Beiträge von Drumstudio1

    Ja, das war ein Millionenseller mit massivem Airplay bis zum Abwinken.


    Edits:
    Ich halte es für gut denkbar, dass es u.a. auch eine gewollte/geplante Publicity-Aktion der Combo war... sich so dicht anzulehnen.Ich denke diese eher genre-untypische Nähe (Britney vs. komerziellem Hardrock) wird so oder so in Interview- oder anderswo vielfach Thema werden.


    Aber es ist nur ein Beispiel. Es gibt unendlich mehr.

    Darum die Überschrift. ;)

    Zitat

    Plagiat oder Ahnlehnung...


    bzw.

    Zitat

    Wieder womöglich plagiatsverdächtig Dinge entliehen.


    Ich finde es extrem dicht ´dran. Insbesondere von der Melodie und Phrasierung. Jeder hört natürlich anders.


    Interessant ist für mich das mittlerweile 5 Einträge (der Song ist ja noch sehr neu bei Youtube) verschiedener User bei Youtube sind die Britney im Song ausgemacht haben. Insofern hören da in Summe ;) schon 6 Menschen dasselbe "heraus".

    Hallo Robi,


    das Du und Deine Band das garnicht nötig habt ist mir klar.
    Tolle CD Deiner Band übrigens mit beeindruckendem! Drumming. Danke nochmals dafür.


    In obigem 1. Video ist aber eindeuitg massiv vom älteren Song Nr.2 entliehen worden. Eigentlich fast schon drollig, denn soo viele Rocker/Metaller werden es wohl garnicht zugeben wollen, dass sie Britney inspiriert(e). :D Vielleicht erhofft man sich in diesem Fall auch durch einen ganz bewußt/kalkuliert Inszenierten Rip-Off viel Publicity. Heute wird ja manches sehr bewu0t getan.

    Seit ca. 15 Jahren beschäftigt mich ein Phänomen, das sich quantitativ (auch in meinem CD-Archiv) immer deutlicher manifestiert.
    Ich vermute aber das eventuell der ein oder andere Kollege dieses Phänomen in seienr Tragweite/Reichweite/Verbreitung noch nicht bemerkt hat. Vielleicht macht insofern dieser Thread ein wenig Sinn...


    1.) Es fing damit an, dass ich einen neu erschienenen Tonträger erwarb einer Band (die hier keine Rolle spielen soll). Es waren tolle Musiker am Start, Auch diverse schöne Songs. Gleichwohl entdeckte ich in mehreren! Songs sehr eindeutige Zitate von 2-3 Bands meiner Musiksozialisation. Diese Zitate waren teilweise in andere Tonarten transferiert ;) transponiert. Es blieben für meinen Gehörgang Zitate die weitestgehnd identisch waren mit dem Originalen. Ich fand das doof, da nichts im Booklet auf die Urheberschaft der Originalsongparts hinwies. Aufgrund der Vielzahl der Zitate auf dieser CD und der eigentlichen Urheberschaft stets der selben! 2-3 Bands und dem ähnlichen Lebensalter der Akteure zu meiner Musiksozialisation war für mich 100 % klar (da verwette ich meinen Kopf) das dies KEIN Zufall war. Keiner sein kann!


    2.) Etwa parallel dazu lernte ich immer mehr Musiker (auch viele Amateure) kennen, die sich beim komponieren ihrer "eigenen" Songs einen professionellen und mehr oder weniger erfolgreichen Song von international renommierter Band(s) der ihnen gefällt als "Kompositions-Prinzipien-Blaupause" zur Brust nehmen. Es ist sicher nicht zu bezweifeln das man aufgrund akribischer Anaylse seinen Horizont dadurch erweitern kann. Ganz sicher auch einiges lernt. Kann sicher gute Hilfestellung geben.
    Es ist auch nicht verwerflich... ;)


    ... nur wundert mich in der Folge immer weniger, warum sich die Outputs dann nicht nur vom Arrangementaufbau sondern auch immer deutlicher im Riffing, Melodieführung etc. etc. ähneln - ähneln müssen! Bzw. siehe Punkt 1


    Natürlich sind musikalische Kreativität oder gar Innovationsgeist schwer erreichbare und nicht unerschöpfliche Gaben. Und auch ich frage mich oft, was man aus den weißen und schwarzen Tasten noch wirklich neues generieren soll... in einer Welt in der breits abermillionen von Songs existieren. Aber selbst wenn man das Rad nicht neu erfinden kann, finde ich die Langeweile vorprogrammiert, wenn man schon beim Songwriting selbst hauptsächlich nach Vorlage agiert. Es ist vorhersehbar, dass dann auch der Song vorhersehbar, da BEKANNT, wird.


