Beiträge von Drumstudio1

    Es war sicher ein Drummer der sehr viele geprägt hat und besser als es fast alle von uns je werden. Und HR bringt es total auf den Punkt. Mit einem völlig eigenen Sound, der Songs deutlich geprägt hat bzw. alte Song-Klassiker sofort durch sein Spiel als Randy-Drumming-Neuinterpretation erkennbar machte.


    Wenn man aber auch mal etwas kritisches sagen darf (ich kenne wirklich dutzende Aufnahmen auch von früher wo Fans mal Live-Videos zeigten von Konzerten die nicht veröffentlicht wurden), dann ist allen Live-Darbietungen die ich je hörte und sah eine immense ÜBERHASTUNG seines Drummings festzustellen. (Fast) permanent. Nicht falsch verstehen: ich finde auch Laid Back Drumming like Carter Beauford kann so genial es ist - manchmal nerven. Ich bin der letzte der sagt "Laid BAck ist immer besser als energetisch etwas zu früh". Prinzipiell ist es ja toll, dass diverse Profis auf Microtime-Ebene ihr eigenes Trademark zu finden suchen.


    Just bei Randy aber hatte ich als Zuhörer (subjektiv... in meinem vielleicht irrendem Empfinden) stets das Gefühl, als wäre es vielleicht eher ein Adrenalin-Effekt bzw. garnicht wirklich gewollt. Dort wo andere (auch! im Hardrock) einen Flow oder Rundheit und Spielfluß erzeugten trat bei ihm: STACCATO und etwas überhastetes. Sowohl aus der Perspektive eines Drummers... als aus der eines Musikkonsumenten hörte ich das so. Vielleicht habe ich seinen Zugang auch einfach bis heute nicht verstanden.


    Wenn man en Detail die Interpretationen von Tommy Aldridge und Carmine Appice (der alten Ozzy Solo Song-Klassiker) - die auch beide schon völlig unterschiedlich interpretierten, mit denen von Randy Castillo vergleicht... wird es hochinteressant. Ich habe das zwangsläufig früher über Jahre getan, da ich einige Ozzy Klassiker der ersten 3 Soloscheiben irre gerne mochte. Als da wären I don´t Know, Mr.Crowley, Bark at the Moon etc.etc. Von diesen und diversen mehr liegen mitlerweile ja ausreichend live-Referenzen der 3 Drummer z.B: bei Youtube vor. Da war ich stets verwundert, wie anders diese mit Castillo klangen. Selbst als in Castillos Anfangstagen Jake e. Lee noch der Gitarrist bei Ozzy war. Die deutliche Änderung (das "überhastete") der Songvibes war eindeutig durch Randy aufgetreten.


    Gleichwohl bleibt er für viele völlig zu recht ein großer Metal Drummer mit riesen Außenwirkung den unzählige Drummer ins Herz geschlossen haben. Ozzys Video mit Randy zu den Nuttenbesuchen von einem US-Evangelisten und dessen Geldgeilheit und Heuchelei ist für mich bis heute eines der besten Musikvideos aller Zeiten mit einer guten und deutlichen Message und einem der schönsten Drumsets aller Zeiten ("Miracle Man"). Dafür bewunderte ich Randy. So unsterblich kann man sich nur schwer machen! Das gelingt nur wenigen Menschen.


    Eine Rangfolge wer der beste Drummer für Ozzy war sollte man allerdings besser nicht anstreben, da Musik zum Glück keine Olympiade ist.
    Nur ob man anderseits positiv überzogene Begriffe wie "der beste" benutzen sollte... auch da habe ich Zweifel.


    edits: only Rechtschreibung - sonst nix verändert

    Zitat

    jaaaaa, ich weiß. Er imitiert nur seinen Bruder und mixt ihn mit etwas Bonham... ihr habt ja recht. Als 14 Jähriger sieht man das anders - er macht einfach ne Menge Druck und spielt dabei sehr locker. Ich mag seinen Feel und dass er auf dem schmalen Grat zwischen abwechslungsreichem Drumming und straighter Songdienlichkeit balanciert.


