Beiträge von Lite-MB

    Abhebung kannst Du vergessen, selbst die aller letzten gammeligen Teile sind unbezahlbar... - versuch das Teil zu richten, im Zweifel mit Hilfe eines Galvanik-Betriebes.


    Beim Badge muß man gaaaanz vorsichtig von innen die Hohlniete aufbördeln und später wieder zu - beim Zumachen sind 1-2-3 passende Setzwerkzeuge sehr hilfreich (kann der geneigte Bastler mit Drehbank selber herstellen).


    Was für eine Folie ist denn drauF?
    Die meisten lassen sich mehr oder weniger gut fach wieder abziehen, weil beim Aufziehen die Anweisungen für den Untergrund nicht eingehalten wurden - meist bleibt halt einiges vom Kleber zurück.
    Es lohnt mal kurz bei SONOR nachzufragen, welche Art Leim für das Funier benutzt wurde, wenn es der gleiche ist, wie für den Kessel, dann kannst Du vorsichtig mit etwas Lösungsmittel grob den Kleber der Folie abmachen. Der Rest ist schleifarbeit von Hand, aber VORSICHT, das ist nur ein Funier und entsprechend dünn.


    Neues Finish brauchst Du so oder so. Ich (sehr persönlich) würde die nur ölen mit Hardöl von Livos.

    für den Anglerverein brauchst Du einen Angelschein, das setzt einen Lehrgang und eine Prüfung voraus.


    beides ist für die Mitgliedschaft der GEMA nicht erforderlich - ...hoffentlich sagt das jetzt nichts über die Qualität der Mitglieder aus....??

    ich habe vor Jahren einen größeren Posten Porzelan-Teller und größere Platten verschickt und mich vorher bei einem Antiquar kundig gemacht... - flache Ware wird zuerst in zwei Lagen Noppenfolie gewickelt, die Lagen um 90° versetzt, dann das gleiche in zwei lagen Wellpappe, auch wieder um 90° versetzt. Dadurch erhält man ein quadratisches Paket, das dann in einen passenden (passend gemachten) Karton kommt.


    Knapp 100 Teile sind so sicher ans Ziel gekommen!

    ... ein quantitativ schönes Sustain, klingt irgendwie heiser, erkältet und unrund ...


    Probier wirklich mal Original-Ludwig-Felle, in dieser Richtung hatte ich da schon einige AH-Effekte.


    Ich hatte vor einiger Zeit mal Gibraltar-Gußreifen auf meiner Black Beauty, aber nur probehalber, ich fand die damit sehr "bissig", aber auch trocken + "heiser" - für meinen Bedarf war das nicht erstrebenswert.

    das wirklich seltsame ist, daß 1905 die Reichsbahn garantierte (und einhielt!!!!) an jede beliebige Bahnstation in Deutschland frischen Fisch auf Eis (in speziellen blechausgeschlagenen Holzkisten mit Isolierung) innerhalb 24 Stunden zu liefern, der fangfrisch aus der Nordsee kam...!


    heute bringen die nicht mal mehr einen heißen Kaffee bis an die Theke.

    Wie dürfen wir das verstehen? Das Du in Deinem langjährigen Drummer-Leben noch nie eine Musikinstrumenten-Versicherung gebraucht hast bzw. nie einen Schadensfall hattest? :S


    nein.
    Ich hatte eine Versicherung und ich hatte einen Schaden - aber die Versicherung hat sich durch Taschenspielertricks rausgewunden, wie so oft in ähnlichen Fällen.


    Den Schaden habe ich selber bezahlen müssen und hatte als "Bestrafung" noch 5 oder gar 6 Jahresbeträge an die Versicherung unnötig bezahlt - in den Achzigern waren das Jahres-Beiträge in der Größenordnung 700-800 DM...!


    Da ich privat und vor allem in der Firma mehrfach die gleichen Erfahrungen mit Versicherungen gemacht habe, bin ich seit vielen Jahren chronisch unterversichert und sehr gut damit gefahren.

