Beiträge von Lite-MB

    hallo flock, irgendwie habe ich das Gefühl, daß du das Schlagzeug unterschätzst, besonders den musikalischen Aspekt...


    Am Klassik-Piano kannst du auch schon brauchbare Musik abliefern, wenn das Ergebnis technisch perfekt ist - am Schlagzeug ist das nur ein Teilaspekt.
    Gutes Notenlesen und Technik erleichtert dir das Drummen, ABER DAS IST NICHT DAS DRUMMEN!!


    Ich werd mir hier wieder Schläge holen, aber nimm einfach mal Ringo Star, einen technisch minderbemittelten Drummer. Aber der hat genau diesen genialen Groove geliefert, der damals die Welt revolutioniert hat. Versuch mal das nachzuspielen (und zwar so, daß es wirklich taugt), das ist nicht sehr einfach!


    Und da sind wir wieder genau am Punkt, es gibt am Schlagzeug nicht DEN Weg zum Erfolg, sondern DEINEN Weg - um den zu finden bedarf es eines Lehrers, der deine Möglichkeiten bzw. auch Schwächen so bündelt, daß du mit deinem Weg am schnellsten zum Erfolg kommst - wobei Technik nur ein Teil der Geschichte ist.
    Ich spiele ziemlich viel Jazz, mir sind die meisten Drummer aus der Klassik ein Horror, perfekte Technik, aber kein Gefühl für den Jazz, schon gar nicht für den Swing (weil der halt mal nicht gespielt wird wie notiert).


    ich will das profan und sehr überspitzt ausdrücken, am Schlagzeug hast du viel früher mit Musik zu tun als am Klavier, am Klavier kannst du mit Etüden und anderem Übe-Kram lange zurechtkommen, am Drum-Set ist das (im Zusammenhang mit anderen Musikern) sehr schnell seelenlos und unbrauchbar.

    hallo flock, du verallgemeinerst das Piano zu sehr, auch hier ist sehr wichtig, daß der Lehrer erkennt welche mentale und vor allem körperliche Probleme sein Schüler hat - alleine das "beibringen" der richtigen Technik und der richtigen Übungs/Lehr-Methoden macht noch keinen guten Pianisten...


    Genauso ist das auch beim Schlagwerk, hier hast du das zusätzliche Problem, daß das ein sehr inhomogenes Instrumentarium ist und daß es für alles mehrere Techniken gibt zu spielen, die parallel existieren - alles zu lernen ist wenig hilfreich, da sich einiges widerspricht bzw. gegenseitig behindert.


    Ein guter Lehrer ist der, der ganz speziell auf deine mentalen und körperlichen Gegebenheiten reagieren kann, der die Übersicht über die diversen Techniken besitzt und dir zu "Deinem hochspziellen eigenen Weg" weiterhelfen kann, der Deinen musikalischen Vorstellungen entspricht (da unterscheidet sich das Klavier auch sehr vom Schlagzeug!) und wenn man menschlich gut klarkommt ist das allemal besser, als die weitverbreiteten Hasslieben unter Klavierschüler und Klavierlehrer!


    Meine Frau hat Klavier studiert, ich Schlagwerk - ... an der Hochschule brauchst du nicht mehr mit Technik kommen, da gehts dann um Musik! Wenn da deine Technik noch nicht ganz paßt, mußt du dir Hilfe von außerhalb holen.

    keine Vermutungen, sondern Tatsachen!


    meine Hunde (zwei Kurzhaar-Dackel) sind in der Regel immer dort, wo ich auch bin, sprich, wenn ich Schlagzeug spiele, dann sind die dabei! Bei uns liegen überall Hunde-Decken, darauf pennen die dann, wenn ich übe.


    Ich habe das von Anfang an so gehalten, daß alle Türen offen waren, wenn es die Hunde gestört hatte, wenn sie dadurch Schmerzen gehabt hätten, etc. dann hätten sie sich einfach in eine andere Ecke, in ein anderes Zimmer, in ein anderes Stockwerk verdrückt.


    ...das einzige, was beide defintiv nicht mögen, ist die Triangel - sie verkrümmeln sich zwar nicht, bellen aber wie wild.

    ich hab mir das ganze nochmals durchdacht - ich bin mir nicht so sicher, ob das mit dem Verschleiß nicht so sein soll...??!!


