Beiträge von Lite-MB

    ....was aber dann voraussetzt, das der jeweilige Ständer immer mit dem jeweiligen Becken zum Einsatz kommt. Ich bin da wahrscheinlich zu fahrig und nutze immer gerne mal alles mit jedem ...


    deshalbmag ich meine uralten Sonorständer so sehr, die kannste hinstellen wo du magst, erst der Beckenhalter ist dann für das Becken spezieller (bei mir nach Beckentypen: Einstellung, Durchmesser der Filze,...) und wird einfach nachträglich aufgesteckt.

    ich habe ja über 30 Jahren Sonor-Beckenständer von SuperChampion/Phonic und PhonicPlus im Gebrauch (konnte auch vor einiger Zeit ausreichend Ersatzteile organisieren), was etwas gefehlt hat, waren Galgen-Beckenständer...


    ...und da bin ich vor einigen Monaten einem uralten Rat von Wayne Schlegel gefolgt und habe mir von Yamaha aus der 700er Serie welche gekauft, einstrebig, superstabil, hochfunktionell.
    Ich bin sehr begeistert davon, sogar so sehr, daß ich mir überlege, meine alte Sonor-Hardware in verdienten Ruhestand zu schicken und weitere von den 745iger zu kaufen.
    Was ich noch nicht liefern kann, sind Langzeiterfahrungen - aber die Teile sind weit verbreitet und ich bin zuversichtlich, daß die bis an mein Drummer-Ende halten.

    ... soweit ich weiss ist der kessel ja auch der gleiche, bei der supra halt mit 2 böckchen mehr, oder täusch ich mich da? ...


    soweit ich mich erinnere hat die Supra 10 Lugs - meine Acro definitiv 8...


    was ich in diesem speziellen Fall aber nicht als problematisch ansehe, die Snare ist toll zu stimmen und auch ziemlich stimmstabil. Wobei ich zugegebenermaßen damit keinen Rock oder Vergleichbares bzw. gar härtere Stilarten spiele.

    hallo matzdrum, wenn es nur um den "Alu-Sound" geht, dann kann ich Dir meinen Weg schildern...


    Ich hatte auch immer nach einer gut erhaltenen alten SupraPhonic gesucht, da aber erstens sehr selten und zweitens dann nicht sinnvoll in der Preisgestaltung, habe ich mich doch für Alternativen erwärmen können.


    Nach Tests, die sich über bestimmt 20 Monate hingezogen haben, wurde ich immer unsicherer und kleinlauter die Supra von einer Sensitive oder Acrolite auseinanderhalten zu können - im Endeffekt habe ich mir dann eine Acrolite gekauft, der Lack hat zwar auch einige wenige Pickel, sieht aber nicht so Scheiße aus, wie viele der der alten Supras und der Sound ist für mich schlechthin LUDWIG.


    Der ganze "geistige" Umschwung hat mich sicherlich 200.- Euro sparen lassen, die Acrolite habe ich mal spät nachts in der Bucht geschossen, als die Konkurrenz schon geschafen hat.


    ...und alle, die todsicher die drei Trommel-Typen auseinanderhalten können, die lade ich zu einem Blindtest ein, bzw. die sollten sich mal die Testreihe von vor ein paar Wochen hier zu Gemüte führen, als veschiedene Snares im Blindtest vorgestellt wurden...

    Erstmal danke für die durchgängig hervorragenden und kompetenten Antworten!!


    Jochen, du hast dich richtig verhalten - Anregungen zum weiteren Vorgehen gibts hier schon reichlich - noch einen Gedanken zu deiner persönlichen Position:
    So hart das klingt und so schwer man sich dran halten kann: Es ist nicht Dein Problem! Du solltest es auch nicht zu Deinem Problem machen, dazu bist Du wahrscheinlich nicht ausgebildet und hast auf die Schnelle vermutlich auch keine prof. Anlaufstelle für eine Supervision.


    Was auf keinen Fall heiß, alles abzublocken und auszuklammern, aber eben nur in Deinen Möglichkeiten bleiben - dazu gehört auf jeden Fall Verläßlichkeit im Unterricht, Offenheit für die Befindlichkeit des Schülers und darauf flexibel und sensibel reagieren.


    Meine Frau ist Lehrer an der Förderschule, die hat jeden Tag 15 Schicksale (und mehr) um sich rum, sie nimmt die Kinder ernst, geht mit ihnen das Stück Weg (Schule) und versucht sie dort in "Normalität" leben zu lassen, hat Zeit und ist offen, wenn über Probleme gewünscht ist zu reden, drängt sich aber nicht auf - und nach der Schule ist Schluß! Sie bringt in dr Regel nichts mit nach Hause.