    Lange Rede kurzer SInn. Ganz aktuell vor 2 Tagen hörte ich diesen neuen ("neuen") Song des Jahres 2014 (Video 1). Ich dachte SOFORT den Song kenne ich. Aber in anderem Gewand. Nach 25 Sekunden war klar. auch wenn die Band auf kommerziellen Hardrock getrimmt ist, hört mein Ohr "Britney". Nach 35 Sekunden fiel mir dann auch endlich der Titel ein. "Oops" I did it again."


    Das war dann der perfekte doppeldeutige Querbezug zu diesem Thread, Man hat es schon wieder getan. Wieder womöglich plagiatsverdächtig Dinge entliehen.


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=-YkONu7Q8co[/video]


    Hier Britney:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=ImIa_5awDFg[/video]
    edits: only Rechtschreibung

    Das knifllige ist: es kann hier keine Pauschalaussage geben.


    1.) Geschmack ist subjekiiv
    2.) Die Preisvergleiche am Markt sind zuweilen hoch subjektiv bis manipulativ/fiktiv
    3.) Wir haben seit Jahren unzählige Black-Panther-Versionen, dazu noch Black-Panther Thomann-Sonderauflagen (übrigens zuweilen nochmals andere Sonderauflagen für den Store in Köln - je nachdem wer da als erster zugreift) und sogar Mapex Sonderauflagen mit zig Produkfeatures ohne offzielles Panther-Label den Markt fluten sehen.


    Gerade Punkt 3 macht es unmöglich ungeprüft eine Aussage zu treffen. Ich erinnere noch bestens die toll klingende 13" Phosphor Bronze-Snare mit USA-Made Remo-Fellen, Gußreifen und der damals von Mapex bei ihren teuersten Snares verwendeten Abhebung. Das war für 169.- Euro (und auch darftüber hinaus!) ein tolles Instrument.


    Aber da Individualmeinung bzw. andere Modelle keine Verallgemeinerung auf etwas neues zulassen:
    Wenn Du mit der Snare stark liebäugelst kannst Du sie bestellen. Solltest sie Dir partout nicht gefallen wird die Rücksendung ganz sicher möglich sein.

    Im Internet steht morgen, dass ich am kommenden Samstag das Farbfernsehen erfinde. Jeder der es wagt den Wahrheitsgehalt anzuzweifeln (also das ich das Farbfernsehen erfinden werde) wird Kiel-geholt oder alternativ zu 5 Monaten Kombüsendienst - will heißen Kartoffelschälen bis der Schiffsarzt kommt - verdonnert. Diese Strafe teile ich allerdings erst nach dem 1. Mai offiziell im Internet mit, damit mir die Gewerkschaften keinen Ärger machen (von wegen einseitiger Arbeitsbelastung bzw. inhumane Disziplinierungsmaßnahmen gegenüber der Besatzung etc.) :D


    Jetzt bekomme ich die Kurve:
    Man liest also im Internet, dass eine Snare die Thomann als Uvp 349.- Euro listet und für 189.- verkauft mit 500 Euro -Snares mithalten kann. Holla, da haben wir schon 3 Preis-Parameter erhalten von denen mindestens 2 (mehr oder weniger) fiktiv sind... hahaha. ;)


    Und dann erfahren wir noch dass es UT- Felle sind und man den Teppich natürlich umgehend wechseln sollte. Aha!
    Oder andere sagen: nochmal 60 Euro bereithalten. Aha!


    Merkste´was? Das Web ist voller Widersprüche.


    Vielleicht wird aus einer konstruktiven Frage der Groschen massiver ins Sparschwein gedrückt oder zum Fallen gebracht: bei welcher Snare für 500 Euro sind ab Werk UT-Felle aufgebracht und der Teppich schreit nach wechseln bzw. nach Bereithalten von weiteren 60 Euro zum Snare-Upgrade? Da werden wir nicht viele Beispiele finden. Und jenen die wir finden (wenn wir diese wirklich finden) die 500 Euro Snares verkaufen mit UT-Befellung und austausch-nötigem Teppich gehört der Händler/Hersteller den Haien vorgeworfen ;) .


    Es ist ganz sicher eine für den Preis beachtliche Snare. Aber bitte, bitte bitte mit Wachen Augen und Verstand im Internet stöbern und vor dem Kaufbefahl erstmal jede Aussage auf PLAUSIBILITÄT prüfen (und auch die Absichten des sich äußernden) hinterfragen. Sehr gerne genauso mit meinem Post verfahren.