    Das sehe ich bis heute anders :) auch noch jenseits der vierzig! :D
    Ich finde Vinnie bis heute göttlich. Er spielt wesentlich schleppender (mächtiger, majestätischer oder meinetwegen noch mehr "HEAVY LAID-BACK)") als sein Bruder in Sachen Microtime. Er spielt wirklich Lava-Beats wo man als Drummer die Luft anhält ob und wann sie zur Band auseinanderfallen werden. ABER sie fallen nicht auseinander! Er hält Groove und Band doch zusammen. Keine Ahnung wie er das schafft- da er sichgextrem weit hinauslehnt in Sachen Dehnung! Genau das ist seine Kunst. In dieser Extremausprägung macht das sein Bruder nicht. Ich kenne auch keinen zweiten der dies so prima beherrscht.


    Auch das "Computer God"-Intro ist ein super-gutes Beispiel dafür. Da man schon beim Start den kuriosen Eindruck hat "der"Beat ist langsamer als die reale BPM-Zahl und doch IN-TIME". Die Quadratur des Kreises! ;) Genau das ist sein Geheimnis! Selbst bevor ein Riff hinzukommt wirkt das Drumming in sich schon mächtig und schleppend-schwer und laid back - und doch extrem heavy-groovy!


    Edit: Tippfehler

    Zitat

    Ich hab den netten Verkäufer auch darum geben, seine Meinung zu FF / MMX abzugeben. Er meinte, die MMX-Serie sei qualitativ auf jeden Fall hochwertiger im Holz.


    Diese Aussage wird manches Paar Ohren, welches einer FF Maple lauschte verwundern. Da ich mir nach Lesen dieses Statements nicht nur Ohren sondern auch etwas ungläubig die Augen rieb ;) .... wollte ich erst einem Bauchgefühl Ausdruck verleihen mit Aussagen wie: das jeder Verkäufer mal einen schlechten Tag hat (sich auch mal fachlich mächtig irren kann) oder was recht häufig vorkommt: auch viele Kunden im Trubel von Produktvergleichen eine Aussage eines Händlers falsch verstehen.


    Derartige Statements verkniff ich mir und belasse es bei der Aussage des Chef-Ingenieurs A. T. von Pearl Japan der mir soeben bestätigte, dass die Güte (Klasse) des verwendeten Ahorn-Holzes die IDENTISCHE ist. Also Free Floating Maple KEINESFALLS günstigere Chargen von Ahorn verwendet.

    @ Husami


    Auch mich hat Dein Beitrag gestern sehr verwundert.


    Zunächst ist es natürlich toll, wenn jemand ein E-Drumset geschenkt bekommt... oder etwas zur Nutzung umsonst (so hatte ich den Thread eher verstanden).
    Da freut sich jeder mit. Jeder - me too! Prima!


    Ich stelle auch fest, dass Trommeltotti gerne eine gewisse Refrain-Zeile mehrfach anstimmt. Aber die Kernzeilen seines Refrains sind einfach korrekt: "Das Baby kommt nicht vom Klapperstorch". Wir können noch so viel Vogelfutter abends rausstellen...


    Vielleicht kann man Trommeltotti konstruktiv! kritisieren, ob der kritische E-Drum-Hinweis hier in der Feierlaune, im positiven Tenor angebracht war.
    Vielleicht wäre es einfacher gewesen konformistisch das 100 . Mal zu posten: "Prima, ich freue mich für den Drummer". Denn auch das kann Sinn haben, anderen empathisch die (Mit)Freude mitzuteilen.


    Vielleicht hätte ich (die Finger zuckten schon am ersten Tag... ich ließ es aber um die Euphorie nicht zu dämpfen) folgendes posten sollen:


    "Spreche mit dem netten Bandkollegen vielleicht noch über Software eines unabhängigen Drittherstellers. Dann jene Drumlibrary about 99 Euro kaufen und Du hast DANN! auch richtig gute Sounds die Du mittels Notebook, PC oder Mac mit dem Roland ansteuern kannst."


    So wie manchem die "Lamentiererei" gegen Roland/Yamaha vorgeworfen wird (die Vokabel "unanständig" empfand ich als ehrenrührig und total verfehlt. Derartiges Vokabular hatten wir bislang gerade in den E-Drumbereichen des Forums durch erwachsen-kollegiale Kommunikationsstile bislang verhindern können) so könnte man ebenso die immer gleiche Lobhudeli " das XXXX ist sooo toll" thematisieren und mit gutem Grund auch kritisieren!


