Beiträge von Drumstudio1

    Weltklasse Musiker... tolle Burschen.


    Aber Songs ohne Hookline bleiben Songs ohne Hookline. Da hätte der Mangini schon ein begnadeter Komponist sein müssen um DT wieder auf Kurs zu bringen. Und davon kann keiner ausgegangen sein.


    Wenn der Gesang einsetzt klingt es gar wie die 14.000 ste Kopie von "Scenes of a memory"-Songs. Inklusive der ähnlichen Soundparameter für die Vocals. Das dürften die Burschen selbst erkennen.


    Warum ist es sooo irre schwer für Bands zuzugeben, wenn man kompositorisch fast alle Kugeln verschossen hat?
    Images and Words die trotz heftigster Instrumentalausflüge fantastische Hooklines en masse bot ist jetzt Dekaden her... und selbst das erneute kurzeitige Aufflackern annähernd melodisch toller Songs bei Scenes of a memory auch schon wieder 11 oder gar 12 Jahre.


    Weckt mich wenn es wirklich nochmal aufwärts geht.... ich glaube allerdings seit Dekaden nicht mehr daran.


    Trotzdem keine Häme: denn das musikalisch-technische Können ist verehrungswürdig. Es sind tolle Musiker. Aber wenn Songs keine starken Melodien und/oder melodisch-"zugängliche"- Tiefe ;) haben, kann ich es nicht (mehr) anhören.

    Danke unserem Slo77y für die tolle Mix-Hilfe und das Möglich-machen des Unmöglichen.


    SUPERNETT! und sehr HILFSBEREIT!


    ... das es so etwas heute noch gibt.... Grandios!

    Es gibt diverse bekannte Drummer oder neutraler/subtiler formuliert: Drummer die mit Musik Geld verdienen. Nicht wenige davon haben nur einen Bruchteil des Material-Know-Hows, dass einzelne Akteure unseres Forums haben.


    Manche haben garkeine Ahnung und halten Rogers für eine bis heute agile und existierende den Markt bestimmende Drummarke oder Yamaha für einen ausschließlichen Motorradhersteller und wundern sich allenfals warum auch manche Motorräder das Stimmgabel-Logo zeigen.


    Aber das ist doch eigentlich völlig schnuppe. Nicht jeder liebt die "Fachsimplerei" oder Detailverliebtheit in Bezug auf sein Equipment.


    Mancher trommelt einfach super gerne.... und das drumherum um das Equipment ist ihm weniger wichtig, so lange es nur allabendlich beim Gig seinen Zweck erfüllt.
    Andere trommeln gerne und sind zusätzlich auch noch Material-besessen...


    ... andere sind equipmenttechnsich total fachkundig aber trommeln eher rudimentär bis mäßig.


    Es gibt so viele Ausprägungen unter der Sonne...
    Alles keine Entrüstung wert - wirklich nicht.


    Edits: die liebe Rechtschreibung... eIn "e" zuviel. Inhaltlich aber nichts verändert.

    Ich finde die Aktion prinzipiell gut.


    Aber noch besser wäre es, wenn Thomann (und andere Größen) auch auf einzelne seiner "Zuliefer-Firmen" einwirkt bzw. die Hersteller anhält mehr auf die Berücksichtigung umweltrelevanter Aspekte hinsichtlich der Produktion sowie der Produkte selbst und deren Produktzyklus/Lebenslauf hinzuwirken. Das mag jetzt wieder moralisierend klingen... aber wenn einer der größten Einkäufer manchem Hersteller unangenehme Fragen stellen kann... dann der Thomann aufgrund dessen Einkaufsvolumens. Ich denke Thomann als Verkaufsplattform verliert so manche Firma höchst ungerne!


    Thomann hat wirklich sehr gute Texter für Ihre Vorwort-Broschüren-Texte. Wie gerne würde ich in dem von mir stets bis aufs letzte Wort gelesenen (und ich bekenne: meist gerne gelesen) Vorwort mal eine Nachricht vernehmen, dass man sich von einer Firma trennen mußte, deren Produkte bzw. deren krude Herstellungsmethoden den ethischen Überzeugungen (in Bezug auf die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter im Herstellungsbetrieb... vielleicht in Asien?) und Umweltschutz-Überzeugungen von Thomann grob widerspricht. Man muß ja keinen Namen nennen. Aber das fände ich neben prozentualen Geldspenden (die sowieoso irgendwie wieder reinkommen) noch so viel wirkungsvoller.