    Jürgen hat es schön zusammengefaßt - für die allermeisten Fälle zieht die Versicherung nicht wirklich!


    Wenn man da diszipliniert einen Betrag in Höhe der Versicherungsprämie zurücklegt, dann macht das für die meisten Fälle mehr Sinn.


    Als ich jung, dumm und viel unterwegs war, da hatte ich auch mal eine Instrumentenversicherung - aber nur bis zum ersten Schadensfall! Die Versicherung hat sich mit viellerlei Kniffen elegant aus der Verantwortung gestohlen, ich habe den Schaden selber bezahlt.
    Und hatte als zusätzlich finanziellen "Schaden" noch 3-4 Jahre Versicherungsprämie - da völlig unnütz bezahlt.

    ich habe momentan auf meiner Supra (hohe Jazzstimmung, beidseitig fast gleicher Ton, Reso einen min. Tick drunter) auch Remo-Felle drauf, Ambassador beschichtet, Diplomat klar + 20iger Messing-Standard-Teppich vom Stegner.


    Mein sehr persönlicher Eindruck: Die Remo-Felle sitzen so stramm, das sich der Bereich der Obertöne geringfügig verschiebt und die Stimmung nicht so feinfühlig geht, aber die Supra läßt sich mit den Remos problemlos stimmen.
    Auf alle Fälle kommen da wieder Original-Ludwig-Felle drauf, sobald ich das Teil wieder regelmäßiger benutze, die etwas größeren Felle tun der Snare gut.

    zwei meiner PCs laufen unter sehr widrigen Umständen (Werkstattbereich) - wenn der PC sich verabschiedet, bzw. nicht mehr bootet, dann ist Zeit, das Netzteil auszubauen und auszusaugen. Dann hat sich wieder dermaßen viel Staub drinnen angesammelt, daß der Lüfter zu schwer wird bzw. alles so zubestaubt ist, daß der Überhitzungsschutz anspricht.
    ...das steht so 3-4x pro Jahr an bei mir... - und belastet auch edle Netzteile so sehr, daß sie das höchstens 4-5 Jahre durchhalten un dann ersetzt werden müssen.

    ...mir mußt Du das nicht erzählen... - ich habe unsere Massivholzküche auch selber von hand gebaut.


    Angefangen mit dem Kauf zweier Lärchen beim Förster, über Sägewerk, fünf Jahre Lagern im offenen Schuppen, sauber aufgehölzelt... - bis hin zum Richten von hunderten Stäben für die Rollläden. Natürlich gezinkte Schubladen.



    Ich habe Schreiner leider nicht als Beruf gelernt, mir aber soviel wie möglich angeeignet, immer wieder mit alten Schreinern gesprochen, mir zeigen lassen - und mir letztendlich eine kleine Schreinerei eingerichtet.
    War sowieso nötig, so ein altes Fachwerkhaus, wie unseres, würde Unsummen für Handwerkern verschlingen. Und inzwischen kann ich das gleichwertig, brauche halt viel länger dazu...

    ...vermutlich viel Handarbeit machen: Schltz und Zapfen, Zinkungen, Hobeln ...


    mach Dich nicht lächerlich... - vielleicht hat der Uralt-Geselle noch einen Handhobel in seiner Montage-Arbeitskiste?


    Die Betriebe, mit denen ich zu tun habe: Gastronmie-Ausbau, Messebau, Ausstattung für Flughäfen, Hotels, etc., die arbeiten nahezu holzfrei - die modernen Plattenwerkstoffe lassen sich wie Holz bearbeiten, sind durchgefärbt (braucht keine Kanten mehr!), der Sägeschnitt ist fertig wie eine geschliffene Kante, nur können diese Werkstoffe viel mehr - sind statisch belastbarer, können thermisch verformt werden, sind in allen Farben zu bekommen. Aber vor allem schwerentflammbar bis unbrennbar!!


