Beiträge von Lite-MB

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    Original von grobmotoriker ...1) It's a raggy waltz
    --> soviel ich weiss ist es genau andersherum, als es Lite-MB beschrieben hat.... das ganze ist ein walzer (also in drei). die betonungen sind aber in der melodie und bei den drums öfters mal alle 2 / 4 Schläge... ein krummer walzer halt ...


    "...schäm..."
    ich habe eben schnell auf dem Platten-Cover nachgelesen, du hast recht!
    1 2 3 | 1 2 3 | 1 2 3 | ff. für den raggy Waltz.


    Das was ich ursprünglich notiert hatte, stammt aus einer Komposition von einem polnischen Musiker, das wir mal bei einem Big Band Projekt gespielt haben.

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    Original von Xian01 ... Ich habe übrigens mal in den Pianoforen gestöbert. Da gehen die Meinungen über dieses Buch auch SEHR auseinander ...


    Hattest du was anderes erwartet - auch Pianisten mögen keine neuen Heilsbringer, die nur das orangengrüne vom Himmel versprechen...

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    Original von Reed311


    VETO!!!!!!!Ein 8/8 Takt hat niemals ein ternäres Feelin, da kannst Du ihn in 3er und 2er Gruppen aufspalten, solange Du möchtest. Die einzige Möglichkeit, da das von Dir angesprochene Feeling zu erreichen ist folgende:
    Du legst quasi per Notation fest, dass die 8tel Noten der ersten und letzten 8tel Triole der Viertel entsprechen.
    Sonst klappt dat nit! Und das Feeling bleibt binär!
    LG


    ...und die Ausnahmen bestätigen die Regel...!


    Nimm z.B. "It's a raggy Waltz" von Dave Brubeck - es gibt da diverse Aufnahmen mit Joe Morello am Drumset. Das ist sehr eindeutig ein 4/4, aber die Betonungen sind konstant folgender Art:


    1 2 3 4 | 1 2 3 4 | 1 2 3 4 | 1 2 3 4 | ff.

    ...ich nehm jetzt mal diesen alten Thread...


    ich bin gerade um eine Erfahrung reicher - hat mich über eine Stunde gekostet.


    Für untergeordnete Anwendung im Percussionset habe ich mir sehr preisgünstig eine Basix Classic Snare 12x4,5" Metall, 6 Lugs, in der Bucht abgegriffen - die Felle und den Teppich sofort entsorgt. Heute neue Felle (Amba beschichtet + Diplomat Reso) und einen neuen Pearl-Teppich mit 20 Snares draufgemacht, erstes Problem, die Felle waren erheblich runder als der Kessel, ließ ich aber "hinbiegen". Der Weg der Snareabhebung ist sehr klein, ich habe 3x die Verschnürung verändert, ist immer noch nicht optimal, aber brauchbar.
    So, und dann wollte ich das Teil schnell stimmen - ja Pustekuchen, die Snare ist in sich so instabil, das ist ein Grauß. Richtig goile Side-Snare-Stimmungen hatte ich einige, ich wollte aber eine "normale" jazzy Snarestimmung haben, auf der vorallem auch die Besen gut kommen. Letztendlich habe ich die Kunststoff-Unterlegscheiben der Spannschrauben rausgenommen (war eher ein Verzweiflungsakt, nach Versuch + Irrtum), das hat das Teil aber etwas stabilisiert und ich habe zumindest mal über 90% von dem Sound, den ich gerne hätte.
    ...vielleicht mache ich bei Gelegenheit noch ein dünneres Reso-Fell drauf, da dürfte dann auch noch eine Kleinigkeit zu machen sein.


