Beiträge von Drumstudio1

    Ich versuche es auch nochmal ;)


    Sorry... die Threadstart-Frage - so nett und konstruktiv sie vielleicht gemeint ist - bringt nicht viel, da unter den Hausmarken in aller Regel Produkte diverser (also mehrerer) OEM´s zu finden sind.


    Nochmals: die Produkte die z.B. den Namen "Fame" tragen stammen mitnichten nur von einem Hersteller. Fame ist das was ´draufsteht... aber produzieren können für Thomann oder den Musicstore diverse.


    Man kann also eine entsprechende Frage weder Pauschal mit XXX oder ZZZ beantworten. Die Antwort wäre in beiden Fällen irgendwie richtig und irgendwie falsch.


    Fazit: man kann eher in Bezug auf eine genau definierte Price-Range (bzw. das Budget für ein Hardwareteil) vergleichen und schauen welche "Hausmarke" in welcher Range die Nase vorn hat. Mitunter scheinen sich auch manche Produkte sehr zu ähneln ;) obwohl ein anderer Hausmarkenname ´draufsteht. Will heißen: natürlich fertigen ab und an OEMS auch für verschiedene "Häuser" (also sowohl für den Store als auch für Thomann).


    Ein mühevolles Thema, bei dem Rookies seit Jahren nicht durchblicken... können.
    Man darf es niemanden vorwerfen ;) - aber man muß so ehrlich sein: die Materie ist WESENTLICH komplizierter als 2-3 Hausmarken aufzulisten.


    Als konkretes Beispiel... wer für das Budget zwischen 30 und 40 Euro unbedingt eine Hausmarke will... man könnte da leicht ein Produkt mit dem anderen verwechseln.

    Das optische Berg-Panorama des Vorposters greife ich allzu gerne auf :D


    Allerdings mit einer der feinsten Hardrock-Scheiben der Historie. Das Cover ist für viele beim vorschnellen ´Drüberblick: Klischee-Pur.
    Ich finde es sowohl von der graphischen Güte als auch der verwirrenden Doppeldeutigkeit(en) grandios - und somit weit entfernt von Klischee-Reiterei... oder -"Taucherei" ;) .


    Ich warte nur darauf wann wieder User "durch eine Partei" mit juristischen oder sonstigen Konsequenzen bedroht werden.


    Ansonsten ist nur eines wichtig in der Sache: Aktion und Reaktion nicht verwechseln. Die Zitate der vorherigen Postseiten werden auch retrospektiv den Schlüssel dazu liefern.

    Mit diesem Buch hat Drums Only sich meiner Einschätzung nach keinen Gefallen getan. Schon alleine dass deren Logo die Titelseite "ziert" wird vermutlich dem Image schaden. Es ist mir völlig unverständlich warum ein finanzstarker Mann wie Herr Mader die Restbücher nicht einfach aufkauft und dadurch aus dem Handel bekommt bzw. die weitere Verbreitung stoppt.


    Zum Review der Drumheads!! möchte ich noch anmerken, dass ich mich aus dem Gedächtnis heraus nicht erinnern kann, wann dort ein Buch jemals nur 2 Punkte bekam. Oftmals gab es die Höchstwertung von 5 oder 4. Nur zwei Punkte wie im Fall dieses Machwerks erinnere ich wirklich nicht, dass es das schonmal gab.


    Anyway... selbst wenn mich mein Gedächtnis täuscht... dies ist für Drumheads!!-Verhältnisse durchaus eine sehr negative Bewertung. Natürlich hätte es noch klarer und deutlicher ausfallen müssen. Wer aber dieses Review mit anderen der Drumheads!! vergleicht kann zumindest feststellen: "hoppla, so wenig Punkte gab es hier im Magazin selten".


