamen Handelsmethoden hatte, komme gerade nicht auf den Namen (hatte aber Keiper Drums und selbstbedruckte Masterwork? Becken im Angebot) - glaubt jemand an Re-Inkarnation?


    nö, Öllerer ist von Hause aus Akkordeonbauer und Volksmusikspezialist - den gibts schon lange.
    Hat mich jetzt eher überrascht, daß er auch einen Online-Shop unterhält.

    das ist sicherlich ein Performer, dem Phonic-Spannschrauben an der Bassdrum spendiert wurden - die Farbe gabs mal als Sonderedition beim Performer, allerdings mit sehr eingeschränkter Auswahlmöglichkeit in den Größen.

    ...Ich spiele zur Zeit ein 20er 602 Medium Crash ...


    Hab ich auch eines, meines ist allerdings nur ein Medium (Deines wahrscheinlich auch...?), ich habe dazu zwar auch ein passendes 602er Flat, aber min. genauso toll ist es kombinierbar mit einem M.Diril Flat in 21" das ich mal hier im Board gekauft habe und das bei mir das Becken ist mit dem allerbesten Preis/Leistungsverhälnis.

    ...Vielleicht schreibt der ein oder andere noch ein bissel über seine Ride Erfahrungen? ...


    Das ist sicherlich auch wieder bei jedem anders gelaufen?!
    Bei mir ist es so, ich habe von meinen Anfängen aus den 60igern 2 alte Aveden, die sind mir lieb + teuer (fast heilig) und alles, wirklich alles was danach kam, mußte zwangsläufig zu diesen Becken passen und dann möglichst auch wieder untereinander. Das schränkt die Sache schon mal gewaltig ein.


    Ich habe relativ viele UFIP Class Becken getestet, jedes für sich eine Köstlichkeit, aber keines hat zum Setup gepaßt, ähnlich ging es mir mit Meinl, lange Zeit auch so mit den Becken, die aus der Türkei kamen - immer wieder tolle Sachen dabei, aber nichts passendes.


    Dann hatte ich mir ein kompl. Beckenset von Bosphorus aus den USA mitgebracht in über 2 Tagen Hand/Ohr-selektiert, habe das aber nur ein paar Wochen gespielt und bin zu meinen alten Aveden zurückgekehrt. Set kompl. verkauft.


    Erst danach kamen seltene türk. Becken, die zum alten Set gepaßt haben, u.a. wieder von Bosphorus, aber auch von Murat Diril

    ...Andererseits bin ich bei meiner Kenntnis von Band-Halbwertzeiten kein Freund gemeinsamer Anschaffungen ...


    Fast noch schlimmer sind die Halbwertszeiten der Technik - heute neu gekauft ist das übermorgen schon altes Zeug von vorgestern...



    Wenn aber immer wieder Bedarf besteht, dann lohnt sich event. schon die Anschaffung von einem Paar mittlerer Aktivboxen, die wertigen sind halt nicht ganz preisgünstig. Da gibt es schon einiges, das sich flexibel einsetzen läßt, für oben genannte Räumlichkeiten als Fullrange, für größere Acts als Monitor, zu hause im Probekeller als Keyboardverstärker oder zum Üben/Spielen mit dem E-Set. etc.
    Jetzt selber kaufen + am Wochenende damit auf die Bühne ist nicht optimal, auch damit muß man sich einarbeiten und etwas Erfahrungen sammeln!



    Jetzt auf die Schnelle würde ich versuchen was zu leihen, vielleicht braucht gerade ein befreundeter Musiker seine Ausrüstung nicht an diesem Tag, oder aber bei einem Backliner - nur hier aufpassen, die denken in Pop/Rock/Metal und überdimensionieren für Jazz meist heftig. Dann gerne auf das kleine Besteck bestehen.

    ...Ich kann mir nicht vorstellen, dass die einzige Stadthalle eines kleinen Städtchens mit 16.000 Einwohnern keine Anlage hat ...


    wenn dem so ist, dann kümmer Dich rechtzeitig VORHER drum, die Anlagen werden in der Regel vom Hausmeister bedient, der kennt sich zwar super mit der Heizung und dem Aufstapeln der Stühle aus, hat aber für alle PA-Anwendungen eine festgemeiselte Originaleinstellung (die mal zu Testzecken für einen Kindergarten-Sing-Sang vorgenommen wurde). Wenn möglich, dann bringt jemanden mit, der Ahnung hat und das Ding bedienen kann. Der sollte vorher auch die vorhandene Ausrüsten anschauen und auf Benutzbarkeit prüfen.


