Beiträge von Lite-MB

    das Fell der Djembe reagiert auch schon auf die Feuchtigkeit in der Luft am Abend, erst recht auf Tau - ganz schlimm, wenns regnet, dann ist die Luft so feucht, daß das Fell fast schlaff wird (also ohne daß du die Djembe draußen stehen hast!!), da auch die Felle recht dünn + empfindlich sind, sind Djemben ab einer gewissen Preisklasse keinen Outdoor-Instrumente mehr.


    Unproblematisch sind Darabukas aus Metall mit einem Kunststoff-Fell, die kann man auch wie eine Djembe spielen.


    Zwar überhaupt ganz was anderes, aber Pandeiros (mit Kunststoff-Fell!!) sind die idealen Camping-, Baggersee-, etc.-Instrumente, sehr vielseitig, klein, leicht,...



    Die meisten werden ihre traditionellen Djemben nicht selber spannen können, und die, die es können, die wissen es eh - trotzdem Warnung: niemals ein Fell nachspannen, das wegen Feuchtigkeit schlaff ist, sobald es trocknet reißt es, da die Seilspannung nur sehr bedingt wieder rückgängig gemacht werden kann.

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    Original von fwdrums ...Zu den Blechen: Class / Experience / Natural sind nach meinem Geschmack Spitzenteile. Die anderen Serien kenne ich kaum. Ufip braucht sich wirklich hinter niemandem verstecken ...


    Was ich auch voll und ganz so bestätigen kann!!!


    ...aber!!!


    Die UFIP haben einen "speziell eigenen" Sound, ich habe schon recht viele getestet, auch einige mit nach Hause genommen - gekauft habe ich nur drei (alle Class-Serie), darunter zwei China-Splashes und ein normales Splash.
    Ich bin ein großer Freund von gemischten Beckensets, viele UFIPs haben für sich einfach genial geklungen, aber im Kontext zu überhaupt nichts gepaßt - sprich: Bei UFIP ist es absolute Pflicht, die immer im Zusammenhang mit seinen vorhandenen Becken zu testen!


    ...oder sich gleich ein reines UFIP-Set zu kaufen...

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    Original von grobmotoriker ...1) It's a raggy waltz
    --> soviel ich weiss ist es genau andersherum, als es Lite-MB beschrieben hat.... das ganze ist ein walzer (also in drei). die betonungen sind aber in der melodie und bei den drums öfters mal alle 2 / 4 Schläge... ein krummer walzer halt ...


    "...schäm..."
    ich habe eben schnell auf dem Platten-Cover nachgelesen, du hast recht!
    1 2 3 | 1 2 3 | 1 2 3 | ff. für den raggy Waltz.


    Das was ich ursprünglich notiert hatte, stammt aus einer Komposition von einem polnischen Musiker, das wir mal bei einem Big Band Projekt gespielt haben.

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    Original von Xian01 ... Ich habe übrigens mal in den Pianoforen gestöbert. Da gehen die Meinungen über dieses Buch auch SEHR auseinander ...


    Hattest du was anderes erwartet - auch Pianisten mögen keine neuen Heilsbringer, die nur das orangengrüne vom Himmel versprechen...

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    Original von Reed311


    VETO!!!!!!!Ein 8/8 Takt hat niemals ein ternäres Feelin, da kannst Du ihn in 3er und 2er Gruppen aufspalten, solange Du möchtest. Die einzige Möglichkeit, da das von Dir angesprochene Feeling zu erreichen ist folgende:
    Du legst quasi per Notation fest, dass die 8tel Noten der ersten und letzten 8tel Triole der Viertel entsprechen.
    Sonst klappt dat nit! Und das Feeling bleibt binär!
    LG


    ...und die Ausnahmen bestätigen die Regel...!


    Nimm z.B. "It's a raggy Waltz" von Dave Brubeck - es gibt da diverse Aufnahmen mit Joe Morello am Drumset. Das ist sehr eindeutig ein 4/4, aber die Betonungen sind konstant folgender Art:


    1 2 3 4 | 1 2 3 4 | 1 2 3 4 | 1 2 3 4 | ff.

    ...ich nehm jetzt mal diesen alten Thread...


    ich bin gerade um eine Erfahrung reicher - hat mich über eine Stunde gekostet.


