ZitatDie Reifen sind meiner Meinung nach getauscht worden.
Das vermutete ich auch ... und dies würde sofort den wesentlichsten "Unterschied" zur DCB 4914 auflösen.
Und mit der Pearl Professional, hat sie leider wirklich nix zu tun.
ZitatDie Reifen sind meiner Meinung nach getauscht worden.
Das vermutete ich auch ... und dies würde sofort den wesentlichsten "Unterschied" zur DCB 4914 auflösen.
Und mit der Pearl Professional, hat sie leider wirklich nix zu tun.
Zitat"Brass shell with brass finish"
Ich denke dieser Satz war von Pearl gedacht um sicherzustellen, dass dieses spezielle Modell eben einen gravierenden Unterschied zu den COB Snares (Chrom over brass Modellen) die es von Pearl davor ja schon lange gab, hat. Also nun wirklich mal ein (Jupiter) Brass Kessel angeboten wird, dem man es auch ansieht!
Sollte dieser Satz inhaltlich nicht stimmen, wäre das natürlich ein Hammer.
Also im drumhistorischen Kontext macht dieser Satz totalen Sinn. Nur ohne die Historie der Pearl-Snares zu beachten, wirkt er wie Mumpitz.
edit: ein Wort verdreht. Inhaltlich nix verändert
Um genau zu sein, steht da noch mehr: "Brass shell with brass finish". Aber das sind natürlich nur Worte...
Schwer zu finden... aber mit etwas Profiling-Kenntnissen
doch letztendlich in den Tiefen des webs machbar...
Nur nochmal als Hinweis. Das Modell dcb 4914 sieht der oberen sehr ähnlich. Die obere kann es so aber nicht 100 % sein da (wie von mir bereits erwähnt) sie z.B. KEINE GUßREIFEN hat. Aber die Namensgebung der Snare die ich erinnere ja auf Die Cast (DC) und Brass-look Kessel (B ) hinweist.
in jedem Falle wirst Du (oder der Käufer) mit Jupiter Brass und der Bezeichnung DCB 4914 der sie in diversen Punkten ähnelt, nahe an das Modell kommen. Denn es gab Pearl Snares mit aufwendiger Parallelabhebung und wirklich Brass-Optik.
Die Jahreszahl around 79/80 als ich den Flyer ausliegend sah und mitnahm, läßt ja bewußt mittels "around" etwas Luft. Wie gesagt: aus dicken Katalogen kenne ich sie nicht.
Die snare kommt mir bekannt vor... und doch ist sie selten.
Around 1979/80 gab es von Pearl einen Flyer (Din A4 Sheet) der von hier bis Neu-Mexico in jedem Musik-Shop auslag.
Diesen Flyer habe ich länger betrachtet als jedes Playmate des Monats. Denn er hatte wunderschöne, ästhetische Fotos von Pearl Snares, Add on Toms etc.
Die Snare wirkte damals auf dem Foto gülden. Von Brass wußte ich nichts... den Begriff kannte ich damals garnicht. Für mich war sie aus "gefühltem" Gold, da das Foto damals so gedruckt war und meine Luxor Snare im Vergleich wie eine eingerissene Wellblechhütte aus Soweto aussah.
Es war damals (zumindest fotografiert) die schönste Snare des Planeten und noch dazu die edelste/teuerste die Pearl damals im Programm hatte.
Schon seit Wochen war ich am überlegen sie Dir abzukaufen, aus Nostalgiegründen. Habe es aber gelassen. Gleichwohl wurde sie für meinen Geschmack von Dir zu günstig angeboten und es gehört zu den kuriosen aber typischen Mysterien dieses Forums, dass dies kein Schwein bemerkt hat.
Ich persönlich kann mich an keinen Katalog erinnern, wo sie offiziell gelistet war. Das heißt aber nichts, denn die meisten Drum-Kataloge kenne ich nicht. Aber! an den Flyer erinnere ich immer noch.
Deine sieht dieser edlen Snare erschreckend ähnlich. Aber die Snare die ich meine hatte! Gußreifen. Sonst ähnelt sie Deiner sehr.
Sie hiess DCB 4914
ZitatIst das Ironie Gerald?
Natürlich! Ich konnte mir das nicht verkneifen und dachte man versteht meine Botschaft auch ohne Anführungsstriche.
Ich habe die 9001 auch. Auch vor Jahren schon mal eine kurz gehabt. Selbst das Main-Pedal hat (mittlerweile) auch die eckig-designte Anti-Verwindungs-Stützstange unter der Hauptachse (somit abweichend! vom Fame-Foto. Ist also somit dem SCS noch ähnlicher! als ohnehin auf dem Produktbild für jeden sofort ersichtlich.
