Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Durch unvollständige Sachverhaltsschilderungen eröffnet
    man der Spekulation Tür und Tor und zwar in jede Richtung.
    So etwas kann - wenn sich die herrschende Meinung - erst
    einmal gebildet hat, sehr einseitig verlaufen und auch genau
    in die Gegenrichtung der Absicht des Türöffners.


    Das haben wir denke ich nahezu alle sofort! ab Threadstart so gesehen.


    Es liegt aber eben zuallererst im persönlichen Ermessen des Threadstarters was man auf diskreterer Ebene mit Shop oder Firma erörtert und was öffentlich. Dieser Thread war nun mal right from the start sehr! augenfällig und "plakativ" :D aufgemacht. Und insbesondere deshalb! für uns alle so interessant insbesondere durch den fortgesetzten Dialog mit dem Threadstarter. Wäre hingegen geschrieben worden "meine Industriestandard-Stahlsnare hat eine Dellle, ich bitte diskret per PN um Hinweise" wäre der Thread wesentlich langweiliger und unaufgeregter dahergekommen und die Clickzahlen wären vermutlich im niedrig 3-stelligen Bereich geblieben.


    Diskretion war hier weder vom netten Threadstarter angemahnt noch "vorgelebt" - im Gegenteil ;)
    Es ist auch fraglich bzw. allenfalls eine rhetorische Frage, ob man/wir per se immer im "Interesse" des Threadstarters handeln kann/können oder soll noch dazu wenn dieser nett und explizit um Meinungen/Hinweise/Erfahrungen bittet.


    Wenn hier etwas zur Diskussion gestellt wird (insbesondere bei Volljährigkeit und Vollbesitz geistiger Kräfte ;) ) dann wurde es "zur Diskussion gestellt".


    Davon ab, gehe ich davon aus, dass ein seriös arbeitender Shop (wer immer es auch sei) das Teil zurückordert und eventuell in Abstimmung mit dem Vertrieb eine kulante/tragfähige kundenfreundliche Lösung erörtert. Die Chance das jemand bei dem Materialwert des 1 mm "Aztekenschatzes" ;) ein Materialprüfungsinstitut einschaltet und ein Gutachten anfordert halte ich für etwas unwahrscheinlicher zumal vielleicht (hypothetisch) nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, dass dieses sich nicht 100 % auf eine einzig mögliche Ursachen-These festlegen wird.

    Zitat

    Also wenn ich das richtig verstehe, dann hast du die Snare beim Kauf nie ordentlich inspiziert bzw. die ganzen Monate wo sie bei dir war, nie so genau drauf geschaut. Ist das korrekt?


    Diese Frage stellen sich einige hier im Thread... wobei vielen Käufern das auffallen würde bei Kauf oder unmittelbar danach.


    Gleichwohl weiß ich von manchen (jungen) Kollegen, dass diverse Mängel tatsächlich übersehen werden - und plötzlich (mit mehr Detailblick) z.B. eine Gratung als defekt "entdeckt" wird die vorher (angeblich) noch in Ordnung war.... wo ich mich beim Gedanken ertappe ("die war vorher genauso mies... nur jetzt haste´einen kritischeren, geschulteren Blick und bemerkst es ;) ).


    Es ist alles menschlich und vieles ist denkbar. Bei diesem Snare-extrem Beispiel fällt es mir schwer zu glauben das es nicht schon beim Auspacken auffällt. Aber vielleicht weiß der Threadstarter mehr ;)

    Slightly Off-Topic:

    P.S: ich habe unlängst eine Snare einer namhaften Drumfirma mit leicht verbeultem Kessel erhalten (längst!!! nicht so extrem wie hier im Thread). Die war nachweislich im Werk schlecht gefertigt. Fabrikneu von mir aus dem Karton ausgepackt. Es genügte ein rascher Blick bei der "Lichtreflektionskontrolle des Resofelles" um zu sehen wo das das Reso-Fell nicht korrekt aufliegt und an einer Stelle tatsächlich eine kleine Unrundheit des Kessels vorliegt. Da die Snare trotzdem passabel klingt und preislich recht billig war... lebe ich damit. Mehreren Schülern habe ich sie nun exemplarisch als Lehrobjekt für die Schulung der Mängelkontrolle gezeigt um zu sagen "wenn ihr sowas entdeckt beim Kauf - UMTAUSCHEN". So macht diese Snare für mich didaktisch als Anschauungsobjekt richtig Sinn :D und ein Umtausch kommt nicht in Frage.