    Einfach um zu prüfen, ob ich mich heute einfach blöd angestellt habe, oder obs doch an der Basix Snare liegt (und weil es sowieso dringend nötig war), habe ich noch schnell auf meiner SONOR PhonicPlus 14x8" das Schlagfell gewechselt, obwohl ich ein leicht gebrauchtes Amba coated von einem Tom draufgezogen habe, ging das wie immer: nach Gefühl (Drehmomentschlüssel in den Fingern...) vorgestimmt, kurze Hörprobe, leicht nachkorrigiert, kleine Spielprobe und fertig.
    Max. 5 Minuten! man merkt bei solchen Aktionen einfach den Qualitätsunterschied.

    ich möchte die Idee auch unterstützen, daß die Schlagzeug/Schlagwerk-Lehrer, die hier im Forum vertreten sind, (möglichst objektiv) ihre Methoden vorstellen - natürlich unbedingt mit kurzer Erklärung/Einführung, wenn möglich auch eine kleine Begründung. Dazu eine kleine Liste ihrer bevorzugten Literatur, eventuell Sammlung ihrer Übungen (...hier natürlich nicht im Einzelnen, sondern nur ein Überblick - einen gewissen Vorsprung sollten die Lehrer schon haben gegenüber dem Web...).


    Die Mods sind da natürlich gefragt, daß kein Unfug, dumme Anmache, Abqualifizierung, etc. passiert, alles was nicht konsequent da reinpaßt sollte sofort gelöscht werden.


    Falls Diskussionsbedarf besteht, kann ja zu der entsprechenden Methode ein eigener Thread eröffnet werden.

    ich habe keine Notations-Software und auch keine Lust mich in welche einzuarbeiten - dafür brauche ich das viel zu selten.


    normalerweise schreibe ich die paar Noten die ich brauche von Hand, wenn es dann doch mal in "Schönschrift" sein soll, dann habe ich mir aus MS-Word (->Einfügen->Sonderzeichen->...kräftig die Tabellen durchsuchen) Noten- und Pausen-Symbole rauskopiert, die ich dann als "Mini-Grafik" im Auto-CAD (Konstruktion- und Zeichnugs-Software) nach belieben setze, Notenlinien, Bindebögen, Triolen, Texte, etc. lassen da sehr einfach "zeichnen". Wer also über sowas verfügt, das geht ohne viele Vorkenntnisse.

    Funier oder Folie?


    Wenn Funier - hast Du das schon mal gemacht? Oder wenigstens gesehen, wie das gemacht wird?
    Kein Schreiner wird freiwillig aus Jux und Tollerei eine gewölbte Fläche funieren, wenn es nicht unbedingt sein muß...


    nur so mal die üblichen Probleme:
    -das Funier neigt zum Reißen/Brechen auf der Wölbung
    -das Funier quillt quer zur Maserung, das Kleben muß verdammt schnell gehen
    -Funiere werden in speziellen Pressen (meist beheizt) aufgebracht
    -du brauchst passende Preßformen (sonst matscht es deine Kessel zusammen)
    -dein Funier muß auf Anhieb passen - ansonsten hast du eine Überlappung oder einen Spalt

    3 - Art Blakey
    7 - Buddy Rich
    15 - Gene Krupa
    20 - Louie Belson
    25 - Toni Williams
    28 - Elvin Jones
    31 - Steve Gadd
    32 - könnte Ed Thigpen sein Edith sacht: Roy Haynes vom Vorredner ist richtiger!

    ich finde alle Drum-Solos, die nicht 100% direkt aus der Musik des Songs entstehen sturzlangweilig und hochüberflüssig!!


    Ganz schlimm ist "irgendwelches" technisches Getrommel, das hat beim Gig auf der Bühne nichts verloren - wenn ich so was hören will, dann gehe ich zu Workshops, Clinics, Drum-Solo-Konzerte, etc.


    Wenn ich zu einem Konzert gehe und dafür Geld bezahlen muß, dann interessiert mich ausschließlich, was die Leute musikalisch mitzuteilen haben! Die Technik ist dazu da Musik zu machen, nicht umgekehrt.

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    Original von -AnUbIs- ...Ist anscheinend keine Sonor, sowas an Schrauben festzumachen is auch relativ schwer ;) ...


    kann ich so bestätigen, es gab noch andere Festland-Europäer, die in den 50/60igern derartige Schrauben verwendet haben...

    ich habe im ganzen Leben noch keinen Designer-Snare-Ständer in der Hand gehabt - aber ich verwette mein wunderschönes rotes Hanf-Hemd, daß nie wieder ein Trommelbauer so dicke Rohre verbaut hat wie Sonor beim Signature...


