Beiträge von Drumstudio1

    Nur so eine Idee... die kann völlig falsch sein.


    Insbesondere wenn die Snare im Player "druckvoller" bzw. anders klingt und diese WIRKLICH exakt deine Preset-Snare nutzt.
    Spielst Du wenn Du wirklich dasselbe Soundpreset nutzt auch Rimshots auf der Snare? Bzw. wurden diese da gespielt?


    Selbst wenn "Ja" wären nun noch aufgrund anderer Spielweise diverse unterschiedliche Dynamikstufen etc. zwischen Rim und Fellmitte durchaus Unterschiede denkbar.


    HOHK hat da inhaltlich schon in eine ähnliche Kerbe gehauen.
    Aber vorrangig würde mich das mit den Rimshots interessieren.


    Es mag sein dass ich völlig falsch liege... es ist wirklich nur eine vage Vermutung - Sorry.

    Vielleicht kann mal jemand ein aktuelles Bild seines letzten PD 222 Millinium-Kaufs posten.


    Denn beim Store ist die 9001 Fußmaschine seit Jahren mit einer (für diese Preisklasse) überraschend Seitenspiel-unterbindenden Fersenteil-"Arretierung" ausgestattet... während es bei Thomann die PD 222 seit Jahren zumindest bei den Online-Bildern ganz anders aussieht...


    In die Bilder hineinzoomen dann erkennt man was ich meine. Aber wie gesagt... es könnte an altem Bilfdmaterial liegen. Insofern müßte mal einer ein Bild aus der Gegenwart der Millenium posten.


    http://www.thomann.de/de/mille…ro_serie_fussmaschine.htm


    http://www.musicstore.de/de_DE…P9001-/art-DRU0011072-000


    P.S: übrigens ist die von Grojack bereits vor vielen Monaten angekündigte Belt-Drive-Variante gegen geringen Aufpreis nun auch unter dem Namen Fame erhältlich.

    Was im Leben immer wichtig ist - so banal und abgedroschen es klingen mag:
    Man kann es nie allen Menschen recht machen. Man kann nicht von allen geliebt werden. Mit Metal (der bekanntlich vortrefflich polarisiert - und das ja auch soll!) übrigens sowieso nicht. Dort wo der eine Veranstalter schon nicht mehr über das 4. Wort hinaus liest wird ein anderer womöglich kopfnickend lesen und sagen "klingt doch ganz interessant".


    Natürlich sind auch die Tips Befragter "mitunter" bis gottgegeben unterschiedlich. In Eberswalde, in New York wie auf Alpha Centauri. Auch hier im Forum.


    Hier sind meine:
    1.) Wenn ich selbst unsicher bin, ob ich etwas vernünftig oder zielführend (also um an Gigs zu kommen) formulieren kann, dann suche ich mir jemand der es richtig kann. Kleiner Tip: es gibt viele tolle Germanisten mit Zeitressourcen auf dem Markt. Zur Not kann es auch ein Lehrer sein ;) . Das geht dann in ein paar Minuten mit dem Info-Text.


    2.) Ein Foto sagt mehr als tausend Worte. Das Foto sollte gut sein. Besser richtig gut. Wenn ich kein gutes Foto machen kann, suche ich jemand der es kann.


    3.) Ein Demo ist wichtig. Auch das sollte ganz gut sein. Im Idealfall gut gespielt und gut im Sound. Gleichwohl ist die Beurteilung was "gut" ist insbesondere bei Musik sehr relativ.


    4.) Die Webpräsenz wurde schon angesprochen.


    5.) Man muß auch mal Entscheidungen treffen im Leben ;) . Will heißen: wenn man sich für alles richtig bemüht hat bzw. auch ein paar Kenner die geholfen haben, dafür gesorgt haben dass die Ergenbisse, Text, Photos Präsentation gut werden, dann sollte das Schiff auch mal in See stechen. Auf bessere Winde kann man immer warten... im worst case das ganze Leben lang Dafür ist die aktive Zeitspanner vieler Rock´n´Roller zu kurz.


    Also dem Zeug den letzten Schliff verpassen (oder verpassen lassen) und dann loslegen! Es ist keine Diplomarbeit sondern mit etwas Struktur und anzapfen von 1-2 Könnern in kurzer Zeit organisiert/gemacht.


    Viel Erfolg

    Für jemand der noch so jung ist finde ich das sehr beachtlich.
    Insbesondere selbst alles zu komponieren und andere zu motivieren dies gemeinsam umzusetzen verdient Tonnen von Respekt.
    Daumen hoch!


    Wenn es erlaubt ist ein (natürlich völlig subjektiver) Hinweis:
    ich finde den fast permanent stattfindenden 2. stimmigen Gesang nicht soo prickelnd. Es lenkt zu stark von einer wirklichen Eingängigkeit einer (klaren) Gesangsmelodie ab. Das 2-stimmige geht ja schon im Intro los.


