Beiträge von Drumstudio1

    Was es noch teilweise bis 1979 gab, waren "Thunderking-Sets" von Pearl . Da wurden mitunter von Pearl die etwas leichtere Hardware und etwas downgradete Snares etc. verwendet. Jene hatten dann auch ab und "alte" 4514 Snares mit der alten Abhebung. Aber auch hier meines Wissens nicht mit der geriffelten Sicke. Aber ich mag da irren...

    Bei der President Serie jener Zeit Ende der Siebziger allerdings nicht. Da hatten die Snares meines Wissens schon die moderneren Snare-Features von Pearl.

    Von der Verchromung kann man schwerlich bis garnicht :D auf das Alter schließen... da damals auch diverse Japaner toll verchromten. Manche so viel besser als es heute manche "Fernostklitschen" machen/wollen/können.


    Nun wo sie geputzt ist ;) sehe ich erst die feine Riffelung in der Kessel-Mitte. Somit würde ich sie erstrecht eher etwas vor 1975 taxieren.
    Wichtig ist auch zu wissen , dass die 4514 Jahre später mit einer völlig anderen Abhebung (und auch als Chrome-Finish over Brass!) angeboten wurde. Somit lassen sich durch die (alte) Abhebung der abgebildetetn Snare schon recht sicher spätere Produktionsjahre ausschließen .

    Auch seit vielen Jahren gern gesehen...


    Total-Ausfall der Gitarre inklusive dem Solopart beim Fernseh-Mitschnitt-Konzert von Dio in Japan Mitte der Achtziger, während der Sacred Heart Tour.
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=spo6GLCL_Tc[/video]


    Hier aber so souverän von Ronnie James Gott gehandelt, dass man wenn man den Song nicht kennt... kaum etwas bemerkt.
    Doch halt... ein kleines "habt ihr sie noch alle" entgleitet ihm gestikulierend zum "Hinter Der Bühne-Bereich".

    hahaha :thumbup:


    Allerdings mit lediglich rudimentärem Erfolg.
    Dann fällt später noch der Bass aus... dann verwechselt der Mann am Mischer die Kanalzuordnung für den Delay-Effekt (oder ähnliches) ... selten so eine wirre Kombination massiver Technikpannen erlebt.
    Und doch liebenswert... denn es beweißt; auch das passiert Profis... auch das kann man überleben.

    Andere Gitarristen handhaben es anders. Siehe Link.
    Andere spielen womöglich so lange detuned weiter... bis einem als Zuhörer das Blut aus den Ohren läuft. Für mich auch keine Alternative, da mir das regelrecht körperliche Schmerzen ;( beim Zuhören bereitet. :D


    Obwohl in meinem jahrelangen Lieblings-Gillan-Link geht technisch faktisch eigentlich alles schief... hier führte Satan selbst die Regie - zweifelsfrei. :D


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=IFB-9cZtQD0&feature=youtu.be[/video]

    Ich auch... dauernd. :D


    Aber ob der Guitar-Tech noch lebt entzieht sich meiner Kenntnis. Da braucht es starke Nerven!


    Für meine Ohren (der Cam-Sound ist sehr trashy) gab er Yngwie zweimal eine stark detunte Gitarre. Die Reaktion ist dann allürenhaft aber eben auch lustig - und der malmsteenesquen-Klischee-Pflege entsprechend.
    Jeder macht mal Fehler... ob man es als Guitar-Tech darf... who knows?

    Das mit den übergroßen Fellen hat mit dem Sound zu tun - grob und viel zu stark vereinfacht: mit dem viel größeren Abstand des Kessels/Gratung zum Fell (inklusive dem massivem Faltenwurf etc. etc. und den damit einhergehenden Effekten).


    Die kommerzielle Vermarktung dieser Drums geht recht eindeutig auf Tama zurück.


    Aber nochmals: manche Hersteller haben mitunter weder das Hintergrundwissen :D um die konstruktionsbedingten Auswirkungen auf den Sound - noch (wenn es Pragmatiker sind) die Motivation all das für Individualkunden umzusetzen.... und bauen eben einfach Bassdrums ohne Reso- damit die Endorser endlich Ruhe geben... hahahaha. Es sind aber eben durch das Weglassen all der konstruktionsrelevanten Charakteristika eher :D keine echten Gong Bassdrums: sondern single Headsed-Bassdrums bzw. übergroße Konzerttoms.