    Was als dringliche Frage bleibt: wie auf der Buchrückseite als angebliches Drumheads!! Zitat stehen kann: "Spannend wie ein Krimi"
    Genau diese Zeile findet sich in der für meine Lesart deutlich negativen Bewertung des Buches durch Drumheads!! nämlich nicht. Sie würde auch garnicht zum Tenor des Reviews passen.


    edits: only Rechtschreibung

    Zitat Madmarian

    Zitat

    Es werden ALLE kleinen Hersteller angegriffen, Wahan wird genau so gebashed wie Kirchhoff etc, wer clever ist, hält einfach nur das Maul und geht nicht drauf ein


    -wie Wahan: er kündigt ein Event an, sofort wird gebashed: Warum sind deine Abhebungen so hässlich? - keine Antwort; - viele Hersteller sind wie Kuckuke: Ei ablegen und abhauen... der beste Tipp, aber schade für das Forum, denn dadurch fehlt ihm der Dialog und Zugang zu manchen wichtigen, fundierten Informationen... die Insrumentenbauer bleiben in ihrem Elfenbeinturm und bauen ihre Instrumente nach Marktforschungsergebnissen, und nicht nach tatsächlichen Anforderungen, weil man die Masse fürchtet und bedienen muss.


    Schlagzeugmarken der etablierten Sorte (ebenso wie Beckenhersteller) machen sich nicht die Mühe, angreifbar im Foren zu sein, sondern verbreiten ihre Propaganda über geduldige Printmedien, denen man nicht widersprechen kann. Schon mal mit einem 50-seitigen Pearl-Katalog diskutiert?! Was da drin steht, wird dann als Gesetz angesehen (nix gegen Pearl, aber es ist leicht, sich zu profilieren, wenn das Medium Widerspruch nicht zulässt). Damit kritisiere ich nicht die größeren Hersteller - ich würde es genau so tun, wenn wir 1000 Sets und mehr im Monat absetzen müssten. Gott sei Dank muss ich das nicht, und das wird auch nie das Ziel von mir sein, dafür bin ich zu wenig Kaufmann, als dass mir das erstrebenswert erscheint. Daher kann ich mir auch leisten, eine Meinung zu haben...!


    Das ist meiner EInschätzung nach unzutreffend bzw. aus meinem Blickwinkel unhaltbar.


    Ganz konkret:
    Wir finden hier so viele positive Mitteilungen zu Wahan Drum Technologies... auch von Braindead Animal... von Chuckboom, Fwdrums etc. etc.
    Der Willi ist bei diversen Forummitgliedern auch privat gerne gesehen und nachweislich zu Gast.


    Und neben des vielen Lobes darf es auch Kritik zur Optik von "Abhebungen" etc. geben. Übrigens auch nachweislich sehr massiv bei den Großen so z.B. Pearl bei z.B. bei ihren Tomarmen - wieder und wieder oder Yamaha beim Hex-Rack oder ihren "YES-Halteplatten" etc..


    Sollen wir jetzt bei den vermeintlich Kleinen nicht mehr kritisieren dürfen? Bei den Großen aber doch?


    Große und kleine werden hier seit jeher diskutiert. Heftig und mit Herzblut. Da gibt es aus Forummitgliedersicht nichts gegeneinander auszuspielen... es gibt da keinen Unterschied in der Behandlung/Bewertung von Produkten oder Marketinmgaktionen oder öffentlichem Auftreten.


    Edits: nur Rechtschreibung. Am Inhalt aber nichts verändert - keine Silbe

    Wer ist eigentlich mit "Idioten" und "stänkern" oder Stänkerern gemeint? Diese herablassenden und offensiv-eskalierenden Vokabeln sind offensichtlich auf Forenmitglieder bezogen.
    Finde ich beleidigend und reichlich unangebracht. Und das auch noch öffentlich... ohweee.


    Das! zum Thema Doppelmoral.


    Ich belasse es bei dem nüchternen Hinweis dass hier im Forum diverse dt. Drumbauer einen tollen Ruf haben, nachweislich (nachlesbar) in respektvollem Tonfall erwähnt werden( nur mal ausschnitthaft z.B: Willy von Wahan, Alex von Troyan, Gerd "von Stegner" :-), Lars von Cube, Mic etc. etc. etc.) und sich selten bis nie an deren Produkten oder deren Marketing irgendwas im Forum entzündet. Auch viele kleine Cymbalfirmen und Cymbalmacher und Vertriebe sind hier keinesfalls pauschal der Kritik ausgesetzt - im Gegenteil werden geachtet und nicht selten unterstützt und sei es durch Mund zu Mund Propaganda bzw. dem Bilden von Sammelbestellungen etc. etc.
    Dies ist seit Jahren transparent und ohne Mühe mitzuverfolgen - kurzum: alles belegbar.