    Man stelle sich mit ein klein wenig Phantasie den Dialog zwischen den beiden höchsten Funktionsträgern, dem Firmenpräsidenten und dessen Generalmanager der (fiktiven) Firma "Feng-Hui-Shu-Schmu-LTD" vor:


    Generalmanager von Feng-Hui-Shu-Schmu-LTD :
    "Ich habe unseren größten Kunden verloren... Thomann... weil die spitz gekriegt haben, dass ich die Mitarbeiter immer noch ohne Atemnschutz arbeiten lasse und wir noch die Lösungsmittel- und bleihaltigen Lacke verwenden. Da können unsere Telefonaquisiteure noch so viele Sonderschichten schieben, die Auftragsvolumen des letzten Jahres schaffen wir niemals ohne die Abnahmemenge von Thomann".


    Firmenpräsident von Feng-Hui-Shu-Schmu-LTD : "Verdammt, dann baue jetzt endlich die isolierte Lackkabine und kaufe die wasserlöslichen Lacke die man uns schon letztes Jahr angeboten hat. Los - mach... und lade die Thomann-Einkäufer im Winter zur Werksbegehung ein. Bis dahin muß das alles funktionieren. Im nächsten Frühjahr kommt die Partei in unsere Provinz. Wenn ich da nicht ein Produktionsplus vermelden kann und eine höhere Bechäftigung hat das für uns beide Konsequenzen".

    Bevor man das D440 als womöglich ungeeignet für Drumabnahme verdammt (es ist meiner Meinung nach geeignet!) folgende vorsichtige Hiwneise:


    (Slightly off-topic)
    Das D440 bringt einen auffallend "hohen Pegel aufs´ Band". Ich hatte mal 7 Stück. Alle meine D440 zeichnete aus, dass sie im Vergleich mit diversen anderen Mikros bei identischer Gain- und Fadereinstellung das ein oder andere mehr an Pegel ´rüberbringen. Teilweise (je nach Vergleichsreferenzmikro) deutlich bis dramatisch hörbar mehr Pegel. Eine Eigenschaft die mancher gerade bei günstigeren Mischpulten schätzt (da man bei schlechtenm Mikrophonvorverstärker sich mit jedem Höherdrehen des Gain auch mehr Klangverfärbung, Rauschen etc. einfängt.


    Somit wäre die Frage, wieviel Nebengeräusche man sich einfängt, wenn man ein anderes Mikro anschließt, dessen Kanalzug oder Gain man so weit hochdreht :D , dass man einen vergleichbaren Pegel auf dem Aufnahmemedium (wie eben jenen hohen des D440) erhält.


    Nur dann könnte man in Bezug auf Einstreuung aber auch viele andere Effekte fair vergleichen... würde ich zu Bedenken geben ;)


    In Bezug darauf, dass dass D440 in der Schlußphase teilweise für 49.- Euro (beim T.) inklusive der recht praktischen Montageklemme für den Spannreif neu! verkauft wurde... erhielt man für dieses Geld einen beeindruckenden Gegenwert.

    Zitat

    Kotz' nur grad, weil Schwester Jennie sich Zeit lässt mit Schmerzmittel-Nachschub.


    Die hübsche Jennie will eben ´nen potenten :D netten Patienten. Deswegen unterdosiert sie Dein Schmerzmittel ... in ihrem eigenen Interesse ;)
    Humor rules. Kicher


    Ich drücke natürlich auch die Daumen das alles auch weiterhin gut geht.

    Wenn die Kernkraft-Lobby uns im Würgegriff packt... dann spielen wir bald alle mit strahlenden Sticks auf dunklen Bühnen... hahaha


    Im Ernst: Ich finde es super, wenn Musikern (sofern sie es wollen) - normalerweise weit hinten - platziert die Möglichkeit gegeben wird, aufzufallen. Ich habe früher auch oft Faxen veranstaltet, weil ich diese defensive Position langweilig fand.


