Beiträge von Drumstudio1

    Ich habe beide mehrfach besessen und getestet (das Tama Teil durch drei Exemplare die mir zur Verfügung standen, und ebenso die Pearl H-900 drei mal).


    Beide sind für die Preisklasse gut bis besser und setzen diverse Mitbewerber dieser Preisklasse unter Druck.


    Die Tama ist vom Feel (von der Umsetzung der "Energie des Fußes") minimal diffuser, minimal-"schwammiger" in der Führung der Trittplatte/Kette (warum auch immer). Übrigens unabhängig von der Federspannung. Gleichwohl spielt sich auch die Tama wirklich gut. Mir gefällt das Spielfeel der Pearl sehr gut.


    Die Tama hat hingegen eine konstruktionstechnische einfache aber irgendwie super-effektive Clutch. Deren Handling ist schwer verständlich in wenig Worte zu fassen. Ich belasse es hiermit: sie ist wirklich gut! Sie wird einmal festgedreht und hält!!! Ihre Amwendung macht Spaß - wobei die Freude für manchen Leser womöglich nicht nachvollziehbar sein wird. Aber der Unterschied im Alltagshandling! zu manchem Mitbewerber macht es dann umso deutlicher.


    Die Pearl Clutch im Vergleich hat zwar eine supergriffige Flügelschraube die sich haptisch wirklich toll anfühlt.. aber bei "Elefantenfüßen" ;) alle Schaltjahre doch ein Nachziehen erfordern kann. Bei meiner Spielweise war nie was... bei manchen anderen schon. Man kann es aber dann sofort an der übertriebenen Ausholbewegung der Füße (der Individuen ;) ) sehen, warum sie sich in seltenen Fällen doch löst.


    Nicht ganz verschwiegen werden sollte, dass es Gerüchte! (nicht mehr) über punktuelle Probleme mit den Kunststoff-Inlays der ansonsten grandiosen 900 ´Serie gibt/gab. So ist leider auch mir (bzw. einem Schüler) nach wenigen Monaten Nutzung am Mittelrohr der H-900, als er dieses für seine Spielhöhe neu justieren wollte, das Inlay einfach gerissen. Ich war dabei und traute meinem Augen nicht. Er hat zugedreht - vielleicht zu fest??? Somit kann man das Mittelrohr dieser einen H-900 nun nur noch über die Memoryklammer in Position halten - nicht aber über die Flügelschraube deren Zweck eigentlich das Arretieren ist (war). Die Flügelschraube kann nun über das gerissene Inlay keinen Druck mehr auf das Mittelrohr ausüben. Das kann man sicher für kleines Geld ersetzen... aber ein anderer Schüler berichtete mir ähnliches (zugegeben von einem einzigen) 900 ´er Cymnbalstand eines Vorführmodells aus einem Shop, das er erwarb. Auch hier können es natürlich brachiale Hände fremder Drummer gewesen sein. Anyway ist mir das bei der ehemaligen 800 Serie so nie untergekommen. Da waren die "Kunststoffeinlagen" allerdings schon formtechnisch, konstruktionstechnsich und funktional völlig anders.


    Trotzdem, die Laufeigenschaften der Pearl sind prima und auch die der Tama ziemlich gut für das Geld.


    edits: Rechtschreibung, Formatierung, optische Struktur.

    Ich provoziere jetzt mal... damit der Threadstarter sich wieder meldet!
    ... humorig-"Provokanz"-Modus on:


    Sowohl die Schrauben/Unterlegscheibentheorie als auch diverse unserer sind eigentlich auf den ersten Blick feststellbar. "Man" merkt doch, wenn die Schraube aufgrund ihrer "Verkeilung" mit ihrer Unterlegscheibe an "Länge" zum Gewinde des Böckchens einbüßt oder im Winklel falsch ausgerichtet ist oder der Spannreif sich verzogen hat oder die Böckchen im Winkel falsch ausgerichtet sind etc. etc. Genauso merkt "man" ja auch wenn es immer die identische letzte der 8 Schrauben ist die vermeintlich zu kurz ist. Oder der Spannreif immer an der selben Stelle eine Schraube zu kurz erscheinen läßt, oder eine Folie sich löst und das ordnungsgemäße Aufliegen von Fell und Spanrneifen verhindert etc. etc. etc.


    Insofern behaupte ich einfach: der Threadstarter hat aufgrund einer der Hinweise hier, seinen Fehler erkannt, schämt sich, dass "offensichtliche" nicht selbst erkannt zu haben und meldet sich hier nie wieder.


    hahaha :D


    Humor rules
    Modus off!


