Beiträge von Drumstudio1

    Da 2 der 3 genannten Sets keine Hardware dabei haben (und mir damit vorsichtige Rückschlüsse auf Dein Budget bzw. die Relevanz von Stativen erlauben) eröffne ich die Diskussion völlig neu.


    In jedem Fall scheint der Preis deutlich unter 1111- 1200 zu sein.


    Wie wäre es mit 850 ?


    Für 850 bekommst Du mit akribischer Suche ein Mapex Saturn (4).
    Den Vorgänger des jetzigen Saturn irgendwo noch als Showroom-Modell oder Restposten bei einzelnen Händlern oder noch weiter unter 850.- als Gebrauchtkauf das in Sachen Attack, Punch und Tiefbass alle anderen 3 radikal verblassen laßt. Rock oder gar Metal-kompatibler geht es nicht klanglich. Wichtig ist der Walnuss Anteil an der Kiste. Also kein Vorkriegsmodell des Saturn kaufen.


    Bei Gebrauchtkauf ist selbst die EInzeltzrommelsuche/Ergänzung leichter als bei den "limitierten" Sets die nur eine genau definierte Kesselkonfiguration bieten.


    Für den Restbetrag bei Gebrauchtkauf kannst Du Dir locker 10 Poster von Schlangen kaufen, oder dem Mäusebussard beim Sturzflug, dem Raben im Winterschlaf oder masturb...den Pinups oder was auch immer wenn Du unbedingt eine optisch-rotzige Rock´Roll Attitüde beim Trommeln haben mußt. :D ;)
    Ach halt, um Optik geht es ja doch nicht so sehr, meine ich verstanden zu haben. ;)


    Das ist gut, denn bei Musik würde ich PRIMÄR das Gehör entscheiden lassern - in der Malerei hingegen die Optik.


    Es ist sogar gut möglich dass Dir Dein Händler zu einem unaussprechlichen Preis auch ein neues Saturn (5) bieten kann. Fragen würde ich da und der Viper (im Vergleich zum erreichbaren) den Stiefeltritt geben und dem Raben die Fliegenklatsche XXL.


    Humor Rulez
    Der Drum-Kauftip (also jenseits des Postererwerbs) ist freilich ernst gemeint.

    Offensichtlich hast Du etwas verpaßt ;) . Aber vielleicht auch zusätzlich Glück! gehabt und noch ein Modell der Vorjahre das noch auf Lager war erhalten.


    Der Wechsel kam eher subtil. Diverse Online-Masken zeigten plötzlich bei den Superstars statt den exakten einzlnen Hardware-Artikelnummern (die früher die Roadpro Identifiaktion so leicht machten) eher allgemeine Aussagen wie:
    Inklusve 5-teiligem Hardwarepaket:
    HiHat-Ständer
    Snare-Ständer
    Beckenständer
    Galgenbeckenständer
    Fußmaschine


    Fakt ist das nun u.a. folgende etwas leichtgewichtigere Hardweareartikel mitgeliefert werden:
    HS60 W Snarestand (nix Roadpro)
    HC63 BW Galgenstand (nix Roadpro)

    Zitat

    Ansonsten geht die Diskussion ja auch konsequent-munter nebenher,
    nämlich über die Frage des Zentrierens, was wohl irgendetwas ist, das
    der eine als dezentes Vordehnen, der andere als ein kräftiges Hüpfen
    verstehen will,


    Ja :thumbup:


    Aber genau das spiegelt die real anzutreffende weite Bandbreite des Verhaltens unterschiedlicher Drummer wieder. Die ganze Bandbreite real vorzufindender "Anwendungen" macht es eben auch vielen so schwer gleich zu erkennen was Sinnhaft oder "Sinnhaft"/suboptimal sein könnte Die Bandbreite reicht von Menschen die recht subtil mit den Fingern etwas Druck ausüben bis hin zu jenen die mit dem Handballen und viel Körperinput (ach lassen wir das... ich traue mich garnicht zu schreiben was die da tun...).

    Über die Sinnhaftigkeit bzw. "Sinnhaftigkeit" des sogenannten Fellzentrierens haben vereinzelt Kollegen und nicht zuletzt ich hier seit Jahren beständig (entgegen dem Mainstream) kritisch berichtet. Insbesondere die Risiken bei ultra-dünnen Holzkesseln wie sie diverse (Hochpreis) Drumserien aufweisen.