    Schreiner, die mit richtigem Holz arbeiten sind gerade beim Aussterben.

    ich empfehle den Besuch einer normalen Schreinerei, dort ist das "richtige" Holz im wesentlichen auf Funiere + Kanten beschränkt, hi + da mal ein paar massive Leisten, der Rest sind Schichtwerkstoffe, Spanplatten, Plastikkram auf Holzbasis, etc.


    Ausnahmen sind z.B. Fensterbauer, Betriebe, die vorwiegend Innenausbau betreiben, dann wieder Zimmereien...

    --> wie kommt man an solche Maschinenscheine? Die werden doch eigentlich im Laufe einer Ausbildung erworben oder?


    --> Was meinst du mit "menschlich klarkommen"? Ist der Herr kompliziert?


    --> Es geht mir einfach darum den Umgang mit dem Werkstoff und den Werkzeugen näher kennenzulernen. Ich habe schon ein paar Snares selber gebaut und wollte mich demnächst an einer Fassbausnare versuchen. Da müsste man aber Gratungen etc. selber machen, das würde ich gern können


    Es gibt ja auch andere Berufsgruppen, die die Scheine benötigen z.B. Werklehrer an den Schulen, d.h. die Berufsgenossenschaft bietet die Kurse auch getrennt zur Schreiner-/Zimmerer-/Küfer-/Wagner-Ausbildung an.


    Adoro: such einfach mal nach ein paar Threads vom "madmandarin", bevorzugt solche im Trash....


    Ich weiß nicht so ganz, was Du für Vorstellungen von modernen Schreinereien hast, aber "richtiges" Holz kommt dort als Werkstoff kaum vor, dann wäre vielleicht ein Betrieb, der sich auf Restaurationen spezialisiert hat, sinnvoller. Oder doch die oben schon genannten Trommelbauer.
    Simonson bietet auch Workshops an, dort kann man dann an einem Wochenende seine eigene Trommel bauen, vielleicht wäre das ein Einstieg und zum Kennenlernen?!

    wenn Du in eine Schreinerei willst, dann mach Dich mal schlau über die "Maschinenscheine" der Berufsgenossenschaft - ansonsten stehst Du nur die gesamte Zeit drum mit den Händen in den Hosentaschen.
    Handarbeit wirds kaum geben, Maschinenarbeit darfst Du ohne "Scheine" nicht machen - dafür ist das Risiko zu groß, für Deine Gesundheit und für den Betrieb, der dafür gerade stehen muß, wenn was passiert.


    Ansonsten wären eventuell auch Faßbauer/Küfer eine Überlegung wert?!


    ...oder es gibt doch nördlich Conga/Trommel-Bauer, z.B.
    http://www.simonsen-holzart.de/
    http://www.reiche-trommelbau.de/


    Oder falls Du menschlich mit Stefan klarkommst, dann wäre eventuell Adoro was:
    http://www.adoro-drums.de/

    ...Es gibt keinen (!!!) einzigen Profidrummer der nicht zählt! ...


    das ist doch Kokolores!
    Ich kenne min. zwei, meinen Lehrer und mich - ok, ich bin nicht Profi im Sinne von der Musik leben zu müssen, aber ein abgeschlossenes Schlagwerkstudium kann ich doch vorweisen...


    Und da mein Lehrer viele Schüler hatte, wird es da noch mehr geben, zumal er später ja auch eine Professur hatte.


    Ich zähl in der Regel noch nicht mal meine Pausen-Takte durchgängig, ich schau mir die Partitur an und such mir zwei markante Stellen vor meinem Einsatz, wenn die kommen, dann weiß ich: aha, z.B. in drei Takten bin ich wieder dran.

    es gab doch mal eine Sonder-Edition vom Performer (mit sehr beschränkter Trommelauswahl: nur Standard 22/12/13/16) in dieser Farbe - vielleicht wollte das damals jemand am Phonic-Plus haben?