    Man mag da anderer Meinung sein... aber ich denke eine Stimme alleine wäre wirkungsvoller.


    Wenn "man" sich konzeptionell garnicht vom 2-stimmigen verabschieden will/kann ;) ... dann würde ich die 2. Stimme (wenn wirlklich nötig) erst viel später als "Steigerungsform" bzw. Variations-"Element" im Song punktuell einsetzen. Aber eben keinesfalls schon im Intro etc.


    Aber nochmals: es ist nur eine unwichtige, subjektive Einzelmeinung.

    Nur mal so als Idee...


    ... wenn ich eine Übung erhalte und merke die funktioniert nicht ist der Drumlehrer die allererste Adresse um noch ERGÄNZENDE und unterstützende Hilfestellung zu erhalten.


    Das macht meiner Meinung nach mehr Sinn als sich hier durch seitenweise (nicht immer On-Topic) Posts zu wühlen.


    Davon ab ist die Hürde "es klappt noch nicht" oder "wie kann ich es erlernen" für Deinen Drumlehrer eine ganze wichtige RÜCKMELDESCHLEIFE wo Du in Sachen Verständnis der Beispiele oder in Sachen Unterrichtsfortschritt gegenwärtig angelangt bist und welche nächsten Schritte sich darauf aufbauend didaktisch anschließen müssen. Somit mein banaler Tip: frag bei ihm nach bzw. schildere ihm stets etwaige Probleme mit Übungen. Es ist für die effektive Kommunikation und (an den individuellen Schüler angepaßten) Lernfortschritt wichtig.

    Auch von mir Einspruch.
    So sehr ich bei allen E-Drums aller Hersteller die interne Sounderzeugung als suboptimal empfinde: zig Kollegen/Drumschüler nutzen meist aufgrund der räumlichen Gegebenheiten Zuhause Roland-E-Drums. Ein einziger! hat dieses Jahr (sofern ich es recht erinnere) ein Neugerät 2-3 Tage später zurückgegeben da es von Anfang an eine Fehlfunktion hatte. Von allen anderen (und das sind nichtwenige) ist mir über all die Jahre nix bekannt. Da fallen mir wenig andere Gerätegruppen ein mit so niedriger (mir bekannter) Ausfallquote.

    Natürlich ist so was hochsubjektiv ich erhebe keinen Anspruch auf Empirie ;). Aber wir haben durchaus auch in der E-Drumhistoire Vergleichsmöglichkeiten wo sofort aus der Community und persönlicher Erfahrung "kuriose Vorkommnisse" numerisch relevant erinnerlich sind.


    Erinnert sich noch einer an die Markteinführung des Alesis D4 - was da mit den ersten Chargen in Sachen Systemabsturz los war? hahaha. Besser nicht erwähnen... war ja auch ein Jahrtausend vorher :D

    julien


    Ich bin nicht sicher, ob Du weißt, dass auch der Winkel des Schlegels zum Fell bzw. der Weg des Schlegels (den dieser zurücklegen muß) einen großen! (Mit-)Einfluß auf die "Schwere" bzw. die "empfundene Leichtgängigkeit" bzw. den "Widerstand" des Pedals hat.


    Wenn Du Federn schon voll angezogen hast, würde ich empfehlen den Beater mal den ein oder anderen Zentimeter weiter weg vom Schlagfell auszurichten. Also genauergesagt dessen Winkel (Beater-Angle) zu verändern. Nun wird sich nämlich durch den weiteren Weg des Schlegels die Feder mehr dehnen (müssen). Das Feel wird somit zwangsläufig als "schwergängiger" empfunden. Nur über das Ausmaß der Veränderung des Schlegelwinkels (bzw. der Entfernung des Schlegels vom Schlagfell), mußt Du freilich selbst entscheiden.


    Das sollte das "Problem" schon beheben. Es sei denn es liegt irgendein anderes Phänomen vor, dass wir nicht bedacht haben.


    Ebenso ist eine weit verbreitete Methode das Spielfeel dadurch etwaws "schwerer", "indirekter" zu gestalten in dem der Fuß nicht sehr weit vorne nahe der Kette (oder dem Direct-Link, es gibt ja diverse Intruder-Versionen) anliegt sondern den ein oder anderen Zentimeter weiter "hinten" (somit näher Richtung "Pedalmitte"). SOFORT! wird ohne die geringste Änderung der Federspannung das Spielfeel als "schwergängiger" bzw. "mehr Widerstand" empfunden. Ich persönlich mag/kann so nicht trommeln, habe also den Fuß immer sehr dicht an der Kette (oder je nach Pedal-Typ dem Direct-Link oder Band) aber ich kenne viele Drummer jedes Spielniveaus ;) die deutlich weiter hinten "ansetzen".


