Beiträge von Drumstudio1

    Abseits jeder Geschmacksdiskussion...


    ... Du betreibst einen höllisch-peniblen Aufwand um ein individuelles aber eben doch in sich optisch-stimmiges Drumset zusammenzustellen. Sowas finden manche vielleicht albern, oder als "zuviel Energie in die falschen Kanäle" geleitet. Ich hingegen finde so ein akribisches Vorgehen aber klasse! Ich liebe eigenständige, aber EBEN IN SICH stimmige Optik/Ästhetik!!!


    Wenn man letzteren Anspruch zugrundelegt kommt man aber nicht umhin das es nur eine Lösung geben kann. Besorge Dir RIMS, Starmount/Cast, Optimount oder sonstwas und lasse auch das Einfärben, Beschichten... was auch immer. Es muß die Optik Deiner Kessel-Hardware haben. Alles andere beißt sich bzw. ist ein radikaler Stilbruch. Ich weiß´sehr wohl, dass normale St#änder auch chromoptik haben :) Aber diese Referenz kann hier nicht gelten. Deine Toms in sich lassen keine daran verbaute Chromoptik als Kesselhardware zu. Jetzt nicht mehr! Ganz ehrlich. Diese "Excalibur-Brustpanzerplatte im Hochglanzchrom" macht Deine ganze bisherige Arbeit und Akribie zunichte. Es entwertet optisch den Gesamteindruck.


    Großes Sorry für die deutliche Rückmeldung. Wenn man aber schon 90 % durch den Teich ist, an den Alligatoren vorbei, sollte man nicht wegen einer Stechmücke vor betreten des anderen Ufers kehrt machen.


    Go for it. Get the 100 % :thumbup:

    Vielleicht ist es mein Alter... die sich andeutende Senilität.


    Für mich löst dieser Thread viel mehr Fragen aus - als er Antworten gibt. Es mag vielleicht auch ein klein wenig an der flapsig-knappen Formulierung ;) unseres jungen Kollegen liegen... das bei mir so viele Fragezeichen auftauchen.


    Wenn man noch minderjährig ist (und logischerweise noch nicht so viel soziale Kompetenz hat - insbesondere im Verhandlunggsechick mit Erwachsenen) empfehle ich immer auch die Eltern mit ins Boot zu holen. Haben denn Deine Eltern schon mal versucht vielleicht mit Dir zusammen ein sachlich-freundliches Gespräch mit der Nachbarin zu suchen? Im Idealfall nicht wenn getrommelt wird (also nicht wenn bei der Nachbarin schon der Kamm geschwollen ist... hahahah ...wieher) oder gar die Polizei vorbeischaut sondern an einem für beide Parteien ganz entspannten Tag?


    Wenn da wirklich so viele Anzeigen erstattet wurden - könnte man mit etwas Phantasie schon fast "was querulantisches" vermuten. Aber das erscheint mir zu voreilig. Man weiß nie ob solche "Fallskizzierungen" gerade im Internet nicht schnell mal sehr einseitig geschildert werden. Der eigene Blick ist meist sehr subjektiv. Wenn es allerdings eine Person sein sollte, die bereits das subtile "Beischlafzirpen" der Wanderheuschrecke aus der Ruhe bringt... und diese vielleicht sogar über immense Freizeitkapazitätern verfügt (oder keinen sinnhafteren Lebensinhalt hat) und dies damit kompensiert auf Fehler der Anderen zu warten/lauern um die Behörden mit Arbeit einzudecken... dann hat Jürgen sicher recht. Dann sollte man zum Wohle aller (auch und gerade Dir und Deiner Familie!) über einen Proberaum nachdenken. Oder eben über eine (teure) umfassende akustische Entkopplung des Raumes.


