Beiträge von Drumstudio1

    Zitat


    Solche redaktionellen Beiträge wie im Link darf man ruhigen Gewissens als unterhaltsame, leicht verdauliche Denkanregung verstehen.
    Nicht weniger... aber auch nicht mehr.


    "In den 50er-Jahren hatte Musik noch einen prallen Klang..." Zitat


    Vielleicht richtet sich der Beitrag ironisierend-augenzwinkernd und etwas nostalgisch verklärt an alte Knochen die sich gerne mit dem lauten Ausruf "Genau, früher in den fünfzigern und sechzigern waren die Musikanlagen eine pralle Sache, dann kam das Transistorradio und die Welt wurde schlechter" auf die Schenkel klopfen.


    Vieles ist (wie bei redaktionellen, dem Zeilenumfang unterworfenen Beiträgen oftmals üblich) eben nur angedeutet. Manches liest sich nett, anderes eher etwas Mißverständlich und manches wie so oft etwas oberflächlich-angerissen bzw. unreflektiert.


    Anyway... weit ab vor Luddies Einwand mit den Bandkosten würde ich das Dilemma der Spurlagen (Azimuthwinkelproblematik, Höhenverluste, Phasing, Echoeeffekte im Zuge der Lagerung etc.) und des Kopfabriebs anführen. So wahnsinnig viele gute Aufnahmen ließen nämlich diverse analoge Systeme garnicht zu. Der Wartungsaufwand mag noch in den Achtzigern und teilweise Neunzigern als die ganze analoge Infrastruktur noch lückenlos bestand für ambitionierte Recordingfreaks und natürlich die großen Studios noch Peanuts gewesen sein...


    ... aber heute? Die Recherche, Kauf, Einbau und Justierung eines neuen Tonkopfes nebst folgenden Wartungen für eine 16-Spur oder gar 24-Spurbandmaschine wären mir zu viel Aufwand. Die Sorge um den ganzen anderen mechanischen Verschleiß der beweglichen Bauteile von Bandmaschinen (so genial! und anmutig diese aussehen) erstrecht.
    Einem guten Radio/Fernsehtechniker traue ich es natürlich zu. Ich persönlich könnte es nicht.


    Die Klangverschlechterung bzw. mehr Streß beim Hören per se oder gar nur den digitalen Mp3- etc. Formaten anzulasten ist natürlich nicht nur etwas naiv und einseitig sondern auch inhaltlich "irgendwie" Quatsch.


    Jeder der mal einen durchschnittlichen Consumer-Plattenspieler mit seinem Consumer-Hifirack in einem Raum mit Parkettboden (öder ähnliches) platziert hatte und beim Musikhören sich jemand im Raum mittels Schritten/Schuhen bewegt, spürte wie unschön sich eine innere Unruhe entwickelte. Bei mir durchzog sich das durch viele Lebensphasen/Wohnumgebungen. Irgendwann bemerkte man dass die Ursache nicht das schlechte Mittagessen war, sondern der Boden welcher über den Plattenspieler den Trittschall bzw. tieffrequente Frequenzanteile über die Nadel an die Boxen gibt. Dies ist auch an den Tieftönern sichtbar. Derartige Dinge konnte man zuweilen mit einem "Bass Filter" am Verstärker ein klein wenig limitieren. Aber auch nicht ganz. Und selbst da ging des ja schon zu Lasten des Frequenzganges. Aber nochmals: selbst wenn man diesen unbeschnitten ließ, gab es diverse! weitere Phänomene die durchaus auch "(Hör)Streß" erzeugten bzw. einem wirklichen Musikgenuß im Wege standen. Manche ließen sich durch Entkopplung lösen - andere nicht!


    Auch die Wechselwirkungen die bei "etwas" höheren Abhör-Pegeln ;) zwischen Lautsprecher und Nadel des Plattenspielers auftreten konnten und taten! waren faktisch unerwünschte Artefakte die im Widerspruch zur authentischen Wiedergabe des originalen Musiksignals standen.


