Beiträge von Lite-MB

    mein Sonor Lite-Set (das kleine Schwarze: 18/12/14) war von Sonor für drei Tage gestellt fürs Moers Jazzfestival - wer drauf gespielt hat, weiß ich leider nicht. Ich habe es direkt danach bei meinem Lieblings-Schmuse-Händler recht günstig gekauft.


    ...aber der Lack war nach drei Tagen derart vermackt - wie bei mir nach 20 Jahren nicht, d.h. alle Macken schleppe ich vom ersten Tag mit rum, bei mir sind so gut wie keine dazu gekommen... - aber es war einfach reizvoll, ein quasi neues Lite für fast kein Geld zu bekommen.
    zumal ich mein Maserbirke etwas schonen wollte und nicht zu jedem Allerwelts-Gig spielen wollte.

    die Lage der Gratung würde ich jetzt nicht für primär wichtig halten, da gab es in den letzten Jahrzehnten einige Experimente, genauso für die Form.


    Wichtiger wäre für mich, daß die Gratung gleichmäßig ist, daß sie unbeschädigt ist, daß der Kessel komplett plan aufliegt.


    Ist natürlich klar, je besser das ganze ist, desto exakter kann man stimmen, desto "reiner" klingt die Trommel - aber mach dir keinen Kopf, ich habe auch schon hochpreisige Trommeln gehört, die total Scheiße geklungen haben, ebenso umgekehrt, billige Trommeln, deren Sound überraschend gut war.

    NEIN !! das war 1962 und nur leihweise, hat einem Akkordeon-Verein gehört - als "Leihgebühr" mußte ich ab und an aushelfen.


    Das Teil war absolut namenlos, in 20/12/16", hatte beschissene Hardware, müßten Buchekessel gewesen sein, hatte auf jeden Fall Verstärkungsringe, eine passende Holzsnare mit einer extra nervigen Abhebung, die nie richtig funktioniert hat.


    ...zumindest habe ich mir mit dem Teil mein erstes eigenes Set erspielt/verdient. Das ich nach und nach gekauft habe, zuerst Fußmaschine + Hihat, dann bald eine gute Snare, etwas später Snare- und Beckenständer, dann nach und nach brauchbare Becken, zuletzt ein gutes (aber ziemlich gebrauchtes) Shell-Set.

    Zitat

    Original von Shuffle ... Hat jemand von Euch irgendwo schon mal ein Sonor Lite Rosewood gesehen? ...


    Ich hätte im Aug. 2006 auf einem Musik-Flohmarkt in Colmar (Elsaß/Frankreich) fast eines gekauft, wenig gebraucht, sehr gut erhalten in 18/10/12/14FT, wenn mich meine Frau nicht so verständnislos und böse angesehen hätte (ich wußte bis dahin gar nicht, daß sie derart schauen kann...!) - das wäre für 1200.- Euro nahezu geschenkt gewesen. Aber das ist weg, die Käufer standen Schlange...

    ...und ich würde vorschlagen, daß der Threatsteller seine Frage präzisiert!


    Im Grunde wissen wir nicht, was er spieltechnisch bewältigen kann, wo er sich bewerben will, was er an ähnlichen Verfahren schon hinter sich hat.

    ich spiele auch nicht erst seit gestern... - und ich behaupte auch, daß man sich dran gewöhnen kann, sich das erarbeiten kann, links und rechts mit "ungleichen" Sticks zu spielen.
    Ich habe schon vor gut 20 Jahren damit begonnen, links den Stick mit dem dicken Ende nach vorne zu spielen (Trad. Grip) und bin dann relativ schnell dazu übergegangen links einen "abgehackten" (also leicht kürzeren, leichteren) zu benutzen und rechts einen "Normalen", was außerdem den Vorteil hat, daß bei mir ein paar Sticks doppelt solange hält, da ich immer nur den rechten ersetzen muß.