    Eine andere Option ist es den Schlegel ein paar Millimeter weiter nach oben auszufahren (er sollte natürlich zwecks Sound nicht allzuweit oberhalb der Fellmitte auftreffen) oder recht nahe am Schlegelkopf ein kleines Gewicht anzubringen: http://www.shoptrick.com/products/Beater-Weight-Set-416.html.

    Slightly off-Topic.


    Ich denke wir sollten hier niemand vorwerfen "warum hast Du Dich nicht vorher hier informiert?".
    Erstens ist das nun nicht mehr konstruktiv - jetzt wo alles gekauft ist, zweitens gibt es nach wie vor auch tausende professionelle Drummer die von diesem Forum nichts wissen. Wie könnte man dann also bei jungen Leuten automatisch voraussetzen, dass sie um das Niveau und die Güte dieses Forums wissen bzw. dieses ad hoc einzuschätzen wissen oder per se vor einem Kauf automatisch zuerstallererst dieses Forum entdecken? Natürlich wünschen wir uns das - aber es bleibt zuallererst Wunschenken.


    Viele haben Jahre gebraucht um hier die Substanz vom Nonsens zu trennen bzw. zu erkennen das dieses Forum (wenn man die richtigen Beiträge findet) jedem Musikalienhändler oder Vertriebsmitarbeiter und deren Verlautbarungen haushoch überlegen ist ebenso wie jeder Gazette. Mancher erkennt das nie... und tut das Forum als "Spinnerforum" ab. Auch das ist ein Teil der Realität.


    Noch eine kleine Blödelei meinerseits am Rande. Der Thread könnte genausogut umgekehrt formuliert sein. "Mein Nachbar stört mein E-Drumset bzw. mich beim Spielen". Je mehr ich hier lese umso mehr denke ich das Drumset hat den geringsten Anteil am Konfliktverlauf ;) .

    Malpa
    Vielen Dank für Post 22.


    Durch diese wichtigen Infos stellt sich nun die Sachlage "etwas" anders da. denn ich würde nun behaupten das E-Drum Set ist garnicht das Problem. Somit würde ich auch keine müde Mark in eine Dämmung investieren, da aufgrund der angespannten Situation oder (s)einer Grundtendenz (?) der Bursche immer lauern wird um "Euch" eine "reinzuwürgen" bzw. es womöglich noch banaler: vielleicht für ihn eine herbeigesehnte Retourkutsche ist, weil er sich ganz offensichtlich über die Meldung beim Vermieter sehr geärgert hat.


    So zumindest interpretiere/lese ich es.


    Jetzt (aufgrund dieser wichtigen Vorgeschichte) kann ich besser verstehen dass die Bereitschaft zum Dialog reduziert ist.


    Andererseits ist In der "Beziehung zum Nachbarn" offensichtlich viel Potential in Sachen "Dynamik für die Zukunft" (wobei ich hier nicht nur den Pegel des E-Drums meine ;) ).
    Ob man da gänzlich ohne Dialog (gerne auch durch Profis "moderiert", siehe JürgenK) und Konfliktlösungsstrategie(n) unbeschadet in Sachen Nervenkostüm/Wohnqualität etc. als Nachbarn weiterleben kann/will/sollte kann nur jeder für sich selbst beantworten.

    Schlafzimmer direkt ´drunter ist natürlich ein gewisser "(Tritt)-Schall-Emissions"Härtefall :D .
    Wenn der Bursche arbeitstechnisch spezielle Schichten hat, könnte den das tatsächlich auch Vormittags nerven. Weiß ich natürlich nicht ob dem so ist.


    Egal ob er grüßt oder nicht. Ich würde das Gespräch suchen und um eine konstruktive Lösung bitten bzw. fragen zu welchen Zeiten es ihn am wenigsten nervt.
    Wenn er sagt er ist 24 Stunden zu Hause kann man zur Not immer noch die Rechtslage bemühen.... wenn man sich da sachkundig macht.


    Aber wenn es Zeiten gibt wo er nicht da ist und Du üben kannst (also es einenn gemeinsamen Nenner gibt) ... dann wäre doch eine Lösung gefunden.


    Wenn es hingegen ein Querulant ist... dann wird er immer Rabbatz machen - immer!


    Aber die Chance das Gegenteil zu beweisen mittels eines Gesprächs würde ich Euch beiden geben. Was hast Du zu verlieren? Nichts!


    Viel Erfolg

    Völlig richtig.


    Fakt ist wenn wir etwas mehr über die räumliche Anordnung des Sets wie auch des sich gestört fühlenden wissen/wüßten wären womöglich diverse "Ausweichmanöver"/Aufstellvarianten denkbar die das Problem möglicherweise entschärfen könnten.