    Und immer schon ging schlechtere Audiotechnik/Audiowiedergabe mit einem höheren Aufwand an Aufmerkskeitsfocussierung des hörenden bzw mehr Streß einher. Genau deswegen kauft doch jeder der Musik schätzt Anlagen die besseren Klang bieten. u.a. um schöner und unangestrengter Musik zu hören/genießen.


    Wenn ich Lieblingsplatten nicht 40 mal sondern tausende Male Mal lauschte wurde ihr Sound auch nicht besser. Immer mehr Staub und auch immer mehr Kratzer minderten über die Jahre die Wiedergabequalität und den Audiogenuß diverser meiner Platten hörbar. Von Bändern bzw. generell bandgestützten Systemen und deren Abrieb un die Auswirkung auf diverse klangbestimnmende Parameter könnte man viele Seiten füllen..


    Kleiner Einwurf: vermutlich fast jeder der sich mal Aufnahmen auf Draht auf damals teuren Musikanlagen (aus den Fünzigern) angehört hat wird selbst 128 Mp´s 3 (die ich hasse) höchstwahrscheinlich vorziehen :D .


    Wenn ich gewisse (re-Issue) Schallplatten kaufte (geschah bei mir beim Kauf diverser Sabbath-LP´s) war durch die Lagerung bzw. "Kopiereffekte" der alten Masterbänder auf den Schallplatten! ein Pre-Echo zu hören. Will heißen jeder Ton war schon leise vor dem Ton hörbar. Und das über ganze Schallplatten hinweg. Will heißen: obwohl ich Vinyl kaufte hatte ich die negativen Effekte von Bandsystemen zu tragen.

    Da könnte man seitenweise nervige, "stressige" Dinge aufzählen.


    Das auch eine Entwicklung wie "compressed to fuck" bei der immer mehr die Musik bis oben an die Grenze des Clippings und darüber hinaus gepegelt wird ebenso ein großes Stück weit eine fragwürdige bis radikale Fehlentwicklung ist, dafür könnte man sachlich viele Faktoren anführen. Vieles finde ich fürchterlich und auch ich kenne diverse alte Röhrenradios deren Klang besser war als manches optisch-schicke PC, I-Pod etc. Lautsprecher-Accessoire. Vielleicht (das ist meine naive Theorie) sind die Ursachen für diesen Lauststärke- und Kompressionswahn aber irgendwie auch letztlich logisch und nachvollziehbar zu verstehen. Ich kenne immer weniger Menschen mit passabel klingenden Hifianlagen. Diverse Menschen nehmen Musik am PC oder dem Mobilphone oder ganz kleinen Gimmickanlagen nebenher "mit". Auf jenen "Anlagen", auch bei den von mir genutzten MP3-Playern beim Joggen fällt mir auf, dass deren Klang WESENTLICH besser ist, wenn das MP3-Format laut ist und die internen kleinen Kopfhörerverstärker das Ursprungssignal nur geringfügig verstärken müssen. Je mehr ich hingegen die Pegel am Regler des Kopfhörerausgangs anhebe (bei günstigen Consumergeräten) umso mehr verfärbt/verschlechtert sich deutlich hörbar der Klang. Somit spiele ich dort lieber Formate mit hohem Pegel ab.


    Die Datenreduktion hingegen (also das Thema des Links) hatte in der Anfangszeit des Wandels auf digitale Technik auch ganz logische/pragmatische Gründe. U.a. Speicher oder Datenträger waren recht teuer und es sollten viele Songs ´draufpassen. Also lag der Wunsch nach Reduktion der Datenmengen nahe.


    Zurück zum Thema.
    Ich glaube ein analoges Heimstudio kann eine tolle Sache sein... wenn man das nötige Geduld und das Geschick mitbringt die Technik am Leben zu erhalten und sich der Arbeitsweise die diese Medien erfordern anpaßt... und Anachronismus schätzt ;).

    Manchem hier im Thread kann ich inhaltlich nicht folgen.
    Viele Menschen, und ganz sicher nahezu "systemimmanent" jeder Künstler lebt u.a. auch narzisstische Tendenzen aus. So what. Das zu leugnen oder zu kritisieren ist nicht nur sinnlos und sinnfrei sondern macht, "da aus dem selben Pool stammend" einen dann höchstens zusätzlich noch unglaubwürdig :D.