    Wenn du mit der Fußmaschine zum "ordentlichen Reparierbetrieb" gehst, dann tauschen die die Schraube jedesmal aus und haben somit das Problem nicht, mit den minderwertigen Schrauben (die die Funktion in den meisten Fällen recht gut erfüllen) stellen die sicher, daß der Fachhandel mit Service-Leistungen auch zu seinem Geld kommt.
    ...spätestens beim dritten mal, wenn die Schraube endgültig ruiniert ist...

    ...ich kenne jetzt die DW-Fußmaschine nicht im Detail...


    wenn die Schraube ausreichend im Durchmesser ist (min. D=5mm), dann läßt sich ein "Schraubenausdreher" verwenden - leider muß dazu halt doch etwas gebohrt werden.


    Die Schraube etwas anbohren (3mm tief sollte reichen), den Ausdreher (der ist konisch und hat Linksgewinde) ansetzen und damit die Schraube rausdrehen - Föhnen auf gar keinen Fall vergessen!! Der Ausdreher ist ein Notbehelf und sitzt nicht ganz so fest, wie ein richtiges Werkzeug.


    Bedarf: passender Ausdreher und ein Windeisen (gleich wie beim Gewindebohrer). Natürlich Bohrmaschine und Bohrer (im Durchmesser passend zum Ausdreher...)

    tja Seppel, früher war alles besser...


    ich benutze nach wie vor on Stage meine (bombenfeste) einstrebige Sonor-Hardware aus Champion/SuperChampion-Zeiten, inzwischen über 30 Jahre - vielfach auf- und abgebaut, natürlich transportiert. Inzwischen ist der Chrom etwas matt (liegt wohl an mangelnder Pflege), aber noch nirgends Rost, noch nie was abgebrochen oder verbogen.


    Nur gestohlen wird das Zeug in letzter Zeit, daß dem Teufel graut! Man merkt, daß die Ersatzteile rar werden...

    Zitat

    Original von canuto ... Ich habe des öfteren gesehen und gehört, dass Jazzdrummer völlig zerschossene Crashrides oder Crashes (18") spielen ...


    Das interessiert mich jetzt doch näher, nenn doch bitte mal ein paar Namen, wenn Du das öfters hörst!


    ...ich habe in den letzten 40 Jahren sicherlich 1500 (wenn nicht mehr) Jazzdrummer gesehen und gehört, da hatte keiner "zerschossene" Becken, nichtmal die absoluten Freejazz-Cracks...

    richtig, Grundwehrdienst, dann Sanitätsausbildung - die Musiker sind im "Ernstfall" als Sanitäter an der "Front"


    Ich war vor fast 40 Jahren beim Luftwaffen-Musikkorps und kenne doch auch einige aktuelle Musiker... - die nehmen ohne Not keine Wehrpflichtigen und wenn, dann niemanden ohne Beziehung (wenn, dann werden die Schüler der Bundeswehrmusiker starkt bevorzugt).


    Probiers, mach die aber keine all zu großen Hoffnungen - oder wechsel das Instrument, auf Fagott und ähnliche Kostbarkeiten sind die richtig geil...

    am Anfang gab es überhaupt keine Serien, ...da gab es nur Becken...


    Ich habe hier eines, das mit dem ersten Container über den Atlantik kam - unten steht Sabian, dazu das Logo, in der Kuppe 18" und oben steht Cupless Studioride. Sonst überhaupt nix!


    War zufällig gerade im Laden, als der Sabian-Vertreter damals seinen Antrittsbesuch gemacht hat, das Becken war in seinem Musterkoffer, das wollte er eigentlich gar nicht verkaufen.


    Es paßt irgendwie in keine der aktuellen Serien - ist aber wurscht, das ist eines der genialsten Flatrides, das ich jemals gehört habe.

    bevor du richtig Geld ausgibst für eine neue Snare, versuche erstmal zweierlei:
    -dünnes Reso-Fell: z.B. Remo Diplomat oder vergleichbar
    -und dazu einen schmalen Teppich (max. 20 Snares)


    ich habe die Phonic Plus über viele Jahre als "Allein"-Snare gespielt und ich habe eigentlich alles an Stimmungen damit fertiggebracht, einschließlich Klassik!


