Wir haben das Thema May Mikros bzw. auch noch allgemeienr "interne Mimkrofonierung" hier alle paar Schaltjahre
. Ich selbst nutzte das May-System mit Ev-Mikros in den frühen Neunzigern. Hatte dann später unzählige Experimente (manche davon schon fast absurd) mit vielen anderen intern montierten Mikrofonen durchgeführt.
Kernfazitl aller Experiemente:
Die Mitten müssen brutalst abgesenkt werden. Man sollte eine sehr gut differenzierende Klangregelung am Mischpult haben. Aber selbst dann birgt das Prinzip diverse nicht gerade leicht zu handelnde Kompromissbereitchaften von S eiten des Drummers.
Natürlich ist die Signaltrennung der Trommeln ZUNÄCHST viel besser. Natürlich erhält man mitunter einen höllisch hohen Pegel wenn die Mikros je nach Kesselteife zwangsläufig nur wenige Millimeter/Zentimeter vom Fell bzw. je nach Halterung sogar sehr nahe an der MItte!!!! des Fells (also nahe an dem Aufschlagpunkt der Stocktips) entfernt sind.
Viielleicht kann amn es konstruktiv (und weniegr negativistisch) so sagen:
Je mehr man dieses System einsetzt... umso besser sollten (qualitativ) die Overheads sein - und umso mehr sollten die Overheads zum Drumsound ingesamt "hinzugefahren" werden.
Das reduziert/konterkariert dann aber faktisch wieder den Signaltrennungs-Nutzen der bei diesen Systemen ja oft ins Feld geführt wird.
Läßt man die Overheads eher eine subtile Rolle spielen wird selbst bei massiver Klangregelung der Sound schnell sehr "künstlich", "unecht", zuweilen auch "seltsam". Das kann auch gefallen. Nur denke ich sind es nicht viele Drummer des Erdballs die das klanglich so optimal finden bzw.. klanglich favorisieren würden.
"umso größer die Kessel umso deutlicher der Effekt" würde ich als 11.Gebot nicht kategorisch
gelten lassen. Vielleicht verstehe ich es aber auch falsch und es war ganz anders gemeint
. Denn gerade bei der Bass ist der Sound noch am ehesten akzeptabel bzw. entspricht! unseren Hörerwartungen da im Rock-, Pop-, Funk-, Punk- der letzten Dekaden fast immer das Hauptsignal der Bass von Innen dfes Kessels oder zuimindest vom Mikro in das Resoloch hineinragend aufgezeichent wird.
Kleinere Toms hingegen nehmen viel auch per se als perkussiver wahr. Insofern stören sich vielelicht auch hier nicht die Zuhörer wenn es durch Intern-Mikrofonierung auch noch irgendwie perkussiv und anschlagsdiminiert klingt.
Gleichwohl halte ich das Experimentieren dieses Verfahrens für jeden Drummer mit gewissem Freitzeitpotential für sinnvoll und irre lehrreich. Man lernt unglaublich viel über Kesselresonanzen (bzw. noch genauer: auch die mannigfaltigen Reflektionen im Innern des Kessels) - und "erfährt" akustisch von "Dingen", die man niemals vprher über seine Trommel wußte. Wirklich! Ohne Witz.