    "Müssen denn alle immer die selben Aussagen beklatschen?" könnte man genauso fragen wie ob Trommeltotti und andere immer wieder auf Mängel hinweisen müssen?
    Wenn wir das wiederholte "Stören", oder "Erinnern WIDER des Grundtenors" eines Threads aber grundsätzlich ausschließen , dann können wir ein Forum auch ganz schließen. Dann kann sich jeder narzisstisch-selbstverliebt vor den Spiegel stellen und sich zurufen "ich bin der geilste Drummer der Welt und habe auch ein Roland/Yamaha/Alesis/XYZ, das geilste Teil der Welt". :D


    Da ist mir ein beharrlich "störender" ;) Mahner irgendwie lieber.


    Fakt ist viele E-Drum-User (auch viele Akustik-Drummer) rechtfertigen nach dem Kauf ihre Kaufentscheidung. Festingers Dissonanztheorie (insbesondere Kognitive Dissonanz bzw. Nachkaufverhalten) läßt grüßen. Mitunter auch wider des eigenen Gehörs.


    Mir ist es lieber jemand hat Spaß am E-Drumset ist aber bereit wenn er professionelle Drumsounds haben möchte, irgendwann zu hören, dass er Sounds von vorgestern spielt. Als die permanente Gebetsmühle - "Boah ist das klasse. Unterschiede zum A-Set stören mich garnicht". Da könnte man mitunter fast an der Glaubwürdigkeit mancher Aussagen zweifeln... ;)


    Aber noch viel wichtiger als das:
    Kein mir bekannter Drummer, der einmal den Weg zu unabhängigen Drittanbietern in Sachen Sounds gegangen ist, erkannte nicht die anachronistischen Sounds (ich vermeide die Vokabeln "limitiert" oder "veraltet") seines vorherigen "Japaners". Es braucht wirklich nur 2 Ohren. It is easy as this. Und deswegen sind Trommeltottis und andere Hinweise vieler anderer User doch wichtig. Weil immer wieder Menschen von GENAU DIESEN Infos profitieren. Nicht wenige haben eben schon ein Roland oder Yamaha und freuen sich durch konkrete Hilfestellung riesig was andere Anbieter klanglich bieten - und das man die Triggerpads und manches mehr ja toll nutzen - weiternutzen kann.


    Interessanterweise weisen einige Händler die die großen Flaggschiffe verkaufen ihre Kunden nicht darauf hin. Seltsam... oder erklärlich? Mir ist es wurscht. Es gibt genug hier die darauf hinweisen - und nochmals: ich kenne persönlich niemand, der den Weg zurück ging. Also weg von den externen Sounds - wenn er diesen mal lauschte.


    Fazit:
    1.)
    Der Schenkende ist ohne jede Ironie ganz offensichtlich ein feiner Kerl. Hier gab es ja eine E-mail und deren Wortlaut und Tonfall spricht für meine Lesart für einen hochprofessionellen und auch super-netten Menschen, der seinen Wohlstand nicht zur Schau stellt (dafür ein Extra-Sympathiepunkt) sondern unkompliziert, zielorientiert und helfend agiert! Jeder kann sich glücklich schätzen eine derartige Person in seiner Band zu haben. Eben nicht nur wegen der Kohle... sondern viel mehr wegen der positiven Vibes durch derartige, nette Bandmitglieder. Sollte dieser sich jetzt zuviel geschmeichelt fühlen (und dies auch noch öffentlich) kann ich das gerne löschen. Ich sehe es aber genau so.


    2.) Auch ich freue mich (so wie jeder) dass dem Threadstarter ein E-Drumset unbürokratisch zur Verfügung gestellt wird. Das ist prima als Tool ohne wenn und aber. Prima.
    Sollten die Sounds dauerhaft gefallen ist alles perfekt!


    3.) Wenn dem Drummer die Sounds irgendwann aber nicht mehr so munden sollten, dann haben Trommeltotti und viele andere noch Ideen wie man für kleines Geld den internen Klang des Roland-Moduls ersetzt, dadurch klanglich alles aufwertet durch Produkte toller unabhängiger Drumsound-Anbieter und eben jene über das Roland anzutriggern.


    4.) ich würde gerne daran appellieren zum nett kollegial-erwachsenen Tonfall der das E-Drum-Forum lange ausgezeichnet hat, zurückzukehren. Das schließt auch das editieren von Beiträgen ein. Das fände ich auch prima!


    Edit: nur Buchstabendreher geändert. Inhaltlich aber keine Silbe verändert.