    Edit meint: als Schlagfell natürlich ein Ambassador, oder vergleichbar

    Zitat

    Original von Psycho
    das ist die Phonic Plus D508, ohne Zweifel. Hab die selbe


    edit: Kesselmaterial ist übrigens Ferromanganstahl, der selbe Kessel wurde auch bei einer Signaturesnare verwendet, nur da mit Parallelabhebung. Klasse Teil


    die D508 kann ich bestätigen, hab auch eine


    die Signature hat keine umlaufende Sicke in der Mitte und 12 Schrauben (...davon hab ich auch eine...)

    ich habe in den letzten 40 Jahren jede Menge Mist auf den Instrumenten-Sektor gesehen und denke, daß eine öffentliche Hinterfragung absolut berechtigt und richtig ist. Natürlich muß das sachlich und fundiert ablaufen!


    Ich sehe eigentlich nur ein Problem, der Threadschreiber muß neutral sein, darf nicht Mängel von ihm genehmen Lieferanten/Hersteller verschweigen und unliebsame Hersteller bevorzugt anprangern - alles andere ist im Interesse der Öffentlichkeit.


    Und gegen die Spammerei können die Mods vorgehen, kann ja gleich im zweiten Post stehen, daß Verwarnung und Löschen angesagt ist, wenn hier Mist geschrieben wird.

    Zitat

    Original von Hilite freak ... In den Böckchen waren Federn, welche die Gewindehülse nach oben drücken. Bei Sonor nennt man das Snap Lock und ich dachte, die Bad Berleburger hätten das erfunden ...


    Die Snap Lock-Federn sitzen außen an der Gewindehülse, die verhindern (zumindest teilweise) das unbeabsichtige Lösen der Spannschrauben.
    Dazu waren die Spannschrauben beidseitig abgeflacht.


    Die Snap Lock-Fedrn haben nichts mit den Andrückfedern im Inneren vom Böckchen zu tun - diese dienen einfach dazu, daß die Gewindehülsen ohne Schrauben nicht nach innen fallen.

    ich kann es zeitlich nicht wirklich zuordnen.
    ...aber die Fußplatte fand Wiederverwendung bei der Fußmaschine zum Rocker2000 (um 1970), deshalb gehe ich mal davon aus, daß die orginäre Einsäulenmaschine früher im Angebot war, Rockpommels Zeitangabe ist realistisch.

    ...und ich würd sagen, daß der Mensch, der die Aufnahmen macht und weiterverarbeitet extrem wichtig ist, erstens, daß er zur Musikrichtung paßt (nix schlimmeres als Jazzaufnahmen im Metal-Mix), daß er Erfahrung hat, wie was aufzunehmen ist, wie was zu bearbeiten ist, daß er kein Hektiker ist, aber auch kein Laschi, daß er Struktur in die Geschichte reinbringen kann,...


    aus bitterer Erfahrung weiß ich, daß man mit allerbester Ausrüstung absolute Scheiß-Aufnahmen machen kann!!

    Zitat

    Original von fwdrums ...Ein "guter" Kumpel meinte, ich sollte mal über eine Therapie nachdenken. Werde das mal in Erwägung ziehen ...


    ...bei Becken würde ich mir da keine Gedanken machen!! bei mir haben sich in den letzten 35 Jahren auch etwas über 50 angesammelt - "des g'hört so"


    Ein Freund von mir, der sammelt Plastiktüten aus den 70igern und gibt dafür auch teilweise pro Tüte Geld aus, für die Summe würde man jeweils auch schon gute bis sehr gute Becken bekommen - bei solcher Sammelei könnte man über Therapie nachdenken...??!

    ich habe mal meine alten Kataloge + Preislisten überflogen:


    in den Preislisten tauchen sie gar nicht separat auf und nur in einem Katalog sind sie als eine Variante unter den Farbmustern vertreten.


    Also nix genaues weiß ich nicht - aber ich gehe mal davon aus, daß es alle damaligen Standardgrößen auch in Acryl gab.
    Auf jeden Fall kann ich mich an 20/22/24" Bassdrums erinnern - 18" habe ich nie gesehen, 16+18" Standtoms gab es auch, Hängetoms auf jeden Fall 12 + 13" darunter und darüber habe ich persönlich keine gesehen, wirds aber schon gegeben haben, zumindest die größeren 14" etc.


    Die kleinen Toms waren ja zu der Zeit noch nicht so in, bzw. ganz langsam am kommen.

    da ich ziemlich viele der Muppet-Shows auf Video habe, kannte ich diese Aufnahme...


    Eine Show, die mir fehlt und die ich auch nur ein einziges Mal gesehen habe, ist die, in der das Tier mit Buddy Rich im Duett bzw. eine Battle spielt - der Soundtrack vom Tier soll angeblich von Steve Gadd kommen...?!


    Hat dazu zufällig jemand einen Link??