Beiträge von Lite-MB

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    Original von De' Maddin ... Allerdings landen die erst in der Rundablage, wenn die Tipps völlig hin sind. Dellen hab ich trotzdem nie in den Fellen ....


    Seh ich auch so, bei mir verabschieden sich die Spitzen durch die schweren Ridebecken, irgendwann werden die mürbe und bröseln weg.
    Die Beobachtung mit der Holzmaserung kann ich bestätigen, weil ich den Sound auch nicht mag, schneide ich die angeknacksten Fasern einfach ab und schleife den Kopf wieder einigermaßen rund - fürs üben reicht das allemale (ich habe auch keine Probleme mit den Fellen), auf der Bühne nutze ich intakte/neue Sticks.


    Edit: ...und ich habe das Problem nur mit dem rechten Stick, links spiele (mit ganz wenigen Ausnahmen) mit dem dicken Ende nach vorne - schöner Nebeneffekt, ein Paar Sticks hält bei mir doppelt so lange...

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    Original von coda ... ist der song zufällig von stan getz?...


    nein, das ist "A felicidade" von A.C. Jobim (Text von Vincinius de Moraes), das gibts in total verschiedenen Grooves, Tempi, Instrumentierungen, Ausführungen,...
    Die angebotene Version ist top, aber das kann auch gänzlich anders gespielt werden.

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    Original von elvis
    Ich spiele Besen mit traditionalgrip, weil ich so mit links Wischakzente besser spielen kann. Man muss Besen aber nicht mit traditionalgrip spielen. Ich hab auch schon Drummer gesehen, die Besen super mit matchedgrip gespielt haben.
    Meine Snare steht etwas zur Bassdrum geneigt, da ist es auch bequemer, traditional zu spielen. Falls du deine Snare stark zu dir geneigt spielst, hat es keinen Sinn, traditional zu spielen.


    ...das möchte ich so unterstreichen!
    wenn du mit Sticks nicht "Trad." spielst, dann lohnt das für die Besen auch nicht unbedingt - wenn du eh traditional spielst, dann natürlich auch mit den Besen.
    viel wichtiger ist die Koordination der Bewegungen beider Hände, da ja teilweise räumlich gegensätzliche Bewegungen stattfinden.

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    Original von strohbrain
    Tut mir Leid, falls es schonmal angesprochen wurde.
    Aber:
    Wie stehts denn mit Gehörschutz beim Üben?
    Sind die Trommelfelle bzw. einfach die Ohren von Kindern in jungem Alter genauso belastbar?


    Warst du schon mal in einem Kindergarten?
    Im Sandkasten herrschen Lärmpegel wie auf Flughäfen!! Heutige Kinder sprechen doch nicht mehr, die schreien, gilfen, brüllen, toben,...

    es gibt genug Modelle/Erfahrungen/Erfolge, daß es leicht möglich ist mit (Klein-)Kindern zu arbeiten - ihr geht alle viel zu verkopft an die Geschichte ran!!


    Das ganze muß kindgerecht sein, muß Spaß machen, muß Lust auf mehr machen, darf die Kinder weder körperlich noch mental überfordern. Meine Frau arbeitet mit Kindern, auch geistigbehinderten - am Ende spielen die hochkomplexe polyrhythmische Trommelmusik. Da kann niemand auch nur eine einzige Note lesen.


    Die Erarbeitung erfolgt über Vormachen, Mitmachen, Zusammenmachen - ganz einfach über soziale Kommunikation im ganzheitlichen Sinn, wenn das Ganze dann noch auf lustigen Silben oder Liedern basiert wirds noch leichter, auch die Rhythmen (=Silben) zu merken.


    Am Anfang ist das Laufen (...Marschieren...), dann klatschen auf dem Beat, Klatschen auf dem Offbeat, etc. das ganze läßt sich behutsam steigern bis wirklich komplette Phrasen geklatscht, gestampft, gerufen werden können.


