So, jetzt mal ganz sachlich und der Polemik einen Riegel vorgeschoben.
Mich interessiert vor allen Dingen die Zusammenarbeit mit der Tu Wien die ja beim Verkaufsportal Ebay für das Buch im Mittelpunkt steht.
Ich kenne Österreich nicht, aber ich weiß das wir in einigen europäischen Ländern beeindruckende bzw. zuweilen hochprofessionelle Bildungs- und Forschungseinrichtungen haben und unterstelle dies auch für Österreich. Und es ist wahrlich nicht leicht eine namhafte für ein eigenes Buch zu gewinnen bzw. mit Uni/Tu Namen „werben“ zu dürfen.
Wenn also eine renommierte Uni ein Buch oder Studien die in diesem Buch erwähnt werden begleitet hat... dann kann das mitunter wirklich Hand und Fuß haben und etwas interessantes als Ergebnis erzielen. Muß nicht... kann!
Nur kenne ich auch ein ganz klein wenig die Kehrseite der Medaille (da ich früher zu Studienzeiten als kleinster! und unbedeutenster, bedeutungslosester „Wicht“
der Kette bei einigen interdisziplinären Meetings oder Treffen mit "Uni-Fremden"-Verbandsmitgliedern/Repräsentanten, Firmenvertretern etc. etc. dabei bzw. eingebunden/“zwangsrekrutiert“
war. Eine Uni bzw. einen Fachbereich oder noch weiter ´runtergebrochen: eine wissenschaftliche kleine Forschungsgruppe einer Teildisziplin eines Studiengangs über Drittmittel oder wie auch immer zu finanzieren oder meinetwegen versuchen „Personen“ gratis auf Diplomarbeitsbasis für ein Projekt zu gewinnen erfordert zuweilen viel Ausdauer. Viel Kontaktpflege und nicht selten das sportliche frustrationstolerante Erklimmern einer bürokratischen Hürde nach der nächsten. Das kann sich total lohnen... aber es ist mitunter wirklich ein anstrengender Weg, Treffen mit Profs, klären der Rahmenbedingungen, Erörterung der zu erhebenden Daten, erörtern über welche Instrumente diese ermittelt werden, diskutieren! welche der Untersuchungsanlagen bzw. „Testaufbauten“ die geeignetsten sind und/oder welcher Recherche-"Filter" wenn es um eine Literaturauswertung gehen sollte. Dazu im Idealfall das mehrmalige Sichern! und Rückversichern das bei so vielen Gesprächspartern (mit zuweilen ganz eigenen Motiven, Interessen und Befindlichkeiten) das eigene Ziel nicht verwässert oder gar vollends verloren geht. All das ist viel, viel Aufwand. Zeitlich, nervlich und zuweilen auch logistisch/finanziell. Und man sollte/muß öfters vor Ort sein, genau um das Verwässern oder das Abdriften vom ursprünglich vereinbarten auszuschließen bzw. die Wahrung der eigenen Interessen zu „erreichen“.
Hier interessiert mich ganz ernsthaft und sachlich, wie diese Zusammenarbeit mit der Uni Wien aussah. Also wurden z.B. Material- oder gar klangbestimmende Parameter verschiedener Hölzer bzw. Kesselspezifikationen miteinander verglichen? Das wäre ja ein echtes Husarenstück… das so garnicht zu dem Thread-Stunt von JazzimPunk hier und der Amazon-Namensgleichheit passen würde…
Viele Drumbauer/Firmen nutzen viel zu wenig das Know-How bzw. die logistisch-technisch-instrumentellen! Möglichkeiten die diverse Unis bieten. Da fände ich es prima, wenn das nun stattfand. Gleichwohl wundert mich da Wien. Da wären mir persönlich schon die Anreisewege zu jedem Meeting mit dem Forschungs- oder Datenerhebungs/Auswertungsteams viel zu weit. Aber das sind natürlich Peanuts denn fundierte oder gar neue empirische Ergebnisse lassen auch Kilometer zusammenschrumpfen.