    Jeder den ich kenne mag große wie kleine Firmen wenn die Produkte schön sind und im best case auch noch interessante/ambitionierte Macher hinter den Produkten stehen. Mitunter erfährt man von kleinen Firmen etwas schwerer - was natürlich an deren oftmals kleinerem Marketing-Budget liegt. Aber letzteres hat nichts mit ihrem Ruf oder ihrem Stand hier im Forum zu tun. Nochmals: der Ruf ist bei vielen vermeintlich kleinen (ich habe ja nur wenige gelistet) gut oder sehr gut. Von Bashing generell (nur weil jemand vermeintlich klein ist) kann - nochmals: belegbar! keine Rede sein.


    Der Versuch hier Große gegen Kleine Auszuspielen (quasi pseudo-biblisch vom "David gegen Goliath-Effekt" zu profitieren bzw. Mitleidstränen aufzufangen) ist unangebracht, albern und leicht widerlegbar. Wie auch immer dieses "Ausspielen" intendiert sein mochte, es greift ins Leere, da (mir) kein einziges Forenmitglied bekannt ist, dass per se (generell) Große gegenüber Kleinen favorisiert. Auch umgekehrt kenne ich wenige bis keine Beispiele.


    Hier nochmal der Wortlaut von Madmarian von dem ich mich explizit distanziere.


    Zitat Madmaerian:



    Zitat 2 Madmarian (Ausschnitt)

    Zitat

    Ich habe keine Verbindung zu Samsun, profitiere nicht von ihrer Werbung (und fühle mich verpflichtet, dies im Vorfeld zu sagen, damit ich nicht gleich gebashed werde, traurig, aber DF). Halt, doch, ich habe eine Verbindung: als ich 2009 von Samsun angefragt wurde, ob ich auf meinem Messestand ihre Becken mit ausstellen würde, sagte ich nur unter der Bedingung zu, dass a) mir die Becken klanglich gefallen, diese also sehr hochwertig sind und so zu unseren ausgestellten Drums passen, und b) dass das Logo und der Serienname überarbeitet werden. Das heutige Logo (ohne den "hut") stammt sogar von mir, ich hatte 2-3 Vorschläge für ein weniger hässlichen Samsun Schriftzug gemacht. Weil ich die Instrumente sehr schätze, habe ich ausserdem noch lange freundschaftlichen Kontakt zu Mustafa gehalten, und versucht, ihn etwas zu beraten - nicht, was die Becken angeht, sondern ihre Vermarktung (eine Beckenserie hieß und heisst tatsächlich "Bronze"... leider konnte ich ihn nicht überzeugen, langfristig auf diesen dummen Namen zu verzichten...)

    Ganz unabhängig von Manni (der nebenbei erwähnt ein super-netter und wahnsinnig beeindruckender! Mensch und Drummer ist... und diese Zeile garnicht nötig hat):


    Wer regelmäßiger in die Fachzeitschriften schaut, egal ob Drums & Percussion, Sticks oder Drumheads!! dem wird nicht entgehen, dass manche Reviews mancher Reviewer in den letzten Monaten (marginal - aber spürbar) kritischer geworden sind.


    Ich führe das nicht zuletzt auf unser Forum zurück und dem in weiten Teilen der Drumcommunity hörbar postulierten Wunsch, auch über verbesserungswürdiges oder gar (sofern diese Vorliegen) offensichtliche Schwachstellen bei Produkten in Kenntnis gesetzt zu werden.


    Es ist noch ein beträchtliches Stück Weg zu gehen...
    ... aber ich meine wirklich seit Monaten erste Anzeichen zu entdecken die über eine zufällige Häufung hinaus gehen.