    Zurück zur Fragestellung, die durchaus nicht nur den Threadstarter interessieren dürfte - derartige Fragen hören wir virtuell wie auch im realen Leben alle paar Wochen.


    Wer Videos machen will sollte meiner subjektiven Meinung nach (es gibt da unendlich divergierende/individuelle Ansichten) folgendes bedenken bzw. bereithalten:


    1.) einen gut ausgeleuchteten Arbeitsplatz. Also das Drumkit sehr hell mit möglichst wenig und/oder kontrollierbarem Schattenwurf beleuchten können.
    Wer hier bereits vor der ersten Aufnahme nicht aufpaßt dreht und schraubt sich hinterher bei der Videobearbeitung einen Wolf... und manches (des vorab nicht! bedachten) kann man selbst damit nicht mehr wirklich aufwerten/ausbügeln.


    2.) Mindestens zwei Camcorder/Videokameras um dynamische Schnitte und Blenden zu erlauben die authentisch vermitteln was am Drumset passiert (man könnte auch mit einer Kamera alles 2 mal oder x-fach spielen und aufnehmen... das wirkt aber später beim Zusammenschnitt in vielen Fällen gestelzt und genau nicht! authentisch. Somit sind mindestens zwei Kameras sinnvoll).


    3.) Ein Videoschnittprogramm in das man sich einarbeiten muß! Ich verwende da gerne etwas ältere Magix-Versionen die man deutlich reduziert oftmals zu wirklich fairen Schnäppchenpreisen erwerben kann, die ultra-einfach zu bedienen sind (WENN, das Videoformat erkannt wird/unterstützt wird - dazu unten mehr).


    4.) Mitunter auch ein Videodatenkonverter Programm... da manche Videoschnittsoftware nicht alle Video-Formate unterstützt (jedes Jahr kommen im undurchsichtigen Videoformat-Dschungel neue Formate oder Videoformat-Container-Abwandlungen dazu). Ein kostenloses Videodatenkonverter Programm mit mächtiger Leistungsvielfalt und Konvertierungsoptionen ohne irgendwelche sichtbaren Qualitätsverlust ist der berühmte ANYVIDEOCONVERTER.


    5.) Im Idealfall ein komplett mikrofoniertes Schlagzeug nebst Mischpult und digitaler Aufzeichungsmöglichkeit (Harddiskrecorder, PC zum Aufnehmen etc.). Damit man später einen passablen oder gar guten Drumsound zum Video schneiden kann und nicht auf die internen Sounds der Camcorder angewiesen ist. Das ist zwar viel (technischer und finanzieller) Aufwand aber ist für mich immer noch schöner als die meisten Consumer Videocamcorder mit eingebautem Ton. Den eingebauten Ton des Camcorders brauchen wir freilich auch. Mittels dessen optisch sichtbaren Wavefiles wird dann später beim Videoschnitt das Audiosignal des Harddiskrecorers oder PC´s millisekundengenau/"millimetergenau" zum Bild synchronisiert. Das dieses millisekundnegenaue Synchronisieren dann später bei You-Tube aufgrund deren Aufarbeitung teilweise wieder massakriert wird... verrate ich hier nicht ;) . Diese seltsamenen Phänomene haben schon manche Faust sich Ballen lassen.


    6.) Punkt 5 kann man indivduell auch gut begründbar anders! sehen. Also einfach zwei Videokameras kaufen mit möglichst gutem internen Mikrofonen. Ich persönlich schätze oftmals durchaus deren Sound und pragmatischen Nutzen zum schnellen Aufzeichen von Proben etc. Finde diese aber für passable oder gar gute Videos als mit zu vielen Nachteilen in Sachen Sound behaftet.


    7.) Ein Konzept! Sowohl was die gezeigten Drum-Inhalte angeht, als auch bezüglich der Intro-Screens (wer trommelt da und warum) , Outro (im Idealfall mit eigenen graphischen Trademarks für den Wiedererkennungswert) etc. etc.