    Aber manche Glaubensparadigmen sind schwer zu erschüttern. Und jeder kann natürlich mit seinem eigenen Drum-Equipment tun und lassen was er will.


    Warum man diese Methode bei einem ultradünnen Fell (Snare-Reso) anwenden soll (das sich per se aufgrund seiner gottgebenen material-Flexibilität ohnehin schon früh beim anliegen "gewisser Spannung" dem Kessel anpassen wird) entzieht sich meiner Kennntnis. Selbst von jenen die (mir unverständlicherweise) diese Methode generell vergöttern/anpreisen/proklamieren kenne ich persönlich niemanden! der auf die bizarre Idee käme dies bei einem dünnen Snare-Resofell zu tun. Einfach weill damit die Chance es zu beschädigen (Bildung von Dellen, Einreißen etc.) vorhersehbar ist.


    Das ist (der Threadstarter verzeihe mir :D ), es bei einem Snare-Reso anzuwenden, eine Schnapsidee.

    Und da schließt sich wieder der Kreis zu der von mir und einigen anderen seit Jahren geäußerten Kritik.
    1.) Diese "Methode" schützt/bewahrt nicht davor richtig stimmen zu lernen! Die meisten Drummer die ich kenne verpassen auch ihren Anschlußzug auf dem Bahngleis nicht, wenn sie darauf verzichten.
    2.) Diese Methode birgt Risiken bei ultra-dünnen Holzkesseln (wie sie diverse Hochpreiskits/Serien bieten).
    3.) Diese Methode birgt noch mehr Risiken in Bezug auf Falschanwendungen des Drummers, unzureichend bzw. halb-erinnertes vom Hörensagen, Esoterik oder sonstigen "Opa berichtete vom Krieg"-Labereien ;) die dann vom Rookie Zuhause in hektischen Aktionismus suboptimal umgesetzt werden.


    Das Aufwiegen des so oft proklamierten "Vorteils" dieser Methode gegenüber den Nachteilen/Risiken ist jedem selbst überlassen. Dem durchschnitts-materialkundigen Drummer rate ich von diesem Verfahren seit jeher eher ab als zu.

    edits: Only Rechtschreibung. Sonst nix editiert.

    Ja, ich weiß - ich bin ein ignoranter Hirni. Ich mochte Metallica´s Musik nie so richtig. Zu keiner Phase.
    Beware of the Shit-Storm! ;)


    Ihr "Some Kind of Monster Fllm"-Projekt mochte ich hingegen sehr, nicht wegen der Musik, sondern bizarrerweise! wegen dem "Coach" der dort ein unschönes Beispiel gab, wie jemand am Status anderer (und vermutlich auch finanziell) profitieren will - und dann seine eigene Befindlichkeit/Verletzlichkeit/Ego über das des vorab vereinbarten Zieles stellt. Also die Klienten letztlich nicht freigeben will sondern heftig klammert und diverse professionelle Regeln seines Berufsprofils konsequent mißachtet bzw. ausblendet.


    Back to Topic: seit wenigen Tagen ist ihr neun-Minuten + X Medley, ein Tribute für Ronnie James Dio online, in dem sie Auszüge aus vier Rainbow-Songs interpretiert haben.


    Und auch wenn mir bei folgenden Zeilen ganz anders wird ;) - ich finde diesen Tribute wirklich gut gemacht. Ich höre das gerne.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=AsmaotgFaoY[/video]

    2014 halte ich die Anwendung von hochproblematischenn Stoffen (zumindest muß ich das hier vermuten) für einen geschrotteten Verschleißartiel der in massiv gebrauchtem Zustand keinen Euro mehr Wert ist und der bei Neukauf 13 Euro kostet oder wenn es ein No-Name-Produkt sein darf nur 6.50 Euro oder gar darunter für nicht gut und nicht beispielhaft. Sorry.


    Zitat

    Mit der Verdünnung muss man natürlich aufpassen


    Trotz aller Distanzierung wird solch ein Vorher-Nachher Bild im raschen Internetkonsum schnell mal zum "Beispiel"... während die Auseinandersetzung (je nach Produkt bzw. Produktinhaltstoffen) mit gesundheitlichen und Umwelt-Risiken dann doch für manche/viele etwas zu anstrengend/zeitaufwendig sein wird.


