Editiert... da mich Shardik auf etwas aufmerksam machte: das es in einem Zitat garnicht um mich ging sondern die Anmerkung eines anderen Kollegen dazu.
Danke dafür!
Editiert... da mich Shardik auf etwas aufmerksam machte: das es in einem Zitat garnicht um mich ging sondern die Anmerkung eines anderen Kollegen dazu.
Danke dafür!
Jeder soll die Musik machen die er mag. Ich persönlich finde auch "Olympiade-Vergleiche" bei Musik nicht angebracht.
Ich habe den Song keine 40 Sekunden gehört. Es war nix für mich.
Die einzige Frage die sich mir da MASSIV aufdrängt(e):
"Machen die Beteiligten wirklich noch gerne Musik?"
Natürlich wird in Interviews bald zu lesen sein wie toll alles war und wieviel Spaß die Zusammenarbeit machte... aber für mich klingt das anders. Die Vibes wirken auf mein Gehör anders.
Noch "etwas" wird von vielen Drummern völlig außen vor gelassen... bzw. "systemimmanent" als Eigenfehler nicht bedacht.
Es gibt toll aufspielende drummer - es gibt tolle Drummer die gut stimmen - es gibt tolle drummer die nicht so gut stimmen (können) etc. etc.
Außerdem gibt es natürlich individuelle Geschmacksabstufungen was man als guten Sound empfindet oder im Bandsetting als passend empfindet und was nicht.
Alles ganz neutral und wertfrei!
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Nun konkret:
Ich persönlich liebe es Kessel auf den tiefstmöglichen "Grundton" zu stimmen mit dem längstmöglichen Sustain was der Kessel (in tiefer Stimmlage) hergibt. Jene Stimmlage, wo der Kessel am "befreitesten" aufspielt um es etwas blumig zu formulieren. Ich kenne auch viele Drummer denen dieser Sound gut gefällt, die diesen Sound selbst aber nicht finden und "souverän"
daran vorbeistimmen. Auch viele erfahrene.
Zusätzlich (siehe EInleitungstext) - ein weiteres Stück vom Kuchen - kenne ich diverse Drummer die jenen Sound dezidiert NICHT favorisieren. Manchen ist dieser Sound nicht geheuer.... er gefällt ihnen klangllich einfach nicht oder ihnen erscheint der Rebound zu gering (sie sich damit spielerisch also nicht wohlfühlen) oder sie befürchten "dann beschwert sich meine Band jedes Mal wenn ich auf das Standtom schlage, weil sie den Eindruck haben das Tom schwingt bis in die Abendstunden, wenn die Probe beendet ist weiter"
... etc etc.
Wo es für uns wichtig wird: Es gibt vereinzelt Hersteller die wissen davon nix. Und es gibt eine Menge Drummer die wissen davon nix.
Will heißen, wenn ich sowieso eher auf kontrollierte, kürzere Tomsounds stehe, und/oder die längstmöglichen tiefen Sound einer Trommel nicht finde... dann werde ich diverse Einflüsse bzw. die hier erörtet wurden verrnaschlässigen (können).
Jetzt bekomme ich die Kurve:
Aus einem toten Kessel kann ich mit den besten Fellen der Welt schwerlich bis garnicht einen sauberen sustainreichen (tiefen), langausklingenden Sound rauskitzeln.
Aus einem feinen "befreit" klingenden Kessel kann ich diesen mühelos rausholen. Oder diesen abdämpfen wenn ich es will und es zur Not "Dumpf/stumpf"
machen" Somit bin ich erheblich variabler!
Wichtig ist natürlich das ein toter Kessel nicht nur vom falschen oder zu stark dosierten Leim abhängt. Das wäre Quatsch. Wenn andere wichtige klangbestimmende Faktoren vorher und nacher nicht stimmen... kann eine Trommel natürlich auch suboptimal klingen.