    Sorry... wenn off-topic:
    Noch der vorsichtige Hiwneis, dass eine echte ;) Gong-Bassdrum das Aufziehen eines "überdimensionierten" Felles bedeutet. Also z.B. ein 20" Kessel auf dem z.B. ein 22" Fell aufgezogen wird. Dies bedeutet dann folglich auch spezielle bzw. "angewinkelte" Böckchen bzw. Stimmschrauben und noch das ein oder andere weitere Detail (Spannreif, Stimmschaubenklauen etc. ).


    Da manchem Drumhersteller das in Anbetracht der geringen Abnahmemengen des Marktes zu viel (Spezial-Einzelteil)-Aufwand ist... bieten immer mehr Hersteller herstellungstechnisch und Einzelteil-logistisch deutlich simplere! Lösungen an:
    single-headed Bassdrums... die aber eigentlich keine "echten" ;) Gong-Bassdrums sind... da eben diverse dafür charakteristische Konstruktiontechnische Features garnicht verwendet werden.

    Manchmal ist Power-Metal schwülstig-kindische Klischee-Reiterei. Manchmal nervts, wirkt infantil oder gar peinlich. Auch die inflationären Double-Bass Orgien finde ich öfters mal sinnfrei.

    Ab und an gibt es aber Songs bei denen ich mich ertappe mit Gedanken wie: "Ach du Schande ist das kraftvoll und musikalisch stimmig sowie hochwertig"


    "Glory of the World" von Stratovarius ist für mich ein toller Positiv-Ausreißer! den ich seit Jahren gerne höre. Fürs Joggen, zum Einschlafen, zum Kraft geben wenn die Wolken dunkler werden etc. etc.


    Obwohl (oder vielleicht gerade weil) seine Zutaten so kurios sind:
    1.) englisch mit starkem finnischen Akzent
    2.) Neben der Double-Bass dominiert zweifelsfrei das Keyboard!!! den Song
    3.) Trotz heftigem Heavy-Riffing und aberwitzigen Keyboard-Kapriolen ... nimmt der Song im Refrain in Form einer unvergeßlichen Killer-Hookline eine super-melodische Wendung!


    [video]http://www.youtube.com/watch?v=3Kho8EgDxMM[/video]

    Da tatsächlich unter 700 Euro die Luft sehr dünn wird (und sich tatsächlich dort viel Schrott tummelt) der Hinweis, dass man gebraucht bei diesem Budget mehr erreicht.


    Nur sollte man da auch einen Fachkundigen Kollegen dabei haben um zuverlässig checken zu können ob das gebrauchte Set
    a.) das Geld wert ist
    b.) alle Optionen noch einwandfrei funktionieren


    Gerade bei Punkt b.) sind "Einsteiger in die Materie" oft gnadenlos überfordert bzw. unterschätzen die Möglichkeiten sich fachlich zu irren bzw. von windigen Gebrauchtanbietern (die es ab und zu auch gibt) über den Tisch gezogen zu werden.

    Zitat

    Ja, wenn das so ist und dein Lehrer meint, daß man aus allen Holzsorten den gleichen Sound rausholen kann und nur ein Geräte den Unterschied erkennen kann, warum frägst du dann noch und kaufst nicht sofort das Kit?
    Und solltest du dann doch nicht nach Bonham klingen verungklimpfst du deinen Lehrer, daß er eigentlich nicht recht viel versteht.


    :thumbup:


    Zitat

    unterschiedliche holzarten machen einen geringen unterschied, und Mahagony ist laut einem Artikel den ich vielleicht wieder rauskramen kann an nähesten zu maple... Laut dieses glaubwürdigen artikels sind die höhen 20% mehr vorhanden als bei maple verglichen zu metall-toms-> geringer unterschied zwischen holzsroten


    Das mit den 20% mehr Höhen bei Mahagony im Vergleich zu Maple und/oder "Metall Toms"... habe ich auch nicht verstanden. Das ist so schwammig. Ich meine es nicht böse... aber es finden sich in diesem Thread so viele latente bis deutliche Hinweise (bis hin zum Zaunpfahl) dass hier vielleicht jemand sehr schnell etwas zuuuu gutgläubig ist... ;)


    Vielleicht zu beiden Statements nur soviel: Kesselkonstruktion, Wandstärke, Gratung, Verarbeitungsqualität etc. etc. etc. hat auch noch diversen Einfluß auf das Klangbild bzw. das was überhaupt mit Tuning zu bewirken ist.´Und es läßt sich eben "leider" nicht jeder Kessel wie jeder andere stimmen bzw. dem Klangbild des anderen entsprechen "lassen". Aber das wirklich nur ganz oberflächlich angerissen...


