Beiträge von Drumstudio1

    Ich grabe diesen Thread nochmal aus, weil ich von Anfang an ein mulmiges Gefühl hatte und hier auch manches aneinandervorbeireden ;) stattfand und sich hier im Thread auch irgendwie keine wirkliche "Lösung" der Ursachen (für manche Konfusion des Threads) fand. Es wird für viele völlig unbedeutend sein, aber es erlaubt zumindest den ambitionierten Materialfanatikern vielleicht ein Stück weit Aufklärung darüber wie differenziert bzw. detailverliebt man "schauen" oder recherchieren "muß" um seltsame "Phänomene letztendlich logisch zu erklären.


    Anyway, das untenstehende ist somit nur für die Hardcore-Fans lesenswert. Für andere nicht empfohlen, da zu langweilig :D .

    Fakt ist:
    die neuen Hyperdrive/Superstars und neuen Silverstars werden seit geraumer Zeit mit veränderter Hardware geliefert. Aber an ein generelles Downgrade konnte ich nicht so recht glauben. Natürlich ist die ganze Branche seit Jahren im Aufruhr und schaut nach Kosteneinsparpotentialen... aber von Tama (insbesondere bei Produkten die sich in hart umkämpften Marktsegmenten behaupten sollen, z.B. im Kampf mit Pearl/Vision) würde ich eher Upgrades erwarten.


    Mittlerweile sind die 2013-Bilder von Silverstar und Hyperdrive bei diversen Websites eingepflegt. Wir finden mittlerweile diverse Websites selbst Kataloge (mit neu eingepflegten Inhalten) die die neue Tama-Hardware listen. Insbesondere auch viele Quellen der neuen Hihatmaschine HH205 (die wohl keinesfalls downgrade ist sondern viele bekannte und 1-2 neue Features in neuem Design liefert).


    Die neue HH205 wird zigfach gelistet und abgebildet - ABER!!! sie ist mit der der Threadstarterin nicht völlig identisch.
    1.) Die 2013 HH205 hat natürlich eine Memoryclamp, die dramatisch helfen kann, dass ein Tauchrohr unter hohem Druck nicht "verschwindet" bzw. sich das Bottom Becken unfreiwillig absenkt.
    2.) Die 2013 HH205 hat die Schraube zum individuellen Verstellen des Bottom-Cymbal-Winkels.


    Wie aber ist zu erklären, dass es bis vor kurzem auch im Web diverse (neuere) Produktbilder gab, die das Hihat-Modell der Threatstarterin mit den Hyperdrive zeigten, teilweise auch ein anderes Flügelschraubendesign bei Tama etc. Hätte ich damals zum Threadstart diese Bilder nicht gefunden/gesichert hätte ich womöglich unterstellt die Threadstarterin irrt oder ihr wurde ein falscher Hardwaresatz verkauft. Aber ihre Aussagen waren eindeutig durch andere Quellen belegbar.


    Wie sind die Irritationen hier im Thread erklärbar?... das "aneinandervorbeireden" ;) ?. Ich erinnere nur mal augenzwinkernd an meinen Tip "die Memoryclamp des Tauchrohrs fest anzuziehen"... und dann offenbaren ihre Fotos sie hat garkeine!!! Wundervolle Konfusion. :D


    Nun die Aufklärung. Es gab Ende 2012 eine Umstellung der alten Hardware auf die neue. Faktisch wies die neue Hardware die Ende 2012 verwendet wurde insbesondere bei der Hihat nicht alle Produktfeatures auf, die sie nun für 2013 hat. Es war die erste Phase der Umstellung von der bisherigen Superstar-Hyperdrive- Hardware auf das neue Konzept und es waren noch nicht alle Produktfeatures so wie letztendlich nun 2013 verwirklicht, implementiert. Will heißen es gab diverse Sets mit dem günstigen "TYPE B" Gummiauflage (ohne individuelle Winkeleinstellung) und OHNE Memoryclamp. Der Kauf der Threadstarterin fand (tragischerweise :) genau in dieser Übergangszeit statt).


    Edits: Rechtschreibung und Post um einen Tag verschoben, mangels Zeit.

    Natürlich. Rims und Rims-Clones. Die wirken je nach montiertem Böckchen bzw. dessen Design und je nach Bildperspektive mal subtiler, mal etwas weniger.


    In jedem Falle zeigen die Abbildungen ja die modernen. Die Uraltversionen der Frühphase von Rims bzw. manche Clones hatten viel größere Montageplatten. Um die geht es aber hier nicht ;) .


    Das Star-Mount (Bild 3) hingegen weicht in einigen kleinen funktionellen und desgintechnischen Details ab. Und doch ist auch dies ähnlich... allerdings noch einen Hauch unauffälliger.