    Mit Sicherheit kann man auch schon Teile vom Sticking so erarbeiten, ohne auf Noten zurückzugreifen - und wenn dein Schüler dann reif ist für die Noten, hat er schon einiges an Technik erarbeitet, das er dann problemlos den Noten zuordnen kann.


    Das größte Problem sehe ich beim Lehrer, werden wohl nicht sehr viele geeignet sein das im pädagogischen Sinne zu leisten, weil einfach eine ständige psychologische Kontrolle da sein muß um dem Kind gerecht zu werden.

    ...als ich mich vor einigen Jahrzehnten damit befaßt habe, haben die Sechstolen noch Sextolen geheißen!


    und das ist schlicht 6 über 4 - aber ich bin rein formell augenblicklich auch überfragt. Wenn ich das spielen müßte, würde ich das Gedanken-Modell der Triolen beibehalten (weil einfach besseres Gefühl dafür) und wirklich nur doppelt so schnell spielen.

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    Original von Niko
    Sonor Phonics wär mein traum drumset. Leider eher vergriffen, oder?
    Niko


    ...wer weiß, vielleicht steht doch noch das eine oder andere neue Phonic in den Kellern/Speichern dieser Welt...??!


    Wenn du auf den Sound und das (etwas abgelaufene) Design stehst, dann lohnt es allemale sich nach was gebrauchtem, gut erhaltemem umzusehen - die Teile sind im Prinzip unkaputtbar, bzw. gut zu restaurieren. Es lohnt, da etwas Zeit und Geld zu investieren.


    Ich hatte selber zwei Phonic-Sets, waren feine Trommeln... - ein Bekannter von mir, der hat ein Phonic in Rosenholz, das hat inzwischen 30 Jahre auf dem Buckel, wird/wurde sehr viel gespielt und könnte glatt als neuwertig durchgehen.

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    Original von RocK
    nope, iss fassbauweise, bei gaaaaaanz genauem hinschauen sieht man mehrere trennungen. mich würd äin söünfäil nöch intärässiärn... :D ;)


    ist auf jeden Fall Segmentbauweise - der "Schreiner" war halt Ästhet und hat sich viel Mühe gegeben, daß die Maserung sich ergänzt/fortsetzt/spiegelt/...

    kabel an den Verstärker, Regel aufziehen ... ->Radio
    Gitarren braucht es dazu nicht (die kommen bei uns in der Regel auch nicht vor), meist ist es ein besch...eidenes schlecht abgeschirmtes Kabel vom Keyboarder - und das funktioniert mit Keyboard angestöpselt und mit losem Kabel.
    Wenn die Saiten die "Empfänger" sind, dann funktioniert es beim Kontrabaß nicht - ...hin und wieder kommen auch welche mit Tonabnehmer, da hatten wir noch nie Probleme.

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    Original von Slowbeat
    Hartware verliert beim Sandtrahlen die Chromschicht und wird prima korrodieren. Sieht bestimmt schick aus.


    Klarlack ist so ziemlich das letzte was zum Schutz solcher Teile taugt.


    so ist das!!
    Nach dem Sandstrahlen taugt ausschließlich neu zu galvanisieren - alternativ eine farbige Pulverbeschichtung.

    ...es gab Zeiten, da glaube man bei Sonor aus dem Vollen schöpfen zu müssen... - ich halte es für denkbar, daß Sonor von diesem speziellen Set eine oder zwei Kopien gemacht hat und als die dann nach ein paar Jahren nicht gebraucht wurden, sind die auf wundersame Weise unter die Leute gekommen.

    ...ich hab das vor über 45 Jahren auch nach Beispiel 2 gelernt - wenn ich viel Muse habe suche ich mal die Uralt-Schule für Konzerttrommel raus...


    der durchgehende Doppelstrich über alle Noten gibt (mathematisch exakt) an um was für einen Notenwert es sich handelt und der Dreifach-Strich auf der Note gibt an, daß diese Note in 32stel auszuführen ist.


    das hat schon seinen Sinn, es muß ja nicht immer (wie in diesem Bespiel) eine 16tel-Note sein - die Schreibweise mit den drei Strichen gilt für alle Notenwerte.