    Viel einfacher ist es, selber was kleines mitzubringen, von dem man weiß daß es erstens funktioniert, zweitens von dem man weiß was es kann.

    wenn die Funktion jeweils gegeben ist, dann ist es egal...!
    Das wolltest Du aber sicherlich so nicht hören?!


    Ich habe bei meinen Eigenbauten beides ausprobiert, der Aufwand mit den Saiten hält sich hat in Grenzen, die Lagerung für den halben Teppich (besonders wenn der einstellbar bzw. "ausschaltbar" sein soll) ist schon etwas aufwändiger.
    Die Saiten lassen sich aber doch recht gut kontrollieren, wenn man zwei Streifen dünnes Klettband nimmt, mit der Einbau-Höhe experimentiert und so den Sound beeinflußt.

    mein eigener Überaum ist im Haus, Treppe hoch und gut...


    Aber ich bin einige Jahre jeden Montag 160km (einfacher Weg) gefahren um mit einer genialen Big Band zu proben und jeden Montag auch nach der Probe einen Gig zu spielen - so eine Art "Monday Night Orchestra" in einem Local, das damals 6 Tage die Woche offen hatte und 6 Tage Livemusik angeboten hat. Montags haben immer wir mit der Big Band gespielt - natürlich wöchentlich wechselndes Repertoire. War eine tolle Zeit, die Proben haben quasi öffentlich auf der Bühne im Lokal stattgefunden, wer am späten Nachmittag/frühen Abend schon Zeit + Lust hatte, konnt das Programm teilwiese 2x hören.


    Ansonsten proben wir kaum, max. 3-4 Proben bis das Programm steht, danach gibts nur noch Wege zu Gigs. Die wenigen Proben finden so zentral und vor allen so kostenneutral wie möglich statt - viele bei uns im Haus.

    Das Rustic Oak war auch ein Eichenfunier, das ist immer in typischer Maserung.
    Beim Eiche hell ist dem nicht so, ich kenne persönlich 6-7 Sets mit diesem Finish und keines sieht wie Eiche aus.


    Zum Vergleich habe ich gerade ca. 7,5 Kubikmeter Eichenbohlen und knapp 70 Quadratmeter Eichendielen in meiner Scheune lagern - das hat alles eine sehr typische Eichenmaserung, sieht aber gänzlich anders aus aus das SONOR Eiche natur...

    das ist Phonic der frühen Generation mit der BD-Rosette wie beim SuperChampion, SuperChampion hatte aber noch runde Gradung.


    Wegen der Oberfläche hatte ich mal ewiglange Diskussionen mit Bilder hin+herschicken etc. mit Josef... - das ist wieder so ein Fall. Wir sind uns damals irgendwann übereingekommen, daß es das originale SONOR Eiche natur ist, ohne daß es tatsächliche ein Eichenfunier sein muß! Die Hölzer aller uns bekannten Eiche natur hatten eigentlich alle Buchenstruktur?! Ich bin mir ziemlich sicher, daß das eine originale Decklage ist, das Funier ist tadellos, die Fülllagen waren zwar nicht schlecht, aber optisch nicht so gut.

    geht mir wie den meisten hier...


    für mich ist die Sitz/Körperhaltung beim Cajon schon immer der Schwachpunkt gewesen - wenn ich händisch was elektrifizieren wollte, dann doch eher eine gesplittete Wavedrum, Handsonic, etc. oder ein gewölbtes Oktopad für bessere HANDhabung. Wenn es dazu unbedingt einen naturellen Cajonsound braucht, dann eines der Schlagwerkteile (Cajintos) dazugestellt.


    Ich (sehr persönlich) wäre kein möglicher Kunde für ein E-Cajon.

    zumal Holz kein homogener Werkstoff ist und durchaus nicht sichtbare Sollbruchstellen haben kann. Auch eine, auf den ersten Blick, im Bohrungsabstand gleiche Abhebung kann ein paar Zehntel größer ausgefallen sein...


    Szenario: latenter innerer Riss im Holz, Bohrung eng, Schraube an der äußeren Toleranz, Lochbild sollte zwar gleich sein, aber auch hier im negativen Toleranzfeld zueinander - ...und Zack, alles zusammen ergibt einen unerklärbaren Riss...



    Zum Glück sind wir hier auf einen Trommelbauer/Handwerker der alten Schule gestoßen, für den eine kostenlose Reparatur selbstverständlich war - ich freue mich immer wieder, daß es sowas auch noch gibt!!
    Damit empfiehlt sich Holger für weitere Geschäfte!