    Natürlich muß die Drumcommunity diesen Wunsch auch als "Kampfruf" weiterhin deutlich hörbar machen. Dieser betrifft aber nicht nur die Fachmagazine. Das wäre unfair es auf dieses Medium zu verkürzen. Auch in Musikshops oder beim direkten Gespräch mit Vertrieben, Messen, Firmenvertretern gegenüber müßte viel deutlicher proklamiert werden, dass die Zeit der "Haushaltsreiniger-Werbebotschaften" vielleicht noch im Müttergenesungswerk zündet - aber nicht mehr unter erwachsenen drummern von Heute! Was sich manche Drummer in manchen Musikgeschäften für einen Unfug anhören ohne einfach mal mannhaft zu sagen "gibt es bei Ihnen eigentlich auch eine Stop-Taste?" oder "konkreter: "das glauben sie wohl selbst nicht, was sie mir da gerade erzählen" oder "können sie das belegen was sie da gerade behaupten?" etc. etc.. Also Kritik setzt eben auch im Alltag voraus, dass man mal Stellung bezieht. Und zwar Face to Face. Eher dann! wird sich branchenumfassend etwas ändern. Wenn die Kommunikation offener geführt wird und auch die andere Seite unmißverständlich und deutlich ihren Wunsch oder ihre Gegenthese artikuliert.


    Apropos kritisch: mir fällt da auf Anhieb ein Buch ein... bei dem ich inständig hoffe, das mal jemand der 3 Fachzeitschriften den Mut aufbringt da in einem Review Stellung zu beziehen.

    Natürlich kannst Du Dir aus den gegenwärtig erhältlichen stufenlosen Cymbalstands was zusammenbauen. Die Yamaha Einzelcymbalarme sind aber (wie ich finde) in ihren Ausmaßen schnuckeliger... kompakter. Wenn es Dir darauf aber nicht ankommt mußt Du auch nicht warten bis die kleineren Add-On Galgenarme auf das stufenlose System umgestellt wurden und auf dem Markt erhältlich werden.

    Man darf vielleicht dabei nicht vergessen welchen logistischen und finanziellen Aufwand ein Neudesign durch alle Produkt- und Kleinstzubehörvarianten hindurch bedeutet. Das gelingt den meisten Firmen nicht in einem Jahr. Nicht ungewöhnlich dass einige Dinge nachgereicht werden - insbesondere in unserer Branche.


    Die Cymbalkstands werden freilich schon länger angeboten.

    Meines Wissens gibt es selbst in Japan gegenwärtig mit dem modernen stufenlosen System erwerblich erst 2 Produkte:


    Die X-Hat CHH930 und den Galgenarm mit Gegengewicht CSBW.


    Das was Du suchst wird bislang nur in der alten (gerasterten) Version angeboten.


    Man darf vermuten dass es für 2012 kommt...

    Zitat

    ch teile diesen Verdacht. Viele meiner Becken haben bereits mehr als 20 Jahre bei mir verbracht, einige davon waren schon gebraucht, als ich sie in den 80ern oder frühen 90er kaufte. Besonders die alten Hihats klingen allesamt weicher, als ihr Gewicht vermuten lässt. Aber auch das Zildjian Ping Ride oder das Paiste 3000er Power Ride klingen schön weichgeklopft und weniger Spitz, als man das vom Namen und Gewicht her erwarten würde.


    Der Verlust von etwas "Brillianz" und "Definiertheit" ist kein Verdacht... :D
    Es ist Fakt.

    Es gehört (leider) auch zur ganzen Wahrheit... das diverse Internetshops oder auch Händlergiganten im Streben um ihre Gewinnmarge direkt den Weg zu Cymbal-OEMS und der Umsetzung eigener Hausmarken suchen.


    OEM-Dienste boten viele der großen Hersteller zwar auch seit jeher bei nennenswertem Bestellvolumen an (das geschah mitunter recht subtil und blieb manchem Endkunden verborgen) ... aber meist nur im Einstiegs-Bereich um ihre Markenprodukte nicht zu torpedieren.


    Manche Asien- und/oder Türkei-Hersteller sind da aber deutlich flexibler bzw. offensiver. Auch die Globalisierung trägt ein übriges dazu bei, dass subjektiv die Distanzen vom Fertiger zum Händler geringer werden (geringer zu werden scheinen, genauergesagt).