    Durch Moigus-Hinweis "gut dokumentiert"... habe ich JETZT! erst entdeckt dass es im Threadstart viel mehr als das eine Foto gibt.


    Kleine hypothetische Frage (zur wiederum hypothetischen These "Fremdtollpatsch mit Zugang zum Proberaum):
    Ist um Dein Drumset herum ein Teppich oder gar ein recht flauschiger bzw. dicker Teppich oder sonstiger Puffer zum Boden?


    Nach Ansicht der Bilder wirkt es nämlich so als sei die Haupteindruckstelle um 1-2 Böckchen herum. Die Böckchen scheinen aber Null Kratzer zu haben obwohl sie gut wahrscheinlich nicht so ganz zufällig ;) im Zentrum der Beulenausprägung befindlich sind. Und wenn das Ding noch keinen Gig gesehen hat... also da keinem in einer gepolsterten Tasche abgeschmiert ist... dann verbleiben schonmal weniger Optionen.


    In jedem Falle ist es interessant, dass die Beule um/von den/die Böckchen auszugehen scheint... die Böckchen selbst aber nicht den klitzte-kleinsten Kratzer von einem Impact mit einem Boden zeigen. Das ist eigentlich nur bei sehr weichem/dicken Teppich möglich... oder Tasche beim Transport. Aber wenn sie noch keinen Gig erlebt hat?


    Aber nochmals... das ist nur etwas Kaffesatz-Leserei...

    1 mm sowie alternativ auch mal 1,2 mm sind seit zig Jahren Industriestandard(s).


    Gleichwohl würde ich bislang! n diesem Thread garnichts 100 % ausschließen wollen: Materialermüdung, Fremdnutzung bzw. "Fremdtollpatsch mit Zugang zum Proberaum"...Schaden schon bei Kauf etc.
    Mein völlig subjektiver erster Gedanke war, ob vielleicht diese "Ornamentverziererei" bei der Fertigung "irgendeinen Einfluß" auf einen 1 mm Kessel haben kann? Wer weiß das schon?


    Alles nur vage Vermutungen. Ich würde die Firma bzw. den Shop des Kaufs zurate ziehen.

    Es gab von der Janus diverse Generationen.


    Dies ist eine frühe (eben jene mit den gelben Trittplatten).
    Ich erinnere "justamente" diese sehr genau. Auch ein Drumkollege hatte die. Es ist definitiv eine Janus (egal wieviele Kollegen etwas anderes sagen :D)


    Die meisten erinnern sich (nur) an die letzte Version. Das bedeutet aber nicht, nur weil diese letzte Version offensiver beworben wurde bzw. durch die massive Webpräsenz (und mehr Onlineshops exisitierten bzw. das Internet für sich nutzten) mehr wahrgenommen wurde, das vorher keine Modelle existiert hätten (zum Beispiel jene in Gelb). Ein klassischer "Web-Bias".

    Ich denke dieser Thread ist für Rookies wieder mal ein gutes Anschauungsbeispiel.
    Never change a running system.
    Insbesondere vor jeder "Spezialanwendung" lieber nochmal jemand anderes fragen.


    Davon abgesehen:
    Gibt es für dieses Öl-Produkt keine Anwendungshinweise? Dieser Thread scheint eindrucksvoll zu belegen, dass man dieses radikal falsch anwenden kann.

    Jetzt noch mal richtig ernsthaft.


    Insbesondere Tama und Pearl sind knallharte Mitbwerber... die sich ungerne etwas "schenken". Insbesondere diese beiden Firmen sind vom Einstiegsbereich bis zur Mittelklasse und darübenrhinaus recht exakt am "Beäugen" und Analysieren was der andere tut... und entsprechend der anvisierten Preisklasse einer Serie bietet.


    Wenn wir mal kurzzeitige Restposten-Verkaufe von Auslaufserien ausklammern (Schnäppchen die mitunter kurzzeitig 40 % +/-X günstiger angeboten werden) und hingegen normale/reale Streetpreise vergleicht, muß man verneinen, dass einer der beiden für 500 Euro weniger annähernd vergleichbare Hardware und Klangqualität des anderen bietet. Diese Aussage (das Verneinen) kann man sogar rückwirkend auf diverse Jahre treffen.