    Für untergeordnete Anwendung im Percussionset habe ich mir sehr preisgünstig eine Basix Classic Snare 12x4,5" Metall, 6 Lugs, in der Bucht abgegriffen - die Felle und den Teppich sofort entsorgt. Heute neue Felle (Amba beschichtet + Diplomat Reso) und einen neuen Pearl-Teppich mit 20 Snares draufgemacht, erstes Problem, die Felle waren erheblich runder als der Kessel, ließ ich aber "hinbiegen". Der Weg der Snareabhebung ist sehr klein, ich habe 3x die Verschnürung verändert, ist immer noch nicht optimal, aber brauchbar.
    So, und dann wollte ich das Teil schnell stimmen - ja Pustekuchen, die Snare ist in sich so instabil, das ist ein Grauß. Richtig goile Side-Snare-Stimmungen hatte ich einige, ich wollte aber eine "normale" jazzy Snarestimmung haben, auf der vorallem auch die Besen gut kommen. Letztendlich habe ich die Kunststoff-Unterlegscheiben der Spannschrauben rausgenommen (war eher ein Verzweiflungsakt, nach Versuch + Irrtum), das hat das Teil aber etwas stabilisiert und ich habe zumindest mal über 90% von dem Sound, den ich gerne hätte.
    ...vielleicht mache ich bei Gelegenheit noch ein dünneres Reso-Fell drauf, da dürfte dann auch noch eine Kleinigkeit zu machen sein.


    Einfach um zu prüfen, ob ich mich heute einfach blöd angestellt habe, oder obs doch an der Basix Snare liegt (und weil es sowieso dringend nötig war), habe ich noch schnell auf meiner SONOR PhonicPlus 14x8" das Schlagfell gewechselt, obwohl ich ein leicht gebrauchtes Amba coated von einem Tom draufgezogen habe, ging das wie immer: nach Gefühl (Drehmomentschlüssel in den Fingern...) vorgestimmt, kurze Hörprobe, leicht nachkorrigiert, kleine Spielprobe und fertig.
    Max. 5 Minuten! man merkt bei solchen Aktionen einfach den Qualitätsunterschied.

    ich möchte die Idee auch unterstützen, daß die Schlagzeug/Schlagwerk-Lehrer, die hier im Forum vertreten sind, (möglichst objektiv) ihre Methoden vorstellen - natürlich unbedingt mit kurzer Erklärung/Einführung, wenn möglich auch eine kleine Begründung. Dazu eine kleine Liste ihrer bevorzugten Literatur, eventuell Sammlung ihrer Übungen (...hier natürlich nicht im Einzelnen, sondern nur ein Überblick - einen gewissen Vorsprung sollten die Lehrer schon haben gegenüber dem Web...).


    Die Mods sind da natürlich gefragt, daß kein Unfug, dumme Anmache, Abqualifizierung, etc. passiert, alles was nicht konsequent da reinpaßt sollte sofort gelöscht werden.


    Falls Diskussionsbedarf besteht, kann ja zu der entsprechenden Methode ein eigener Thread eröffnet werden.

    ich habe keine Notations-Software und auch keine Lust mich in welche einzuarbeiten - dafür brauche ich das viel zu selten.


    normalerweise schreibe ich die paar Noten die ich brauche von Hand, wenn es dann doch mal in "Schönschrift" sein soll, dann habe ich mir aus MS-Word (->Einfügen->Sonderzeichen->...kräftig die Tabellen durchsuchen) Noten- und Pausen-Symbole rauskopiert, die ich dann als "Mini-Grafik" im Auto-CAD (Konstruktion- und Zeichnugs-Software) nach belieben setze, Notenlinien, Bindebögen, Triolen, Texte, etc. lassen da sehr einfach "zeichnen". Wer also über sowas verfügt, das geht ohne viele Vorkenntnisse.

    Funier oder Folie?


    Wenn Funier - hast Du das schon mal gemacht? Oder wenigstens gesehen, wie das gemacht wird?
    Kein Schreiner wird freiwillig aus Jux und Tollerei eine gewölbte Fläche funieren, wenn es nicht unbedingt sein muß...


    nur so mal die üblichen Probleme:
    -das Funier neigt zum Reißen/Brechen auf der Wölbung
    -das Funier quillt quer zur Maserung, das Kleben muß verdammt schnell gehen
    -Funiere werden in speziellen Pressen (meist beheizt) aufgebracht
    -du brauchst passende Preßformen (sonst matscht es deine Kessel zusammen)
    -dein Funier muß auf Anhieb passen - ansonsten hast du eine Überlappung oder einen Spalt

    3 - Art Blakey
    7 - Buddy Rich
    15 - Gene Krupa
    20 - Louie Belson
    25 - Toni Williams
    28 - Elvin Jones
    31 - Steve Gadd
    32 - könnte Ed Thigpen sein Edith sacht: Roy Haynes vom Vorredner ist richtiger!

    ich finde alle Drum-Solos, die nicht 100% direkt aus der Musik des Songs entstehen sturzlangweilig und hochüberflüssig!!


    Ganz schlimm ist "irgendwelches" technisches Getrommel, das hat beim Gig auf der Bühne nichts verloren - wenn ich so was hören will, dann gehe ich zu Workshops, Clinics, Drum-Solo-Konzerte, etc.