    Mich erinnert es massiv an den naiven, unreflektierten Umgang mit Giftstoffen meiner eigenen Biographie und vieler Kumpels in den siebzigern (Modellbau etc.). Vieles hätte schon damals nicht sein müssen.


    Bitte nicht böse sein MAD. Aber mich schüttelt es. Hoffen wir, dass die jungen unsere Fehler nicht wiederholen.

    Möglicherweise gibt es 4762382 Songs mit dem "einfallsreichen" Titel "Coming Home".


    Seit den Neunzigern ist dieser mein! Favorit. Tausende male lauschte ich diesem Song und tue es bis heute noch.


    Atemberaubend die vielen Unisono-Läufe zwischen Bass und Gitarre die den Zuhörer den ganzen Song hinweg vor sich hertreiben :D
    Dazwischen dann noch diverse Bass-Solo-Läufe & Licks die sich mitunter erst über Kopfhörer offenbaren.
    Drumming klingt leider programmiert.


    Marcel Jacob war ganz sicher einer der besten Bassisten Europas. Leider hat er selbstbestimmt das Spielfeld vorzeitig verlassen.
    R.I.P.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=1bSp-8-pX10[/video]

    Wie schon zigfach :D von mir im Forum gepostet:


    Wer eine lautere Snare will steigt von 5A auf 2B Sticks um. Der damit erzielte "dynamische Zuwachs" ist größer als der Switch von 1mm Steel zu 3 mm + X Bellbrass Snares.
    Das glauben viele nicht, weil die bunten Werbebroschüren seit Jahren die Augen blenden und vielen offensichtlich die Ohren verstopfen... ist aber so.


    Damit kein falscher EIndruck entsteht:
    das Video macht methodisch wie vom "Testaufbau" alles falsch was man falsch machen kann und wäre damit didaktisch ein prima Anti-Video für die Abschlußprüfung eines Erstsemesters in Sachen Meßmethodik mit der Fragestellung "Finden sie alle 342 Fehler im Videoclip". ;)

    Zitat

    Ist alles eine Preisfrage, wenn sie Yami-Qualität zum halben Preis anbieten, kanns was werden


    Was schon Yamaha (Pearl auch nicht, Tama nur noch ausschnittweise) nicht gelang - (rentabel in der Gegenwart in Japan zu produzieren mit den Preisen von gestern ;) ), wird auch Sakae nicht gelingen.


    Es kann preislich nur auf dem Niveau oder über Yamaha liegen. Aber niemals deutlich darunter... "die Hälfte" wäre dann gleichzusetzen mit einer Zeitmaschine in die Achtzziger :D


    Und Fwdrums hat wie so oft völlig recht. Natürlich war Sakae schon letztes Jahr dabei.

    Zitat

    und gucken mal, was wir so verkauft bekommen.


    Und das genau ist die Frage.


    Wenn ab oberem mittelklasse-Bereich und erstrecht aufwärfts davon Drumverkäufe seit Jahren tendenziell eher zurückgehen und man bedenkt das Yamaha seit jeher treue/loyale Hardcore-Fans hat (Hifi, Motorrad, Instrumente etc.)... aber die Kunden das beibehalten der üppigen alten Produktpalette nicht mehr "rechtfertigen" und Yamaha ihr Drumportfolio zusammenschrumpft...


    ... wie groß ist die Chance das "Sakae" es schafft, was schon unter dem mächtigen Namen Yamaha so schwer halten kann/konnte???


    Ich wünsche ihnen natürlich alles Gute.
    Aber die See ist rauh... leider insbesondere in der Gegenwart.

    Schöner alternativer Fotoreport.
    Der schönste seit der Bravo-Lovestory.


    :thumbup:


    P.S: der ermüdete Messebesucher hätte sicher mehr Anregung gebraucht/erwartet. Das sind dann eben die Folgen wenn die Messestände ausgedünnt sind wie das Haar eines 120-jährigen. Reizarmut (Deprivation) kann durchaus gravierende Folgen haben ;)

    Jetzt mal unaufgeregt in die Runde gedacht:


    In Zeiten wo außer Tama (welche das Konzept ja mal etabliert hatten und in meiner Jugend in diversen Katalogen auch schön in Szene setzten), kaum ein anderer der großen Produzenten den Aufwand betreibt die Dinger konstruktionstechnisch "richtig" zu bauen (in der Tradition Tamas): warum hängst Du Dir nicht einfach die Bassdum seitlich vom Kopf auf und gut ist. So hat z.B. weder Pearl noch Mapex in der Mehrzahl der Fälle Gelüste überdimensionierte Felle auf "zu kleine Kessel" mit speziellen angewinkelten Böckchen zu schrauben. Insofen kann man/kannst Du einfach so tun als wüßte man nix von Tama und hätte sich an jenen orientiert die herstellungstechnisch den Aufwand scheuen für 0,00000000000000000000000000000000000001 Prozent der Drummer der Galaxie eine einzelteiltechnisch/materialbeschaffungslogistisch unökomomische ;) Spezialtrommel zu bauen.