Die hat ganz sicher mit der Fame DFP 9001 garnichts zu tun.
http://www.musicstore.de/de_DE…P9001-/art-DRU0011072-000
ZitatDie Löcher machen den Klang trockener, sie klingen nicht, sie nehmen Klang. Die Trommel klingt dann kontrollierter.
Und je nach Größe und Position des Loches wird der Attack! für Zuhörer/Bandkollgen/Mikro vor dem Drumset besser wahrnehmbar. Da das "Patsch" des Beater-Auftreffens am Schlagfell ungehemmter "nach vorne durchdringt". Das! ist ein nicht ganz unwichtiger Soundaspekt der oftmals vergessen wird, bei der Scherenschnitt/Lochdebatte.
Wunderschöne Power-Ballade
[video]http://www.youtube.com/watch?v=I87L-e8bctY&feature=youtu.be[/video]
Fantastisch - obwohl stellenweise fast schon wieder unheimlich.
Läuft da ´drin ´ne Kernschmelze ab?
Alles Gute für 2013
ZitatHier lassen sich schon deutlichere Unterschiede im Spielgefühl ausmachen. Deshalb kann man bspw. anhand der Iron Cobra gar nicht den Unterschied zwischen Band und Kette eruieren, da hier völlig verschieden geformte Antriebsrollen verwendet werden.
Korrekt und von vielen seit Jahren immer wieder übersehen!
ich würde eher die Finger davon lassen, da zu teuer.
Selbst von Oakland gab es bessere Kits als dieses. Einzelne Oaklands in den Schlußjahren versuchten mehr der besseren, professionelleren Pearl-Features zu kopieren. Teilweise gab es sogar Oaklands mit lackierten Kessel wo die Holzmaserung noch durchschien. Deswegen würde ich "ist alles Murks" nicht gelten lassen.
Gefertigt wurde von Hoshino K. als nicht von Tama (nicht Hoshino Gakki) sondern ledlglich dem Namensvetter der im selben millionenschweren Industriegebiet Japans ansässig war und somit bis heute selbst bei Freaks immer wieder für Verwirrung sorgt.
Das ist kein!!! Deal mit Sonor. Das wäre sonst eine Katastrophe.
Es scheint, so dass manchem immer noch nicht vorstellbar ist, was in manchen "Unternehmen" Chinas (oder damit es nicht irgendwie feindlich klingt) manchen Unternehmen anderer Regionen der Welt im Industrie- und Wirtschaftsleben möglich ist.
Auf Original-Fotos des Pearl Kataloges die mal schnell in den "eigenen" Katalog reinkopiert werden (um seinem Unternehmen den Anstrich professioneller Fertigungssschritte und Produktfeatures zu geben) und ähnliche humorfreie Handlungen mancher zweifelhafter Fernostfirmen hatte ich ja schonmal hingewiesen.
ZitatDas ist etwas missverständlich... Leute die dieses Forum und die Hölzer-Debatte verlassen, aber nicht Sonor, Tama usw. erkennen. Ich glaube ich habe die Passage nicht komplett verstanden
Prima Frogger, jetzt verstehe ich was Du meinst.
Ich hätte genauer differenzieren sollen/müssen
.
a.) Ich habe auch einige Schüler die sind wirkliche Rookies im Sinne von Drum-Anfängern. Die sind gerade dabei mit dem Instrument anzufangen. Kiddies wie Erwachsene. Diese kennen das Forum nicht, auch nicht Tama, Sonor oder Pearl. Manche Erwachsene höchstens letzteres als Versandhaus für Elektronikartikel.
Auf jene bezog sich meine Hörauflistung, da jene bei mir im Unterricht sitzen. Also der letzte Abschnitt meines Posts mit den Zitaten. weil mich diese Unbedarftheit so erscheckt und massig Respekt abzollt, wenn sie dann doch so treffend ihren Höreindruck beschreiben.
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Cut, das zum Verständis, kurz wirken lassen. ![]()
Im Unterschied dazu bezog sich meine Anfangskritik hingegen auf uns! die FREAKS
und...
und eben jene Rookies die hier lesen um aufzuschließen (zu den Freaks) und manchmal bei mir vorbeikommen (nicht als Schüler). Letzteres ist für mich ganz schwer zu definieren. Was machen die überhaupt bei mir?