Noch eine Anmerkung für Rookies:
Mitunter kann man bei eher fad /tot klingenden Trommeln räumlich tricksen. Denn kein Instrument wird mehr vom Raumsound geprägt wie das Drumkit. Es ist interessant, dass mir zumindest eine Firma auffällt, die vor Jahren im Web bei all ihren Werbevideos sehr geschickt Raumambience nutzte. So hatte man beim schnellen, oberflächlich-flüchtigen Hören subjektiv stets das Gefühl... "ja die Dinger klingen fein und sustainreich aus". Bei genauerem Hinhören fiel aber auf, dass es stets der gleiche Raumabience war... ganz gleichwelche Trommel angeschlagen wurde. Somit eher nicht ein "befreiter", langer Sustainverlauf der Trommeln kennzeichend war... sondern der Raumanteil bzw. die Mikrofonierung bzw. (sofern späöter simuliert) Signalbearbeitung.
Edits: only Rechtschreibung und einziger "Ein-Wort-Dreher"
OK, das ist unmißverständlich. Thanks!
Also was jetzt "Preisklasse?" oder "Größe/Bedeutsamkeit der Hersteller?" ![]()
Bitte jetzt nicht alles durcheinanderbringen. ![]()
Es ist nicht immer per se der Preisklasse so einfach zuzuordnen... sondern zuweilen dem Hersteller... hust-räusper.
Me too!
Auf meinen Hinweis, in diversen E-Mails als Fazit des Besuches dass dieses Klebstoff-Derivat die Trommeln wahrscheinlich so tot macht und eventuell auch ihre Mitarbeiter in der Kessel-Verarbeitung und Endkunden! die diesen Lösungsmittelhaltigem Klebstoff (oder diffundierenden Stoffen) ausgesetzt sind.... sagten sie sie würden es ändern. Ob das stimmt entzieht sich meiner Kenntnis. Es wird so viel dahergeredet.
Edits: Ob es faktisch wirklich eine Pattex-Kopie war... kann ich nicht belegen. Ich bin da nicht als Laborant gewesen. Es roch so und sah farblich (wenn ich es recht erinnere) genaus so khaki-bräunlich aus wie ich es aus den Siebzigern vom Standard Pattex kenne - der auch immer übel Richtung Stirn "zog". Der EXTREME Lösungsmittelgeruch um die Kesselpressen sowie nach Abschrauben der Spannreifen und Neuaufziehen anderer Felle war allerdings erschreckend und auch von Begleitern zweifelsfrei zuortbar
Diverse Drumhersteller sind der Meinung, dass zuviel Leim der Holztrommel nicht gut tut. Es also das Ziel sein sollte eher wenig zu verwenden unmd auch mit der Zusammensetzung des Klebstoffs zu experimentieren. Diese Thematik besteht schon seit vielen Jahren/ womöglich Dekaden. Ist also weder absurd, noch neu.
Mir fällt ganz spontan ein hier ungenannter 3.Klasse Fernost-OEM-Hersteller ein, der die Holzlagen mit Leim "abgefüllt" hat wie eine Mastgans - noch dazu mit einem lösungsmittelhaltigen Pattex-Kopie-Derivat der einen beim Aufziehen neuer Felle nach Luft ringen ließ.
Es mag Zufall sein: fast alle seine Kessel hatten einen ultra-kurzen Sustainverlauf... klangen wie ge-mutet und hatten einen Tonal aufallend ngeschränkten Stimmbereich. Man könmnte auch vereinfacht sagen: "die Dlnger klangen nicht".
Ich hatte in einem Showroom des Herstellers 3-4 komplette Sets (verschiedener Preisklassen) zu stimmen versucht. Somit 3-4 Kicks und 9 -12 Toms - später auch mit schnell aus Peking herbeigeschaften Remo-USA--Fellen - da ich zunächst klanglich auf die miesen eigenen Werksfelle des Herstellers schloß und eindringlich bat "bringt mal andere Felle, hier stimmt was nicht". Nach Aufziehen der Remos wurde es etwas besser... aber nicht wirklich soo wesenlich. Die Dinger klangen gemutet - als hätte jemand den Threshold eines Gates zu radikal eingestellt. Teilweise hatte man das Gefühl (es gab gewisse kleine Klangtoleranzen zwischen Trommeln) als höre man "nur den Fellsound". Das "Stimmfenster" - die Range des Tunings in dem ein irgendwie azeptabler Sound erreichbar war, war klein wie ein Stecknadelkopf.