    Ob man den Sonnenschutz dann "Gongtom" (Mapex) oder "Gongdrum" (Pearl) oder "Gongbass" (Tama) nennt - selbst hier zeigen ja seit Jahren die absurden Begrifflichkeiten das mancher der Mitbewerber nur subtil an Tama erinnern kann/möchte, ist dann ebenso bedeutsam wie die Frage nach der musikalischen Einsatz-/Auftretenshäufigkewit bzw. Verwendbarkeit im Bandkontext einer ebensolchen Spezialtrommel :D .


    Und ob dann jemand der Musikerpolizei after the show tatsächlich mal moniert, dass Deine Bass ja noch ein Reso hat und somit weder dem Gongtom, noch dem Gongdrum und schon garnicht dem Gongbass Konzept entspricht? Und selbst wenn, dann nenne eben Deine Konstrukton einfach "Gongpauke", "Gongshell", "Reso-Gongkick"...


    ... oder "Getreide-Silo" oder laß zur Not das Reso unmontiert.


    Alleine diese Größen aufzuhängen/montieren verbraucht schon genug Kohle. Da würde ich nicht noch in andere (womöglich irreversible) Dinge/Änderungen investieren.


    edits: die Rechtschreibung.

    Zitat

    Vielleicht könnte man ja mit einigen Informationen hier eine Liste erstellen von Pellen, die weiterhin passen und welchen, die offensichtlich nicht mehr passen.
    Ein Fellsatz kostet nun wahrlich genügend Geld als dass der ein oder andere hier gerne einen Fehlkauf machen würde.


    Das ist eine Super-Idee.


    Denn wie schon erwähnt befürchte ich durch immer mehr Varianten, immer mehr Schwierigkeiten für einzelne Endkunden bezüglich etwaiger Inkompatibilitäten zwischen Fell "A" und Drumkessel mit Gratung "B" in Zusammenhang mit Trommelspannreif "Y"durchzublicken.


    Eigenzitat: :D

    Zitat

    Ich persönlich befürchte bei all den diversen Gratungsparadigmen" und Kesseldimensionierungs-Varianten die wir ohnehin schon seit Jahrzehnten bei Drums haben, dazu dann diverse Fellherstellungsvarianten der Drumhead-Hersteller...


    ...das mit jedem weiteren Experiment auch das Risiko immer weiterer Unverträglichkeiten/Inkompatibilitäten auftritt. Freilich maße ich mir beim 360 da noch kein Urteil an.


    Gleichwohl sehe ich da ganz abseits von einem konkreten Fall und abseits von einem konkreten Produkt die Industrie nicht außen vor. Wenn tolle neue "Super-Duper" innovative-Verbesserungen am Markt lanciert werden (ganz egal ob Änddeerungen des Fellkragens, anders unterdimensionierter Trommelkessel als vorher, exotischer Gratungsverlauf, anderer Spannreifen etc. etc.), kann es ja eigentlich nicht sein das:
    1.) Der Kunde Inkompatibilitäten selbst herausfinden muß und dann gekaufte Felle nicht nutzen kann - bzw. seine Kohle versenkt hat
    2.) Er die Informationen mittels einer Drumuser-Datenbank selbst generieren muß


    Nochmals; die Idee ist super. Aber die Industrie sollte da auch etwas mehr tun bzw. eigentlich müßte es ihr originäres Anliegen sein, auf die korrekten Anwendungsfelder hinzuweisen.


    Ich bin auch Unsicher (wiederum ganz allgemein und somit abseits eines konkreten Falles oder Produktes) ob man als Endkunde wirklich??? solange keine offiziellen Hinweise auf Inkompatibilitäten bestehen "nicht-funktionale Dinge" behalten muß und die Ausgabe als Verlust tragen? Juristen wissen das womöglich besser :D