Beiträge von Lite-MB

    fwdrums hat schon das meiste geschrieben...


    Grundsätzlich haben die "mechanischen" Djemben nicht so ausgeprägte Sounds wie (gute!!!!) afrikanische Djemben, besonders der Baß läßt da ab + an zu wünschen übrig, guten Slap kann man meistens hinstimmen.


    Ich habe auch eine Meinl-Djembe im Perc.-Set, allerdings die etwas aufgepeppte Jubiläumsausgabe, ich bin damit recht zufrieden. Gekauft habe ich sie wegen der Stimm-Möglichkeiten, durch die Mechanik kann ich die halt schnell anpassen.
    Wie fwdrums schon sehr richtig geschrieben hat, haben da die trad. Djemben einen Knackpunkt beim Stimmen, gut, unbedingt schwierig ist es nicht, etwas aufwendig - das eigentliche Problem ist aber, daß die Spannung ganz schwer bis gar nicht zurückzustimmen ist! Wenn die Seile erstmals neu verkreutzt sind, ist das meist der neue Status quo.


    Profis, wie meine Frau, würden aber niemals eine mechanische Djembe in die Hand nehmen, sie spielt ausschließlich afrikanische.
    Ihre Solo-Djemben sind aber erst mal für einen Tausender noch nicht zu bekommen und zweitens haben die einen Baß, der eine 24"BD alt aussehen läßt, und gleichzeitig kannst du mit dem Slap Löcher in Glasscheiben bohren...


    Fazit: ...für den Drummer sind die mechanischen Djemben durchaus geeignet, sind einfacher zu stimmer, und die Meinl-Djemben sind in Ordnung - zumindest die, die ich bisher gesehen habe, ich weiß aber jetzt leider nicht, ob es da auch verschiedene Serien gibt..?!

    hier im Forum findest du "WayneSchlegel" der auch im "Normalaufbau" aber als Linkshänder spielt, sprich HiHat und Ride (auf der linken Seite) mit der linken Hand, Snare mit der rechten Hand.


    ...der Rest ist Übungssache...!

    aus purer Neugier habe ich vor ein paar Monaten das Holger Müller Signature angetestet, das geht auch problemlos als exzellentes Jazz-Ride durch, es klingt einfach "schön", über ein großes Spektrum von heftigem Ride bis heftigem Crash. Auch dynamisch spricht es in allen Spielstärken an - insgesamt ein sehr gutes Alround-Becken, nur nicht unbedingt preiswert.


    Ich selber habe früher bei seltenen Aushilfen bei Blasmusik auch ein Paiste 2002 Medium Ride gespielt allerdings nur in 18", denke, daß das 20" durchsetzungsfreudiger ist, klanglich aber passend.

    hallo Brownie,
    dein polytechnisch begabter Mensch hat vermutlich Recht, in 8 von 10 Fällen ist an dem Druckgußteil das Gewinde defekt, da das Material der Schraube zäher, härter und wiederstandsfähiger ist.


    Es gibt da leider auch nicht sehr viele Möglichkeiten, die Teile lassen sich meist nie oder sehr schlecht austauschen, sind meistens auch nicht einzeln lieferbar.


    Noch die einfachste Lösung wäre: die Schraube (mit Gewalt) raus, aufbohren, nächstgrößeres Gewinde reinschneiden, neue passende Schraube besorgen.
    Aufwendige Möglichkeit, du kennst einen handwerklich begabten Menschen, der an Material und Maschinen kommt und dir das Teil nachbaut.


    Alternativ, bei ebay (oder ähnlich) nach einem passenden Unterteil suchen.

    ich hatte/habe vielerlei Sonor-Bassdrums (u.a. auch zwei Phonics), dieses Problem ist mir noch nie begegnet.


    Die Frage von Hilite freak ist mehr als berechtig: Original-Spannreifen, bzw. zumindest einer, der paßt???
    Ich vermute mal, daß durch den zu großen Spannreifen die Schrauben nicht zentrisch in die Hülsen zu drehen sind, also leicht schräg stehen und deshalb klemmen?!


    Problemlösung sehe ich nur in Anschaffung eines passenden Reifens.

    Straßenbahn bis Weinbrennerplatz und dann ein paar Schritte zurück in die Schillerstraße - und dann zu Fuß nach JBs Stadtplan.


