Beiträge von Drumstudio1

    Auch ich habe mich über Maddins Statement etwas gewundert. Eben weil ich den "Quantensprung" vom TD20 zum TD 30 nicht als solchen betrachte sonder nur eine marginale Verbesserung sehe/höre. Die ist wirklich da... aber die abermals erhoffte oder gar "versprochene" Revolution war es in meinen Ohren wieder nicht.


    Noch mehr als Maddins Post ;) verwundert mich aber Dein Statement hier:

    Zitat

    Im Übrigen schaue ich vornehmlich auf Live-Situationen und da kann ein Roland-Produkt nicht gegen das 2Box anstinken.


    Allzu differenziert bzw. sachlich-begründet ist dieses Statement wahrlich auch nicht ;) . Das klingt als könne ein Roland-Produkt generell live nix. Seltsames Statement. Was sollte bei Roiland-Produkten denn live grundsätzlich falsch sein? Sind die Geräte nicht abwaschbar sollte sich ein Groupie nass machen? :D Ich verstehe das Statement nicht. Worauf gründet sich solch ein Statement?


    Bitte, bitte jetzt in diesem Thread nicht wieder "Mercedes ist immer besser als BMW" posten (oder umgekehrt).


    edit: only Rechtschreibung

    Diese Frage ist deswegen eine halbe Dr.-Arbeit :D , da teilweise die Umstellung "Märkte-bezogen" erfolgte. Für den US-Markt wurden beispielsweise Starclassic B/B schon (spürbar früher) in China gefertigt als für den dt. bzw. europäischen Markt die Teile noch in Japan gebaut wurden.


    Die Umstellung auf China-Made war aber marktübergreifend 2010 vollzogen (die Ausnahmen der Teilserien die bis heute gelten wurden teilweise oben ja genannt).


    2008 hingegen wurden die Starclassics weitestgehend in Japan gefertigt.

    Abseits von Greb... da oben auch die andere (klassische) Variante unter b.) angesprochen wurde:


    Der klassische Bonham/Paice/Kerslake- Dreier (Hand, Hand Fuß oder gerne auch Fuß Hand Hand) klingt insbesondere dann FETT, wenn er nicht nur absolut präzise und Timingtreu gespielt wird, sondern der Drummer nicht wie ein Briefmarkensammler mit der Lupe 2 Zentimeter über der blauen Mauritius verharrt.


    Viele Drummer überschätzen die Geschwindikgkeit der einzelnen Gliedmaßen bzw. werden Opfer des subjektiven Hölreindrucks bzw. der vermeintlichen Geschwindigkeit die bei diesen Linearbreaks durch die ADDITION aller Schläge/Tritte für das Gehör entsteht. In gewissen Grenzen ;) (in denen diese Fills trotzdem schon gigantisch klingen) sind die einzelnen Gliedmaßen mitnichten höllisch schnell. Ein Blick auf die rechte oder linke HAnd gibt da schnell ernüchternden Aufschluß. Man hat also durchaus genug Zeit die Stöcke und Schlegel etwas weiter auszulenken... als es mancher instinktiv tut... im vermeintlichen Glauben das ist so irre schnell ich muß die Wege abkürzen.


    Kurz gefaßt: Fett klingt es eben wenn die Dinger fett reingesemmelt werden.


    Auf die immense Bedeutung der gleichbleibenden Dynamik von Kick und Toms hat Chuck schon zurecht hingewiesen. Diese Breaks können nämlich für (ungeschulte) Zuhörer auch dann eiern oder auseinanderfliegen (bzw. in der Wahrnehmung kein stimmiges Gesamtpattern ergeben), wenn der Drummer zwar timingtreu spielt... aber eine der 3 "Stimmen" zu leise ist. Oder die Super-Rache des vorangegangenen Streits mit der PA-Crew eintrifft und diese die Kick oder ein Tom auf dem Monitor zu leise im Mix "bereitstellen". Dann gute Nacht.


    edits: hoffentlich verständlich erklärt, dass ich mich auf Bonham/Paice und Kerslake beziehe... und dann noch rechtschreibtechnisch 2- Buchstabenbdreher korrigiert.

    Bei den regulären! Saturn ist mit 3 Toms (zB. 22, 10, 12, 14) ohne Snare öfters ein Streetprice von 1399 .- bis 1555.- Euro zu entrichten. Wer lange sucht... findet sie auch mal darunter.