    Ich wunder(t)e mich nur etwas, über den "unwissenden" ;) Tenor des Threadstarts sowie die gelinkte Website, welche erwähnt die durchsichtigen Sticks seien auf eine Idee von 2008 zurückzuführen.... wo doch die USA-Glas-Stix jahrelang vorher (wenn auch altbacken, auf optisch eigenwillig zusammengezimmerter Website) im Internet beworben wurden. Das ist nicht tragisch und auch nicht verdammenswert ;) - da würde man mich gänzlich mißverstehen. Es belegt eben nur... das viele Ideen (inklusive Namen und Modellgröße) irgendwann schon mal da waren. Es belegt wie "verwöhnt" wir alle sind... es gibt (fast) nix was es nicht gibt... und das ist ja irgendwie auch schön.


    Ansonsten ist mir alles recht... und unter Firmennews kann sich die Firma und ihre Produktpalette doch prima vorstellen.


    Jürgen - Du hast ja die Tracy gefunden. Von ihr hatte ich meine Glasstix und sie betrieb die Firmenwebsite... die sich im Netz heute nicht mehr findet..

    Zu Schneider:
    Das ist mir bekannt. Selbst "Patente" (prinzipiell zwar ein anderes Thema) gelten ja je nach investiertem Budget und Anmeldestatus nicht gleich weltweit sondern je nach Antrag/Investment in einzelnen Ländern etc. etc.


    Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es sehr ähnliche Sticks nachweislich mindestens seit 2000 gibt/gab und der Name auch ein zumindest interessanter Zufall ist.


    Also das Produkt (in der unbeleuchteten "See-Through"-Version) ganz zufällig nicht überall "neu" ist und auch der Name sicher auch nur zufällig auch nicht sooo neu. :D
    Nur schreiben möchte zu meinen Sticks aus den USA von 2000/2001 die der 3. Zufall auch 2B sind... nix. :D


    Edits: Buchstabendreher

    Da der Fragesteller ja aus Augsburg kommt, lohnt vielleicht der weitere Hinweis, dass die Firma sich ja in unmittelbarer Nähe zum Fragesteller/Threadposter befindet. Da lohnt sicher mal ein Besuch der Fertigungsstätte - ist ja nicht sooo weit weg.. Kurioser Zufall...
    ...

    Wegen Endorsement-Zurückhaltumg mache ich keine inhaltliche Aussage...


    .... wundere mich nur insofern ein wenig, weil ich seit dem Jahr 2000/2001 2 Paar einer US-Firma habe, die sich Glas Stix nannte (diese Sticks tragen auch dieses Logo "Glas Stix" als Sticker und TM-Hinweis). Die Sticks sehen denen Deines Links irre ähnlich. Auch der Name ist ja irgendwie sehr... ähnlich... hust ;)


    Ich vermute die alte US-Marke ist Geschichte.

    Der Witz ist, dass tatsächlich (wie schon erwähnt) einige Menschen einfach ein Mikroset kaufen - ohne zu wissen was einzelne Mikrokabel (5 mal oder gar 7 mal) kosten bzw. 5 oder gar 7 mal noch Tomklemmen dazu und das man dann auch 5 oder gar 7 einzeln regelbare Eingänge (besser auch noch entsprechende Direct-Outs... je nach dem was man vorhat) benötigt an einem externem und hoffentlich vorhandenen :D Mischpult etc. etc.


    Das habe ich schon mehrfach bei jungen Kollegen erleben dürfen/müssen. Wenn ich garkein Mischpult habe dann brauche ich vielleicht einen Koffer zum vereisen :) ... aber keinesfalls 5 oder 7 Mikros. Dann brauche ich garkein Mikro. Weder Markenmirkos noch Billigmikros. Dann haben Mikros garkeinen Sinn.