    Ganz grob empfehle ich neben diversen Methoden der Entkopplung noch die weitest-mögliche Distanz zum Ohr des Musikphobikers und sollte es womöglich nicht nur der Trittschall der Kick sein eventuell auch etwas leichtere Sticks (dies können dünnere sein oder wer partout keine dünneren spielen mag: oftmals bewirkt schon ein Switch von Hickory zu oftmals leichteren Weißbuche oder Ahorn-Sticks etwas subtilere Dynamik) . Etc. etc.


    Was ich auch oft gemacht habe: auf Gummipads (von denen viele schon per-se recht laut sind, insbesondere wenn diese materialtechnisch recht hart sind) "neopren"-artige Mauspads anbringen bzw. zuschneiden. Dies macht zwar die Triggereigenschaften deutlich schlechter, (etwas davon kann man aber über die kalibrierung der "Sensitivity-Einstellung wieder "zurückholen") aber vermindet die Anschlaglautstärke DRAMATISCH und nähert Toms, Snare und Kickpedal im Anschlagsverhalten und nun deutlich weicheren/ reduzierteren Rebound oftmals (gerade bei seher harten Gummipads) einer echten! Trommel beeindruckend gut an.


    Willk sagen: Vieles ist noch machbar - sich vom Musikphobiker jetzt nicht kirre machen lassen. :D


    Edits:
    Auch noch der vorsichtige Hinweis ;) , dass insbesondere bei Drumstartern oftmals viel zu viel In das Instrument "hineingespielt" wird. Also ungeeignete bis falsche Bewegungsabläufe nicht nur zu einer unnötigen Materialbeanspruchung und einem dramatischen zuviel an unnötiger Lautstärke führen, sondern jene nebenbei erwähnt auch körperlich auf Dauer Probleme machen können. Da helfen natürlich sinnhafte beständige Unterweisungen eines erfahrenen Drummers zum Erlernen der korrekten Bewegungsabläufe. Das muß hier keinesfalls vorliegen... aber Kollegen und ich haben das faktisch schon so oft real gesehen... das es erwähnt werden sollte/muß. Selbst dann wenn es hier im Einzelfall vielleicht nicht zutrifft.

    VBX =`Vorgänger des VBL (beide reine Birkenkessel) Beide hatten/haben die 900 ´Herdware und lackierte Kessel


    VSX = Birke//Linde Mischkessel, foliert, teilweise mit 900´er - teilweise mit 890 ´er Hardware ausgeliefert (in jedem Falle eine Produktdifferenzierung preislich unterhalb des VBX und VBL).

    Zitat

    Das finde ich ziemlich heftig relativiert. Genauso könnte ich dann über echten Krieg sprechen.


    Ich schrieb bewußt: naive! Theorie von mir.
    Von welchem "echten Krieg?" wird jetzt gesprochen? ;) - hier kann ich jetzt nicht mehr ganz folgen. Meinst Du den Terminus "Loudness War."? Der Begriff kommt nicht von mir. Den benutze ich nichtmal :D . Auch nicht Digital "gegen" Analog oder ähnliches.


    Sloy77y : Du weißt doch selbst so irre viel über das Mixing und kannst da handwerklich unglaublich tolles! Es hat doch keinen Sinn den "unwissenden zu mimen" ;) :D . Du weißt selbst sehr genau wie umstritten bzw. in der Diskussion in weiten Teilen der Audiowelt, unter Musikern, Engineers, Hörphysiologen und Hörpsychologen etc. etc. Tonträger sind, wo faktisch alles bis zum Anschlag gepegelt ist. Das bzw. die "Kompressionsexzesse" ;) sind doch seit mehreren Jahren diskutiert. Oder eben um konkret auf den Link zurückzukommen auf der anderen Seite die Komprimerungs/Reduktionsverfahren right from the start heftig diskutiert wurden (also der Versuch, Musik in kleinere Datenpackungen zu quetschen und ob die Reduktions-Algoritmen bzw. die Reduzierung der Original-Audiodatensätze nicht doch Auswirkungen auf den Musikgenuß hat)... etc.


    Zitat

    Auch etwas seltsam, dass du bei analogen recordings scheinbar irgendwie nur Vynil mit einbeziehst


    Schade, wenn es für Dich seltsam ankam. Genau das! war nicht meine Absicht. Ich erwähnte aber u.a. konkreter Vinyl da dies (siehe Welt-Bericht) in den 50 und 60 Jahren neben dem Radio DAS Hauptmedium zum Musikhören gewesen sein dürfte und da ich mit Vinyl und bandgestützten Systemen mit Abstand die meiste eigene Hörerfahrung verbinde und viele, viele Mankos im Alltagsbetrieb (die man damals in Kauf nahm - weil man es mangels bezahlbarer bzw. technisch noch garnicht vorhandener Alternativen mußte). Und da traten eben im alltäglichen Betrieb auch immer wieder "Dinge auf" die den "prallen Sound" der "Orignal-Signale" ausdünnten, reduzierten etc. bzw. den Musikgenuß real "stressiger" machten (Höhenverluste bei Tapes, Bandabrieb, Kratzer auf Platten, permanenter Verschleiß von Nadeln und Tonkopf die diverse Beschneidungen des Musiksignals bewirkten etc.etc.).