    @ Drumdiddi
    "Recht haben wollen" ist auch ein Motiv... eine "Absicht". :)
    Noch dazu eine sehr menschliche wie wir alle gerade als Forumuser wissen! ;)
    Das ist nicht abstrus sondern irre naheliegend und kennzeichnet einen hohen Prozentsatz der Posts jedes Internetforums.


    freak-928
    Jawohl. Und genau dazu raten wir ja immer: eInen sehr erfahrenen als Unterstützer/Berater bzw. das soziale Netzwerk nutzen/miteinbeziehen in die Auswahl.
    Das vermeidet radikale Fehlkäufe und hilft auf Dinge aufmerksam zu werden (gemacht zu werden) die man vorher vielleicht nicht bedachte, nicht wahrnahm.


    Edits: Back--To-Topic-Abschnitt
    Back to topic: Zur Ökobilanz gehört freilich auch den Radius für einen Drumkauf (ob gebracuht oder nicht) in vertretbarem Rahmen zu halten.
    Für eine Kiste der 500 Euro Marktwert-Klasse 300 Kilometer einfach hin- und her zu fahren empfinde ich als absurd.
    Es birgt auch das Risiko (insbesondere bei Gebrauchtkauf) massive Abweichungen vom vorher inspizierten Produktphoto/ oder der Produktbeschreibung des Verkäufers erst jene 300 Kilometer entfernt vor Ort festzustellen und dann enttäuscht die lange Heimreise anzutreten - bzw. sich im Kaufzwang zu fühlen (um sich selbst gegenüber die absurd-weite Reise zu rechtfertigen). Das kann man sich ersparen, wenn man nicht unter Zeitdruck sucht und eher regional.
    Meiner Erfahrung nach auch und gerade in der 500 - 600 Euroklasse gut machbar.

    Auch ich bin seit gestern über die Vehemenz dieser Ausssage bei "500 - 600.- gäbe es nix, wenn man was braucht" sehr verwundert. Vielleicht ein lokal-regional bedingtes Gebraucht-Drumversorgungsvakuum?


    Anders kann ich es mir nicht erklären. Nutzt man Quoka, Evilbay, Aushänge in regionalen Shops/Musikzentren etc. etc, wird man an Gebrauchtsets auch der erwähnten Preisgruppe vieles finden.


    Slightly Off-Topic:
    Nicht verschweigen möchte ich, dass Ich insbesondere bei Eltern mit wenig Erfahrung eher das Lauern auf NEUE Vorjahresmodelle mit voller Garantie empfehle. Die dann von den 2-3 großen Händlern für -45 % oder noch günstiger angeboten werden und sich dann oftmals dem Gebrauchtmarktpreis deutlich annähern oder diesem gar ENTSPRECHEN obwohl sie neu sind. Aber das bedeutet auch in manchen Fällen 2-3 Monate zu warten... bis so ein Killerangebot auftaucht. Da diese NEUSETS zum Killerpreis eben nicht permanen zu finden sind.


    Back To topic:
    Wenn man diese Strategie (den Off-Topic-Abschnitt) aber nicht fährt und wirklich gebraucht schaut (siehe Threadthema) wird man man Rockstars, Pearl Exports, Sonor 100X/200X, 300X, etc. oftmals mit Cymbals und allem Drum- und ´dran zahlreich finden. Ich bin seit Jahren erschrocken, was mir Eltern, Schüler, Kollegen als Ausdrucke oder Links "zuspielen" mit den Worten "ich habe gestern mal kurz im Internet geschaut". Das soll nicht davon ablenken, dass ich persönlich eher mehr anlegen würde. Aber nochmals: für 500 - 600 Euro findet man in vielen Regionen Deutschlands einiges passables bzw. in Bezug zur Preisklasse recht gutes. "All around the clock".


    @Diddi
    Nicht böse sein, aber entweder ist bei Dir in der Region wirklich der Gebrauchtmarkt völlig anders... oder (jetzt Festhalten ;) ) Du versuchst Deine eingangs aufgestelklte These mit "irgendwas" etwas verkrampft ;) zu untermauern. Aber das "irgendwas" weicht radikal von meiner Beobachtung ab.


    Und da ich unzählige Drummer auch überregional (ais vielen Bundesländern) berate, bin ich recht selbstbewußt :D im Aufstellen meiner Gegenthese.

    Das ist einfach: aktiv werden!


