Beiträge von Drumstudio1

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    Meine Nachbarin liegt jetzt vermutlich dank der Bassdrum mit nem Herzinfarkt in ihrer Wohnung. Das Ding hat schon ganz schön Saft... hätte ich ja echt nicht gedacht, dass da so nen Wumms raus kommt. Kurzum, die Kiste bleibt bei mir und ich erfreue mich meines neuen Ohrenfolterwerkzeuges. Vielen Dank an alle die sich hier beratend beteiligt h


    Wie bereits von mir erwähnt ist die Bassdrum atemberaubend. Es gibt einige HI-End-Sets deren Kick dazu im Vergleich zum Spielzeug mutiert. Es gibt ebenso einige Drummer die so etwas in dieser Ausprägung noch nie gehört haben, bzw. keinen Schimmer haben welche Klangunetrschiede bei Kicks existieren. Schön, dass es nun auch die Nachbarin hört und schätzen lernen wird.
    :D

    Super-interessant. Thanks Freak-928!


    Zunächst deutet es (ohne viel zu Interpretieren) auf recht unterschiedliche Zielsetzungen/Vorstellungen, zweitens offensichtlich unzureichende Kommunikation zwischen den "Akteuren" hin.


    Davon abgesehen (und das macht es nicht uninteressanter) gab es vor 1-2 Jahren bei Bill Ward dem alten Black Sabbath Ur-Drummer eine recht ähnliche Art der Formulierung bzw. öffentliche Mitteilung für die Fans in Bezug auf Black Sabbath bzw. deren Management (inklusive des "latenten Versuchs" den Fandruck auf die Restmitglieder und/oder Management zu erhöhen durch die "Entschuldigung" bei den Fans, dass man bei der aktuellen Tour entgegen der Ankündigung nicht auf der Bühne sitzt). Irre auffällig die Parallelen.


    Anyway... ich gehe davon aus, dass die andre(n) Seite(n) sich auch noch äußern wird/werden.

    Auch bei geschlossener Bassdrum (und Mikrokabel durch das "Kessel-Luftausgleichsloch" geführt, es ist somit nicht mal das Luftloch frei) ist oftmals ein recht guter von innen mikrofonierter Sound erzielbar... der vielen Hörerfahrungen von Tonträger nahe kommt und nicht im entferntesten so "verstörend" :) klingt wie bei innenmikrofonierten Toms. Deswegen tue ich mich mit der"Faustregel als Gesetz "je größer umso extremer" etwas schwer :D

    Wir haben das Thema May Mikros bzw. auch noch allgemeienr "interne Mimkrofonierung" hier alle paar Schaltjahre :D . Ich selbst nutzte das May-System mit Ev-Mikros in den frühen Neunzigern. Hatte dann später unzählige Experimente (manche davon schon fast absurd) mit vielen anderen intern montierten Mikrofonen durchgeführt.

    Kernfazitl aller Experiemente:

    Die Mitten müssen brutalst abgesenkt werden. Man sollte eine sehr gut differenzierende Klangregelung am Mischpult haben. Aber selbst dann birgt das Prinzip diverse nicht gerade leicht zu handelnde Kompromissbereitchaften von S eiten des Drummers.


    Natürlich ist die Signaltrennung der Trommeln ZUNÄCHST viel besser. Natürlich erhält man mitunter einen höllisch hohen Pegel wenn die Mikros je nach Kesselteife zwangsläufig nur wenige Millimeter/Zentimeter vom Fell bzw. je nach Halterung sogar sehr nahe an der MItte!!!! des Fells (also nahe an dem Aufschlagpunkt der Stocktips) entfernt sind.


    Viielleicht kann amn es konstruktiv (und weniegr negativistisch) so sagen:
    Je mehr man dieses System einsetzt... umso besser sollten (qualitativ) die Overheads sein - und umso mehr sollten die Overheads zum Drumsound ingesamt "hinzugefahren" werden.


    Das reduziert/konterkariert dann aber faktisch wieder den Signaltrennungs-Nutzen der bei diesen Systemen ja oft ins Feld geführt wird.


    Läßt man die Overheads eher eine subtile Rolle spielen wird selbst bei massiver Klangregelung der Sound schnell sehr "künstlich", "unecht", zuweilen auch "seltsam". Das kann auch gefallen. Nur denke ich sind es nicht viele Drummer des Erdballs die das klanglich so optimal finden bzw.. klanglich favorisieren würden.