    Somit ist es per se nicht immer "der bessere Sound" - oder noch neutraler formuliert nicht immer "nur" die Frage des Klanges sondern es sind ein gutes Stück weit auch die von Händlern gewünschten Konditionen oder die den Händlern offerierten Konditionen die den Paradigmenwechsel der etwa seit 10 Jahren stattfindet miterklären. Zur Einkaufspolitik manches Anbieters gäbe es noch deutlicheres und belegbares zu sagen. Vielleicht später mal retrospektiv.


    Edits:

    Zitat

    Wie Drumstudio schon schrieb. Die identische Mixtur mit den richtigen Maschinen gepaart, macht's möglich.


    Und "man" ist da erst am Anfang. Türkische und/oder asiatische Hersteller scheuen da (noch) die immensen Anschaffungskosten von 300.000 Euro für eine einzige Maschine... aber die zukünftige Entwicklung ist absehbar. Auch und gerade in Hochpreisranges wird da manches erschlossen werden - auch wenn es jetzt viele noch für unvorstellbar halten mögen... natürlich werden jene die diesen Schritt nicht leisten können/wollen immer an die Magie des "Handgeschnitzten" appellieren (müssen).

    Das Thema Leim wird durchaus von 2-3 Herstellern in Prospekten beworben - herausgestellt. Seit Jahren. Dieser Thread suggeriert zu unrecht :D es sei ein neues Thema. Ist es nicht.


    Mal wird auf das bessere Schwingsungsverhalten bzw. "das Eins werden zwischen Holzlagen und Leim" hingewiesen mal auf die daraus resultierenden besseren Klangattribzte... mal auf das reduzieren des Klebstoffanteils, mal auf seine "organische" Struktur/Herkunft.. etc. etc.


    Dies oder ähnliches wird geschrieben... ob dies Marketinggeseier ist - oder tatsächlich stimmt - ist je nach Hersteller individuell zu prüfen.

    Ich kann diesen Beitrag natürlich jederzeit löschen... sollte er als nicht unabhängig genug erachtet werden.


    Zumindest bei diversen günstigeren Linien der Firma dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von einer großen Vergleichbarkeit gleicher Serienmodelle auszugehen sein. Nicht zuletzt da auch Zildjian (so wie mancher Mitbewerber) vor wenigen Jahren bei der Firma Leifeld Maschinen eingekauft hat, die weitestgehend (bis "gespenstisch") identisch-reproduzierbare, nahezu toleranzfreie Produktionsschritte zulassen. Dieses Investitionsvolumen opfert man nicht - um die DInger dann ungenutzt verstauben zu lassen.


    Die von Paiste bereits vor vielen Jahrzehnten (ohne entsprechende Spinning-Machine-Technologie - da es sie auf dem Markt noch nicht gab) erzielte und als "Trademark" lancierte hohe Klangbeständigkeit gleicher Serienmodelle (die Ipo und JürgenK erwähnen) könnte also auf absehbare Zeit numerisch bei mehr Firmen erzielt werden - wenn auch eventuell durch andere Produktionsmodi (soehe oben - also unter Ausschöpfung der Produktionstechnologie der Gegenwart).


    Theoretisch und praktisch ;) wird es durch die immer weniger Toleranzen zulassenden Produktionsmethoden/Maschinen erleichtert werden... gleichen Sound bei gleichem Serienmodell zu reproduzieren - insbesondere wenn auch andere Faktoren auch "stimmen" wie z.B. gleichbleibende Legierungsqualität (Beständigkeit der Zulieferer), "vitales" Qualitätsmanagement etc. etc.

    Ich wollte erst garnix schreiben... aber die "Informationspflicht" :) gegenüber Rookies die hier eventuell mitlesen gebietet es.


    Zunächst finde ich es gut, dass immer mehr Personen in Deutschland "Service" bei Cymbalbeschädigungen anbieten.
    Die meisten Verfahren sind zwar viele Jahrzehnte alt... aber vielen Drummern im täglichen Alltag ist nicht bekannt "wer" das "wo" - im Idealfall auch noch kostengünstig durchführen kann.