    Oder gleich eine Straßenbahn suchen, die durch die Schillerstraße fährt (...sind dort überhaupt noch Schienen, ich war da nicht mehr, seit der RockShop nicht mehr in der Nelkenstraße ist...)

    tztztztz...Shaker sind bei Swing tabu! (Ausnahmen bestädigen die Regel)


    Für Swing-Titel (von gaaaanz langsamen Nrn. mal abgesehen), gibt es jede Menge wunderbare Pattern auf den Congas, hört dir mal alte Aufnahmen von Nat King Cole oder Erroll Garner an, bei denen kein Drummer, sondern nur ein Percussionist mitspielt.
    Eventuell kann man diese Licks etwas "auslichten" und dann additional zum Drum-Set spielen - muß natürlich zusammen grooven, sonst taugt es nicht!!


    Und für Funk/Soul/Rock-Titel kannst du die "volle Ausrüstung" einsetzen, gibt genug Bespiele Z.B. Tower of Power,...


    Wichtig ist nur, daß (Baß), Drums + Percussions zusammen auf den Punkt spielen, oftmals ist weniger mehr, d.h. der Drummer sollte nicht endlos frickeln und den Percussions Platz lassen, natürlich auch umgekehrt. Schön ist es auch, wenn die Musiker gemeinsam spielen und nicht gegeneinander konkurieren. Sprich, man sollte Muisik machen und keine Technik-Exzesse abliefern...


    Der Rest ist Fantasie, Kreativität, Ausprobieren, Üben,...

    ...selbst meine "festen" Bands gehören eher unter die Kategorie 1...


    Ich spiel viel Jazz + brasilianische Musik, ab + an Klassik.


    Speziell bei Big Bands spiele ich viele Aushilfen, da kann ich Noten von ca. 500-600 Titeln abrufen, da wird per Mail/Tel. Titel + Arrangement durchgeben, die meisten muß ich nicht extra üben, zum Gig nehm ich die Noten mit und spiel das dann, geprobt wird eher weniger.


    In der Klassik eigentlich genauso, da mache ich eher etwas Technik, wenn ich beispielsweise schon wochenlang nicht mehr Pauken gespielt habe. In letzter Zeit habe ich etwas Probleme beim Umstimmen - im Alter lassen halt die Ohren wohl etwas nach... - auch da reichen mir die Noten.


    und in meinen festen Bands (die eigentlich mehr "Musikerhaufen" sind, die nach Bedarf/Zeit/Aufwand/etc. zustammengestellt werden) ist die Probe grundsätzlich vor dem Auftritt (wenn überhaupt), da werden aber nur neue Stücke angespielt, bzw. Abläufe von bekannten Titeln angespielt/durchgesprochen.


    Wenn ich überhaupt Hörbeispiele habe, dann hör ich da unterwegs zum Gig mal kurz quer.

    ein Freund von mir, der hat jetzt vor ein paar Monaten seine CDs archiviert, ich glaube, das ist die Variante Mediaplayer/Winamp - er legt die CD ins Laufwerk (mittels Flatrate ist er immer online), die Software holt die entsprechenden Daten zur CD aus dem Netz und trägt sie in die Datenbank ein, diese kann er dann nach vielerlei Gesichtspunkten filter/abfragen/...
    Besonders bei Samplern ist das eine sehr komfortable Sache!



    Ich selber habe ca. 1997 für meine Bedürfnisse eine AccessDatenbank konstruiert, habe wesentlich mehr Daten (z.B. Komponist/Texter zu den Stücken, die Musiker zu den einzelnen Aufnahmen, etc.). Das ist schon eine tolle Angelegenheit, funktioiert auch bestens - zwei Probleme: Access ist halt keine Profis-Datenbank-Software, für einige Anwendungen und Abfragen fehlen die parallelen Tiefen, d.h. einige Abfrage-Kombinationen gehen gar nicht, oder nur in Teilen, die dann manuell kombiniert werden müssen. Zweitens, was viel schlimmer ist, ist der immense Aufwand bei der Eingabe der Daten (z.B. bei 10 Titeln auf der CD, jede mit einer anderen Besetzung und verschiedenen Aufnahme-Daten und Aufnahmeorten sitze ich schon eine Stunde, bis ich alles eingehackt habe.

    ich habe zwei UFIP China Slashes aus der Class-Serie (10+12"), die sind beide schei... äh heftig dünn, klingen aber genial. Sprechen sehr schnell an und sind dann aber auch gleich wieder weg - kein "Nachbimmeln".


    Hin und wieder spiel ich das 10" auch im Percussionset von Hand (ohne Stick), auch da klingt es super gut.