    Wenn man davon ausgeht... dann ist das Limited Set mit einem weiteren tiefen 16" Tom und der zusätzlichen Snare der Preis nicht so exorbitant hoch (bedenkt man, was diese einzeln hinzugekauft kosten). Das haben viele beim Vergleich womöglich nicht auf dem Schirm. Zumal die edle Außenlage mit Sicherheit hohen (optischen) Selektionskritiern unterliegen muß, um Verwendung zu finden. Trotzdem empfinde auch ich den Preis als etwas hoch und denke da hätte man mit der magischen Zahl 1999.- als Streetprice ein tolles kundenfreundliches Zeichen setzen können.


    Anyway... was auch gerne übersehen wird: das seit ein paar Jahren manche Saturn Special Editions angeboten werden. Diese haben mitnichten die super-dünnen 5,1 Millimeter Ahorn/Walnuss Mischkessel sondern wie z.B: hier Birke/Walnuss Mischkessel und eine exotisches Maple-Burl außen. Im konkreten Fall auch mit deutlich dickerem (2 weitere Millimeter) Kessel. Dummerweise habe ich genau jene Sets noch nie ausgiebig testen können. Da ich persönlich subjektiv Birke (wenn es sich um hochwertige Birke handelt) aber generell oftmals hochwertigem Maple etwas vorziehe... sollte ich mir sowas auch mal gönnen :D ... kann mir aber hier konkret kein Soundurteil erlauben - eben da ich es noch nicht testen konnte und nicht spekulieren will. ;)


    Belasse es also bei obigem Hinweis, dass es in Bezug auf zwei Kesselparameter ein spezielles Saturn ist also Rüclmeldungen derer die genau dieses spielen hilfreich(er) wären.


    Das Finish finde ich klasse bis überragend bzw. herausragend. Nur gebe ich ein kleines Detail zu bedenken. Man sollte sich sicher sein, wie man sich persönlich an exotische Finishes "adaptiert"... kicher. Mir ging es öfters so, dass ein exotisches Finish mich zunächst völlig von den Socken haute... nach einem halben Jahr mir aber dann ein zeitloseres, weniger exotisches besser gefiel bzw. mehr Langzeitwirkung hatte. Aber das mag mein persönliches Problem sein. In Bezug auf obiges Set muß ich zugeben, seit ich die Kiste das erste mal sah , das Finish mächtig beeindruckend fand und denke bis heute! so darüber. Wunderschön!


    Die Anzahl der Trommlen, also der Masse/Preis-"Index" wäre der letzte Parameter, der bei mir beim Kauf berücksichtigt würde. Davon würde ich mich nicht leiten lassen.


    Zum Drumcraft: da ist das Finish deutlich von Taye "entliehen". Jener Farbe des Studio Maple die sie seit zig Jahren im Programm haben. Irgendwie auch exotisch mit "Robin Hood"-Touch... und irgendwie gerade aus der Distanz auch schön. Da es aber sehr ähnlich seit zig Jahren bei Taye promoted wird aber eben für meinen Geschmack nicht besonders neu oder gar eigenständig.


    Zu Drumcraft... ... zur "Substanz" möchte ich erst noch weitere Drumcraft Eindrücke auf mich wirken lassen und mich jetzt noch nicht "abschließend" bzw. konkreter zu meinen Eindrücken äußern.

    Zitat

    2. Frage ist: wie bekomme ich am besten das Blut vom Cymbal-Case wieder ab?


    Wieso ab? Splatter-Drum-Equipment ist cool.


    Pack einen Bandkollegen an den Fußen, bring ihn durch stetiges Rotieren bei zunehmender Beschleunigung Deiner Körperachse in die Zentrifugalhorizontale und "ziehe" ihn so ein paar Mal über Dein komplettes Drumset. Dann paßt es ideal zum Cymbalcase und sieht dann voll metal-tauglich aus (siehe Bild).


    Spaun bringt dieses Bio-Graffiti bekanntlich mittels Zuhilfenahme von Schweinekadaven auf... es geht aber genauso gut (und billiger) mit hilfsbereiten Bassisten und oben erwähnter "Thors-Hammer-kreist"-Methode.

    Ich denke der "Fehler" ist wesentlich einfacher zu lokalisieren und eher im Bereich Human factor anzusiedeln als im Drum-Equipment des Threadstarters.


    "Geklingelt" :D hat es bei mir beim Metallica-Song und der Beschreibung der Toms. Die Sonor Delite-Toms sind klanglich sehr edel. An denen liegt es nicht - es sei denn diese wären völlig out of range gestimmt?????