Es sind in aller Regel nette Personen die irre wißbegierig sind, aber eben auch noch Anfänger/Rookies. Sie haben sich autodidaktisch Dinge (mitunter falsch) beigebracht oder Zeug erworben (über dass sie sich ärgern) mit dem sie nicht zufrieden sind/waren z.B: weil es defekt ist. Haben vielleicht auch schon den 2. Drumsetkauf in ihrem Leben hinter sich, nach ein paar Wochen Drumming und jahrelanger Pause etc. sind aber drumtechnisch, spieltechnisch noch ganz am Anfang - auch in Materialkunde. Sie haben Schlagwörter aufgeschnappt wie B8 oder B20 oder Birke vs. maple oder sagen: "was sind Gußreifen, hast Du sowas zum ansehen?" Es sind sehr heterogene Instrumenten-Biographien-Starts. Deswegen so schwer zu beschreiben: Aber sie wissen nicht diese Vokabeln eigenständig zu begründen sondern bieten das zunächst noch wenig reflektierte Echo vieler Beiträge hier oder vom "Onkel Jupp" aufgeschnapptes. Manche von Ihnen (vielleicht führt sie das zu mir - neben meiner Postphobie
wollen aber schnell! mehr Wissen. Dieser Turbo-Zugang wird ja durch uns im Forum auch suggeriert. Hier lesen "unendlich viele mehr mit", als angemeldet sind. Sollte man nie vergessen. Mag sein, dass der Begriff ambitionierte Rookies hier der bessere wäre. Oder Anfänger mit ersten angelesene aber noch nicht reflektiert oder inhalltlich wirklich verstandneen Grundkenntnissen. Jene finde ich aber auch hochinteressant, da der Wissensdurst eine gute Lernvoraussetzung sein kann.
Sinnbildlich:
Vielleicht wenn ich in ein Krankenhaus in ein tieferes Stockwerk gehe und frage einen Mitarbeiter: "Gibt es hier ein Notstromaggregat und läuft das mit Benzin oder Diesel?" Es klingt vielleicht so als wüßte ich was von Diesel oder Bezin oder der Funktionalität von einem Aggregat wenn der Strom ausfällt verstehen. Aber man könnte mir auch eine Herz-Lungenmaschine zeigen... und mir dann makaber-satirisch mitteilen: "das hier ist unsere Notstromversorgung" . Und ich würde aufgrund meines technischen Unwissens bzw. nicht vorhandenerr Kenntnissse, nicht erkennen, das ich Opfer eines Spaßes wurde. Da ich eben zunächst nur aufgeschnappte Vokabeln wiedergebe und Rookie in Sachen Notstromversorgung bin.
Jene habe ich im ersten Abschnitt! meines langen Posts zitiert.
Ich hoffe jetzt wird es klarer. Ich muß den Tread verlassen.
Edits viel Rechtscheibung, wieder und wieder - sonst nix
Und nochmals: es findet sich in meinem vielleicht zu langem Text ja gerade
der Hinweis, das mehrfach die Optik-Prämisse der Schüler die Soundeinschätzung nicht manipulieren konnte.
Mapex hatte ich nie in Galaxy Burst. Da ist es das schlichte Weiß das manchen optisch mißfällt. Ich aber mag weiß.
Ein kleines aber nicht ganz unwichtiges Anliegen.
Ich hoffe nicht zu sehr OFF-Topic...
Zur Not lösche ich den Beitrag auf Zuruf, wenn der Thread dadurch an Übersicht verliert.
Man kann über alles natürlich diskutieren. Keiner "muß" die Meinung des anderen teilen...
Und Fakt ist auch, dass wie die Gezeitenwelle mal das eine, mal das andere Holz von Industrie bzw. Marketingabteilungen zur klanglichen Allzweckwaffe hoch-"sterilisiert" (es grüßt der Fußball) wird.
Und natürlich sind mitunter oder gar häufiger?
auch banale Dinge wie günstiger, bzw. logistisch leichter-handelbare Rohstoffzugriffe die (oder zumindest eine) (Mit)Ursache warum mal der ein oder andere (oder mehrere Firmen gemeinsam, nahezu "wie abgesprochen") Hölzer umstellen, neue (oder eben alles schon mal dagewesen) Hölzer/Bauweisen/etc. vorstellt oder in seine Drumserien verwendet.
Und natürlich bestimmt soviel mehr den Drumsound als das Holz. Die 85% These-Fell-Anteil (so genial und nett das sehr geschätzte Mitglied ist) halte ich allerdings für unhaltbar. Da zuweilen die Raumumgebung (ich behaupte sogar fast immer) einer der bestimmenden Klangfaktoren eines Drumsets ist.
Aber das sind alles Peanuts und wahrscheinlich würden wir abgesehen von der Gewichtung bzw. Prozenten in vielerlei Hinsicht zumindest rudimentär gemeinsame Nenner finden.