    Aushänge machen, Klassenkameraden befragen, in Parallelklassen umhören wer dort Musik macht, im Musikgschäft umhören, Online-Anzeigen lesen (im Idealfall bei völlig Fremden aber mit Begleitung hingehen bzw. vom Papi hinfahren lassen - zur Sicherheit!) Gitarrenlehrer des Ortes "anhauen" welcher Schüler gerne mit Dir eine BAnd gründen könnte etc. etc.


    Nichts ist leichter als Musiker zu finden, wenn man aktiv sucht.
    Den Rest schaffst Du selbst ;)

    edit: only Rechtschreibung - sonst nix

    Zitat

    ... wenn ich mich jetzt nicht durchsetze...


    Ein vorsichtiger Tip:


    ... Du bist 16 !!! wie Du selbst anmerkst.


    Wenn Du Dich jetzt nicht durchsetzt.....


    ... ja, was dann?


    Dann passiert garnix!!!! schlimmes.


    Dann wachst Du trotzdem glücklicherweise noch zig tausend "Morgen" auf und neue Tage halten Dir tolle fantastische Perspektiven bereit. Tausende Chancen, unendlich viele wirklich interessante und nette Menschen/Musiker warten da ´draußen.


    Vielleicht auch noch einige provokante aber vielleicht gerade deswegen wachrüttelnde, überspitzte Hinweise um sich nicht allzu schnell von womöglichen "Show-Makern" beeindrucken zu lassen.
    1.) Wenn er sooo viele andere Drummer kennt (wie er sagt) warum "verschwendet" (Vorsicht: Joke) "Graf Hochwohlgebohren" dann so viel Zeit - eine ganze Probe mit Dir?


    2.) Wenn er so gerne Leute deren Leistung ihm nicht 100% gefällt schnell durch andere ersetzt - warum ersetzt Du ihn nicht auch durch andere Musiker mit denen Du eine Band gründest? (denn 100% überzeugt bist Du von ihm doch auch nicht)


    3.)Wenn er durch seine Bandleader-mimende/spielende Art so viel Einfluß auf Dich hat, dass Du Deine natürlichen Instinkte was Drumming angeht so ausblendest das Dir Stöcke und Material zu Bruch gehen... was bist Du bereit als nächstes für ihn zu tun? Ich würde da schon zum Selbstschutz und zur Schadensbegrenzung für Leib, Leben und Eqiupment ;) eine DEUTLICHE GRENZE ziehen, in Bezug auf das was ich bereit bin für andere zu tun. Das hat auch nichts mit Altersweisheit oder "Opa erzählt vom Krieg" zu tun. Klare Grenzen kann man auch schon als 14 oder 16 Jähriger ziehen. Und sollte das auch!


    4.) "Gib mir noch eine Chance": das kann man vielleicht dem tollsten Girl der Stadt flehend hinterherrufen. Vielleicht hat es da Sinn und man stimmt sie um. Ganz sicher ist es aber zuviel der Selbstaufgabe im hobby-mäßigen Musizieren mit einem womöglich! selbstverliebten Showmaker der womöglich gerade dabei ist Dich zu dressieren.


    Fazit: Suche Dir doch mal nette Musiker! und sei bitte nicht Böse. Ich schreibe selten so radikal. Aber in diesem Fall kann ich nicht anders - weil die Erfahrung zeigt: es gibt sooo tolle Musiker und nette Menschen, denen Du nicht begegnest wenn Du Dich von solchen Showmakern "knechten" ;) und "dressieren" und in derem muffigen Keller Deine Zeit vergeuden läßt.


    Ich spüre und rieche förmlich das Du schon bald super-nette Leute finden wirst mit denen Du gute - vielleicht sogar höllisch gute :D Musik machen wirst. Ich drücke dafür superfest die Daumen!

    Zitat

    Alldi-Kamera =Raketentechnologie


    :D hahaha


    Nein, deswegen (um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen) schrieb ich in meinen Beitrag: slightly off-Topic :D Er war nur auf 00oSchneiders Post bezogen zu den Quarzen. NICHT auf Dein konkretes Problem. Sorry!
    Die Laufzeitunterschiede diverser Consumer-Geräte sind angeblich meist erst nach vielen, vielen Minuten wahrnehmbar (z.B. ein sehr langer Song) Sie existieren angeblich meßtechnisch durchaus.