    Edit: ...schwere Rechtschreibfehler bedürfen auch späterer Änderung...

    Hallo Mathias,


    den ersten Link von Buddy Poor hatte ich auch gefunden, dann noch was basarähnliches in Tübingen (finde ich momentan aber leider nicht mehr), die aber letztendlich wieder auf dieses Link verwiesen haben.
    Nach der Tübinger Adresse suche ich nochmals, ich habe Verwandte in der Nähe, das werde ich demnächst verbinden und eine Madga antesten.

    habe mal nach der Madga Ausschau gehalten und weiß jetzt, daß das die nordindische Variante ist und daß es auch einen dünneren, aber größeren südindischen Krug gibt...


    Erstaunlich, die nehmen sich im Preis ja nichts zu den Meinl-Ibos, zumal ich aus Indien sogar noch einen Koffer und ein Sitzkissen!! zum ähnlichen Preis bekomme.


    Mathias, darf ich dich da nochmals löchern:
    Gibt es da Unterschiede? in Material, Qualität, Herkunft, Hersteller, etc.,worauf sollte ich achten?
    oder andersrum, hast du einen vertrauenswürdigen Anbieter?

    Hallo Mathias, das ist ja schon mal eine umfängliche informative Antwort - ich danke recht herzlich !!


    das hatte ich fast befürchtet, vor Jahren hatte ich gelegentlich einen Udu vom Schlagwerk ausgeliehen, den aber nie rein akustisch gespielt. Zumal meine Erinnerungen da auch schon etwas nachlassen...


    Danke für den Tip mit der Madga, kenne ich bisher nicht, werde ich aber nachher danach googlen - vielleicht ist das eher was für meine Bedürfnisse.


    ...gibt übrigends von Meinl eine Ibo aus Holz, konnte ich aber noch nicht antesten - ich glaube auch nicht, daß das der Sound ist, den ich gerne hätte.

    Hallo Kollegen,


    ich stehe vor der Anschaffung eines "Krugs"...


    Aus transporttechnischen Gründen würden mich die Meinl-Erzeugnisse schon ansprechen, da ich aber aus vorgegebenen Tatasachen rein akustisch spielen sollte (also KEINE Mikros!), ist mir der Große Meinl Ibo (Meinl ID9BK/WH Fiberglass Liquid Ibo Drum), den ich angetestet habe, zu leise.
    Die Besetzung: Akkordeon, Klarinette/Sopransax, Rhythmus-Gitarre, Kontrabaß, Percussion (alles unverstärkt!)


    *gibt es andere Anbieter (gerne auch in Fiberglas!), die Udus haben, die lauter sind?
    *wie sieht es z.B. mit den echten Keramik-Teilen von Schlagwerk oder vergleichbar aus?
    *hat jemand Erfahrungen, das Teil auf eine kleine "Resonanzkiste" zu stellen?


    bitte gerne fundierte Antworten von Kollegen, die eigene Erfahrungen hierzu haben - ...im Internet lesen und Sound-Schnipsel anhören kann ich selber und alleine...

    mein Cajon ist geringfügig höher als die Standard-Cajons (53cm), ich habe es als "Ersatzsitz" fürs Perc.-Set konzipiert. Die Snares enden etwa 6cm unterhalb vom Deckel. Entfernung Schlagplatte bis Mitte Rundholz sind ca. 4,5cm. Meine Snares liegen ca. ein gutes Drittel plan an der Schlagplatte an.


    Wenn überhaupt, dann mikrofoniere ich mit einem Sennheiser E604, an einem variablen Klemmhalter von K&M.
    Da ich es NICHT als Drumset-Ersatz verwende, gehen meine Soundvorstellungen eher in Richtung "Holzkiste natur".

    ich will ja jetzt nicht behaupten, der 2in1 von Schlagwerk hat mein System kopiert... :D
    ...es ist eher zufällig (das glaube ich wirklich!), bzw. durch Nachdenken über den Konstruktiven Aufbau so gekommen, daß Schlagwerk (Jahre später!!) meinen Aufbau sehr ähnlich rausgebracht hat, nur ist deren Stange nicht drehbar (meine ich mich zu erinnern...??!).


    Mc.Mans sagt mir momentan nichts, aber ich bin auch nicht so der Cajon-Freak.

    ...
    - Wie lang sind die Snareteppiche in den Schlagwerkkisten bzw in eueren DIYs?
    - Wie sind diese montiert?
    - Wo sind diese montiert?
    - Wie dick sind ist die Schlagplatte? ...