    Viele der anderen genannten Alternativen weichen viel deutlicher ab und wir stellen fest wie verschieden das Wort "zierlich" interpretiert wird.


    Da Star Mount (das optisch subtile, spezfische Silverstar-System) ja höchstens über Ersatzteilbestellung einzeln aufzutreiben wäre, und unter Berücksichtigung dass die ersten 3 Bilder 2 identische und ein sehr ähnliches System zeigen, gehe ich seit Beginn des Threads davon aus, das ein Rims System (meinetwegen Dixon) die günstigste Variante des Threadstarters ist. Zumal man die Teile auch ab und an (wenn die Investition noch kleiner ausfallen soll) gebraucht finden kann.


    Da alte ISS würde ich selbst wenn er die Tomarme hätte eher ungern aufgrund der "Stimmthematik" bzw. -Stabilität empfehlen.

    @ Juggaloco


    Es ist ein spezielles Saturn von Anfang der Neunziger. Around 91/92.


    Dieses hat nix mit den Saturns mit gutem Ruf in Sachen Sound und Features zu tun die es seit einigen Jahren gibt und auch nichts mit den Saturn Vier die gerade 2013 vorgestellt wurden.


    Und noch deutlicher: selbst innerhalb der damaligen Saturn Serie (meist Ahorn(Mahagony Mischkessel) ist Dein Set eine Produktdifferenzierung nach unten.


    Dein Saturn Set stand damals innerhalb der Saturn Serie "im 2. Glied". ;)
    Zu erkennen u.a.
    1.) Billig wirkende Pearl-"Kopie"-Tomarme
    2.) Klobige Tombrackets
    3.) Cheaper wirkende Floortombrackets....
    ... gegenüber den regulären Saturns damals.


    Dein Set ist somit ganz konkret ein "Philadelphia Saturn"
    Farbe Matt Natural.

    Wie gesagt es war das unterste Ende des Saturn-Portfolios. Vielleicht nur die Hardcore-Freaks werden mit der Bezeichnung etwas anfangen können.


    Es versteht sich von selbst, das man als fairer Drummer solch ein Set nicht ohne Vorwarnung unter "Mapex Saturn" verkaufen sollte, da dieser Begriff faktisch irreführend ist und mit dem was man seit Jahren kennt nix zu tun hat. Also bitte potentielle Kunden darauf hinweisen, dass die einzige Gemeinsamkeit zu aktuelleren Sets der Name bzw. die Buchstabenfolge ist.


    edit: inhaltlich nichts verändert. Nur ein "r" zu wenig und ein "n" zuviel.

    Mit Verlaub, dieses System (optisch und konzeptionell sehr nahe an dem jahrelang z.B. bei den Tamburo "Studio" und "XD" Serien verwendetem Tomaufhängungssystem) ist vom Materialverbau etwa am weitesten vom Tama-Starmount-System (siehe Tama Silverstar) entfernt wie es bei gegenwärtiger Marktlage und den existierenden Designparadigmen möglich ist.


    Bei Tamas Starmount (wiederum siehe Silverstar) hingegen ist der Materialverbau weitgehend reduziert/minimalistisch/zierlicher und in Zusammenhang mit den näher am oberen Spannreifen angesetzten Tombrackets wird somit optisch sehr wenig von der Kesseloberfläche/Lackierung/Folierung durch die Tomaufhängungshardware verborgen/verdeckt.


    Ob das jeder so will ist eine eher individuell zu beantwortende Frage.

    "Stop Lock" bei Mapex oder Memory Lock (z.B. bei manchem anderen Hersteller) für Standtombeine sind Begriffe die Dir weiterhelfen können.


    Man könnte vielleicht eventuell auch die Saturn- oder Orion Teile- nehmen. Die haben zwar 2 kleine Nasen die sich in Deine (Meridian-spezifisch anders designten) Brackets nicht formschlüssig einpassen... aber notfalls drehen. Es müßte gehen. oder nach welchen anderer Hersteller Ausschau halten.


    Mapex Saturn:
    6750 - 645A Stop Lock


    Tama Starclassic
    TAMA Memory Lock MTB30-2


    Und viele weitere anderer Hersteller...


    In jedem Falle vorher nochmal genau den Durchmesser der Bein(ch)e(n) bestimmen. Denn hier gibt es je nach Hersteller und teilweise Serie mitunter Unterschiede. Die Klammer soll ja a.) drüberpassen und b.) auch wirklich "greifen" bzw. fixierbar sein.

    Zitat

    Mir wäre das Risiko zu groß.


    Mir auch.


    Ich schreibe ja auch viel und wortreich (hier im Forum).