    Es gibt im Web ja auch viele Meßprotokolle zu dem R-16 und den "Laufzeit-Thema" "Out-of-sync"-Thema... und wann bzw. um wieviel millisekunden welche Spur out of Time laufen "würde" noch dazu angeblich nicht fix sondern schwankend... so das man auch nix umrechnen kann, da es keine STETIGEN Schankungen sind. Ich habe das selbst aber nie überprüft, sondern nur wegen meiner Sorge mal mit einem cleveren Freak auf diesem Sektor gesprochen. So kam es dann zu der Info die ich erhielt, die sich sehr weitgehend mit 00Schneiders deckt. Ob diese Infos richtig sind wage ich trotzdem nicht abschließend zu bewerten.


    Aber Dein Problem ist denke ich wesentlich simpler und profaner zu lösen.

    Genau das von 00Schneider erwähnte hat mir mal ein ehemaliger Beschäftigter aus der Rüstungsindustrie erzählt. Das muß nicht stimmen, erschien aber für mein betagt-ermattetes Gehirn irgendwie logisch sinnig/kongruent.


    Er sagte die Schwankungen der Quarze bzw. die Genauigkeit der Einhaltung von Taktfrequenzen, Zyklen, Einhaltung von Synchronisationsparametern der Consumer- und/oder Unterhaltungselektronik seien legendär. Insbesondere im laufenden Betrieb, Erwärmung etc.

    Jene Quarze und/oder "Steuerungsplatinen" die (wenn es schon sein muß) für Raketen (jaja die Rüstungslobby...) verbaut würden, müßten völlig anderen, vielfach strengeren Kriterien und Selektionsstufen genügen, da hier schon im Einsatz eine Kleinstabweichung hinter der 5 Kommastelle über die Distanz von hunderten Meilen die Rakete nicht im Ziel sondern weit fernab einschlagen läßt. :(


    Ergeben hatte sich diese aberwitzige , makabre Diskussion um die Debatte der "Laufzeitunterschiede" (... oder die angeblichen, die im www diskutierten) des R16 von Zoom.


    Sorry - slightly off-topic. Damals - wie heute.

    Es kann natürlich die tollste Seite der Welt sein. Das ist möglich.


    Mich schreckt die reißerische Überschrift aber schon dermaßen deutlich ab... das mir die Worte fehlen. Der Titel bewirkt bei mir keine Neugier sondern das Vorurteil, hier könnte mit Hype und Übertreibung Geld gemacht werden wollen.


    Nochmals ich kann hier radikal irren. Es ist womöglich die tollste Website der Welt, die Dinge oiffenbart die nie zuvor ein Drummer des Universums gesehen/gehört hat.


    Ich rede hier nur von meinem (profanen) Bauchgefühl.


    Was "lebenslanger Zugriff" in einer Welt bedeutet in der mich (und andere) schon morgen der Blitz treffen kann, möchte ich nur knapp kommentieren. Nur soviel: es gab auch Firmen die schon lebenslange Garantie auf Artikel boten.... die schon in meiner (bislang) bescheidenen Lebensspanne nicht mehr existieren.

    Es ist ganz einfach - wie auch die Vorredner schon richtig anmkerkten - insbesondere im weiten Feld der Rock-Musik:


    1. Crash
    ... dann 2. Crash...


    Erst danach ein China, oder sonstige Effekte kaufen/integrieren.


    Hat man erst ein einziges Crash und kauft dann schon ein China bewirkt das leider allzuhäufig, das viele Drummer dieses China inflationär(viel zu häufig ) einsetzen. Meist mehr als es der Musik gut tut.


    Auch bei Demos, Aufnahmen, Live-Mix ist es zunächst schöner ein 2. Crash zu haben und dieses fein im Stereopanorama abzubilden (1. Crash mehr rechts, 2. Crash mehr links im Pan).


    Sind diese Voraussetzuingen erreicht, dann kann man guten Gewissens in ein Splash oder China oder sonstige Effekte! investieren.

    @ Sebidrummer
    Bezüglich dieses Drumsets ist die Quintessenz (das Fazit) der Threadbeiträge hier folgende:


    Überlege Dir gut was Du kaufst. Wenn Du es denn unbedingt kaufen mußt dann denke an die auch vom Verkäufer deutlich gemachte VHB (Verhandlungsbasis) was den Preis angeht. Es sollte etwas unter der jetzigen VHB herauskommen. Sonst kommt man in Erklärungsnot... als Käufer.