    Will sagen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit passen die beiden Teile nicht direkt zusammen!
    ...und den kompletten Signature-Ständer kann ich dir auch nur empfehlen, wenn du einen Transport-Sklaven hast...

    ich halte den Außendämpfer von Sonor immer noch für sehr praktikabel - klar lieber ohne Dämpfung, aber wenn ich auf die schnelle was brauche, dann nehm ich den Sonor-Dämpfer. Ich komme damit sehr gut zurecht.


    ...im Gegensatz zum Moongel, irgendwie fehlt mir dafür das Gefühl für die Menge und die Lage...

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    Original von badamfhWürden die im Musikkorps das verschieben? ...


    ...würde unser jetziger Papst heiraten??


    ich war zwar vor fast 40 Jahren beim Luftwaffen-Musikkorps, aber bestimmte Dinge ändern sich beim Militär nie - eine solche Frage würde bei deinem Gegenüber entweder totales Unverständnis oder einen heftigen Lachkrampf auslösen, je nach Temperament.


    Sprich, ...ich vermute eher, daß der Papst heiratet, als daß beim Militär ein gesetzter Termin verschoben wird.


    Nimm den Beitrag von beatsperminute durch und durch ernst!
    Vielleicht bist du ein "Wunderkind", aber wenn du bisher weder Pauken noch Stabspiele brauchbar spielen kannst, dann nimm Abschied von deinem Traum vom Musiker beim Bund - vier Wochen sind nicht sehr viel Zeit!
    ...zumal zu den Stabspielen zumindest auch die Grundlagen der Harmonielehre sein sollten...

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    Original von kride20 ... 1. Ein guter Lehrer kann die Sachen selbst spielen, die Du bei ihm lernen willst ...


    das ist zwar nett und toll, wenn dem so ist - zwangsläufig notwendig ist es nicht.
    Ich habe u.a. einige Schlagwerker für die Aufnahmeprüfung zur Hochschule helfen vorbereiten - die haben Zeug gespielt, da hätte ich mindestens heftigst üben müssen um das annähernd gut spielen zu können. Aber ich konnte es beurteilen, Tips geben, etwas steuern, musikalisch drüber diskutieren, das hat die Schüler auch sehr weitergebracht.

    Hallo flock, irgendwie passen deine Argumente nicht zusammen - vielleicht solltest du dich nicht mit Musik befassen, sondern mit irgend einer Art Technik, die immer meß- und vergleichbar ist.


    Am Klavier/Flügel ist die Physik in etwa ähnlich, zumindest werden ein Großteil der Pianisten keine technischen Unterschiede merken (...es hatte aber wohl schon Gründe, warum Horowitz mit seinem eigenen Flügel durch die Welt gereist ist), die Physik der Pianisten ist da schon gewaltig, es gibt Unterschiede zwischen Zwergen und Riesen, zwischen kurzen Wurstfingern und langen schlanken Händen, etc.
    Wer jemals Michel Petrucciani live gesehen, weiß wovon ich rede.


    Am Schlagzeug sind (in der Regel) die Trommeln rund, das ist aber meist auch schon die Gemeinsamkeit - jeder baut sich sein Drum-Set, selbst baugleiche Sets werden von zwei verschiedenen Spielern nicht gleich aufgebaut, die jungen Kollegen hier spielen mit vielen Trommel, ich meist nur mit vier, die Rock-Drummer spielen mit mehreren hochgehängten Crashbecken, ich spiele sehr selten Crashbecken, etc.


    Und zum Üben: ich übe täglich, aber ich übe max. 10x pro Jahr am Drumset, sehr viele der jungen Kollegen hier proben regelmäßigst mit der Band, ich probe sehr selten mit Bands, ich spiele fast nur.


    ...ich klinke mich jetzt aber aus der Diskussion aus - weil es wohl so aussieht, daß in den letzten paar hundert Jahren alles falsch gelaufen ist und du den einzig richtigen Weg findest...

    hallo flock, irgendwie habe ich das Gefühl, daß du das Schlagzeug unterschätzst, besonders den musikalischen Aspekt...


    Am Klassik-Piano kannst du auch schon brauchbare Musik abliefern, wenn das Ergebnis technisch perfekt ist - am Schlagzeug ist das nur ein Teilaspekt.
    Gutes Notenlesen und Technik erleichtert dir das Drummen, ABER DAS IST NICHT DAS DRUMMEN!!