    ABER!!!! wenn per email Kommunikation echte LABEREI im Spiel ist oder allzuviele Ablaufstufen als angeblich 100 % sicher heruntergebetet werden und entweder viele Englisch-Fehler ODER!!! eine übertriebene Freundlichkeit im Tonfall vorherrscht die eher den britischen Etiketten am Hofe entspricht (wenn bürgerliche anwesend sind... hinter den Kulissen unbeobachtet geht es sicher anders zu :D ) dann verlasse ich mich auf meinen Instinkt und stelle die Kommunikation ein. Weil es seltsam und verdächtig riecht...


    Freundlichkeit im sozialen, fairen Miteinander (ohne böse Hintergedanken der beteiligten) ist oftmals eine tolle Sache.


    In Geschäftsbeziehungen leider oftmals nur Blendwerk um von den eigentlichen Absichten abzulenken, bzw. knallhart-kalkulierte Strategie um "Vertrauen" vorzutäuschen um den instinktiven Fluchtimpuls des Gegenübers (aufgrund des strengen Geruchs) auszuschalten.


    Wie es hier im Einzelfall ist... wäre mir egal. Ich würde es einfach sicherheitshalber lassen.

    Zitat

    Hier noch ein Nachtrag zu dem Ltd Kit
    http://usa.mapexdrums.com/news/news_story.asp?ID=196


    @ Chevere
    Sorry, ;) der Link (Nachtrag) führt in die irre.


    Dies ist mitnichten das Set über das wir hier! reden. Es ist eine deutlich ältere, frühere! Saturn Special Edition die recht dünne Tomkessel hatte (zwar mit 5,8 mm schon ein Stück dicker als die regulären Saturn Toms aber noch deutlich entfernt von der 2012 Special Edtion über dier wir hier im Thread reden mit 7,1 mm) und auch eine andere "Sandwich"- Kesselbauweise aufwies. z.B. nicht die Special figured maple Außenlage des hier im Thread thematisierten Sets hat.


    Auch die Kick ist anders. Damals 7,1 mm vs. bei der 2012 SE die wir in diesem thread "bereden" mit ihren 7,8 mm etc. etc..


    Es gibt diverse Saturn-Auflagen (Produktphasen) und limited editions. Die meisten kommen da leicht durcheinander. ;)
    Aber nochmals: der Link ist nicht zielführend.

    Zitat

    Meine Nachbarin liegt jetzt vermutlich dank der Bassdrum mit nem Herzinfarkt in ihrer Wohnung. Das Ding hat schon ganz schön Saft... hätte ich ja echt nicht gedacht, dass da so nen Wumms raus kommt. Kurzum, die Kiste bleibt bei mir und ich erfreue mich meines neuen Ohrenfolterwerkzeuges. Vielen Dank an alle die sich hier beratend beteiligt h


    Wie bereits von mir erwähnt ist die Bassdrum atemberaubend. Es gibt einige HI-End-Sets deren Kick dazu im Vergleich zum Spielzeug mutiert. Es gibt ebenso einige Drummer die so etwas in dieser Ausprägung noch nie gehört haben, bzw. keinen Schimmer haben welche Klangunetrschiede bei Kicks existieren. Schön, dass es nun auch die Nachbarin hört und schätzen lernen wird.
    :D

    Super-interessant. Thanks Freak-928!


    Zunächst deutet es (ohne viel zu Interpretieren) auf recht unterschiedliche Zielsetzungen/Vorstellungen, zweitens offensichtlich unzureichende Kommunikation zwischen den "Akteuren" hin.


    Davon abgesehen (und das macht es nicht uninteressanter) gab es vor 1-2 Jahren bei Bill Ward dem alten Black Sabbath Ur-Drummer eine recht ähnliche Art der Formulierung bzw. öffentliche Mitteilung für die Fans in Bezug auf Black Sabbath bzw. deren Management (inklusive des "latenten Versuchs" den Fandruck auf die Restmitglieder und/oder Management zu erhöhen durch die "Entschuldigung" bei den Fans, dass man bei der aktuellen Tour entgegen der Ankündigung nicht auf der Bühne sitzt). Irre auffällig die Parallelen.


    Anyway... ich gehe davon aus, dass die andre(n) Seite(n) sich auch noch äußern wird/werden.

    Auch bei geschlossener Bassdrum (und Mikrokabel durch das "Kessel-Luftausgleichsloch" geführt, es ist somit nicht mal das Luftloch frei) ist oftmals ein recht guter von innen mikrofonierter Sound erzielbar... der vielen Hörerfahrungen von Tonträger nahe kommt und nicht im entferntesten so "verstörend" :) klingt wie bei innenmikrofonierten Toms. Deswegen tue ich mich mit der"Faustregel als Gesetz "je größer umso extremer" etwas schwer :D

    Wir haben das Thema May Mikros bzw. auch noch allgemeienr "interne Mimkrofonierung" hier alle paar Schaltjahre :D . Ich selbst nutzte das May-System mit Ev-Mikros in den frühen Neunzigern. Hatte dann später unzählige Experimente (manche davon schon fast absurd) mit vielen anderen intern montierten Mikrofonen durchgeführt.