    Ich erwähnte aber auch explizit Bandmaschinen bzw. bandgestützzte Systeme... ja, selbst die Drahtaufzeichnung bei der das Frequenzspektrum wie die Dynamik technisch bedingt bei den Geräten extrem beschnitten war (da ja laut Bericht der Klang in den fünzigern generell? so prall war) :D und genauso könnte man noch analoge Pulte etc. etc. einbeziehen. Es ist alles eine Frage wieviel Bausteine im Prozeß der "Klangwerdung" ;) bzw. des "Bannens auf Tonträger" man einbeziehen will. Vieles ermöglichte wundervolle Musik. Fast alles was ich von Whitesnake, Rainbow, Thin Lizzy etc. liebe wurde analog geschaffen. Aber das "analoge" hat doch die Musik per se, bzw.die Komposition selbst nicht besser gemacht. Es war einfach die Technologie die damals verfügbar war. Nostalgische Verklärung ist nicht mein Ding und genau das stört mich auch an dem Welt-Bericht. Denn vieles der analogen Systeme hatte auch immense Nachteile bzw. erforderte eine Arbeitsweise der Musiker (ich vermeide die alte Vokabel "ARBEITSDISZIPLIN") die heute die meisten Musikanten erschaudern lassen würde. Ich mochte das Knistern der Schallplatten nie, ich haßte die Höhen-Verluste wenn der Azimuthwinkel bandgestützter Systeme nicht stimmte, ich haßte Gleichlaufschwankungen, mir machte auch der Bandabrieb Angst und die Frage wieviel von den bereits aufgenommenen Spuren in 10 weiteren Aufnahmen noch übrig ist etc. etc. Es mag wie ein Besuch aus dem Mittelalter klingen, aber vieles der analogen Umgebung hatte diverse handfeste Nachteile und wie man meinem ersten Post unschwer entnehmen kann empfand ich sie schon garnicht als besser. Mir wird da zu vieles nostalgisch verklärt.


    Das es keinen "echten Krieg" zwischen Digital und Analog (außer dem unbestreitbaren wirtschaftlichen Verdrängungswettbewerb vieler "Produktgruppen"der letzten Dekaden) gibt belegt vielleicht am besten der Alltag vieler von uns. Ich verwende für meine überschaubaren Anwendungen ein analoges Pult und ein digitales Aufzeichnungsmedium. Andere Personen mit mehr Ambitionen vielleicht auch oft bis meistens noch Rechner-basierte Plug-ins plus echtem Röhren-Kompressor für speziellere Feintunings etc. etc. Die Mischformen (analöges & digitales) des Equipments (wenn man die Ebenen der Wiedergabe und Aufnahme verlassen will und auch die Phasen zwischendem "Geräusch" des vokalisten/Insturmenatlisten von der Aufnahme bis zum finalen Tonträger einbezieht) sind durchaus auch im Jahre 2013 bei diversen Menschen noch vielfältig und zuweilen bunt "gemischt" - je nach Anwender. Mitunter den Klangvorlieben zuliebe oder der Praktikabilität bzw. dem Alltagshandling zuliebe oder aufgrund des Budgets. Schwer zu sagen aus welchen Bausteinen/Signalketten das finale Produkt letztendlich entstanden ist.


    Ich hoffe es war nicht zu sehr off-topic. Ich kann es (wenn zu langweilig) auch gerne löschen. :D
    Edits: irre viel Rechtschreibung, da zu viel parallel gemacht/"versucht".

    Zitat


    Solche redaktionellen Beiträge wie im Link darf man ruhigen Gewissens als unterhaltsame, leicht verdauliche Denkanregung verstehen.
    Nicht weniger... aber auch nicht mehr.


    "In den 50er-Jahren hatte Musik noch einen prallen Klang..." Zitat


    Vielleicht richtet sich der Beitrag ironisierend-augenzwinkernd und etwas nostalgisch verklärt an alte Knochen die sich gerne mit dem lauten Ausruf "Genau, früher in den fünfzigern und sechzigern waren die Musikanlagen eine pralle Sache, dann kam das Transistorradio und die Welt wurde schlechter" auf die Schenkel klopfen.


    Vieles ist (wie bei redaktionellen, dem Zeilenumfang unterworfenen Beiträgen oftmals üblich) eben nur angedeutet. Manches liest sich nett, anderes eher etwas Mißverständlich und manches wie so oft etwas oberflächlich-angerissen bzw. unreflektiert.