    Ich persönlich würde (wie schon erwähnt) nur Mikros kaufen, wenn ich das habe, was mir die Aufzeichnung mit selbigen ermöglicht (war bei mir mir früher ein No-Name-Mischpult, dass ich als defekt-gekennzeichnet in einem Ramschladen/Restposten- Shop sehr günstig erwarb und für überschaubaren Preis von einem entfernten Bekannten reparieren ließ). Aber man muß natürlich etwas haben um die Dinger anzuschließen!


    Wenn ich kein Mischpult bzw. womöglich auch keine Aufnahmemöglichkeit habe... man kann da ja immer weiter phantasieren... DANN kaufe ich garkeine Mikros. Egal welcher Preisklasse. Das wäre ja Nonsens.
    Insofern kann der Threadstarter vielleicht noch anführen, was er grundsätzlich mit Mikros zu tun gedenkt... und ob er womöglich in Jürgens Raster "gewisser Vorahnungen" fällt. Kicher...


    Sollte es also nur um das Festhalten von Drum-Ideen gehen... dann verwende ich eine Kodak Zi 8 für 79 Euro. Da habe ich gleich das HD-Bild dazu, brauche keinen Koffer da das Ding in die Hemds- oder Hosentasche paßt und brauche Null externe Peripherie. Ich brauche auch keinerlei Erfahrungen sammeln sondern schalte goof-proof ein, drücke auf Record und das war es schon. Das Ergebnis klingt (auch) nicht toll... aber passabel und reicht um jedes Instrument des Drumsets gut zu erkennen... und auch den (mich) Hirni am "Schießplatz" mit all seinen Stärken und Schwächen. Soll der Sound womöglich deutlich besser sein aber das Bild dafür schlechter und das Gerät minimal teurer sowie nicht mehr Hemdtaschenkompatibel (also größer) dann kaufe ich den Zoom Q3 für 98.- bein großen T oder gar nur 89.- Euro wie bei den wenigsten Anbietern (z.B. PPC).


    edits: only Rechtschreibung

    Ich sehe es unter einer Einschränkung :D bei billigen Mikrosets ein klein wenig anders. Wenn man allererste Gehversuche machen will - insbesondere Close-Miking-Erfahrung sammeln will und eine irgendwie in jedem Kanalzug des Mischpults enthaltene rudimentäre Klangregelung hat, dann kann man auch mit einem günstigen Satz eine zeitlang Spaß haben. Dafür - für diese ersten Gehversuche können billige Mikrosets durchaus etwas taugen...
    Und für diese Minimalanforderung nützt auch Gebrauchtkauf diverser Markenmikros wenn man finanziell klamm ist wenig bis nichts... ... da ich zum Preis mancher dieser billigen Sets gerade mal 2 SM57 bekomme.


    Freilich ist es so, dass je mehr Erfahrungen man sammelt... umso eher trennt man sich (eines Tages) von diesen billigen Sets. Trotzdem kann man auch mit diversen billigen Sets wirklich was lernen. Ob das Lernen eine Kernmotivation oder zumindest eine wichtige Teilmotivation beim Mikrokauf ist, das muß jeder für sich selbst entscheiden. Am besten vor! dem Kauf.


    Noch ein Beitrag zum Randthema SCHMERZVOLLE ERFAHRUNG:
    Viele vergessen beim Kauf mancher billigen Mikrosets, dass diverse dieser Sets erhebliche! Nebenkosten verursachen sofern ihnen weder Mikrokabel noch (Tom/Snare)-Halterungen beigefügt sind. Wenn man so einen Satz erwirbt darf man schnell noch mal 5 oder gar 7 mal Einzelsummen für Halter und dasselbe noch mal 5 bis 7 mal für Kabel aufaddieren.


    Insofern wenn schon billig, dann war ich persönlich immer für die billige Komplettllösung. Einfach um zu verhindern, dass "versteckte" Zusatzkosten das klamme Budget zum explodieren bringen... und der Spaß gegen Null geht.

    Ich verkaufe einen von mir von Hand gefertigten Trommelstock. Ein alter Baumast wurde von abstehenden "Ästchen" bereinigt und kann nun als archaischer Trommelstock genutzt werden.