    Beste Grüße von
    Käptain Ahab


    Humor Rules!


    P.S: die "Wurzelholz"-Außenlage, Ahorn-Kessel, die Gußreifen, sowie die alten Böckchen sprechen latent dafür das man sich so ein wenig an der alten Orion Serie von Mapex orientiert hat. Mindestens In Sachen Abhebung und Befellung nicht. Insofern ist der 500- Euro Vergleich so oder so für die Füße.

    2 Theorien (es sind freilich noch mehr denbkbar)


    a.) Die berühmte Drummerin Ingrid Karbunkel signierte ihr Becken für die holden Fans, die möglicherweise darum baten.
    b.) Der Doom-Metal-Drummer Ingolf Klumpfuß signierte das Becken um seine Herkunft bzw. den Besitzstand festzuhalten (möglicherweise nur zu seiner eigenen Erbauung).

    Fakt ist: es gab damals Raker-Endorser. Da die Sache allerdings schon etwas her ist, erinnere ich eher Namen die sich aus anderere Buchstaben zusammensetzten.


    Die Relevanz ist eigentlich auch nicht jedermann so wirklich ersichtlich :D ;)

    Das Problem gibt es (Ansatzweise) mit diversen Fußmaschinen im Zusammenhang mit herstellerspezifischen/modellspezifischen Design-EIgenwilligkeiten des Fußmaschinen-Klemmmechanismus und/oder des Formverlaufs und/oder Materilastärke des Bassspannreifens. Kurioserweise ließ´es sich (bei den mir bekannen Fällen) immer lösen durch:


    a.) Überprüfung des Winkels der Bassdrum zum Boden (die Bassdrumspurs der Kick Nachjustieren - wurde aber hier auch schon empfohlen)
    b.) ein kleines individuell zu formendes Gummi oder PVC-Fußboden-Zwischenstück zum "anpassen"/ bzw. zum Ausgleichen des Bassdrumklemmmechanismus und dem Formverlauf des Spannreifens. (Hat bei einem alten Luxor Metallspannreifen einer Kick von mir früher mit diversen Pedalen wahre Wunder bewirkt).


    c.) Wichtig ist: die Fußmaschine generell nicht ultra-fest anschrauben. Wenn der Bass-Spannreifen Geräusche von sich zu geben... sind sie faktisch schon "kurz vor beschädigt" (oder bereits beschädigt). Mehrere Fälle die ich erinnere verschlimmerte sich dash Problem bei ultra-festem Anziehen: also der Hochstand des Fersenteils!


    Ich habe diese knappe Auflistung nur deswegen vorgenommen, da das "Problem" ansatzweise öfters mal vorkommt, um.Rookies eine vorsichtige Hilfestellung zu geben.


    In dem hier im Thread skizzierten unabänderlichen Ausmaß kenne ich es nicht. Deswegen befürchte ich ist mein Beitrag konkret keine Hilfe. Sorry. Ich vermute auch entweder eine Fehljustage/Fehlfunktion des Pedalmechanismus oder irgendetwas was wir trivialerweise noch übersehen haben.

    edit: Inhaltlich NICHTS verändert. Only Rechtschreibung... Oh weh, hatte ich viele Schreibfehler damals im Text.

    Ja, wenn das Bild die reale Farbe zeigt, dann stimmt auch meine Anagbe "Transparent Black".


    Zitat

    Online ist so gut wie nichts über diese Trommeln zu erfahren.
    Woran liegt das?


    Das liegt daran, dass die Frühphase von Mapex (fast) kein Schwein interessiert(e). Ich erinnere noch gut die ganz, ganz frühen Neunziegr wo manche Shops in Deutschland da über den Preis die Produkte zu pushen versuchten...


    Natürlich gab es auch damals Flyer, Kataloge etc. Aber die wenigsten haben damals Mapex beachtet. Einiges war damals im Vergleich zu Tama, Yamaha, Pearl, Sonor nicht so en vogue (diplomatisch formuliert) - manches auch tatsächlich recht eigenwillig (designed). Es braucht viel Zeit für eine Fernostmarke einen Namen bzw. einen Brandname aufzubauen. Mapex tat sich damit extrem schwer. Spötter sagen, sie ringen bis heute damit.


    Bezüglich Historie denke ich wird irgendwann auch da das Internet mehr listen... es ist nur eine Frage der Zeit, wann Archivare mal etwas mehr hochladen.


    Anfang der Neunziger dürfte die Kick entstammen.