Eine ganz andere Sache ist mir wichtig: Und natürlich kann ich hier irren (ich persönlich bin allerdings sicher - nein überzeugt, ich irre "exactement"
hier nicht).
Ich finde es abseits des oben gesagten sehr heikel, wenn wir hier im Forum wie in der realen Drumcommunity immer mehr zu pauschal-Aussagen kommen wie: " nicht wirklich hörbar", "marginal" etc. „Kleinst-Unterschiede, die Du doch locker durch Zukauf eines anderen Fellsatzes sofort nivillieren kannst". Vielleicht ist manchmal unsere Wahrnehmungs oder Differenzierungsfähigkteit nur "anders". Das ist keine! Wertung. Das hat nichts mit guten oder schlechten Ohren zu tun. Aber nehmen wir nicht alle etwas anders wahr?
Ist die Tatsache dass uns zuweilen bei diversen Aufnahmen Unterschiede nicht auffallen oder wir gar gravierende Fehler machen, wirklich 100 % Beleg, dass es keine hörbaren Unterschiede gibt? Ich halte nämlich diverse andere "verfälschende" Faktoren (Aufnahmeprocedere, Close-Miking oder Room-Ambiece Mit-Einfluß etc.) dabei zumindest für denkbar. Da wir kurz vor Weihnachten sind und uns allen zeitlich der Kittel brennt, möchte ich nur mal ganz kurz einen Schlenker machen und verlasse Methoden-strengere Prüfungen/Ansätze.
Kann es nicht sein (ich denke Kollegen haben das auch schon erwähnt), das zu schnell von Maple und Birke gesprochen wird, ohne genauer zu differenzieren von was wir bei Maple reden und von welcher Birkenselektion bzw.- Verarbeitung etc.?
Für mich klang im höherpreisigen Bereich "Premium-Maple" in direkter Relation zu " Premium-Birke" immer etwas weicher und mittiger. Hochwertige Birke (insbesondere bei modernen Hochpreissets - bei diversen Vintagekits höre ich da oftmals nicht soo nennenswerte Unterschiede) fand ich persönlich immer etwas perkussiver ("knalliger", anschlagsdominierter) und oftmals etwas „Hifi-Esquer“. Ich meine immer dort mehr Bass und Höhen wahrzunehmen... bzw. subtilere (weniger dominante) Mitten. Und das gefällt mir seit Dekaden sehr gut. Ich mag High-End Maple und ich mag Hi-End Birke. Müßte ich wählen würde mir numerisch Birke etwas besser gefallen. Nur zur Sicherheit. Ich hatte hier ein" paar" Maple Sets lange zur Prüfung: Pearl Masters, Tama Starclassic Maple, Taye Studio Maple, Sonor Delite, Mapex Orion etc. etc. Viele fand ich (naiv und flapsig formuliert): toll bis super.
Viele hatten gewisse klangliche Gemeinsamkeiten (trotz mitunter deutlich anderer Kesselattribute. Sie klangen (nicht so überraschend) zueinander durchaus unterschiedlich (es gibt ja wie auch schon von Kollegen zigfach erwähnt noch diverse andere klangbestimmende Parameter) und es gab in Sachen Tuningrange auch einen üblen Extrem-Außreisser. Aber für mich wichtig: sie hatten mehr oder weniger alle diese gewisse "Weichheit" und einige auch diesen "deutlichere hörbaren Mittenanteil" (was andere Hörer vielleicht eher als "genau ausgewogen im Klang" bewerten).
Die Birkenkits und (siehe unten) noch wichtiger: die vielen Exotenhölzer bzw. Mischkesselsets die ich testete zu listen erspare ich mir in der Auflistung.
Vielleicht ist etwas klarer geworden was ich denke/meine: Mancher mag eher das weichere, andere eher das etwas perkussivere. Mancher wechselt je nach musikallischem Setting die Kits (mal Birke, Mal Maple, Mal XXX)) also dort wo es für ihn jemals am besten passt. Mancher hört vielleicht keinen Unterschied.