    Als Uvp bestimme ich 1999291873 Trilliarden Euro.


    Heute nur kurzeitig reduziert auf 9 Euro 99 Cent.


    Natürlich können die Mirkos was taugen... nur eine UVP sagt spätestens seit dem Teppichhandel, dem Sarg-Diskount oder Direktimporten garnix mehr und ist in vielen Fällen zum humoresken "Stilmittel" (ich vermeide die Vokabel Lockmittel) verkommen.

    Zitat

    Gitarre wurde am nächsten Tag eingespielt. Auch innerhalb von 5 Stunden etwa. Ich will unseren Gitarristen nun nicht niedermachen, aber er übt nicht und hat 2 Wochen vorher angefangen zum Click mal zu üben...ja mei, was soll ich dazu sagen. Prall fand ich es nicht...


    Das paßt genau zu meinem Höreindruck bzw. obigem geschriebenen.
    Auch das mit der begrenzten zeit bzw. dem begrenzten Budget.


    Um so eher gilt dann der Mixing-"Trick" ;) , die Gitarre etwas subtiler, leiser im Mix zu präsentieren. Das kann (nicht immer) helfen.

    Ich habe nur kurz die erste Minute ´reingehört.


    So schlecht finde ich es nicht... denke das hier in Bezug auf die "Untightness" auf hohem Niveau gemeckert wird... da manch andere Kapelle das womöglich garnicht besser bei schmalem Budget oder Termindruck einspielen würde.


    Es sind allerdings tatsächlich diverse untighte Stellen ´drin. Teilweise liegt "ein" Crash oder "eine" Snare gefühlte Meilen vom "Powerchord" des Gitarristen entfernt.
    Ich bin da vorsichtig insbesondere bei obigem Phänomen dafür Drummern grundsätzlich die Schuld zu geben. Das ist in vielen Fälklen ein Trugschluss bzw. ein Vorurteill.

    Viele Kollegen und auch ich selbst :( waren schon oft Opfer folgender Störvariablen:
    1.) Es wurde vor der Produktion gesagt, "spiele zur Pilotspur der Gitarre... du hast künstlerisch volle Freiheit, interpretiere. wie du magst..." ... "hinterher wird dann natürlich die Gitarre, Bass, Keys etc. zu deinem Drumming tight neu eingespielt".


    Spaßfaktor-Auflösung: man nimmt sich jene zugesicherte Freiheit, gemischt wird dann in Abwesenheit und hinterher, beim Abhören des Endproduktes denkt man, man hört nicht recht. Dann heißt es..."ach so... das Neuzeinspielen der Instrumente haben wir sein lassen... es war Zeitdruck".


    2.) Gitarrist spielt zwar seine finalen Rhythmus-Gitarren wie erwünscht nach den Drums ein, hat aber deutlicher den ursprünglichen Click der Pilotspur im Ohr (im Kopfhörermix) oder sein eigenes Spiel als das TATSÄCHLICHE Drumming. Der Gitarrist muß sich aber um tight zu klingen auf den Drummer legen... im Zweifel sogar auch mal gegen das Click (bzw. selbiges sollte nur bei Pausen überbrücken). Ist dies aber beim Einspielen nicht der Fall... klingt womöglich sogar der beste Drummer der Welt bzw. die gesamte Band nicht optimal.


    Eure Aufnahme klingt verdächtig danach, als sei der Gitarrist (oder der Mischer) etwas Gitarren-verliebt :-). Sie ist nicht nur zu laut sondern spielt (eventuell) nicht wirklich tight zu den Drums... oder eben umgekehrt. Der lückenlose Nachweis ist hier schwer... da müßte man alle Fehler auflkisten, analysieren etc. Lohnt nicht. Ich befürchte, wie wichtig eine super-genaue Abhörbedingung für ihn beim Gitarre einspielen mit Deinen Drums ist, ist manchem der beteiligten nicht bekannt gewesen. Mitunter machen da auch Mischer mal Fehler. Die müßten das ja beim Einspielen oder SPÄTESTENS beim Abhören der Spur wirklich merken. "Oh... ich glaube ich pegel Dir die Drums mal lauter"... bzw. "der Akkord liegt hinter dem Crash, laß´ uns den Pre-Chorus nochmal einspielen bis es sitzt".