Ich mag irren... aber ich habe seit vielen Jahren im Zweifel bei "toten Kesseln" neben schlechter Holzqualität oder Unrrundheit, miese Gratung ... etc. den falschen Leim (womöglich auch noch viel zuviel davon!) im schwerem Verdacht. Insbesondere bei "gewissen Herstellern". Und es gibt tatsächlich Kessel da bewirken auch Markenfelle in meinem Ohr keine soo dramatische Verbesserung dass diese die Investiton wert wären. Vielen Drums tun Markenfelle gut. Das bestreitet keiner. Ich bestreite nur
, dass es ohne Ausnahme eine sinnvolle Investiton ist. Also immer sinnvoll ist. Dafür habe ich persönlich zuviele Gegenbeweise kennenlernen müssen (nicht nur in obigem Beispiel)
Prima Post Pbu dem ich 100 % zustimme.
Da nun schon wieder Wochen ins Land gegangen sind und den Alter Egos ja nun genug Zeit und Rücksichtnahme zuteil wurde, das Agieren in und um das Buch eventuell auch flankiert durch professioenelle (Medien)Berater zu überdenken - ich aber keine Veränderung der Verkaufsstrategie oder Richtigstellungen entdecken kann, melde ich mich zurück.
Zitatkann ich mir - von Fehlern befreit und um Marken- und Quellenangaben ergänzt !!! - als Broschüre für Trommelanfänger vorstellen, die beispielsweise beim Erwerb eines Trommelsets als hilfreiche Dreingabe dienen könnte.
Selbst da (also als Gratis-Beigabe für totale Rookies), müßte meiner Meinung nach noch vieles verändert werden.
Noch eine andere Frage... bei wem ist das Buch gegenwärtig, dass hier die Rundreise angetreten hat? Es wäre nett, wenn der jetzige Leser mich kurz per PN kontaktieren könnte.
Könnte es als Paiste! Endorser nicht Dan Needham sein? Der taucht doch auch als Name in dem Trailer unten auf. Erscheint mir naheliegender ![]()
Ene Frage hätte ich noch an den Threadstarter.
Bei welchem Musikalienhändler wurde denn die pulssteigernde Aussage gemacht?
Natürlich: den Begriff "tight getrommelt" (dass Du dich darauf beziehst) haben wir alle sofort beim Video verstanden. Der Begriff wird weltweit seit vielen,vielen Jahren verwendet. Bei Drummern, im Produktionsumfeld, beim optischen Sezieren von Soundfiles, auch bei uns im Forum permanente Redewendung.
Ich drücke die Daumen, dass sich jeder nur! an diese Wortbedeutung erinnert ![]()
Weiterhin viel Erfolg und alles Gute!
Ich finds recht gut.
Wir Musiker sind doch alle etwas selbstverliebt
. Da finde ich nix schlimm dabei. Das ist berufsbedingt vorherrschend.
Das Ding ist lebensbejahend, sprüht vor Energie und positiven Vibes. Das finde ich wirklich gut!
Vielleicht hätte man noch eine Prise echte Selbstironie einbringen können. Dann wäre es vielleicht noch etwas besser geworden..
Konstruktive vorsichtige Kritik: Ein Alter Ego wie "Jimmy Tight" könnte allerdings (selbst unabhängig vom Geschlecht) auch auf dem letzten Sitzplatz im Bahnhofskino für unschöne Begegnungen sorgen. Diese Wortkreation würde ich überdenken - sie ist eher eindeutig als zweideutig. Im Zusammenhang mit Screw Yourself... wird es dann ganz... eigenwillig. Von den pornographischen Entgleisungen
abgesehen, finde ich vieles von dem Video klasse. Ganz ehrlich!