    Jetzt aber weg von der Provokation. Doofe Fragen gibt es nämlich auch beim Drumset nicht, da wir alle! lebenslang dazulernen. Irgendwie nervig und doof sind nur jene, die abstreiten/verleugnen selbst früher Dinge übersehen zu haben und im Nachhinein behaupten sie hätten vom Wickeltisch weg von Drumsets schon alles gewußt. Will heißen: lieber TS, melde Dich. Egal wie "profan" das Problem oder die Lösung des Problems letztendlich gewesen sein mag. Wir alle lernen da wieder mit dazu, wenn Du uns aufklärst was nun die Lösung ergab. Und sei es nur, wie wir künftig unsere Tips verständlicher erklären können. Sollte Deine Snare immer noch ein Sorgenkind sein (wovon ich aber nicht ausgehe ;) ) helfen wir Dir hier weiter... bis! wir die Lösung haben.


    edits: only Rechtschreibung - inhaltlich nix verändert

    Wenn Mapex in der Neuauflage Nägel mit Köpfen macht bieten sie die neue Falcon von Werk ab mit Band, Kette und Directdrive an und lassen den Endkudnen ohne! Aufpreis (oder gar Zukauf) Zuhause die Wahl welche Option der mitgelieferten Teile er montieren mag. Dann hätten sie die Nase vor jedem! Mitbewerber. Da diese (seit Dekaden eigentlich völlig naheliegende) Idee bislang alle anderen Hersteller bei ihren Serienmodellen noch ausklammern.


    So würde ich es machen.

    Gegen ein massives Verziehen des Kessels würde aber eigentlich der recht reibungsarme Drehtest der Felle sprechen. Wobei es natürlich theroetisch unter Einbeziehunmg aller "physikalischen Achsen" möglich ist sich zu verziehen und oben doch wieder exakt rund zu sein. Halte ich aber so wie geschildert sehr unwahrscheinlich. Zumal, ja nicht geschildert wird, dass immer eine Schraube neben dem Gewinde entlang verläuft (Thema "Lochbild" nicht mehr kongruent).


    Auch ein Verziehen des Spannreifs scheint ja nach Testung nicht vorzuliegen.


    Ich hoffe es ist nicht ein sprachliches/kommunikatives Problem :D Nicht das ein Gewinde entweder einer Stimmschraube (oder eines Gewindeganges) ausgefranst ist. Das also die Stimmschraube nur deswegen nicht greift, weil das Gewinde ruiniert ist... und nicht weil die Schraube "zu kurz greift". Das war mein erster Gedanke nach Post eins... aber alle Antworten des Threadstarters schilderten das Problem anders. Deswegen kann es eigentlich so simpel nicht sein... oder doch?


    Es bleibt spannend...

    Gut... wieder einen klitzekleinen Schritt weiter.


    Zunächst sorry... für die sau-blöde Frage... dafür bin ich bekannt. :D


    Ich muß nur sichergehn. Du legst nicht irgendwie den Spannreif falsch auf?
    Der Rand! des Spannreifs muß natürlich nach oben zeigen. (Im Zweifel noch mal auf den noch montierten Spannreif auf Resofellseite schauen). Sorry nochmals.


    Somit letzte Anweisung, dann muß ein Kollege weitermachen, da ich terminlich nicht mehr online bin.


    1.) Alle 8 Schrauben nebeneinanderlegen. Ich gehe davon aus, alle sind gleich lang.


    2.) Das Fell auf den Kessel legen.


    3.) Den Spannreifen (richtig herum ;) ) auf das Fell legen.


    4.) Alle 8 Schrauben durch ihre Ösen im Spannreif führen und leicht Andrehen. Und zwar mit den Fingern ca. 2 Gewindegänge. Also nur so dass diese gerade so greifen. Zunächst nicht mehr.


    Sollte nun dies mit einer Schraube nicht möglich sein, dann etwas mehr Druck (KEINE! Gewalt einsetzen) anwenden und mit dem Handballen einer Hand den Spannreif! an der Stelle "der nicht greifenden Schraube" nach unten drücken. Aber parallel dazu mit der anderen Hand die Schraube eindrehen. Es muß eigentlich möglich sein. . Es sei denn wir haben etwas ganz simples übersehen. Nochmals: keine Gewalt anwenden,


    Nochmals, mein verzweifeltes Flehen nach Fotos.

    Hast Du das alte Fell noch?


    1.) Kannst Du mal ohne!!! Spannreif jedes Fell (natürlich einzeln nacheinander) auf den Sonor-Kessel legen und schauen ob sich beide gleich reibungsarm über dem Kessel drehen lassen. Spiele mental Gran Turismo: will heißen, das Fell ist Dein "Lenkrad"
    Vergleiche beide. Ist das alte wie das neue gleich reibungsarm am Kessel?


    2.) Lege dann beide Felle (natürlich einzeln nacheinander) im Wechsel in den Spannreifen (ohne diesen auf die Snare zu legen). Es geht nur darum zu testen wie das jeweilige Fell im Spannreif liegt, genauergesagt sich in diesen einfügt-


    Sind beide auch im Spannreif reibungsarm drehbar? Oder steckt das neue Fell im Spannreif eher fest (nochmals. Ohne den Spannreif und das Fell auf die Snare zu legen).

    1.) von was für einer Snare reden wir?


    2.) Hat diese jemals ein Snarefell aufgezogen gehabt und war regulär stimmbar?


    3.) Ist das Fell wirklich passend zum Spannreifen bzw. umgekehrt?


    Mir fallen noch viele Fragen ein, die man stellen könnte, wenn man viel Zeit hat...