    3.) Als Musiker "lernt" man lebenslang sein Gehör immer feiner zu kalibireren. Wenn also nun (heute) ein Drummer, Bassist, Gitarrist etwas nicht hört... bedeutet dies nicht, das die anderen Hörer/Kritiker irren. Vielleicht hört er in einem Jahr ähnlich(es)... nur eben heute noch nicht! "Some things take time".


    Gleichwohl finde ich die Kritik sehr deutlich/heftig. Mann sollte die Kirche im Dorf lassen. Es ist auch eine Frage wie viel Kohle man ausgibt, welchen Mischer man sich leisten kann, welche Musiker UND UNTER WELCHEN Bedingungen jene mit wieviel Zeit etc. etc. zusammentreffen. Wir wissen viel zu wenig über die Bedingungen, Zielsetzungen etc. und auch ich kann nur spekulieren! Bei so einer Aufnahme werden viele Musiker mit gehörgeschulten Lauschern einiges hören. Die meisten Konsumenten oder Clubbesitzer aber nicht. Letztere werden es abfeiern.


    Ultra-simples, pragmatisches Fazit: Die Gitare ist an vielen Stellen zu laut! Der Mix sehr diffus-schwamming bzw. auch irgendwie "billig compressed". Vielleicht wollte man das so? Es ist gut möglich, da das Drumset das perkussivste Instrument mit dem am deutlichsten ortbaren! Anschlag ist, dass kleine Latenzen... hust ... zwischen Gitarre und Drums zur Lappalie werden, wenn die Gitarre im Pegel etwas subtiler hintendran geschraubt wird. Das Schlagzeug also präsenter im Mix ist. Voraussgesetzt, der Gitarrist ist die Hauptursache mancher Untightness. Das kann ich wilrklich(mangels Zeit) heute nicht beschwören. :)


    Andererseits sind "wir" inklusive unserer Hörerwartungen heute auch alle irgendwie "pervers" oder versaut. Handgemachte Musik soll heute so präzise wie Robotermukke sein. So wie Techno.
    Rock, Metal, Hardcore auf der einen Seite und total synthetische Musik ( z.B Techno) nähern sich in einem von vielen älteren Musikern nie für möglich gehaltenen Ausmaß an. Schade.


    Wer kritisiert eigentlich dutzende Millisekunden + X die Mitch Mitchell neben Hendrix lag... oder umgekehrt? Das wäre ein Sakrileg - würde keiner wagen. :D


    edits: viel Rechtschreibung

    Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?


    Ist jetzt womöglich auch schon die Atomuhr in die Hände der Zombiehorden gefallen?


    Heute vormittag meinte jemand im Fernsehen, eine der maßgeblichen Sekten mit dem ultimativen Wissen zum heutigen Untergang habe definitiv 18.00 Uhr als die Zeit des heutigen Weltuntergangs bekannt gegeben. Und zwar wenn 18.00 Uhr für viele Länder gleichzeitig die Uhr anzeigt... was immer das bedeuten mag :?: Welche Uhr trägt denn der Schöpfer bzw. was zeigen die Uhren der Untoten?


    Es ist offensichtlich wieder eine kleinkarierte Konfusion bei den Planern der Apokalypse oder den Herrscharen des Teufels wie um die Einigung auf europäische Standards, Grenzwerte etc. etc.
    Verfluchte Konfusion... nicht mal untergehen kann man einheitlich und verläßlich!


    Meine Funkuhr zeigt nun 18.23 Uhr ... kommt da der Zombie jetzt noch vorbei?... ich will nämlich heute früh schlafen gegen.


    Machts´gut!

    Thanks rubberbeat.


    Das waren super wertvolle Hinweise, da kümmere ich mich nun ´drum und versuche dort die für mich wichtigen Infos zu erhalten...


    Ich hätte nie gedacht, dass auf die etwas fachfremde Frage so schnell so viele tolle, konstruktive Infos kommen. Prima!