    Wie erwähnt - es ist auch spannreifenabhängig.


    Leicht off-topic: die besten Erfahrungen/beste Stimmstabilität (übrigens auch mit kleinem Toms) machte ich immer mit der Montage auf Resofellseite, wenn das Tom quasi auf dem unteren Spannreifen steht/sitzt.

    Und je niedriger das Tuning... umso nerviger meist das "ISS-De-Tuning-Phänomen".


    Wer recht hoch stimmt (bei einem Standtom ???) wird es vielleicht noch ertragen... aber wer die tiefstmögliche Tuningrange eines Standtoms ausnutzen mag (nicht jeder... aber ein paar Kollegen und ich lieben es für Rockmusik Standtoms mitunter ganz knapp über Faltenwurf zu stimmen) muß umso häufiger nachstimmen.


    Wenn man sowas quasi anonym über Bestellmasken Online ordert... kann man wirklich keinem einen Vorwurf machen.
    Wenn man aber in einem Fachgeschäft vor Ort ist oder jemanden aus der Fachabteilung am Hörer hat, sollte jeder Drummer der bis 3 zählen kann zumindest den Endkunden darauf hinweisen, dass es insbesondere bei schweren Toms nervig werden kann.


    Gleichwohl hängt es auch immer wieder mal mit der Verwindungssteifigkeit des Spannreifens zusammen.Ich habe Toms (auch größere 14" etc.) erlebt da war es ISS-typisch suboptimal aber noch erträglich und hingegen andere da war es dermaßen penetrant, dass es zur Beschäftigungstherapie wurde immer wieder und wieder nachzustimmen.


    Eine finale Größe der Akzeptanz für ISS möchte ich freilich nicht definieren, da es u.a. von der Verwindungsteifigkeit des jeweiligen Spannreifens beeinflußt wird und! dem Gewicht des Toms. Wir haben mitunter 14 x 11 oder 14 x 12 bei Hängetoms oder 14 x 14 (bei Standtoms). Auch die Länge (das "Gewicht") der Kessel trägt dazu bei wie stark letztendlich der Spannreif belastet wird.

    Zitat

    Da ich ja bereits 1988 einen Kopfhörer brauchte, habe ich den DT-100, der kostet heute (!) 149 und wäre dann nun
    auf 6 Euro pro Jahr plus ein Ersatzkabel (20 Euro), mehrere Ohrpolster und ein Kopfpolster gekommen, das ist dann über
    die Jahre immer noch billiger als alle fünf Jahre sich ein Einwegmodell, das noch nicht einmal gut klingt, zu kaufen.


    Ich muss aber auch zugeben, dass ich Amateur bin und mir billige Produkte nicht leisten kann.


    Wundervoll! :thumbup:

    Hotels inklusive deren (bautechnische) Voraussetzungen für die Entkopplung von Trittschall sind so unterschiedlich wie der Service.


    Gleichwohl waren die wenigen Hotels die ich kenne eher hellhörig bis sehr hellhörig. Da war bereits weit vor dem Thema Trittschall viel niedrigschwelliger! schon mancher aufgedrehte Wasserhahn im Nachbarzimmer hörbar. Insofern eher nochmals motivationshemmend.


    Anyway... ich hatte immer Drumsticks dabei... und insofern mir immer irgendeinen gepolsterten Hotelstuhl gegriffen den ich mit Sticks auf der Sitzfläche bearbeite. Freilich sind auch Hotelstühle verschieden wie die Blicke an der Rezeption bei der Ankunft... aber ich fand immer einen der wesentlich leiseres Spiel als jedes meiner Drumpads bzw. Practise-Pads zuliess. So dass ich irgendwann Pads nicht mehr einpackte - weil es für mich nur unnötiger Balast war.

    Tja, nachdem nun die Plattenfirma mit Geoff Tate die Kritiker seiner neuen Queensryche-CD zur offenen Video-Kritik im Rahmen des Best-Rant-Contest aufgefordert hatte, kommt nun seine öffentliche Reaktion zu den Videobewerbern.


    Ich empfinde es als extrem grenzwertig nun die Personen die aufgefordert wurden sich mit Videos aus der Deckung zu wagen in massiv und teilweise sinnentstellten geschnittenen! Sequenzen zu zeigen und dann dies jeweils mit einer Art überlegenen Mimik zu "kommentieren". Es hat für mich etwas mit Vorführen von Personen zu tun. Wobei man vielleicht in Anbetracht der "High-Tension-Discussion" um die zwei Queensryche-Bands mit solch einer Reaktion bzw. Strategie der "Auswertung" rechnen mußte... ?