    Aber....
    Ich halte den Begrff "Refurbishing" für (womöglich nicht beabsichtigt) irreführend bzw. zumindest "mißverständlich". Oftmals wird bei Hifi/Studio/Computergeräten damit das funktionale und/oder optische Wiederinstandsetzen auf die ursprünglichen Geräteeigenschaften verstanden.


    Auch bei der Aussage der Website "nach dem Abdrehen haben Sie ein fast neuwertiges Becken" bekomme ich heftiges Magengrummeln. Also ein neuwertiges Becken ist für keinen Drummer den ich kenne nach einem Riß abgedreht (es hatte selbstverständlich auch vorher keinen Riß). Auch ein "fast neuwertiges" Becken ist nach Lesart der meisten Drummer die ich kenne meilenweit von einem aufgrund von Rißbildung abgedrehten Cymbal entfernt. Auch sollte man wissen, dass ein wie auch immer behandeltes Cymbal auf dem Gebrauchtmarkt wesentlich weniger wert ist als ein "neuwertiges" oder "fast neuwertiges" Cymbal.


    Ein Cymbal mit Riß wie auch immer nachbehandelt - gilt bei den meisten Drummern (auch bei mir bekannten Cymbalfertigern) als ein massiv be- und überbeanspruchtes oder materialdefekt-behaftetes Cymbal.
    Dies muß nicht bedeuten das es nicht musikalisch toll einsetzbar wäre oder der Klang dem Drummer immer noch gut gefällt. Gefallen und klingen kann es je nach Geschmack durchaus.


    "Die Klangveränderung ist geringfügig"
    Was ist geringfügig? Geringfügig bei welcher Gehörleistung? In wessem Ohr? ;)
    Im Best Case ist ein Klangunterschied zum Neucymbal (sollte es wirklich! weitestgehend identisch vorliegen) insbesondere bei ganz minimalem Materialabtrag gering... oftmals aber gerade beim "Rundum-Abdrehen" durchaus hörbar. Also für das "geringfügig" nicht selten leider "nein".


    Randnotiz: "Vielleicht" ist in manchen Fällen der vorschnelle Satz "jetzt klingt es wieder wie vorher"... ein subjektiver Hörbias des Drummers. Das ehemals intakte Cymbal liegt oftmals als gutes Audiofile garnicht als Vergleichsreferenz vor sondern die letzten klangprägenden Hörereignisse waren die unschönen Rißsounds, der scheuernd-klirrende "Metallreib-Sound" vorherrschend in der Ausklingphase. So kommt beim Abdrehen schnell die überhastete Einschätzung auf (also just dann wenn die Ursache für das nervige "metallreibende Klirren" endlich beseitigt wurde)... "das alles wieder gut... so wie früher ist". Nicht verschwiegen werden soll, dass es durchaus auch Kleinstrisse bei Cymbals gibt die (insbesondere soferrn noch klein) noch nicht hörbar negativ auffallen. Das gibt es auch. Ist aber ein anderes Thema.


    Jeder der etwas Wissen um die klangbestimmenden Parameter eines Cymbals hat, dürfte zumindest erahnen ;) (bzw. dessen Ohren stellen fest) dass sich durch "Rundum"-Abdrehen insbesondere die Relation Kuppenumfang (Bell) zur sonstigen Oberfläche (Surface) deutlich ändert. Dies hat für viele Musiker hörbare Auswirkungen. Denn insbesondere die Kuppe wird mit jedem Abdrehzentimeter oder gar Inch immer prägender/dominanter in ihrem klangbildenden Einfluß. Denn ihre Größe bleibt ja originär erhalten und wird nicht entsprechend des Abdrehvorgangs prozentual reduziert... wie auch?


    Insbesondere beim kreisrunden! (Rundum")-Abdrehen da hier der Materiabtrag der größte (in Relation zum Riß) ist.
    Das Kreisrunde Abdrehen (wenn auch optisch gefällig) gilt nicht selten als der "Aderlaß" oder präziser die "Amputation" der Cymbalrettung, da justament :D durch diese Methode beim Entfernen des Geschwürs auch sehr viel "gesundes Gewebe" geopfert wird. Zweifelsfrei ist es in vielen Fällen erwägenswert.