    Anyway... weit ab vor Luddies Einwand mit den Bandkosten würde ich das Dilemma der Spurlagen (Azimuthwinkelproblematik, Höhenverluste, Phasing, Echoeeffekte im Zuge der Lagerung etc.) und des Kopfabriebs anführen. So wahnsinnig viele gute Aufnahmen ließen nämlich diverse analoge Systeme garnicht zu. Der Wartungsaufwand mag noch in den Achtzigern und teilweise Neunzigern als die ganze analoge Infrastruktur noch lückenlos bestand für ambitionierte Recordingfreaks und natürlich die großen Studios noch Peanuts gewesen sein...


    ... aber heute? Die Recherche, Kauf, Einbau und Justierung eines neuen Tonkopfes nebst folgenden Wartungen für eine 16-Spur oder gar 24-Spurbandmaschine wären mir zu viel Aufwand. Die Sorge um den ganzen anderen mechanischen Verschleiß der beweglichen Bauteile von Bandmaschinen (so genial! und anmutig diese aussehen) erstrecht.
    Einem guten Radio/Fernsehtechniker traue ich es natürlich zu. Ich persönlich könnte es nicht.


    Die Klangverschlechterung bzw. mehr Streß beim Hören per se oder gar nur den digitalen Mp3- etc. Formaten anzulasten ist natürlich nicht nur etwas naiv und einseitig sondern auch inhaltlich "irgendwie" Quatsch.


    Jeder der mal einen durchschnittlichen Consumer-Plattenspieler mit seinem Consumer-Hifirack in einem Raum mit Parkettboden (öder ähnliches) platziert hatte und beim Musikhören sich jemand im Raum mittels Schritten/Schuhen bewegt, spürte wie unschön sich eine innere Unruhe entwickelte. Bei mir durchzog sich das durch viele Lebensphasen/Wohnumgebungen. Irgendwann bemerkte man dass die Ursache nicht das schlechte Mittagessen war, sondern der Boden welcher über den Plattenspieler den Trittschall bzw. tieffrequente Frequenzanteile über die Nadel an die Boxen gibt. Dies ist auch an den Tieftönern sichtbar. Derartige Dinge konnte man zuweilen mit einem "Bass Filter" am Verstärker ein klein wenig limitieren. Aber auch nicht ganz. Und selbst da ging des ja schon zu Lasten des Frequenzganges. Aber nochmals: selbst wenn man diesen unbeschnitten ließ, gab es diverse! weitere Phänomene die durchaus auch "(Hör)Streß" erzeugten bzw. einem wirklichen Musikgenuß im Wege standen. Manche ließen sich durch Entkopplung lösen - andere nicht!


    Auch die Wechselwirkungen die bei "etwas" höheren Abhör-Pegeln ;) zwischen Lautsprecher und Nadel des Plattenspielers auftreten konnten und taten! waren faktisch unerwünschte Artefakte die im Widerspruch zur authentischen Wiedergabe des originalen Musiksignals standen.


    Und immer schon ging schlechtere Audiotechnik/Audiowiedergabe mit einem höheren Aufwand an Aufmerkskeitsfocussierung des hörenden bzw mehr Streß einher. Genau deswegen kauft doch jeder der Musik schätzt Anlagen die besseren Klang bieten. u.a. um schöner und unangestrengter Musik zu hören/genießen.


    Wenn ich Lieblingsplatten nicht 40 mal sondern tausende Male Mal lauschte wurde ihr Sound auch nicht besser. Immer mehr Staub und auch immer mehr Kratzer minderten über die Jahre die Wiedergabequalität und den Audiogenuß diverser meiner Platten hörbar. Von Bändern bzw. generell bandgestützten Systemen und deren Abrieb un die Auswirkung auf diverse klangbestimnmende Parameter könnte man viele Seiten füllen..


    Kleiner Einwurf: vermutlich fast jeder der sich mal Aufnahmen auf Draht auf damals teuren Musikanlagen (aus den Fünzigern) angehört hat wird selbst 128 Mp´s 3 (die ich hasse) höchstwahrscheinlich vorziehen :D .


    Wenn ich gewisse (re-Issue) Schallplatten kaufte (geschah bei mir beim Kauf diverser Sabbath-LP´s) war durch die Lagerung bzw. "Kopiereffekte" der alten Masterbänder auf den Schallplatten! ein Pre-Echo zu hören. Will heißen jeder Ton war schon leise vor dem Ton hörbar. Und das über ganze Schallplatten hinweg. Will heißen: obwohl ich Vinyl kaufte hatte ich die negativen Effekte von Bandsystemen zu tragen.

    Da könnte man seitenweise nervige, "stressige" Dinge aufzählen.