Man könnte eventuell noch etwas an einem stringenteren "Corperate Design" feilen. Das Logo JT sowie das Türkis-Blaue Intro, die Snare-Einblendung und manche anderen optischen Stil-Elemente und strukturgebenden Bilder/logos beißen sich graphisch etwas bzw. erfordern immer einen Wechsel vom Betrachter welches graphische Stilmittel nun eigentlich vorherrscht.
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Besser jemand trommelt tight nahe der Halfpipe als jemand schraubt sich dauernd Pipes - und dröhnt auf der Halfpipe. Drugs suck.
edits: only Rechtschreibung. Inhaltlich aber keine Silbe verändert.
Als gäbe es nicht schon genug Threads zu Mike Portnoy
hier der Hinweis, dass vor 1-2 Tagen ein neues Bandprojekt mit John Sykes verkündet wurde.
John Sykes (den viele zu unrecht seit Jahrzehnten übersehen) ist einer der ganz wenigen Hardrock/Rock/Metal-Gitarristen der neben Schnelligkeit auch einen unvergleichlich, individuellen "Tone" im Gitarrenspiel hat, was ihn von tausenden anderen die sich als Clones von irgendwem versuchen positiv und Meilenweit absetzt.
Das er nebenbei noch ziemlich gut singt.... läßt auch noch Spielraum für Interpretationen was eventuell alles denkbar wäre.
Zum Hintergrund: Sykes war neben Tygers of Pan Tang, bei Thin Lizzy, bei Whitesnake (spielte die 1987 ein), hatte seine eigene Combo "Blue Murder", auch zuweilen nur unter "SYKES" aktiv etc. etc.
Ich bin gespannt... zumal Sykes seit Mitte der Neunziger auch nur noch alle paar Jahre überhaupt etwas auf CD herausbringt. Somit fällt, wenn sie sich jetzt nicht im letzten Moment noch stilistisch für dt. Volksmusik auf ihrer CD entscheiden,
Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen... sollte es zu einer CD kommen.
Anspieltip zur Überbrückung der Wartezeit:
BLUE MURDER: Ersterer Link mit Tony Franklin am Bass und Carmine Appice (die "Praline"-Frisuren und Pornowäsche bitte ich zu entschuldigen - die Musik ist prima und entschädigt für alle optischen Entgleisungen)
edits: only Rechtschreibung.
Auch ich griff zu den Herztabletten, als ich diese haarsträubende Aussage las.
Das kann ich garnicht glauben. Damit will ich es bewenden lassen... bevor mir deutlicheres entgleitet...
Ganz abgesehen von irgendeiner Firma oder irgendeinem Produkt... oder irgendeinem Brandname und auch völlig unabhängig von diesem Thread würde ich gerne jedem Musikmesse-Besucher folgendes "Alternativverhalten" anraten:
Statt an Messeständen vorbeizugehen und im hastigen Vorbeigehen mit dem Zeigefinger auf ein Tom zu tippen und dessen Sustainverlauf mit einem Daumen nach oben oder unten (wiederum im Vorbeigehen) zu bewerten - würde ich eher einen Blick durch das Schlag und/oder Resonanzfell diverser Drumaussteller wagen. Was man da mitunter sieht ist sooo viel vielsagender als der "blöde Fingertipper" (der aufgrund der für Besucher unbekannten Raumakustik der Messe ohnehin keinen "akustischen Referenzeindruck zum mitnachhause-nehmen" bietet und somit sehr wenig bis garnichts aussagt).
Dem Vorurteil "was soll ich denn dabei sehen können, auf der Messe stellt jeder doch ohnehin nur handverlesene tolle selektierte Aussteller-Kits aus..." würde ich mannhaft
entgegnen: "manche Aussteller schaffen noch nicht mal dass... bzw. selbst wenn es so sein sollte entdeckt man oftmals vielsagende Dinge". Viele Messebesucher (sehr viele) selbst wenn sie sich als Materialfreaks verstehen.. nutzen viele Optionen des Erkenntnisgewinns leider nicht adäquat- Schade.
Ich vergesse Kerslake nie
. Vielleicht ein Mißverständnis.
Ich meinte in Bezug auf die ersten 3 Ozzy Solo-Scheiben... die LIVE-Umsetzung von Drummern von Songs der ersten 3 Solo Platten: Blizzard, Diary und Bark.