    Die auf der Webseite formulierte Aussage: "das Becken klingt und schwingt wieder wie vorher" erachte ich als schwerlich haltbar. Weder aus meiner bescheidenen Erfahrung, noch halte ich es empirisch-meßtechnisch oder subjektiv-gehörtechnisch für belegbar. Wenn dem so wäre könnte bei den Rohstoffpreisen der Gegenwart alle Hersteller reichlich Geld sparen, wenn sie die Cymbals gleich ein Inch kleiner Ausliefern... oder sie drehen vor der Auslieferung ab und schmelzen diese Abdreh-Inches wieder ein - zur Herstellung weiterer Cymbals ;)


    Ich verdamme diese Methode mitnichten :D . Sie ist oftmals besser, als ein Cymbal komplett zu entsorgen. Zumindest in diesem Detailpunkt stimme ich dem Cymbaldoktor zu. Aber sie ist mitnichten generell oder immer die beste Methode. Keinesfalls muß ein Becken dann gleich deutlich schlechter klingen. Aber es wird anders klingen. Je weiter abgedreht wird umso deutlicher. Und das sollte man vorher zumindest anreißen... hahaha ich meine erfahren bzw. besprechen .


    Nochmals: es ist die Methode die am deutlichsten auf den Klang Einfluß nimmt durch die mehr oder weniger deutliche bis radikale Veränderung der Bell/Surface-Relation. Also einem der klangbestimmendesten Parameter von Cymbals. Es gibt bei akribischer Betrachtung noch 1-2 mehr Veränderungen der Gesamt-"Cymbalbalance" (Taper etc.)... auf diese einzugehen sprengt hier den Rahmen. Somit nur der Hinweis auf das offensichtliche (siehe Zeilen obendrüber).


    Und vielleicht auch nicht unwichtig: je nachdem welche "Traumata" ein Cymbal schon auf dem Buckel (oder der Drummer auf dem "Gewissen" ;) ) hat... und/oder welche Folge-Beanspruchungen nach dem Abdrehen im folgenden Drumming auftreten... können wieder Risse auftreten. Das muß nicht sein. Kommt aber nicht sooo selten bei abgedrehten Cymbals vor:
    - Sei es weil ein Drummer eben weiterhin so energetisch trommelt, wie er trommelt
    - sei es weil er seinen Schlagenergie dem nun noch kleiner gewordenen Cymbal nicht anpaßt - dieses also schwingsungstechnisch nun erstrecht "overplayed"
    - sei es weil dieses eben noch diverse "Traumata" verbarg... die sich im weiteren Lebensverlauf ihren Riß bahnen
    etc. etc.


    Nochmals:
    Ich persönlich finde es prinzipiell gut, wenn es immer mehr Adressen in Deutschland gibt wo Verfahren des Abdrehens, des "Aussägens" ;) "Bohrloch-Riß-Stop" etc. etc. und im Idealfall auch die anderen Verfahren ehemals teuer erworbener, nun aber schadhafter Becken (wenn es keine Kulanz oder Garantie erzielbar ist) noch irgendwie musikalisch am Leben zu erhalten, angewendet werden können. Dieser Post ist mitnichten Bashing - ganz das Gegenteil.


    Ich würde gerne viele Drumkollegen auch an Firmen wie den Beckendoktor verweisen. Aber das könnte ich besser guten Gewissens tun, wenn die Beschreibung des Möglichen etwas differenzierter bzw. etwas weniger "hochtrabend" formuliert wäre.


    Kollegialer Gruß
    edits: only Rechtschreibung. Inhaltlich nichts verändert

    Editiert... da mich Shardik auf etwas aufmerksam machte: das es in einem Zitat garnicht um mich ging sondern die Anmerkung eines anderen Kollegen dazu.


    Danke dafür!

    Jeder soll die Musik machen die er mag. Ich persönlich finde auch "Olympiade-Vergleiche" bei Musik nicht angebracht.


    Ich habe den Song keine 40 Sekunden gehört. Es war nix für mich.


    Die einzige Frage die sich mir da MASSIV aufdrängt(e):
    "Machen die Beteiligten wirklich noch gerne Musik?"