    Ich finde das Review mies. Ok, ich war bei den Konzerten nicht dabei, aber es wirkt so als nutze der Reviewer jede sich bietende Gelegenheit immer wieder und wieder und wieder auf den gesundheitlichen Zustand von Akteuren auf der Bühne hinzuweisen. Durch diese Penetranz sagt er (ungewollt) viel über sich selbst - aber das ist ein anderes Thema.

    Selbst wenn ein Musiker sich an der Herz/Lungenmaschine angeschlossen auf die Konzertbühne schieben lassen würde... es ist die Entscheidung des Musikers. Ein Kritiker kann gerne darauf hinweisen das ihm dies nicht gefällt. Aber der einmalige Hinweis sollte dann reichen. In obigem Review wird es breitgetreten. Ich erfahre über die anderen Akteure auf der Bühne faktisch nichts. Ich finde das Review somit auch inhaltlich extrem schlecht. Handwerklich sowieso.

    ABER:

    Das ist alles garnicht wirklich wichtig: denn unsere freie Berichterstattung ist ein hohes und verteidigungswertes Gut. Es muß! meiner Meinung nach möglich sein individualistisch (verzerrt) seine Gedanken niederzuschreiben ohne (virtuelle) Bedrohungslage.


    Insofern, völlig egal welchen duch individuelle Sichtweise verzerrten Blick jemand als Individualist mit seinem Namen gezeichnet verfaßt - es muß meiner Meinung nach möglich sein dies nüchtern hinzunehmen oder eben ein Gegenstatement zu verfassen um die individualistische Sichtweise zu relativieren.


    Das Gegenstatement alleine hätte völlig ausgereicht. Den nach dem Gegenstatement bzw. an diese ´drangehängte abschließende Pranger-Aufruf halte ich für falsch und ablehnenswert. Insbesondere deswegen da es viele "verirrte" Menschen gibt. Es ist nicht auszuschließen, dass ein verirrter aufgrund solch eines Aufrufs seine persönliche Aufwertung/Lebenssinn sucht, in dem er den Worten Taten folgen läßt, gegen den Reporter.
    Das kann (sich) keiner wünschen. Und das gab/und gibt es immer wieder. Man braucht dafür keineswegs Phantasie um sich derartige Szenarien auszumalen.


    Was wäre es ein Spaß gewesen statt einen Hexenkessel anzurühren oder Drogenkonsum vorzuwerfen (Alk und Drogen-Experimente gab es ja leider auch schon mal bei der ein oder anderen Band...), dem Journalisten der Bildzeitung oder des Metal Hammers an jenem Abend offensichtlich einen Besuch im Paralleluniversum zu attestieren. Er also nicht Motörhead in Coachella gesehen hat, sondern Mutürhead auf Urinella 7. Das hätte man humoristisch dermaßen ausweiten können, dass sich alle Fans schlappgelacht hätten - das Gegenstatement was die echten Motörhead geboten haben, beim Redakltuer aber seine Wirkung nicht verfehlt hätte. Man hätte gerne das Bild des Redakteurs ein we nig verfremden können mit Tentakeln und Raumanzug und alles wäre prima und echter Kult geworden.


    So aber finde ich alles nur peinlich und unschön. Peinliches Review und ultra-kindisches Kesseltreiben mit unbestimmten Risiken. Schwach!

    Was den Markt mitunter flutet sind recht dreiste "Produktfeature"-Kopien aus China.


    Will heißen Design/Feature/"Funktionailtätsprinzpien" werden von chinesischen Copy-Cat-Firmen abgeschaut und teiweise irre dreist kopiert. Meist erstreckt sich die Kopien-Qualität nur auf (oberflächliche) optische Belange... die dauerhafte Funktionalität und Materialgüte bleibt den Vorbildern meist meilenweit zurück.


    Beispiele dieser Kopien einzelner Bauteile bzw. einzelner (Teil-)Produktgruppen sind Tomarme, Bassdrumspurs, Spannbäckchen, Design von Drumhockern, Design von Cymbalstands etc. etc. etc.

    Zitat

    Du willst also sozusagen vier 16tel und dann drei 16teltriolen spielen... Wird halt dann net sonderlich rund klingen...


    Einspruch , lieber (und geschätzter) Kollege.
    Das klingt wundervoll und ist seit Dekaden das (vielseits kopierte) Markenzeichen von Tommy Aldridge.
    Das pausenfreie "Überblenden" von Sechzehntel Hand-Stickings zu 3´er (Sechzehnteltriolen) Doublebass.

    Edit: Only Satzbau korrigiert