    Das auch eine Entwicklung wie "compressed to fuck" bei der immer mehr die Musik bis oben an die Grenze des Clippings und darüber hinaus gepegelt wird ebenso ein großes Stück weit eine fragwürdige bis radikale Fehlentwicklung ist, dafür könnte man sachlich viele Faktoren anführen. Vieles finde ich fürchterlich und auch ich kenne diverse alte Röhrenradios deren Klang besser war als manches optisch-schicke PC, I-Pod etc. Lautsprecher-Accessoire. Vielleicht (das ist meine naive Theorie) sind die Ursachen für diesen Lauststärke- und Kompressionswahn aber irgendwie auch letztlich logisch und nachvollziehbar zu verstehen. Ich kenne immer weniger Menschen mit passabel klingenden Hifianlagen. Diverse Menschen nehmen Musik am PC oder dem Mobilphone oder ganz kleinen Gimmickanlagen nebenher "mit". Auf jenen "Anlagen", auch bei den von mir genutzten MP3-Playern beim Joggen fällt mir auf, dass deren Klang WESENTLICH besser ist, wenn das MP3-Format laut ist und die internen kleinen Kopfhörerverstärker das Ursprungssignal nur geringfügig verstärken müssen. Je mehr ich hingegen die Pegel am Regler des Kopfhörerausgangs anhebe (bei günstigen Consumergeräten) umso mehr verfärbt/verschlechtert sich deutlich hörbar der Klang. Somit spiele ich dort lieber Formate mit hohem Pegel ab.


    Die Datenreduktion hingegen (also das Thema des Links) hatte in der Anfangszeit des Wandels auf digitale Technik auch ganz logische/pragmatische Gründe. U.a. Speicher oder Datenträger waren recht teuer und es sollten viele Songs ´draufpassen. Also lag der Wunsch nach Reduktion der Datenmengen nahe.


    Zurück zum Thema.
    Ich glaube ein analoges Heimstudio kann eine tolle Sache sein... wenn man das nötige Geduld und das Geschick mitbringt die Technik am Leben zu erhalten und sich der Arbeitsweise die diese Medien erfordern anpaßt... und Anachronismus schätzt ;).

    Manchem hier im Thread kann ich inhaltlich nicht folgen.
    Viele Menschen, und ganz sicher nahezu "systemimmanent" jeder Künstler lebt u.a. auch narzisstische Tendenzen aus. So what. Das zu leugnen oder zu kritisieren ist nicht nur sinnlos und sinnfrei sondern macht, "da aus dem selben Pool stammend" einen dann höchstens zusätzlich noch unglaubwürdig :D.


    Zurück zur Fragestellung, die durchaus nicht nur den Threadstarter interessieren dürfte - derartige Fragen hören wir virtuell wie auch im realen Leben alle paar Wochen.


    Wer Videos machen will sollte meiner subjektiven Meinung nach (es gibt da unendlich divergierende/individuelle Ansichten) folgendes bedenken bzw. bereithalten:


    1.) einen gut ausgeleuchteten Arbeitsplatz. Also das Drumkit sehr hell mit möglichst wenig und/oder kontrollierbarem Schattenwurf beleuchten können.
    Wer hier bereits vor der ersten Aufnahme nicht aufpaßt dreht und schraubt sich hinterher bei der Videobearbeitung einen Wolf... und manches (des vorab nicht! bedachten) kann man selbst damit nicht mehr wirklich aufwerten/ausbügeln.


    2.) Mindestens zwei Camcorder/Videokameras um dynamische Schnitte und Blenden zu erlauben die authentisch vermitteln was am Drumset passiert (man könnte auch mit einer Kamera alles 2 mal oder x-fach spielen und aufnehmen... das wirkt aber später beim Zusammenschnitt in vielen Fällen gestelzt und genau nicht! authentisch. Somit sind mindestens zwei Kameras sinnvoll).


    3.) Ein Videoschnittprogramm in das man sich einarbeiten muß! Ich verwende da gerne etwas ältere Magix-Versionen die man deutlich reduziert oftmals zu wirklich fairen Schnäppchenpreisen erwerben kann, die ultra-einfach zu bedienen sind (WENN, das Videoformat erkannt wird/unterstützt wird - dazu unten mehr).


    4.) Mitunter auch ein Videodatenkonverter Programm... da manche Videoschnittsoftware nicht alle Video-Formate unterstützt (jedes Jahr kommen im undurchsichtigen Videoformat-Dschungel neue Formate oder Videoformat-Container-Abwandlungen dazu). Ein kostenloses Videodatenkonverter Programm mit mächtiger Leistungsvielfalt und Konvertierungsoptionen ohne irgendwelche sichtbaren Qualitätsverlust ist der berühmte ANYVIDEOCONVERTER.