    "umso größer die Kessel umso deutlicher der Effekt" würde ich als 11.Gebot nicht kategorisch :D gelten lassen. Vielleicht verstehe ich es aber auch falsch und es war ganz anders gemeint ;) . Denn gerade bei der Bass ist der Sound noch am ehesten akzeptabel bzw. entspricht! unseren Hörerwartungen da im Rock-, Pop-, Funk-, Punk- der letzten Dekaden fast immer das Hauptsignal der Bass von Innen dfes Kessels oder zuimindest vom Mikro in das Resoloch hineinragend aufgezeichent wird.


    Kleinere Toms hingegen nehmen viel auch per se als perkussiver wahr. Insofern stören sich vielelicht auch hier nicht die Zuhörer wenn es durch Intern-Mikrofonierung auch noch irgendwie perkussiv und anschlagsdiminiert klingt.


    Gleichwohl halte ich das Experimentieren dieses Verfahrens für jeden Drummer mit gewissem Freitzeitpotential für sinnvoll und irre lehrreich. Man lernt unglaublich viel über Kesselresonanzen (bzw. noch genauer: auch die mannigfaltigen Reflektionen im Innern des Kessels) - und "erfährt" akustisch von "Dingen", die man niemals vprher über seine Trommel wußte. Wirklich! Ohne Witz.

    Sehe ich ähnlich mit der Kesselhardware. Die Drumcraft-Kesselhardware mit ihrem Legoland-Duplo- bzw. Babybedarf-Stil ist in meinen Augen das optisch/design-formgebungstechnisch "eigenwilligste" der Drum-Gegenwart. Das da nicht einer mahnend vor Produktionsbeginn/Markteinführung die Stimme erhoben hat? Seltsam...


    Aber unsere Meinung ist letztendlich völlig unbedeutet. Ebenso unbedeutet wie die Frage warum es zum etwaigen Downgrade ;) vom Starclassic zu Drumcraft kam.

    Dem Käufer selbst muß es gefallen und das scheint ja so zu sein. Insofern viel Spaß mit dem Kit.

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    Deshalb immer den Schlägel separat betrachten und Pedale am Besten nur mit gleichen Schlägeln (und Schlägellänge!!)


    Das ist völlig richtig. Gleichwohl hat auch die Feder riesigen Einfluß auf das Spielgefühl. Wie oft erlebt man, dass jemand ein eher eigenwilliges Pedal als subjektiv gut empfindet, nur weil es eine superleichtgängige Feder hat (oder manche Menschen schätzen das umgekehrte). Würde man die Federn dann mal austauschen... :D


    Das (mit noch einer guten Handvoll weiterer "Variablen die oftmals auch noch tragischerweise teilweise in Interaktion miteinander stehen) macht es mitunter schwer Fußmaschinen "fair" zu vergleichen. Trotzdem ist Dein Hinweis gerade für Rookies irre wichtig und wertvoll! , um schonmal den ersten großen Trugschlüssen aus dem Weg zu gehen.


    edit "i" und "o" vertauscht

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    Also um wieviel dickwandiger als das normale Saturn (BD,Tom)?


    Die regulären Walnut/Maple Saturn (also nicht die Special Edtions des Threads wo Birke hinzu kommt) haben seit einigen Jahren sehr dünne 5.1 mm bei Toms und 7,2 bei der Kick.


    Das Sondermodell des Threads (wie oben schon von mir beschrieben) dies hier:
    7.8mm, 7ply Bass Drum Shells, 7.1mm, 7ply Tom and Snare Shells
    Birch/Walnut, Figured Maple Veneer Exterior

    Zitat

    Das Saturn ist gerade im Ausverkauf,


    Das sowieso... die neuen Modelle sind ja auf der Namm vorgestellt worden (und schon lange vorher wurde über die 2013 Detailänderungen gemunkelt)
    Aber diese Special Edition dieses Threads ist eben nochmal was anderes, weil sie viel seltener ist als die regulären Saturns. Es sind wirklich andere! Kesselspezifikationen.

    7.8mm, 7ply Bass Drum Shells, 7.1mm, 7ply Tom and Snare Shells
    Birch/Walnut
    Figured Maple Veneer Exterior

    Der Fall ist insofern so heikel, da dieses Set ja nicht mehr allzuoft weltweit existiert.
    Ich habe auch eines in Deiner Farbe. :D


    Zu dem recht humanen Preis (gemessen am Sound) von 1899.- bietet es nur Thomann an... und es gibt meines Wissens in dt. nur noch sehr wenige Händler die noch eines haben bzw. teilweise sogar noch nur die SE-Version in anderer (in meinen Augen unattraktiverer) Farbe - und nicht zu diesem Preis.


    Ich würde Thomann den Fall schildern. Wenn die einen EInkaufsgutschein von sagen wir 40 - 50 Euro bieten würde ich das als konstrukive Lösung sehen. Mit der Kohle könntest Du es eines Tages locker Neugraten lassen.