    Aber wenn man dauernd zu Konserven trommelt... dann "justiert" sich die eigene Wahrnehmung immer mehr auf die Referenzsounds der eingespielten Songs der CD. Die Erwartung „wie“, „was“ am Drumset klingen muß wird immer stärker DAVON geprägt.


    Natürlich spielt die "Entkopplung von der Realität" ;) mit dem dicken Baustellenhörer auch noch eine Rolle... aber die "Hauptwirkung" der Unzufriedenheit stammt meiner Meinung nach allerhöchstwahrscheinlich von den unrealistischen Referenzen von total manipulierten Studiodrumsounds (Metallica, Rammstein) die im Tonstudio mit viel technischem Aufwand eben so hingetrimmt werden, dass sie letztendlich so klingen wie kein! Drumset der Welt im Proberaumkontext oder Übekeller klingt. Wie kein reales Set, sei es auch noch so teuer im Proberaum klingen kann!


    Mag hier vielleicht noch mancher zustimmen, wird die folgende Aussage bei manchem für Unglauben oder gar Entrüstung :D sorgen.
    Wer "voll in die Fresse"-Bassdrum-Sounds mag, mit schmatzend-perkussivem Attack und massig Tiefbass hinter dem klar definierten "Patsch" (stark vereinfacht zusammengefaßt: so als habe man am Hifi-Verstärker die Loudness Taste aktiviert)
    der findet mit Bassdrums wie Tama B/B, Mapex Saturn und 1-2 anderen Kandidaten eher seine Erfüllung.


    Reine Maple-Kicks wie z.B: Sonor Delite, Mapex Orion, Pearl Masters (Maple), Tama Starclassic Maple , eventuell mit Einschränkung noch Studio Maple von Taye (dazu später mal mehr) klingen trotz verschiedenen Kesselspezifikationen auch alle toll (und trotzdem natürlich untereinander auch nicht identisch) . Aber bieten alle diese gewisse "Weichheit" im Sound, die Maple musikalisch so vielseitig einsetzbar macht, stilistisch variabel... aber eben dafür nicht diesen so ausgeprägten "Voll-in die Fresse Sound" bedienen kann wie es speziellere Kicks oder Holzkombinationen bei manchen Drumserien mitunter bieten.


    Das wird mancher nicht glauben wollen aber unendlich  viele Hörvergleiche der oben zitierten Bassdrums (und viele ungenannte mehr) verliefen stets so. Und ich kenne bislang keinen Kollegen der das bei den Direkt-Vergleichen anders hörte.


    Was einem dann allerdings besser gefällt, ist Geschmackssache... so wie auch nicht jeder am Hifi-Verstärker dauerhaft Loudness aktiviert haben will (nochmals, ein stark vereinfachter , eher bildhafter Vergleich).


    Aber nochmals: Beim Threadstarter spielt (so bin ich überzeugt) vorrangig etwas ganz anderes eine Rolle bzw. ihm „hörphysiologisch“ einen Streich. Siehe Start.


    edits: only Rechtschreibung - sonst nix verändert.

    Ich meine mich zu erinnern, dass schon in frühen Chargen der Produktumstellung von Birke/Linde-Mischkesseln (jene bis 2009) auf reine Birke (2010) diesen neuen Sets in einem Drum-Karton ein Pappemblem beilag mit der Aufschrift: "All-Birch".
    Dieses sollte wohl Shops bei Aussteller-Sets werbetechnisch-augenfällig helfen.


    Wenn Du also genau früh! im Jahr Dein Set erworben hast, dann hilft vielleicht die Info das die Full-Birch Kessel Ende März 2010 für "Germany" auf unserer Messe vorgestellt wurden.
    Wenn also bei Deinem werksverpackten Set dieses Pappemblem nicht dabei war... würde ich eher davon ausgehen das Dein Set aus den vorherigen Chargen mit früherer Mischkessel-Produktion stammt. Also zwar früh im Jahr 2010 erworben... aber logischerweise noch (deutlich) früher gefertigt wurde.


    Beschwören möchte ich es freilich nicht.


    Edits: gekürzt und hoffentlich nun verständlich formuliert. Sorry.

    Zum Angebot stehen ein weißes Tama oder ein rotes Sonor. Beim Sonor gäbe es noch ein Duppel-Petal dazu.
    Was denkt ihr? Was ist besser? Tama oder Sonor?


    Schnell antworten, ich will eines der beiden nachher kaufen damit ich es zum Auftritt am Samstag schon spielen kann