    5.) Im Idealfall ein komplett mikrofoniertes Schlagzeug nebst Mischpult und digitaler Aufzeichungsmöglichkeit (Harddiskrecorder, PC zum Aufnehmen etc.). Damit man später einen passablen oder gar guten Drumsound zum Video schneiden kann und nicht auf die internen Sounds der Camcorder angewiesen ist. Das ist zwar viel (technischer und finanzieller) Aufwand aber ist für mich immer noch schöner als die meisten Consumer Videocamcorder mit eingebautem Ton. Den eingebauten Ton des Camcorders brauchen wir freilich auch. Mittels dessen optisch sichtbaren Wavefiles wird dann später beim Videoschnitt das Audiosignal des Harddiskrecorers oder PC´s millisekundengenau/"millimetergenau" zum Bild synchronisiert. Das dieses millisekundnegenaue Synchronisieren dann später bei You-Tube aufgrund deren Aufarbeitung teilweise wieder massakriert wird... verrate ich hier nicht ;) . Diese seltsamenen Phänomene haben schon manche Faust sich Ballen lassen.


    6.) Punkt 5 kann man indivduell auch gut begründbar anders! sehen. Also einfach zwei Videokameras kaufen mit möglichst gutem internen Mikrofonen. Ich persönlich schätze oftmals durchaus deren Sound und pragmatischen Nutzen zum schnellen Aufzeichen von Proben etc. Finde diese aber für passable oder gar gute Videos als mit zu vielen Nachteilen in Sachen Sound behaftet.


    7.) Ein Konzept! Sowohl was die gezeigten Drum-Inhalte angeht, als auch bezüglich der Intro-Screens (wer trommelt da und warum) , Outro (im Idealfall mit eigenen graphischen Trademarks für den Wiedererkennungswert) etc. etc.


    8.) Prinzipiell finde ich immer wichtig zu bedenken dass das Netz nix vergißt und sich auch persönliche Sichtweisen (insbesondere wenn man noch jung ist) im Verlaufe weiterer Lebensjahre ändern können. Eigentlich eine Binsenweisheit.


    9.) In der Elternrolle sage ich unter 18-jährigen in jedem Falle "warte mindestens bis Du 18 bist" bzw. höre auf den Rat Deiner Eltern in Bezug auf das was im Web mitgeteilt bzw. gezeigt wird. Das klingt zwar nicht nach Rock ´n´Roll aber bewahrt vor vielen fatalen Fehlentscheidungen. Auch wenn man das mit 16 meist ungerne hört.

    Ich möchte eigentlich auch nochmal auf das augenfälligste Hinweisen.


    "Kaufenswerte Marken" gibt es eigentlich nicht. Da fast! unter jedem Markenname auch irgendetwas produziert wird, dessen Kauf man selbst in der anvisierten Preisklasse bereuen kann/würde.
    Es ist irre wichtig, gerade wenn man wenig Kohle anlegen kann erst die Schmerzgrenze des eigenen Budgets zu definieren und dann markenunabhängig das Produkt zu suchen das zu diesem Zeitpunkt die beste Preis/Leistungsrelation bietet. Der Markt ist immer in Bewegung und egal ob gebraucht oder Neu...


    Aber nochmals: wenn wir hier über kaufenswerte Marken reden... hätten wir das Forum all die Jahre umsonst betrieben.
    Ist Mercedes immer besser als BMW? Jedes Modell von Mercedes besses als jedes von BMW?... mit jedem Kilometerstand? etc.


    Jene die noch folgen können noch der weitere "verkomplizierende" Hinweis das auch unter den Hausmarken oftmals Produkte völlig unterschiedlicher Hersteller angeboten werden. etc. .

    Zitat

    Das Magnum Birch ist top - baugleich mit dem Basix Custom (gibts übrigens beim Music Store). Ne genaue Bezeichnung kenn ich leider nicht und hab grad keine Lust zu kucken aber das Teil kostet mit Hardware 499€ glaub ich. Noch ein Satz Istanbul Samatya oderso dazu und du hast für 900€ ne super Mühle - gebraucht gehts auch billiger.


    Glauben oder Wissen? ;) Baugleich oder nicht baugleich in Bezug auf eine Drum-Serie die es seit Jahren offiziell nicht mehr gibt... bei einem Shop der die Magnum-Hausmarke des Mitbewerbers eigentlich genausowenig anbietet wie gegenwärtig im Jahre 2013 das Basix Custom (das es ja wie eine Zeile zuvor schon erwähnt nicht mehr gibt).


    Bitte nicht sauer sein, aber in obigem Beitrag ist so in etwa nahezu alles verwirrend bis unzutreffend was denkbar/formulierbar ist. Vielleicht kann man vergleichbare Posts künftig nochmal vorab! bedenken bzw. selbstkritisch auf ihren Informationswert für Drittleser prüfen. ;)