    Das funktioniert querbeet hervorragend, außer bei sehr seniblen Klassik-Snare-Parts und da habe ich auch keine Umstellungsprobleme, wenn ich dann beide Sticks "richtig herum" benutze. Zumal ich dann auch ganz andere Sticks einsetze in Dicke, Grammatur und Holzart.

    bei schmalen Funierstreifen, wie bei Snares muß u.U. das Funier vorher bedampft/befeuchtet werden, damit es sich vollständig anpaßt - dann kann halt passieren, daß der handelsübliche Leim nicht mehr funktioniert. Eventuell im Schreinereibetrieb deines Vertrauens nach entsprechendem (Zwei-Komponenten-)Funierleim fragen, der ist so nicht käuflich.


    Wenn das Funier am Rande nicht hält, liegt es eher am Spannen/Pressen, als am Leim - durch das Verdrängen in der Mitte wird außen die Leimschicht dicker, die hält dann erstens nicht so gut wie unter optimaler Pressung und trägt zweitens mehr auf.


    Beim Funierstoß ist recht viel Erfahrung notwendig (exakt winkliger Zuschnitt mal vorausgesetzt), das Funier wird beim Verarbeiten länger (Feuchtigkeit durch Bedampfung und Leim) quer zur Maserung kann das je nach Holzart bis zu 8% betragen und dieser Vorgang ist bei ungenügender Pressung auch reversibel.

    Zitat

    Original von Hilite freak ... haben die lediglich die Auktionen gelöscht, statt die Käufer per Email zu informieren nicht zu zahlen ...


    Da habe ich drei gegenteilige Erfahrungen, ich habe von ebay Nachricht bekommen, daß Verkäufer gesperrt wurden (Grund dürfen die aus Datenschutzgünden nicht nennen) und daß ich nicht bezahlen soll.


    ...sie lassen sich damit allerdings zuviel Zeit, einmal hatte ich schon bezahlt, aber da war dann mein Rechtsanwalt erfolgreich.

    ich distanziere mich ausdrücklich nicht von Burnings Beitrag - sehe ich auch so!!


    Userbars danke, aber danke nein!


    Wenn jemand nichts zum Drummen im speziellen, allgemeinen, oder meinetwegen auch etwas entfernten zu schreiben hat, dann möge er doch bitte ein anderes Forum benutzen zum zumüllen.

    --Offtopic--
    ...macht ebay nicht schlechter als es ist...!


    ich habe inzwischen über 4500 Auktionen hinter mir und hatte genau zweimal Probleme mit einem Verkäufer - der Streitwert war unbedeutend, aber da gehts um Prinzip, beide Male hat mein Rechtsanwalt den Artikel beigebracht.


    Das liegt vielleicht auch daran:
    -> daß ich nicht auf Mega-Schnäppchen aus bin - leben und leben lassen. Wenn ich über ebay 10% spare und dafür noch ins Haus geliefert bekomme, dann ist das für mich toll.
    -> daß ich weiß, was ich ersteigere, was das wert ist, wo ich es alternativ bekomme und zu welchem Preis
    -> daß ich die Finger weg lasse, wenn es im Vorfeld Unklarheiten gegeben hat


    Wer ein aktuelles Laptop für den Drittelpreis abgreifen will, der soll sich nicht beklagen, daß er einem Betrüger aufgesessen ist.



    gibt natürlich Dinge, ich würde ich auch nicht ersteigern, z.B. Becken, spätensten ab einer mittleren Preisklasse muß man Becken unbedingt antesten



    aber wenn man einem vorsätzlichen Betrüger (wie z.B. gehackte Accounts) in die Hände fällt, dann ist das ein großer Mist, davor ist niemand geschützt, da kann man vorsichtig sein, wie man will.

    ich würde auch mal bei Soprano anfragen.


    auf den Bildern nicht eindeutig zu erkennen, aber das könnte auch Splintholz sein (Holzschichten, die zu nahe am Außenbereich vom Baum geschnitten sind), das nicht über die "normale" Struktur, Härte und Belastbarkeit verfügt, wie die Holzschichten weiter innen.


    Deshalb dann wieder eine Frage der Gewährleistung bzw. Kulanz.

    kann ich so bestätigen, ich habe mir dort Bosphoruse angesehen - zumindest die wenigen, die sie da hatten - irgendwie hatte ich nicht den Eindruck, daß die dran Interesse gehabt hätten, mich als Kunden zu bekommen...

    tja matzdrum!
    erstmal danke für die Demonstration.