    Ich finde diese Form des Umgangs bzw. diese Form von "Preisausschreiben" nicht gut.


    [video]youtube.com/watch?v=De--NWAGmkA&feature=youtu.be[/video]

    Mal ein kurioses Beispiel, dass nix mit dem Threadstarter zu tun hat. Ich glaube er erntet hier mehr Häme als er "verdient" hat, denn er hat ja right from the Start auf die provokante/überspitzte Formulierung hingewiesen. Ich denke wir tun ihm ein Stück weit Unrecht.


    Anyway, da der Stein nun rollt ;) mal ein konkretes, für manche vielleicht "lustiges" (oder bizarres) Beispiel.


    Ich erinnere mal Cymbals die wurden plötzlich als Vertriebsstrukturen wechselten und der Importeur sein Lager räumen wollte für 30 - 40 % des ehemaligen Preises verkauft. Das war ein dramatischer Discountpreis.


    Nur um sicherzugehen: der ehemalige Verkaufspreis (die ehemaligen 100 %) ließen in Bezug auf das verkaufte Material nach Abzug aller Werbekosten dem Vertrieb auch schon keinen Gewinn mehr. Nun aber wurden sie durch den extremen Ausverkaufspreis etwa zum ehemaligen Importpreis des Importeurs rausgehauen.

    Da gab es vereinzelt den Kunden, der gerne Becken extremer spieltechnisch bearbeitete. Vereinzelt empfand jener es dann als seltsam, das wenn er sein Crash-Cymbal für z.B. 39 Euro erworben hatte dieses dann radikal bearbeitete ... dann nachdem ein Riß über Wochen des weiteren Spiels 10 Zentimeter lang war, verspätet einschickte und dann vorausschauend-zukunftsgewandt-prophetisch fragte wie dann der Austausch wäre, wenn es beim nächsten mal beim Austauschbecken reißt - das dann auf der Gegenseite ein tiefes Durchatmen oder Raunen zu vernehmen war.


    Es gab wirklich vereinzelt Personen, die glaubten dass ein 39 Euro "teures" Cymbal , 2 mal ausgetauscht werden könnte, auch Portokosten getragen werden und dann der Vertrieb sicher immer noch Gewinn mache.


    Auch wenn so etwas Ausnahmen sind, zeigt es auf eindrucksvolle Weise, dass es eine weite Bandbreite gibt zwischen Realisten, Pragmatikern auf der einen Seite des Spektrums bis hin zu Utopisten bzw. "Halluzinisten" (schöne Stilblüte) ;) oder "Ottifanten" auf der anderen Seite der Farbskala.


    Was ich damit sagen will: manche Dinge sind sicher ihr Geld wert. Andere Dinge teuer... vielleicht manchmal zu teuer. Aber selbst wenn mitunter etwas irre günstig wird, gibt es auch dann oftmals noch den vereinzelten Freak der von Phantasie-Impulsen geleitet wird. Will heißen, selbst wenn man reale Rechenbeispiele und Kalkulationen offenlegen würde, gäbe es wieder Verschwörungstheoretker die erklären würden das alles viel effektiver und günstiger machbar wäre und warum man das Material nicht von einer Zentralregierung subventioniert und protegiert herstellen läßt und an alle Musiker der Welt verschenkt.


    Nochmals: den Threadstarter nehme ich davon ausdrücklich aus. Der Thread scheint mir nur eine gute Steilvorlage so etwas aus dem realen Alltag mal zu skizzieren.


    edit: Inhaltlich nichts. Nur Rechtschreibung

    Hammu


    Ganz ehrlich. Von (diesen) bzw. Photos generell kann ich Messing oder Phosphor Bronze auch nicht unterscheiden.
    Das kann man nur vor Ort im besten Falle unter realem Tageslicht bzw. guten Lichtverhältnissen.


    Insofern bin ich völlig bei Dir. Von den Bildern abgeleitet würde ich keine Stellungnahme aufs tatsächliche Material (Messing oder Phosphorbronmze abgeben. Da kann vieles täuschen.


    Von Stahl war bei mir garnicht die Rede ;) .