    8.) Prinzipiell finde ich immer wichtig zu bedenken dass das Netz nix vergißt und sich auch persönliche Sichtweisen (insbesondere wenn man noch jung ist) im Verlaufe weiterer Lebensjahre ändern können. Eigentlich eine Binsenweisheit.


    9.) In der Elternrolle sage ich unter 18-jährigen in jedem Falle "warte mindestens bis Du 18 bist" bzw. höre auf den Rat Deiner Eltern in Bezug auf das was im Web mitgeteilt bzw. gezeigt wird. Das klingt zwar nicht nach Rock ´n´Roll aber bewahrt vor vielen fatalen Fehlentscheidungen. Auch wenn man das mit 16 meist ungerne hört.

    Ich möchte eigentlich auch nochmal auf das augenfälligste Hinweisen.


    "Kaufenswerte Marken" gibt es eigentlich nicht. Da fast! unter jedem Markenname auch irgendetwas produziert wird, dessen Kauf man selbst in der anvisierten Preisklasse bereuen kann/würde.
    Es ist irre wichtig, gerade wenn man wenig Kohle anlegen kann erst die Schmerzgrenze des eigenen Budgets zu definieren und dann markenunabhängig das Produkt zu suchen das zu diesem Zeitpunkt die beste Preis/Leistungsrelation bietet. Der Markt ist immer in Bewegung und egal ob gebraucht oder Neu...


    Aber nochmals: wenn wir hier über kaufenswerte Marken reden... hätten wir das Forum all die Jahre umsonst betrieben.
    Ist Mercedes immer besser als BMW? Jedes Modell von Mercedes besses als jedes von BMW?... mit jedem Kilometerstand? etc.


    Jene die noch folgen können noch der weitere "verkomplizierende" Hinweis das auch unter den Hausmarken oftmals Produkte völlig unterschiedlicher Hersteller angeboten werden. etc. .

    Zitat

    Das Magnum Birch ist top - baugleich mit dem Basix Custom (gibts übrigens beim Music Store). Ne genaue Bezeichnung kenn ich leider nicht und hab grad keine Lust zu kucken aber das Teil kostet mit Hardware 499€ glaub ich. Noch ein Satz Istanbul Samatya oderso dazu und du hast für 900€ ne super Mühle - gebraucht gehts auch billiger.


    Glauben oder Wissen? ;) Baugleich oder nicht baugleich in Bezug auf eine Drum-Serie die es seit Jahren offiziell nicht mehr gibt... bei einem Shop der die Magnum-Hausmarke des Mitbewerbers eigentlich genausowenig anbietet wie gegenwärtig im Jahre 2013 das Basix Custom (das es ja wie eine Zeile zuvor schon erwähnt nicht mehr gibt).


    Bitte nicht sauer sein, aber in obigem Beitrag ist so in etwa nahezu alles verwirrend bis unzutreffend was denkbar/formulierbar ist. Vielleicht kann man vergleichbare Posts künftig nochmal vorab! bedenken bzw. selbstkritisch auf ihren Informationswert für Drittleser prüfen. ;)

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    Letztendlich sind solche bildunterstützten Ferndiagnosen immer auch ein Ratespiel, deshalb würde ich mich hüten, irgendwelche kreativen Rückschlüsse auf falsche Handhabung oder Missbrauch zu ziehen. Da kann der Zeigefinger ganz schnell zum Bumerang werden...


    Gleichwohl ist es natürlich völlig legitim wenn jemand Bilder online stellt und um Meinungen/Stellungnahmen/Eindrücke bittet/fragt jene auch (freilich spekulativ) zu äußern. Das Ausmaß des totalen Quatsches ging in diesem! Thread eher gegen Null.


    Da hatten wir schon ganz andere Threads. Auf jene möchte ich lieber :D nicht verweisen - blos´keine schlafenden Hunde wecken.

    Kurze Zwischenfrage/Verständnisfrage.