    Bleibe trotzdem dabei, daß das instrumenten- und geschmacksabhängig ist. Deine Snare war ja auch recht flach...


    Ich war bei meiner 8" tiefen gestern abend bei einem Fis/Ges und würde die eher leicht nach untern tunen, die klingt einfach Scheiße, wenn ich weiter hochschraube.

    Xian01: interessanter Beitrag!!


    ich glaube nicht, daß ich technisch ein Problem hätte, auf b hochzustimmen, aber es liegt gänzlich außerhalb meiner Vorstellungskraft, daß mir das auf meiner Snare gefallen würde.


    Ich habe auch mal einige Zeit experimetiert mit "exakten" Stimmungen, mit bestimmten Intervallen, bzw. gleicher Stimmung - die Ergebnisse waren meßbar toll, aber soundmäßig eigentlich nie das, was ich haben wollte.


    Natürlich bin ich da nicht objektiv, für einen anderen Drummer klingen meine Snares vielleicht Scheiße, aber mir gefällt das so, wie ich das gefühlsmäßig "created by ear + stomach" hinstimme.

    Naturfelle zeichnen sich in der Regel nicht durch gute Stimm-Stabilität aus


    ...vielleicht haben die damals mit den Naturfellen bei b angefangen und dann zugesehen, wos hingegangen ist...?!



    Edit:
    das hat mich jetzt näher interessiert, ich habe gerade meine Sonor Signature 14x8" Metall, Amabasador beschichtet, Diplomat-Reso hier stehen, weil ich ein neues Schlagfell draufgemacht habe.
    Ich stimme auch wie Matzdrum, nach Gefühl, daß es sich für mich gut anhört, sich gut spielen läßt und zum Raum paßt.


    Ich habe jetzt das Schlagfell ziemlich auf Fis, das Reso recht exakt auf E gestimmt (nicht absichtlich!! hat sich gefühlsmäßig so ergeben).


    Das ist ein Jazz-Sound, ich kann mir auch nicht vorstellen, daß ich das jetzt noch auf ein b hochjubeln könnte und runter zum b schon gar nicht.

    das Fell der Djembe reagiert auch schon auf die Feuchtigkeit in der Luft am Abend, erst recht auf Tau - ganz schlimm, wenns regnet, dann ist die Luft so feucht, daß das Fell fast schlaff wird (also ohne daß du die Djembe draußen stehen hast!!), da auch die Felle recht dünn + empfindlich sind, sind Djemben ab einer gewissen Preisklasse keinen Outdoor-Instrumente mehr.


    Unproblematisch sind Darabukas aus Metall mit einem Kunststoff-Fell, die kann man auch wie eine Djembe spielen.


    Zwar überhaupt ganz was anderes, aber Pandeiros (mit Kunststoff-Fell!!) sind die idealen Camping-, Baggersee-, etc.-Instrumente, sehr vielseitig, klein, leicht,...



    Die meisten werden ihre traditionellen Djemben nicht selber spannen können, und die, die es können, die wissen es eh - trotzdem Warnung: niemals ein Fell nachspannen, das wegen Feuchtigkeit schlaff ist, sobald es trocknet reißt es, da die Seilspannung nur sehr bedingt wieder rückgängig gemacht werden kann.

    Zitat

    Original von fwdrums ...Zu den Blechen: Class / Experience / Natural sind nach meinem Geschmack Spitzenteile. Die anderen Serien kenne ich kaum. Ufip braucht sich wirklich hinter niemandem verstecken ...


    Was ich auch voll und ganz so bestätigen kann!!!


    ...aber!!!


    Die UFIP haben einen "speziell eigenen" Sound, ich habe schon recht viele getestet, auch einige mit nach Hause genommen - gekauft habe ich nur drei (alle Class-Serie), darunter zwei China-Splashes und ein normales Splash.
    Ich bin ein großer Freund von gemischten Beckensets, viele UFIPs haben für sich einfach genial geklungen, aber im Kontext zu überhaupt nichts gepaßt - sprich: Bei UFIP ist es absolute Pflicht, die immer im Zusammenhang mit seinen vorhandenen Becken zu testen!


    ...oder sich gleich ein reines UFIP-Set zu kaufen...