    Nicht böse gemeint... ein Drumkauf soll ja Spaß machen: aber wenn ich sehr leicht zu beeinflussen bin ;) durch das Vorwegnehmen/Unterstellen der Glaubwürdigkeit von 1-2 Quellen... dann hat es vielleicht garkeinen Sinn diese in einem kritischen Forum zur Diskussion zu stellen. Weil einem dann die Antworten eventuell nicht gefallen bzw. in Kontrast zur Glaubwürdigkeit der bisherigen Quellen stehen könnten :D


    In jedem Falle kann es aber VERWIRREN oder gar konfus machen. Weil man hier auf viele verschiedene Meinungen treffen kann... und mitunter wieder selbst Erfahrung braucht um Substanz von Luft zu unterscheiden.


    Vielleicht ist das alles garnicht wichtig: vielleicht darf man darauf hinweisen, dass Bonhams Spiel für viele so speziell ist/war.... das mancher behauptet ein Großteil seines Sounds stammt von seinem Spiel - von ihm selbst. Vermutlich hätte auch ein von ihm gespieltes, mit Marmelade bestrichenes Wacholder-Drumset mit 25 % Erdbeer/Kirsch-Fruchtanteil unverwechselbar! nach ihm geklungen. [size=8]Auch das muß man nicht glauben... aber vielleicht ist es zumindest eine kleine Anregung die etwas weiter hilft.


    Den Tip mit Herrn Vogelmann finde ich insbesondere in diesem konkreten Fall gut und konstruktiv!

    2 atemberaubende Songs in energetisch-rauh-genialer Live-Version!


    "Dreaming" (der nahezu einzige Song des Malmsteen-Portfolios bei dem Ladies nicht!!! sagen "schalt den Lärm aus")


    Und eine orgiastische Version des Höllen-Schwefels "Gates Of Babylon" (ehemals Rainbow)


    Diese zwei konträren Songs in der Live-Setlist zu kombinieren ... ist theoretisch absurd... dass es trotzdem wahnsinnig gut gelingen kann - sieht man hier:
    [video]http://www.youtube.com/watch?v=JD33Ex_MIpg[/video]


    Edits: ich lerne noch wie man die Videos im ersten Versuch einbindet...

    AIs bewußter! Kontrast zu diversen postulierten Höhenflügen :D mal ein ganz pragmatischer Hinweis:


    Wir reden hier über ein altes Newsound Set das dem irreführenden"Deluxe" zum Trotz eben genau nicht zum besten was diese Firma herstellte gehört. Denn Newsound konnte insbesondere in ihren späteren Produktjahren auch anders... was die wenigsten wissen.


    Ich fände es angemessener in Anbetracht der Fellpreise der Gegenwart mal in unseren und anderen Kleinanzeigen nach guten aber leicht gebrauchten Fellsätzen (oder nur kurz angespielten Fellen) zu suchen. Sowas taucht immer wieder mal auf. Oder hier äußern sich mal nette Kollegen die für angemessenes (kleines ) Entgeld etwas anbieten.


    Ich persönlich würde bei solch einem Set in Zeiten wo man ein Mapex Meridian Birch mit voller Hardware neu für 598 Euro bekommt (in Caramel Fade) oder ein Pearl VBX für 769.- etc versuchen in Sachen Fellinvestiton KEINESFALLS über 100 Euro zu kommen. Ich käme sonst in gewisse Rechtfertigungsnöte... z.B. warum ich "Platinfelgen auf einen Trabant ziehe".


    Und dann muß man ja auch noch stimmen können... um Drums die objektiv jenseits des Deluxe befindlich sind, zum Klingen zu bringen

    2 womögllich verwirrende Anmerkungen:


    1.) Die meisten Drummer (inklusive) Drumlehrer tun sich mit der Erklärung bzw. Definition was sie oder "man" unter Groove(n) versteht wahnsinnig schwer.


    2.) Vielen Drummern gelingt es LEBENSLANG nicht wirklich zu grooven (zumindest nicht im Sinne dessen was diverse Drummer darunter verstehen... oder zu verstehen glauben... und hier schließt sich wieder der Kreis mit Punkt eins).


    Das alles ist jetzt (nach 2 Monaten) eher nicht zielführend.


    Konstruktives Fazit:
    Die Aussage des Drumlehrers war (so denke ich) eindeutig als aufmunternde, anspornende, positive! Bemerkung gemeint. Man könnte auch sagen: als Kompliment.
    Das sollte man genießen - gerne auch im Tagebuch rot umranden... weil es für uns alle schön ist wenn man Lob erhält.


    Aber dann bitte auch wieder konstruktiv zur Tagesordnung übergehen. ;)