    Wie schon oben gesagt, gibts überall mal Montagsware, aber grundsätzlich ist es ein guter Deal, die 50.- sind ok.

    bei ebay hängt ein Typ rum, der verkauft einfache, aber solide Böckchen, habe insgesamt 12 Stück für Kleingeld ersteigert und damit die Surdos meiner Frau aufgerüstet.
    ...die Füße habe ich auch nach und nach ersteigert (sehr verschieden, aber passen alle), das war nicht immer so preiswert und hat fast ein Jahr gedauert, bis ich 12 hatte...

    Zitat

    Original von obertmeister
    ...dann ist wohl aber in jedem Fall davon auszugehen, dass mein Champion älter ist, als die Phonic Versionen...


    ja klar!
    meine genannte Reihenfolge ist chronologisch, gab natürlich in den Übergangszeiten immer Überschneidungen.
    ...und daß ich beim SuperChampion keine Bilder/Texte/Preislisten gefunden habe, sagt noch lange nicht, daß es in dieser Serie keine Acryl-Kessel gab. Das war noch die Zeit, als Sonor für Geld alles gemacht hat...

    ich habe mal schnell die alten Sonor-Kataloge durchgeblättert:


    ->es gab Acryl-Sets bei Champion und die hatten auch die oval/runde Rosette an den Toms
    ->ich konnte nicht rausfinden, ob es beim SuperChampion Acryl-Kessel gab
    ->das Phonic aus der Anfangszeit hat die Rosette, die es schon beim SuperChampion gab: unten eckig, oben spitz - sowohl an Toms als auch auf der Bassdrum
    ->beim Phonic der zweiten Generation ist das Acryl-Set so Scheiße fotografiert, daß Halterung + Rosette nicht zu sehen ist - aber von den Größenverhältnissen müßte das in der Bassdrum sichtbare Rohr der Tomhalterung schon das "dicke" Rohr sein, dann wird sicherlich auch schon die große Platte als Rosette auf der Bassdrum sein und wahrscheinlich die eckige Rosette an den Toms...?!

    ...da müßte man halt mal exakt die Durchmesser und die Steigungen messen, dann in den Tabellen nachsehen, was was ist. Oder jemanden suchen, der die passenden Gewindelehren hat (z.B. Besitzer von alten Drehbänken mit Wechselrädern...)


    Die Schraube von Sonor brauchst du nicht messen, das ist definitiv ein metrisches Gewinde M6 - also ein ganz normales Allerwelts-Gewinde!


    Gewindearten gibts fast soviele wie Automarken, und jeder hat wieder Abarten (min. Normal-Gewinde + Feingewinde, öfter auch mal noch ein Rohr-Gewinde,...)

    für die schnelle Hilfe:
    ->Schraube und Gewinde entölen (was gut reingeht, geht auch gut raus)
    ->einen kräftigen dicken Nähfaden in die Gewindehülse einfädeln, der klemmt die Schraube minimal


    ->...wüste Variante, die ich natürlich nie empfehlen würde...!! mit einem Metallsägeblatt oder Feile quer zum Gewinde über die Schraube ziehen, das ist aber nur was für den Notfall auf Tour, hinterher sollten Schraube + Hülse ausgetauscht werden!

    da kann ich dir den Fachhandel deines Vertrauenes empfehlen, die verkaufen sowas! ...oder für den eigenen Bedarf transkripieren.


    Ansonsten ist in fast allen Fällen verboten, Noten zu kopieren, auch selbergeschriebene/rausgehörte/treu nachempfundene (von fremden Stücken!) - dumm gelaufen mit der Schnäppchen-Mentalität...!

    Zitat

    Original von matzdrums
    das seh ich anders. wenn da jeden monat 35 euro miete vom konto abgebucht werden kümmert man sich evtl. etwas frühzeitiger. hätte in diesem fall aber auch nix genützt. egal,diesachel ist für mich erledigt.


    Sehe ich wie matzdrum! Ich finde es auch schrecklich, aber die Mentalität hat sich deutlich geändert, heutzutage ist es nichts wert, wenn es nichts kostet!!
    35 Euro pro Monat sind für den Leiher Anreiz bald selber nach einem Set zu sehen und für den Verleiher die Möglichkeit nach max. drei Jahren das Set durch ein anderes zu ersetzen - ...wenn es denn überhaupt solange im Verleih durchhält, man hat ja schließlich bezahlt und kann beliebig damit umgehen.