    Ich werd mir hier wieder Schläge holen, aber nimm einfach mal Ringo Star, einen technisch minderbemittelten Drummer. Aber der hat genau diesen genialen Groove geliefert, der damals die Welt revolutioniert hat. Versuch mal das nachzuspielen (und zwar so, daß es wirklich taugt), das ist nicht sehr einfach!


    Und da sind wir wieder genau am Punkt, es gibt am Schlagzeug nicht DEN Weg zum Erfolg, sondern DEINEN Weg - um den zu finden bedarf es eines Lehrers, der deine Möglichkeiten bzw. auch Schwächen so bündelt, daß du mit deinem Weg am schnellsten zum Erfolg kommst - wobei Technik nur ein Teil der Geschichte ist.
    Ich spiele ziemlich viel Jazz, mir sind die meisten Drummer aus der Klassik ein Horror, perfekte Technik, aber kein Gefühl für den Jazz, schon gar nicht für den Swing (weil der halt mal nicht gespielt wird wie notiert).


    ich will das profan und sehr überspitzt ausdrücken, am Schlagzeug hast du viel früher mit Musik zu tun als am Klavier, am Klavier kannst du mit Etüden und anderem Übe-Kram lange zurechtkommen, am Drum-Set ist das (im Zusammenhang mit anderen Musikern) sehr schnell seelenlos und unbrauchbar.

    hallo flock, du verallgemeinerst das Piano zu sehr, auch hier ist sehr wichtig, daß der Lehrer erkennt welche mentale und vor allem körperliche Probleme sein Schüler hat - alleine das "beibringen" der richtigen Technik und der richtigen Übungs/Lehr-Methoden macht noch keinen guten Pianisten...


    Genauso ist das auch beim Schlagwerk, hier hast du das zusätzliche Problem, daß das ein sehr inhomogenes Instrumentarium ist und daß es für alles mehrere Techniken gibt zu spielen, die parallel existieren - alles zu lernen ist wenig hilfreich, da sich einiges widerspricht bzw. gegenseitig behindert.


    Ein guter Lehrer ist der, der ganz speziell auf deine mentalen und körperlichen Gegebenheiten reagieren kann, der die Übersicht über die diversen Techniken besitzt und dir zu "Deinem hochspziellen eigenen Weg" weiterhelfen kann, der Deinen musikalischen Vorstellungen entspricht (da unterscheidet sich das Klavier auch sehr vom Schlagzeug!) und wenn man menschlich gut klarkommt ist das allemal besser, als die weitverbreiteten Hasslieben unter Klavierschüler und Klavierlehrer!


    Meine Frau hat Klavier studiert, ich Schlagwerk - ... an der Hochschule brauchst du nicht mehr mit Technik kommen, da gehts dann um Musik! Wenn da deine Technik noch nicht ganz paßt, mußt du dir Hilfe von außerhalb holen.

    keine Vermutungen, sondern Tatsachen!


    meine Hunde (zwei Kurzhaar-Dackel) sind in der Regel immer dort, wo ich auch bin, sprich, wenn ich Schlagzeug spiele, dann sind die dabei! Bei uns liegen überall Hunde-Decken, darauf pennen die dann, wenn ich übe.


    Ich habe das von Anfang an so gehalten, daß alle Türen offen waren, wenn es die Hunde gestört hatte, wenn sie dadurch Schmerzen gehabt hätten, etc. dann hätten sie sich einfach in eine andere Ecke, in ein anderes Zimmer, in ein anderes Stockwerk verdrückt.


    ...das einzige, was beide defintiv nicht mögen, ist die Triangel - sie verkrümmeln sich zwar nicht, bellen aber wie wild.

    ich hab mir das ganze nochmals durchdacht - ich bin mir nicht so sicher, ob das mit dem Verschleiß nicht so sein soll...??!!


    Wenn du mit der Fußmaschine zum "ordentlichen Reparierbetrieb" gehst, dann tauschen die die Schraube jedesmal aus und haben somit das Problem nicht, mit den minderwertigen Schrauben (die die Funktion in den meisten Fällen recht gut erfüllen) stellen die sicher, daß der Fachhandel mit Service-Leistungen auch zu seinem Geld kommt.
    ...spätestens beim dritten mal, wenn die Schraube endgültig ruiniert ist...