    Zitat

    Was macht das Schlagzeug für Euch in der Rockmusik aus?
    Könntet Ihr Euch moderne Rockmusik ohne den "Backbeat"oder sogar gänzlich ohne Schlagzeug vorstellen?


    Die 2 Fragen mit den Statements der Musiker sind nur Begleitwerk. Also Zitate sollen die Facharbeit nur auflockern oder?
    Beim zweten Mal ;) Lesen des Startposts habe ich es so verstanden.


    Die Facharbeit beinhaltet also in diesem Sinne keine Umfrage bzw. Befragungen von Musikern zu diesen 2 Themen?

    Der Song mit den meisten Gitarrensoli pro Spielminute :D
    "STARS"


    Nach dem unsäglichen "We are the world"-Kitsch wo faktisch jeder namhafte (Hard) Rock-Musiker ignoriert wurde bzw. amgeblich keine Einladung zur Mitwirkung erhielt... initiierten Jimmy Bain und Vivian Campbell around 1986 ein eigenes Hilfsprojekt unter besonderer Berücksichtigung der Rock und Hardrock-Musikanten zur Spendeneinahme gegen den Hunger in Afrika.


    Abseits der guten Absichten sind faktisch damals einige atemberaubende Gitarrensoli und Vocalparts entstanden die eine Vielzahl der seinerzeit besten Vocalisten und Guitar-Wizards der (Hard) Rockszene "featureten".
    Viele haben das damals nicht mitbekommen. Ich erinnere das Lauschen der Maxi-CD und später veröffentlichten LP aber wie gestern :D .


    Der Song ist u.a. akustisch auch ein kultiger Ratespaß... ob es dem Rockkenner gelingt wirklich alle Musikanten anhand der Soli zu erkennen? Auch die Stimmen von Rob Halford, Eric Bloom, Dave Meniketti oder Jeff Tate etc. etc. herauszuhören ist Gehörschulung mit Fun-Faktor. Mitunter tauchen sie auch nochmal als ad-lips etwas zwischen den Chorstimmen gemixt auf. Der Song ermöglich eine lange Entdeckungsreise! Wieder und wieder.


    Die Protagonisten von Spinal Tap wird ja hoffentlich schon optisch jeder sofort entdecken!


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=G5H94GHb-10[/video]

    Grafik blockieren geht nicht.


    Und 24" mag ich nicht mal als Bassdrum. Geschweige denn als Monitor. Da bräuchte ich ja auch ´nen neuen Tisch.


    Ich glaube ich habe es auf anderem Weg entfernt ohne Geld auszugeben.


    Dieses verfluchte Ding hatte sich in die Firefox Erweiterungen! eingetragen. Deswegen half auch der Pop-Up-Blocker nicht.
    Ich habe es soeben manuell deinstalliert. Mal schauen wie lange das hält.

    Ich werde seit 3-4 Wochen irre.


    Auf jeder Amazon und Ebay-Recherche taucht beim Öffnen jeder neuen Angebots-Seite unten am Bildschirm ein Pop-Up Balken mit Angeboten anderer Anbieter auf. Und zwar wirklichjedes mal wieder neu!!! Wieder und wieder. Es ist die Hölle. So macht die Nutzung oder eine Produkt-Suche bei Amazon etc. keinen Spaß mehr.


    Meist nennt sich die Quellle die diese Angebote UNGEBETEN offeriert "ausgerüstet von Dealply".


    Ich habe zig mal Firefox überprüft. Die einzige Website die von mir "autorisiert" ;) wurde Pop Ups darzustellen habe ich auf Drummerforum geschaltet. Alle anderen dürfen entsprechend meiner Einstellungen nicht erscheinen. Sie erscheinen aber. Grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr! :cursing:


    Was mache ich falsch?


    Dieser gottverfluchte Mist (das Werbe-Zeug wegzuclicken kostet Zeit und Nerven und diese blöden Werbeeinblendungen verdecken ja auch jedesmal ca. ein Achtel meines Bildschirmausschnitts...
    Das muß doch abzuschalten sein?