    Natürlich wird in Interviews bald zu lesen sein wie toll alles war und wieviel Spaß die Zusammenarbeit machte... aber für mich klingt das anders. Die Vibes wirken auf mein Gehör anders.

    Noch "etwas" wird von vielen Drummern völlig außen vor gelassen... bzw. "systemimmanent" als Eigenfehler nicht bedacht.


    Es gibt toll aufspielende drummer - es gibt tolle Drummer die gut stimmen - es gibt tolle drummer die nicht so gut stimmen (können) etc. etc.


    Außerdem gibt es natürlich individuelle Geschmacksabstufungen was man als guten Sound empfindet oder im Bandsetting als passend empfindet und was nicht.


    Alles ganz neutral und wertfrei!



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    Nun konkret:
    Ich persönlich liebe es Kessel auf den tiefstmöglichen "Grundton" zu stimmen mit dem längstmöglichen Sustain was der Kessel (in tiefer Stimmlage) hergibt. Jene Stimmlage, wo der Kessel am "befreitesten" aufspielt um es etwas blumig zu formulieren. Ich kenne auch viele Drummer denen dieser Sound gut gefällt, die diesen Sound selbst aber nicht finden und "souverän" ;) daran vorbeistimmen. Auch viele erfahrene.


    Zusätzlich (siehe EInleitungstext) - ein weiteres Stück vom Kuchen - kenne ich diverse Drummer die jenen Sound dezidiert NICHT favorisieren. Manchen ist dieser Sound nicht geheuer.... er gefällt ihnen klangllich einfach nicht oder ihnen erscheint der Rebound zu gering (sie sich damit spielerisch also nicht wohlfühlen) oder sie befürchten "dann beschwert sich meine Band jedes Mal wenn ich auf das Standtom schlage, weil sie den Eindruck haben das Tom schwingt bis in die Abendstunden, wenn die Probe beendet ist weiter" ;) ... etc etc.


    Wo es für uns wichtig wird: Es gibt vereinzelt Hersteller die wissen davon nix. Und es gibt eine Menge Drummer die wissen davon nix.
    Will heißen, wenn ich sowieso eher auf kontrollierte, kürzere Tomsounds stehe, und/oder die längstmöglichen tiefen Sound einer Trommel nicht finde... dann werde ich diverse Einflüsse bzw. die hier erörtet wurden verrnaschlässigen (können).


    Jetzt bekomme ich die Kurve:
    Aus einem toten Kessel kann ich mit den besten Fellen der Welt schwerlich bis garnicht einen sauberen sustainreichen (tiefen), langausklingenden Sound rauskitzeln.


    Aus einem feinen "befreit" klingenden Kessel kann ich diesen mühelos rausholen. Oder diesen abdämpfen wenn ich es will und es zur Not "Dumpf/stumpf" :D machen" Somit bin ich erheblich variabler!

    Wichtig ist natürlich das ein toter Kessel nicht nur vom falschen oder zu stark dosierten Leim abhängt. Das wäre Quatsch. Wenn andere wichtige klangbestimmende Faktoren vorher und nacher nicht stimmen... kann eine Trommel natürlich auch suboptimal klingen.


    Noch eine Anmerkung für Rookies:
    Mitunter kann man bei eher fad /tot klingenden Trommeln räumlich tricksen. Denn kein Instrument wird mehr vom Raumsound geprägt wie das Drumkit. Es ist interessant, dass mir zumindest eine Firma auffällt, die vor Jahren im Web bei all ihren Werbevideos sehr geschickt Raumambience nutzte. So hatte man beim schnellen, oberflächlich-flüchtigen Hören subjektiv stets das Gefühl... "ja die Dinger klingen fein und sustainreich aus". Bei genauerem Hinhören fiel aber auf, dass es stets der gleiche Raumabience war... ganz gleichwelche Trommel angeschlagen wurde. Somit eher nicht ein "befreiter", langer Sustainverlauf der Trommeln kennzeichend war... sondern der Raumanteil bzw. die Mikrofonierung bzw. (sofern späöter simuliert) Signalbearbeitung.


    Edits: only Rechtschreibung und einziger "Ein-Wort-Dreher"