Was aber viel wichtiger ist - und jetzt bekomme ich inhaltlich hoffentlich die Kurve. Wir generalisieren oftmals zu schnell im Sinne von "das sind marginale Unterschiede" oder "selbst Profis scheitern dauernd in Sachen Unterscheidung" und dieses Forum verlassen immer wieder junge Rookies die dann bei Kollegen oder mir Aufschlagen in dem Glauben "es gäbe keine relevanten klanglichen Unterschiede"... und berufen sich auf dieses Forum! Es wird nicht selten zu vorschnell generalsiert. Aber das machen wir hier eben auch. Und noch kritischer zu sehen: sehr häufig wird von der Birken/Maple-Debatte auch auf andere Hölzer hinweg generalsiert. Wiederum im Sinne, hörbarer Unterschiede seien ja auch bei Profis nachweislich nicht identifizierbar etc. alles sei nur Marketing oder Hype und das "kauf einfach einen guten Fellsatz" würde alles richten. Es ist für mich Fakt, dass wir diverse (insbesondere auch numerisch etwas weniger verbreitete) Holzsorten oder Mischkessel oder Qualitätsstufen von Holzsorten haben, die einen durchaus eigenständigen! Klang entwickeln. So also Kick "A" eben nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit durch simplen Zukauf eines (anderen) Felles zum "Emulator" der Kick "B" werden kann. Mal ganz abgesehen davon dass ich bei den heutigen Fellpreisen bei Kickfellen überhaupt keine Lust hätte einmal oder gar mehrfach 40 - 50 Euro zu investieren, um einen Bassdrumsound hinzubiegen, der einer anderen Kick (die ich originär besset hätte gleich kaufen sollen) irgendwie näherkommt.
Und obwohl ich ja eingangs sehr kritische Bemrkungen zu diversem geäußert habe und mich auch nicht gerne von Marketing-Geschwafel veraschen lasse und mitunter auch Zufall
und nicht selten vorrangig gewinnorientierte/ monetäre Erwägungen mitursächlich für die Auswahl bzw. Rohstoffverwendung vieler Hersteller unterstelle, werfe ich untenstehende Zitate (humorig-schmunzelnd und doch auch provokant) in den Raum. Manche der Aussagen ließen mich geradezu erschrecken - vor Respekt! Und natürlich sind diese Äußerungen keine Mehrheit der Rookies die bei mir vorbeischauen. Aber es gibt zu unteren skizzierten Fällen bei mir zumindest keine gegenteiligen Äußerungen. Sondern entweder äußerten sich Rookies garnicht, bemerkten nix oder hatten keinen Wunsch mir etwas mitzuteilen: ODER sie äußerten sich eben nur in der unten skizzierten Richtung. Und das finde ich nüchtern-sachlich zumindest: sehr interessant!
1.) Wie kann es sein dass beim A-B Vergleich unmittelbar nebeneinander positionierter Drumsets diverse Total-Rookies ohne jeden Hinweis durch mich sagen.
O-Ton zum Tama Starclassic Maple: "Das klingt irgendwie weicher als dein anderes". Oder „das gefällt mir, das ist nicht so knallig.“.
2.) Wie kann es sein, dass Rookies bei einem hier ungenannten Drumset eines exotischen Herstellers im Vergleich zu einem Tama Starclassic B/B sagen.
"Also Dein blaues Set (gemeint war das Tama B/B) klingt viel besser. Das andere fällt deutlich ab".
3.) Wie kann es sein, dass beim Vergleichstreten in eine Saturn Walnut/Maple Kick viele Youngsters Lachen und grinsen und sagen "Wahnsinn" und im Vergleich bei einem anderen gutem Drumkit einfach reintreten ohne jeden Kommentar zur Kick.
Was ich damit sagen will. Seit vielen Jahren gibt es für mich keinerlei Zweifel, dass Kits selbst bei ähnlicher oder identischer Befellung an dicht positionierter sehr ähnlicher Raumakustik durchaus für manche Anfänger und Rookies hörbare Klangunterschiede aufweisen, die jene mitunter zu meiner Verblüffung in sehr plastischen und kreativen Vokabeln beschreiben. Gerade das Beschreiben von klängen ist ja selbst für die Industrie und uns Freak irre schwer. Insofern bin ich da manchmal sehr verblüfft.
Noch verblüffter wenn mir (manche) Rookies sagen. "Die Farbe dieses Schlagzeugs gefällt mir nicht, das andere mag ich mehr. Aber wenn die Farbe nicht wäre, der Klang ist super, wenn du das in einer anderen Farbe hättest, w ürde ich es mir auch kaufen."
Gerade das belegt für mich manchesmal, dass eben sogar gegen "innere Widerstände" oder "optische Vorteilsnahme" der andere Klang immer noch identifziert und benannt wird. Das sind Sternstunden für mich! ![]()
Edit: einen Halb-Satz ergänzt zum hoffentlich besseren Verständnis - und noch Rechtschreibungskummer entdeckt
Kann man eigentlich den Weltuntergang verschlafen?
Schon 00:05 ... ich habe das Gefühl ich werde müder... ich möchte natürlich nix apokalyptisch-gigantisches verpassen. Man möchte ja später mitreden! können.