    Es gibt scheinbar bei Herstellern mitunter bzw. ab und zu Chargen-Probleme bzw. Produktionszyklen wo etwas nicht ganz rund läuft..


    Ich habe vor einigen Monaten freundlicherweise vier coated Powerstroke 3 US-Made- Reso-Felle die Remo für einen Drumhersteller mit dessen Brandname hergestellt, von einem Vertrieb des Drum-Brandnames den das Fell ziert, erhalten.


    Mindestens 3 der 4 Felle ist/war (obwohl neu und niemals montiert gewesen) gemeinsam dass das Remo-Coating "schon beim Anschauen" abfällt. Ich rede nicht (nur) vom Schwingen als Reso wenn aufgezogen...


    ... Nein! Es fiel/fällt teilweise einfach so ab. Insbesondere waren schon beim aus der Folie ziehen überall "verstreute" Stellen am Rundungs-"Übergang" zu erkennen, wo das Coating faktisch nicht mehr ´drauf war.


    Da könnte man noch einwenden es sei falsch gelagert worden oder ähnliches. Aber in diesem Falle ist die Antwort (da ich mehrere habe) nein! Wenn man es wagt ;) dem Finger ´dran zu tippen gibt es einzelne Stellen wo sich sofort etwas vom Coating löst. Bei mindestens 3 der 4 dieser Felle die wohl aus der selben Charge btw. dem selben Produktionszyklus entstammen, gibt es diese Mängel.


    Es ist alles menschlich und weit weg! vom Weltuntergang , das trotz moderner Fertigung (oder gerade deswegen?) ab und an Schwankungen auftreten können. Aus den USA glaube ich erfahren zu haben, dass Remo (sicher auch manche andere Firma) da in aller Regel recht kulant reagiert, wenn also Coating völlig auffällig hyperschnell in die Umgebung "diffundiert" ;) ein Umrtauch gegen Neuware angeboten wird bzw. auf Anfrage möglich ist.


    Es bleiben tolle Felle, die ich immer gerne spielte. Evans und diverse andere ebenso.
    Das "Coating-Problem" und/oder extreme! Chargen-Schwankungen (wie in dem von mir skizzierten Fall - solche Felle würden Streetprice immerhin über 50 Euro kosten) sollte allerdings irgendwann gänzlich ausgemerzt sein.
    edits: die liebe Rechtschreibung und die Sehkraft.

    Zitat

    Ich möchte bei dieser Gelegenheit noch die Tama Metalworks-Snares in die Runde werfen (die alten schönen, mit der schwarzen Hardware).


    Die alten Metalworks waren ein echter Geheimtip. Viele Drummer hatten damals nicht realisiert wie gut die in der Preisleistungs-Relation am Markt waren.Leider sind sie Geschichte.
    viele der neuen (es gibt auch Ausnahmen und Sondemodelle) haben mehr Verändeurngen erfahren als allgemeinhin bekannt. Auch die meisten internationalen Gazetten haben die Unterschiede nicht wirklich beleuchtet.


    Hier einige der Unetrschiede (u.a.):


    1.) Hatten die alten Metalworks wie hier schon erwähnt die guten Evans Hochpreis-Qualitätsfelle als Werksbefellung (nun nicht mehr)
    2.) Bei 14" Snares den recht guten MS20 SN14S-Teppich (nun nicht mehr... etwas einfachere Teppiche montiert)
    3.) bei 14" Snares 10 Stimmschrauben (nun acht)
    4.) Gummiisolierte Spannböckchen (nun direkt am Kessel montiert)
    5.) Metall und Nylonunterlegscheibe gegen allzuleichtes Verstimmen bei den Stannschreuben (nun nur noch eine aus Metall)


    Das ist alles isoliert betrachtet nicht dramatisch... aber machte in der Summe bei den alten Metalworks klanglich doch sehr beeindruckende Instrumente zum kleinen Preis möglich.
    Es ist aber kein Geheimnis, das Tama die neue Metalworks Serie unterhalb der neuen SLP-Serie platziert bzw. versucht(e) im Portfolio überhaupt noch ein "Markt-Fenster" für die neuen SLP Snares zu schaffen. Jene weisen diverse Features (ohne Abstriche) der alten Metalworks auf.

    ich hatte diverse wundervolle Dinge von denen ich mich getrennt habe und denen ich jahrelang nachweinte... auch vor wenigen Wochen wieder so etwas vollzogen.
    Aber das soll hier keine Rolle spielen.