    Kernfazitl aller Experiemente:

    Die Mitten müssen brutalst abgesenkt werden. Man sollte eine sehr gut differenzierende Klangregelung am Mischpult haben. Aber selbst dann birgt das Prinzip diverse nicht gerade leicht zu handelnde Kompromissbereitchaften von S eiten des Drummers.


    Natürlich ist die Signaltrennung der Trommeln ZUNÄCHST viel besser. Natürlich erhält man mitunter einen höllisch hohen Pegel wenn die Mikros je nach Kesselteife zwangsläufig nur wenige Millimeter/Zentimeter vom Fell bzw. je nach Halterung sogar sehr nahe an der MItte!!!! des Fells (also nahe an dem Aufschlagpunkt der Stocktips) entfernt sind.


    Viielleicht kann amn es konstruktiv (und weniegr negativistisch) so sagen:
    Je mehr man dieses System einsetzt... umso besser sollten (qualitativ) die Overheads sein - und umso mehr sollten die Overheads zum Drumsound ingesamt "hinzugefahren" werden.


    Das reduziert/konterkariert dann aber faktisch wieder den Signaltrennungs-Nutzen der bei diesen Systemen ja oft ins Feld geführt wird.


    Läßt man die Overheads eher eine subtile Rolle spielen wird selbst bei massiver Klangregelung der Sound schnell sehr "künstlich", "unecht", zuweilen auch "seltsam". Das kann auch gefallen. Nur denke ich sind es nicht viele Drummer des Erdballs die das klanglich so optimal finden bzw.. klanglich favorisieren würden.


    "umso größer die Kessel umso deutlicher der Effekt" würde ich als 11.Gebot nicht kategorisch :D gelten lassen. Vielleicht verstehe ich es aber auch falsch und es war ganz anders gemeint ;) . Denn gerade bei der Bass ist der Sound noch am ehesten akzeptabel bzw. entspricht! unseren Hörerwartungen da im Rock-, Pop-, Funk-, Punk- der letzten Dekaden fast immer das Hauptsignal der Bass von Innen dfes Kessels oder zuimindest vom Mikro in das Resoloch hineinragend aufgezeichent wird.


    Kleinere Toms hingegen nehmen viel auch per se als perkussiver wahr. Insofern stören sich vielelicht auch hier nicht die Zuhörer wenn es durch Intern-Mikrofonierung auch noch irgendwie perkussiv und anschlagsdiminiert klingt.


    Gleichwohl halte ich das Experimentieren dieses Verfahrens für jeden Drummer mit gewissem Freitzeitpotential für sinnvoll und irre lehrreich. Man lernt unglaublich viel über Kesselresonanzen (bzw. noch genauer: auch die mannigfaltigen Reflektionen im Innern des Kessels) - und "erfährt" akustisch von "Dingen", die man niemals vprher über seine Trommel wußte. Wirklich! Ohne Witz.

    Sehe ich ähnlich mit der Kesselhardware. Die Drumcraft-Kesselhardware mit ihrem Legoland-Duplo- bzw. Babybedarf-Stil ist in meinen Augen das optisch/design-formgebungstechnisch "eigenwilligste" der Drum-Gegenwart. Das da nicht einer mahnend vor Produktionsbeginn/Markteinführung die Stimme erhoben hat? Seltsam...


    Aber unsere Meinung ist letztendlich völlig unbedeutet. Ebenso unbedeutet wie die Frage warum es zum etwaigen Downgrade ;) vom Starclassic zu Drumcraft kam.

    Dem Käufer selbst muß es gefallen und das scheint ja so zu sein. Insofern viel Spaß mit dem Kit.

    Zitat

    Deshalb immer den Schlägel separat betrachten und Pedale am Besten nur mit gleichen Schlägeln (und Schlägellänge!!)


    Das ist völlig richtig. Gleichwohl hat auch die Feder riesigen Einfluß auf das Spielgefühl. Wie oft erlebt man, dass jemand ein eher eigenwilliges Pedal als subjektiv gut empfindet, nur weil es eine superleichtgängige Feder hat (oder manche Menschen schätzen das umgekehrte). Würde man die Federn dann mal austauschen... :D


    Das (mit noch einer guten Handvoll weiterer "Variablen die oftmals auch noch tragischerweise teilweise in Interaktion miteinander stehen) macht es mitunter schwer Fußmaschinen "fair" zu vergleichen. Trotzdem ist Dein Hinweis gerade für Rookies irre wichtig und wertvoll! , um schonmal den ersten großen Trugschlüssen aus dem Weg zu gehen.


    edit "i" und "o" vertauscht