    Wenn ich zu einem Konzert gehe und dafür Geld bezahlen muß, dann interessiert mich ausschließlich, was die Leute musikalisch mitzuteilen haben! Die Technik ist dazu da Musik zu machen, nicht umgekehrt.

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    Original von -AnUbIs- ...Ist anscheinend keine Sonor, sowas an Schrauben festzumachen is auch relativ schwer ;) ...


    kann ich so bestätigen, es gab noch andere Festland-Europäer, die in den 50/60igern derartige Schrauben verwendet haben...

    ich habe im ganzen Leben noch keinen Designer-Snare-Ständer in der Hand gehabt - aber ich verwette mein wunderschönes rotes Hanf-Hemd, daß nie wieder ein Trommelbauer so dicke Rohre verbaut hat wie Sonor beim Signature...


    Will sagen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit passen die beiden Teile nicht direkt zusammen!
    ...und den kompletten Signature-Ständer kann ich dir auch nur empfehlen, wenn du einen Transport-Sklaven hast...

    ich halte den Außendämpfer von Sonor immer noch für sehr praktikabel - klar lieber ohne Dämpfung, aber wenn ich auf die schnelle was brauche, dann nehm ich den Sonor-Dämpfer. Ich komme damit sehr gut zurecht.


    ...im Gegensatz zum Moongel, irgendwie fehlt mir dafür das Gefühl für die Menge und die Lage...

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    Original von badamfhWürden die im Musikkorps das verschieben? ...


    ...würde unser jetziger Papst heiraten??


    ich war zwar vor fast 40 Jahren beim Luftwaffen-Musikkorps, aber bestimmte Dinge ändern sich beim Militär nie - eine solche Frage würde bei deinem Gegenüber entweder totales Unverständnis oder einen heftigen Lachkrampf auslösen, je nach Temperament.


    Sprich, ...ich vermute eher, daß der Papst heiratet, als daß beim Militär ein gesetzter Termin verschoben wird.


    Nimm den Beitrag von beatsperminute durch und durch ernst!
    Vielleicht bist du ein "Wunderkind", aber wenn du bisher weder Pauken noch Stabspiele brauchbar spielen kannst, dann nimm Abschied von deinem Traum vom Musiker beim Bund - vier Wochen sind nicht sehr viel Zeit!
    ...zumal zu den Stabspielen zumindest auch die Grundlagen der Harmonielehre sein sollten...

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    Original von kride20 ... 1. Ein guter Lehrer kann die Sachen selbst spielen, die Du bei ihm lernen willst ...


    das ist zwar nett und toll, wenn dem so ist - zwangsläufig notwendig ist es nicht.
    Ich habe u.a. einige Schlagwerker für die Aufnahmeprüfung zur Hochschule helfen vorbereiten - die haben Zeug gespielt, da hätte ich mindestens heftigst üben müssen um das annähernd gut spielen zu können. Aber ich konnte es beurteilen, Tips geben, etwas steuern, musikalisch drüber diskutieren, das hat die Schüler auch sehr weitergebracht.

    Hallo flock, irgendwie passen deine Argumente nicht zusammen - vielleicht solltest du dich nicht mit Musik befassen, sondern mit irgend einer Art Technik, die immer meß- und vergleichbar ist.


    Am Klavier/Flügel ist die Physik in etwa ähnlich, zumindest werden ein Großteil der Pianisten keine technischen Unterschiede merken (...es hatte aber wohl schon Gründe, warum Horowitz mit seinem eigenen Flügel durch die Welt gereist ist), die Physik der Pianisten ist da schon gewaltig, es gibt Unterschiede zwischen Zwergen und Riesen, zwischen kurzen Wurstfingern und langen schlanken Händen, etc.
    Wer jemals Michel Petrucciani live gesehen, weiß wovon ich rede.


    Am Schlagzeug sind (in der Regel) die Trommeln rund, das ist aber meist auch schon die Gemeinsamkeit - jeder baut sich sein Drum-Set, selbst baugleiche Sets werden von zwei verschiedenen Spielern nicht gleich aufgebaut, die jungen Kollegen hier spielen mit vielen Trommel, ich meist nur mit vier, die Rock-Drummer spielen mit mehreren hochgehängten Crashbecken, ich spiele sehr selten Crashbecken, etc.


    Und zum Üben: ich übe täglich, aber ich übe max. 10x pro Jahr am Drumset, sehr viele der jungen Kollegen hier proben regelmäßigst mit der Band, ich probe sehr selten mit Bands, ich spiele fast nur.


    ...ich klinke mich jetzt aber aus der Diskussion aus - weil es wohl so aussieht, daß in den letzten paar hundert Jahren alles falsch gelaufen ist und du den einzig richtigen Weg findest...