    Von Peace gab es früher viele suboptimale Artikel - diplomatisch formuliert...


    Aber vor ein paar Jahren gab es eine seltsame Sache. Ein Händler bot online eine von ihm als neue "Cadeson" bezeichnete "Bellbrass" in 14 x 4 für um die 400 Euro an.


    1.) Ich hatte erstens große Zweifel, dass diese Snare neu war... er bot sie nämlich schon relativ lange an und fand scheinbar keinen Käufer und diese hatte ein RMV-Schlagfell ´drauf. Eine derartige Cadeson gibt/gab es aber nie mit RMV-Befellung. Ich vermutete eher, dass das Originalfell einen anderen Brandname trug und/oder deutliche Spielspuren hatte... und das Fell gewechselt wurde. Von wem auch immer.


    2.) Diese Snare sah schon online sehr verdächtig nach einer Peace Snare aus. Sie hatte manche Trademarks einer "Peace Phosphor Bronze Cast". Auch diese designtechnisch von Peace völlig unpassende (nämlich billig wirkende) Abhebung, die Peace leider an ihre teuerste Snare montierte. Ich vermutete also eine Peace Snare - und zwar jene Phosphor Bronze Cast Snare die wenn man sie ordert, preislich erschreckend dicht an Bellbrass ´dran ist.


    Ich bestellte vom Händler diese angeblich neue "Cadeson" "Bellbrass".
    Es war wie erwartet. Miese noch dazu hakelige, instabil wirkende Abhebung., nicht Original-Felll sondern eben wie auf den Photos des Verkäufers ein RMV (auch dieses mittlerweile mit Spielspuren) , das ganze Instrument eindeutig schon gespielt worden, schlechter bis sehr schlechter Gewindeschnitt aller Stimmschrauben-Böckchen und keinerlei Badge am Kessel. Bzw. dieses wurde wohl entfernt (von wem auch immer) wie Kleberückstände am Kessel suggerieren. Was wiederum recht deutlich für Peace sprechen würde... denn ein derartiges Badge würde wohl mancher nicht so gerne sehen - und jene sind bei diversen Peace Snares sehr leicht entfernt/verloren....


    Die Pointe: trotz aller Widrigkeiten - ein sagenhafter Klang. Es ist eine der 3 besten Snares die ich jemals spielte. Egal ob nun Peace oder Cadeson. Sie klingt fantastisch.
    Es ist die Snare die am dichtesten nach Bellbrass klingt bzw. bei der ich keinen! - nicht den klitzekleinsten hörbaren Unterschied gegenünber einer Hi-End-Bellbrass ausmachen kann. Sie ist schwer wie manche Vintage Bassdrum - kein Wunder aufgrund des gegossenen Kessels. Ein wundervoll klingendes Instrument mit diversen Mankos, aber tollem Sound.


    Ich habe den Händler nie zur Rede gestellt ;) , da ich mir meiner Meinung von Anfang an sicher war. Also das um die 400 Euro nicht zu viel sein würde.



    edits: buchstabendreher/Rechtschreibung

    Zitat

    Das mapex Saturn wird doch im Forum hier sehr geschätzt soweit ich das mitbekommen hab. Ich meine in Erinnerung zu haben das selbst Drumstudio1 (der vermutl. so einiges an Trommeln unter den Stöcken hatte) sagte, dass die Bassdrum der Saturn eine der besten wäre die er gehört hat - vielleicht liest er ja hier mit und kann das bestätigen, will ja keine Unwahrheiten hier verbreit