Kerslake trommelte bekanntlich die ersten 2 Platten ein. Da findet sich selbst in der Fangemeinde aber wenig Live-Kerslake-Material. Aber massig Live-Material dieser Songs mit Aldridge, Carmine und eben später Castillo.
Von Kerslake gibt es aber leider nur ganz ganz wenig Material von Songs der ersten Scheibe Live.
Für den Vergleich den ich erwähnte (der Castillo-Spielattribute bzw. dem "gehasteten") schien es mir Songs der ersten 3 Platten Live heranzuziehen, fairer/besser, die sich mit identischem Gitarristen finden lassen: nämlich Jake E. Lee.
Songs der ersten 3 Platten finden sich Touren und massig Tonträger/Bildmaterial mit Jake E. Lee und Aldridge, Jake E. Lee und Carmine und eben Jake E. Lee und Castillo. Da wollte ich interessierten Drummern gerne vorschlagen im Zweifel da mal zu vergleichen. ![]()
Songs der ersten Platten mit Jake E. Lee und Kerslake kann es hingegen als Vergleichsreferenz nicht geben... aus tragischen historischen Gründen. Da ja Jake nach Bernie Torme (dem ehemaligen Gillan Gitarristen) und Brad Gillis die Lücke als 3. Guitarhero nach Randys Tod auffüllte. Da war Kerslake schon lange von Bord.
Es war sicher ein Drummer der sehr viele geprägt hat und besser als es fast alle von uns je werden. Und HR bringt es total auf den Punkt. Mit einem völlig eigenen Sound, der Songs deutlich geprägt hat bzw. alte Song-Klassiker sofort durch sein Spiel als Randy-Drumming-Neuinterpretation erkennbar machte.
Wenn man aber auch mal etwas kritisches sagen darf (ich kenne wirklich dutzende Aufnahmen auch von früher wo Fans mal Live-Videos zeigten von Konzerten die nicht veröffentlicht wurden), dann ist allen Live-Darbietungen die ich je hörte und sah eine immense ÜBERHASTUNG seines Drummings festzustellen. (Fast) permanent. Nicht falsch verstehen: ich finde auch Laid Back Drumming like Carter Beauford kann so genial es ist - manchmal nerven. Ich bin der letzte der sagt "Laid BAck ist immer besser als energetisch etwas zu früh". Prinzipiell ist es ja toll, dass diverse Profis auf Microtime-Ebene ihr eigenes Trademark zu finden suchen.
Just bei Randy aber hatte ich als Zuhörer (subjektiv... in meinem vielleicht irrendem Empfinden) stets das Gefühl, als wäre es vielleicht eher ein Adrenalin-Effekt bzw. garnicht wirklich gewollt. Dort wo andere (auch! im Hardrock) einen Flow oder Rundheit und Spielfluß erzeugten trat bei ihm: STACCATO und etwas überhastetes. Sowohl aus der Perspektive eines Drummers... als aus der eines Musikkonsumenten hörte ich das so. Vielleicht habe ich seinen Zugang auch einfach bis heute nicht verstanden.
Wenn man en Detail die Interpretationen von Tommy Aldridge und Carmine Appice (der alten Ozzy Solo Song-Klassiker) - die auch beide schon völlig unterschiedlich interpretierten, mit denen von Randy Castillo vergleicht... wird es hochinteressant. Ich habe das zwangsläufig früher über Jahre getan, da ich einige Ozzy Klassiker der ersten 3 Soloscheiben irre gerne mochte. Als da wären I don´t Know, Mr.Crowley, Bark at the Moon etc.etc. Von diesen und diversen mehr liegen mitlerweile ja ausreichend live-Referenzen der 3 Drummer z.B: bei Youtube vor. Da war ich stets verwundert, wie anders diese mit Castillo klangen. Selbst als in Castillos Anfangstagen Jake e. Lee noch der Gitarrist bei Ozzy war. Die deutliche Änderung (das "überhastete") der Songvibes war eindeutig durch Randy aufgetreten.