    -ich hatte zufällig einen 13" Teppich, den hab ich halbiert - >Länge funktioniert bei mir gut
    -ich habe in ein Rundholz eine Nut gefräst und darin die beiden halben Teppiche verdrehfest gelagert
    -das Rundholz ist seitlich durch kl. Holzplättchen gehalten, ist drehbar, die Spannung erzege ich über einen kleinen Draht mit einem Spannschloß
    -4mm (=0,4cm :Q ) Buche, Industrie-Sperrholz, 6-lagig, kreuzverleimt

    also ich verwende in kirchen fast nur noch hartfilzschlägel ... weiche schlägel nur an wirbelstellen (sofern genug zeit zum wechseln ist)
    weiche schlägel klingen am platz evtl. besser, aber im raum dafür umso verwaschener ... mancher dirigent hat mich sogar im vorfeld darauf angsprochen, dass ich bitte keine weichen schlägel verwenden möchte
    grüssle


    Das ist interessant!
    Mein letzter Einsatz liegt auch schon wieder fast vier Jahre zurück, wir haben eine recht moderne Komposition eingespielt als Semesterarbeit.
    Wir mußten eine Großteil der Aufnahmen wiederholen, weil einem die mittelharten Schlägel fast die Zähne gezogen haben, es wurde erst mit relativ weichen Schlägeln ausgeglichen.


    Und ich erinnere mich an ein Konzert in der Peterskirche in BR, da hatte ich mit zu harten Schlägel nicht nur Hall, sondern schon Echo...

    ich habe zwar Aufnahmen vom Mozart-Requiem hier, aber du wirst mir sicherlich nachsehen, daß ich die im Augenblick eher nicht anhören möchte - und sollte ich das tatsächlich schon mal gespielt haben, dann kann ich mich nicht erinnern...


    Aber allgemein für Kirchen, besonders für ältere, Kirchen haben einen ganz eigenen Raum/Hall, ganz eigene Akustik, man hört meist viel besser, viel differenzierter als in anderen Räumlichkeiten, wird oft von der eigenen Lautstärke getäuscht, etc. da besteht auf jeden Fall Bedarf, das spezielle Feeling kennenzulernen.
    Für die Schägel, mittelhart mit Richtung eher zu weich (soweit das halt deine Technik zuläßt: Rebound!!), zu harte Schlägel machen in Kirchen oft auch da Einzelschläge hörbar, wo man gerne einen geschlossenen Wirbel hätte - Fabrikat ist eher zweitrangig, es ist einfach deine Entscheidung, was du investieren möchtest, ob die Schlägel auch über Jahre immer zum Einsatz kommen, etc.



    P.S. ...find ich gut, wenn Drummer über den Tellerrand schauen und auch solche Projekte spielen - viel Spaß!!

    macht doch einfach ne abstimmung wie es hier schon öfters gegeben hat. (-> welches drumcover ist am besten) mit der grafik eben. und dann hat man ja ne eindeutige entscheidung:) Ja oder Nein


    Warum Abstimmung - das Drummerforum ist keine Demokratie, das gehört dem Betreiber, er ist hier der HAUSHERR und wir sind die GÄSTE!!! Der Hausherr sagt, wie es gehalten wird und die Gäste fügen sich oder gehen anderswo hin.
    ...und wer beides nicht kann oder will, der fliegt raus.


    Wenn du irgendwo eingeladen bist und der Gastgeber sagt, es wird nicht auf den Teppich gepinkelt, dann veranstaltet wohl auch niemand eine Abstimmung unter den Gästen, ob man das nicht doch erlauben sollte??!!

    ich sehe das wie viele hier auch, die politschen Diskussionen sind wichtig! Aktive Teilnahme am politschen Leben ist sehr wichtig!


    Aber beides hat absolut nichts mit dem Drummer-Forum zu tun.


    Wenn jetzt schon Members die Regeln der Haushernn nicht akzeptieren wollen, werden sie hinterher auch mit der Moderation unzufrieden sein - was letztendlich zu Streit, gespalteten/verfeindeten Lagern und Sperrungen führen wird.



    Ergo, laß euerem politischen Leben freien Lauf, aber nicht hier!


    Ich bewundere immer wieder aufs Neue deine ausgeprägte Toleranz und deinen Feinsinn. Aber dass sich Menschen mit deinem Musikgeschmack für die einzig wahren Musikliebhaber halten ist ja zum Glück nichts Neues - und Gott sei Dank gibt's ja auch genügend Schubladen für alle, dann können die dumpfbackigen Musikliebhaber der härteren Gangart wenigstens auch solche verstaubten Schöngeister wie Dich irgendwo ablegen.


    Mannmannmann... :thumbdown:


    tja, manches ist halt beständig - ...und es ist mir immer wieder eine Freude, wenn Du Dich drüber aufregst!