    Klanglich gab es mit dem Saturn seit Jahren (seit dem Change zu Walnuss-Ahorn-Mischkesseln und 5,1 mm dünnen Toms) ein grandios! klingendes Kit mit High-End-Sound das man mit Ausdauer und akribischer Suche immner wieder mal zum Mittelklasse Preis erwerben konnte (insbesondere wenn es innerhalb der Serienhistorie kleine Feature- bzw. Designänderungen gab... und die Vorjahresmodelle abverkauft wurden) . Wer also wenig Kohle hat... und ein fett-offensiv klingendes Drumset sucht mit einem schwer ein zweites Mal zu findenden Attack und Druck sowie einem deutlich hörbaren Tiefbass-Plus gegenüber 90 % aller anderen Drumsets des Marktes ("gefühlt" als hätte man am heimischen Hifi-Verstärker plötzlich den "Loudness"-Schalter aktiviert), wird den Kauf nicht bereuen. Viele Kollegen und Drumschüler haben nach dem sie diese Sets bei mir hörten und nach der Serie fragten, daraufhin eines in Shops erworben.


    Ein anderes Thema ist/war leider die seit zig Jahren extrem schwankende Lackierungsqualität und prozentual häufig mit sichtbaren, groben Lackierungsmängeln ausgelieferten Kits von Saturn bis Orion (letzteres preislich Oberklasse). Diese Serien schwankte(n) mitunter in Sachen Lackierung in einem Ausmaß, das Tama und Pearl selbst bei ihren unteren Mittelklasse-Kits (Vision, New Superstar... hatte ich auch viele, viele hier) nicht mal ansatzweise kannten/kennen. Von 10 Sets (8 x Saturn. 2 x Orion) die ich lange teilweise bis heute testete hatten 6 - 7 deutliche bis gravierende Mängel in der Lackierung. Mehrheitlich schon aus drei Metern Entfernung sichtbar. Unzählige tiefe sichtbare Rillen (das häufigste Phänomen jener Kits), nicht planer Lackauftrag, Farbabweichungen etc.etc. Ich habe das seit Jahren sehr genau dokumentiert deswegen kann ich mich da sehr deutlich und weitestgehend schwer anfechtbar ;) äußern. Diese Sets die ich hatte/habe entstammten u.a. verschiedenen Produktionsjahren/Zyklen (jene somit verschiedenen Chargen). Sehr schade und für mich auch schwer nachvollziehbar das diesbezüglich über Jahre hinweg scheinbar auf Produktionsseite nicht stringent genug gegengesteuert wurde. Von 2013 hatte ich noch nix hier. Insofern kann ich mich nur zum "Gestern" äußern, womöglich ist heute alles anders.


    Für mich hat(te) aber der Klang Priorität, darum habe ich das zähneknirschend akzeptiert und liebe den Saturn-Sound bis heute, insbesondere wenn man in der Lage ist ultra-low-Tuning zu "betreiben". Also den Stimmbereich wo die dünnen Tomkessel und die Walnusslagen ihr größtes (Tiefbass)-Potential entfalten können.


    Es ist Fakt: das Saturn ist ein höllisch gut klingendes Set und mancher der das 2-fache für anderes ausgibt würde sich die Haare ausreißen wenn er im selben Raum in nahezu identischer Position den A/B-Vergleich mit einem Saturn gemacht hätte. Das Orion ist/war auch ein wirklich gut klingendes Kit, dessen Preisgestaltung aber faktisch immer chancenlos bzw. am Markt vorbei kalkuliert war und dessen deutlicher Mehrpreis gegenüber dem Saturn nie rational zu rechtfertigen war. Natürlich klingt das Orion anders: deutlich ausgewogener in den Mitten und dynamisch subtiler, maple-typisch "klanglich weicher", weniger "punchy" aber wer den klassischen Maple-Sound im preislichen Oberklasse-Regionen suchte, hatte traditionell geprägt ganz andere Hersteller-Namen für Maple-Kits auf dem Schirm.


    Das oben abgebildetes Set ist ein "Spezial-Set" ist und nicht wirklich mit dem Saturn vergleichbar. Zu jenem kann ich mich somit nicht äußern.


    Edits: viel Rechtschreibung. Zuviel parallel gemacht... sicher immer noch nicht alles entdeckt...