    Ich habe das Gefühl hier liegt right from the start des Threads eine ganz banale Verwechslung und/oder banale Ursache des Problems vor. Nur reden wir alle aneinander vorbei... zumindest befürchte ich das. :D Das kann so noch lange weitergehen.


    2-3 hochauflösende Bilder der Snare und des Detailproblems könnten sicher konstruktiv(er) weiterhelfen.

    Und bei Kirchhoff läßt sich nix machen? Ich dachte diese Kits wären erst 2009/2010 in dem Cognac Sparkle vorgestellt worden? Vielleicht irre ich.
    Ich würde an Deiner Stelle nochmal beim Chef selbst freundlich! nachhaken.


    Es hat sicher hiermit nix zu tun. Aber ich ertappe mich immer häufiger dabei, alten Zeiten nostalgisch nachzutrauern. Als die OEM-Schnell-Lebigkeit noch nicht so viele Bereiche der Industrie ergriffen hatte. Als diverse namhafte Firmen ihre teuren Serien noch selbst produzierten und noch Jahre nach Einstellung ihrer teureren Serien, weitere Einzelbestellungen dem Endkunden ermöglichten bzw. diese Teilweise (je nach Selbstbewußtsein des Herstellers) proklamierten/"garantierten". Das ist in den letzten Jahren ganz offensichtlich anders geworden.

    Schade.


    Der Hersteller der weißen Überzüge hat diese früher in 12" und 15" angeboten. Anyway... "wir" hätten vorher messen müssen. Fits-like-a-glove-passend zu Deinem Tama wäre die 15" Version vermutlich auch nicht 100 %. Aber, ob man das optisch bemerkt hätte.... Jetzt bleibt wohl doch nur etwas handgeschnitztes.

    Ja!


    Gleichwohl an den Threadstarter gerichtet: Drummern die am Anfang stehen oder jene mit etwas Erfahrung die sich spieltechnisch verbessern wollen, sollte man nicht unbedacht "Extreme" oder eben die Ausnahmen als gleichwertig zu balancetechnisch sinnig begründbarer Stockhaltung nennen. Das würde vielen von vorn herein Techniken wie Doubles oder überhaupt die Bedeutung des Rebounds taktil wahrzunehmken und zu verstehen, erschweren.


    Verboten ist nix - wir finden für vieles Ausnahmen in allen Lebensbereichen. Aber es gibt teilweise gute Gründe warum sich gewisse Stockhaltungen eher finden lassen als andere.
    Mancher schafft es auch mit einem 5 Kilo-Bleigewicht um den Hals durch die Themse zu schwimmen. Andere nicht. Trotzdem würde ich das Durchschwimmen ohne Gewichte bevorzugen und dem normalsterblichen empfehlen!

    Devito galt schon immer als absoluter Powerhouse-Drummer. Auch schon in früheren Billy Joel-Phasen.


    Bei diesem Video hier, erscheinen mir ab den ersten Drumtakten allerdings diverse Bewegungsabläufe nicht wirklich stimmig. Das was hier irgendwo im Thread etwas radikal als "unästhetisch" bezeichnet wurde :D
    Das mag an diversen Faktoren liegen... Gesundheit, Alter, Umstände des Tages/Biorhythmus oder vielleicht wollte er einigen jungen Pinschern im Raum "mal zeigen was ´ne Harke ist" und hat es mit manchen "Bewegungsradien" übertrieben. Das alles sind Peanuts und überhaupt nicht von Bedeutung.


    Die ungesund anmutenden Lufthol-Zyklen können Gesundheitsprobleme, mangelnde Kondition, der Glimmstengel-Tribut oder gar Nervosität (obwohl... bei so ´nem Profi) oder sonstwas geschuldet sein. Es war das erste was mir auffiel... ich dachte an Darth Vader :) Ist aber auch nicht schlimm, da keiner von uns weiß wie wir ins Alter kommen und wann wir dann außer Puste geraten.


    Gleichwohl sollte man dieses Video nicht aus dem Kontext heraus einordnen. Wenn der Mann nicht fulminant trommeln könnte.... hätte sich Billy Joel wohl kaum so lange auf ihn verlassen (können).
    edits: only Rechtschreibung

    Erstmal ein Hoch! auf echte Wertarbeit. Das ein Sitz seit den siebzigern funktional überlebt hat ist ja auch nicht unbedingt die Regel. Mal schauen wieviele Sitze die heute! gefertigt werden noch in 30-40 Jahren existieren?


    Davon ab... in de Drumindustrie und auch von kleinen Drum-Accessoire-Manufakturen werden seit vielen Jahren diverse Produkte angeboten,die man auch als "Notlösung" in Betracht ziehen könnte.


    Somit auch wenn etwas off-topic, vielleicht ein alternativ-Denkanstoss:


    1.) Animalisch: http://store.drumbum.com/skuA-110.html


    2.) Jawohl, meine Lieblingsfarbe... mir aber zu teuer :)
    http://store.drumbum.com/skuA-128.html


    Es gibt noch viel mehr dergleichen.