Gleichwohl bleibt er für viele völlig zu recht ein großer Metal Drummer mit riesen Außenwirkung den unzählige Drummer ins Herz geschlossen haben. Ozzys Video mit Randy zu den Nuttenbesuchen von einem US-Evangelisten und dessen Geldgeilheit und Heuchelei ist für mich bis heute eines der besten Musikvideos aller Zeiten mit einer guten und deutlichen Message und einem der schönsten Drumsets aller Zeiten ("Miracle Man"). Dafür bewunderte ich Randy. So unsterblich kann man sich nur schwer machen! Das gelingt nur wenigen Menschen.
Eine Rangfolge wer der beste Drummer für Ozzy war sollte man allerdings besser nicht anstreben, da Musik zum Glück keine Olympiade ist.
Nur ob man anderseits positiv überzogene Begriffe wie "der beste" benutzen sollte... auch da habe ich Zweifel.
edits: only Rechtschreibung - sonst nix verändert
Zitatjaaaaa, ich weiß. Er imitiert nur seinen Bruder und mixt ihn mit etwas Bonham... ihr habt ja recht. Als 14 Jähriger sieht man das anders - er macht einfach ne Menge Druck und spielt dabei sehr locker. Ich mag seinen Feel und dass er auf dem schmalen Grat zwischen abwechslungsreichem Drumming und straighter Songdienlichkeit balanciert.
Das sehe ich bis heute anders
auch noch jenseits der vierzig!
Ich finde Vinnie bis heute göttlich. Er spielt wesentlich schleppender (mächtiger, majestätischer oder meinetwegen noch mehr "HEAVY LAID-BACK)") als sein Bruder in Sachen Microtime. Er spielt wirklich Lava-Beats wo man als Drummer die Luft anhält ob und wann sie zur Band auseinanderfallen werden. ABER sie fallen nicht auseinander! Er hält Groove und Band doch zusammen. Keine Ahnung wie er das schafft- da er sichgextrem weit hinauslehnt in Sachen Dehnung! Genau das ist seine Kunst. In dieser Extremausprägung macht das sein Bruder nicht. Ich kenne auch keinen zweiten der dies so prima beherrscht.
Auch das "Computer God"-Intro ist ein super-gutes Beispiel dafür. Da man schon beim Start den kuriosen Eindruck hat "der"Beat ist langsamer als die reale BPM-Zahl und doch IN-TIME". Die Quadratur des Kreises!
Genau das ist sein Geheimnis! Selbst bevor ein Riff hinzukommt wirkt das Drumming in sich schon mächtig und schleppend-schwer und laid back - und doch extrem heavy-groovy!
Edit: Tippfehler
ZitatIch hab den netten Verkäufer auch darum geben, seine Meinung zu FF / MMX abzugeben. Er meinte, die MMX-Serie sei qualitativ auf jeden Fall hochwertiger im Holz.
Diese Aussage wird manches Paar Ohren, welches einer FF Maple lauschte verwundern. Da ich mir nach Lesen dieses Statements nicht nur Ohren sondern auch etwas ungläubig die Augen rieb
.... wollte ich erst einem Bauchgefühl Ausdruck verleihen mit Aussagen wie: das jeder Verkäufer mal einen schlechten Tag hat (sich auch mal fachlich mächtig irren kann) oder was recht häufig vorkommt: auch viele Kunden im Trubel von Produktvergleichen eine Aussage eines Händlers falsch verstehen.
Derartige Statements verkniff ich mir und belasse es bei der Aussage des Chef-Ingenieurs A. T. von Pearl Japan der mir soeben bestätigte, dass die Güte (Klasse) des verwendeten Ahorn-Holzes die IDENTISCHE ist. Also Free Floating Maple KEINESFALLS günstigere Chargen von Ahorn verwendet.
Das habe ich eben auch entdeckt... trotzdem Danke! Von dem "Laden" (kicher...) hatte ich vorher noch nie gehört.
Sind die ähnlich kulant wie Amazon? Ich finde nirgends was zu Garantie oder Gewährleistungsmodi... schade.