    Ich würde das Geld aber erstmal nicht ausgeben sondern die Kiste vernünftig stimmen.


    Gleichwohl würde ich VORHER nochmal alles genaustens inspizieren... und alles nachmessen. Die 3 mm auch nochmal. Denn die empfinde ich nicht als Best-Case des Fertigungsmöglichen. Wenngleich die höchstwahrscheinlich auch nix beeinträchtigen bei einer 22". Trotzdem alles noch mal checken: nicht das da womöglich noch etwas mehr ist... denn sonst kann auch ein Austausch Sinn machen. Wenn sie die Kiste wirklich nochmal haben...


    Das heutzutage so verpackt wird bzw. das Volumen durch cleveres ineinanderstellen reduziert wird, ist versandlogistisch nicht nur platz/kostenreduzierend sondern faktisch auch umweltpolitisch sinnvoll. Das würde ich niemals kritisieren.


    Diese Kartons werden einfach durchgereicht. Nur kleinere Drumhändler machen sich die Mühe die Kartonage auseinanderzunehmen alles zu checken und dann im Laden aufzubauen/auszustellen. Die großen Anbieter hingegen erhalten die Kartons einfach "durchgereicht". Von China zum Hamburger Hafen, von dort ins Vertriebslager bis zum Onlinehändler.


    BTW: Die Bassdrum ist klanglich atemberaubend gut. Sie klingt interessanterweise hörbar! anders als die regulären (ohnehin toll klingenden) Saturn Bassdrums. Aber keinesfalls schlechter sondern besitzt neben diversen wiedererkennbaren Eigenschaften der regulären Saturn-Bass deutlich hörbar! ausgeprägteren Attack. Also mehr Höhenanteil im Anschlag. Auch dies ist kein Gras wachsen hören sondern eine Vielzahl meiner Drumschüler (bislang hörte es von denen die zum Höreindruck befargt wurden nur einer nicht! ;) ) nimmt den Unterschied wahr.

    edits: nerviger Telefonanruf unterbrach mich beim Schreiben...

    "Rustika"l ;) entgleitet es mir als Vokabel.
    Aber... "Machen statt" labern ist immer ein gutes Lebensmotto.


    Weiter so. Da ist noch Luft nach oben. Durch unsere Frotzeleien wird nicht jeder emotional zur Aufgabe oder Verzögerung seiner Hardwarelinie gezwungen. Im Gegenteil: die Gags und Sticheleien hier mannhaft als Ansporn begreifen! und dann mit noch mehr Power alles noch besser machen als es wir/die "Ketzer" :D hier für möglich halten.


    Go for it!

    Wenn es um den Rostschutz geht - ich dachte unsere Hardware sei minderwertig, da sie so rostanfällig ist, gibt es wie bereits erwähnt in vielen Snares und diversen Drumserien (freilich nicht alle) von Pearl Stainless Steel Rods.

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    Doch Stainless Steel Tension Rods gibt es durchaus - schon sehr lange übrigens. Der berühmteste Anbieter ist Pearl bei manchen ihrer Drum-Serien und Snares.


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    Drumstudio1: Schick mal bitte einen Link zu den Stainless Steel Schrauben. Das einzige was mir bis jetzt als "stainless steel" untergekommen ist waren falsch deklarierte Schrauben aus verchromtem Stahl, denn diese sind zwar aus "Stahl" und "rostfrei", aber eben kein Edelstahl.

    .


    Edelstahl der hoffentlich keiner "Falschdeklarierung" (nach Deiner Lesart) unterliegt gibt es auch von verschiedenen Anbietern.

    Vielleicht sogar jemand von denen hier die man auch in Deutschland kennt:
    http://www.drumart.it/tirantiblocchetti_en.html

    http://www.drumcraft.com/snaredrums_dc.html</a>


    Aber natürlich auch andere, wenn die nicht genehm sind, weil die Schrauben womöglich nicht linksdrehend oder nicht rechtsdrehend sind oder gar im Windkanal zu schlecht abschneiden oder das Verfallsdatum falsch deklariert ist ;) .


    Ab jetzt sollte die Unternehmung die Marktbeobachtung aber wieder selbst übernehmen. :D ;)


    P.S: Ich hätte gerne den Snare-Strainer aus Uran. Ist langlebiger, außerdem finde ich die von mir favoriserte Strainer-Tension-Einstellung im Bühnen-Dunkel dann besser. Gibt es auch günstig aus Afrika... wurde mir erzählt. Zertifikat für die Herkunft des Uran brauche ich dafür keines - unterliegt ja der bei Bestellung zugesicherten Geheimhaltungsklausel zwischen Kunden und Fertigungsstätte. ;)


    Humorvoller international-interstellarer Gruß