    Aber eigentlich ist das schon deutlich mehr als ich ursprünglich schreiben wollte... :D denn ich verstehe den ganzen Ablauf nicht soo wirklich. Da bei mir so viele Fragen auftauchen stelle ich meine halbgaren Tips ein und kontere mit weiteren Fragen:


    1.) Wurde der sachlich-rationale Dialog im Guten in entspannter Atmosphäre mit der Beschwerdeperson gesucht?
    2.) Waren die Erziehungsberechtigen beteiligt bzw. unterstützen sie Dein Hobby (wirklich) nachhaltig und sind an einer konstruktiven Lösung (vorausgesetzt das ist möglich) mit der Nachbarin interessiert?
    3.) Ist die Beschwerdeführerin schon durch ähnliche Aktionen auch bei anderen Nachbarn aufgefallen? Hat sie schon einen Ruf weg "alles und nichts zur Anzeige zu bringen" oder bist Du der erste bei mit dem sie so verfährt?


    Gerade der letzte Punkt bzw. eine möglichst konkrete Antwort darauf läßt je nach Antwort (womöglich grundverschiedene) weitere Handlungsabläufe/Optionen zu.

    Banal und doch das allerwichtigste:


    Sich sachkundig machen zum Thema Schimmel/Feuchtigkeit/Entlüftung. Das ist in Bezug auf die eigene Gesundheit als auch den Werterhalt der Instrumente das wichtigste Thema bei "musikalischen Kellerräumen" überhaupt. Vor der Umsetzung angedachter bautechnischer/materialtechnischer Schritte externe Fachleute immer noch mal die eigenen Ideen cross-checken lassen. Sicher ist sicher!


    Viel Erfolg bei der Umsetzung und ungetrübten Spaß am Ergebnis!

    Wer Ohren hat um zu hören kann Matt nur als herausragenden Klang-Ästheten bzw. Soundwizard einstufen.
    Es wird der Tag kommen an dem einer der großen Beckenhersteller ihm so viel Geld auf den Tisch legt - das er nicht "nein" sagen kann.


    Davon abgesehen ist vieles des Threads aus meinem Blickwinkel kurz vor Trash.


    Ich wage zu behaupten, dass die Mehrzahl jener, die Cymbals aufgrund von Soundfiles auswählt und durch Mitteilungen postalisch/per email etc. im Sinne von "Customing" noch ihre individuellen Sound-Vorlieben umgesetzt haben möchte...
    ... ein Cymbal bekommen wird.

    a.) Ein gewisser Prozentsatz wird sagen "ja, genauso habe ich mir das gewünscht". In Wahrheit sich aber den Sound schönreden, weil es wehtut Geld falsch investiert zu haben... bzw. weil man sich das selbst und erstrecht nicht der Außenwelt eingestehen will.
    b.) Ein gewisser Prozentsatz wird verwundert und enttäuscht sein wie es klingt und feststellen wie schwer es ist Klänge in Worten zu kleiden. Wie hoch die Gefahr ist völlig aneinander vorbeizureden, wenn die VERBALISIERUNG DER KLANGATTRIBUTE (bzw. diverser klangbestimmender Parameter) zwischen Kunde und Hersteller nicht standartisiert/genormt/geeicht wurden.
    c.) Ein gewisser Prozentsatz wird hochzufrieden mit dfem Endprodukt sein, da es genau seine Erwartungen erfüllt - oder diese sogar noch positiv überflügelt!


    Über die prozentualen Anteile der 3 denkbaren Varianten erlaube ich mir öffentlich kein Urteil. ;)

    Es gibt Menschen die haben mit dem korrekten Schreiben Probleme. Das ist nicht immer Faulheit... sondern mitunter ein kleines Handicap. Andere Leute sind weitsichtig, oder verschießen Elfmeter etc. etc.


    So hat jeder von uns seine Eigenheiten - keiner ist perfekt.


    Back to topic!

    Hier gibt es eine für die älteren Semester hochinteressante Sichtweise (einer Partei) zu den jahrelang (jahrzehntelang!) anhaltenden Querelen um die 2 ersten Platten "Blizzard of Ozz" und "Diary of a Madman" der Band Blizzard of Ozz oder eben Ozzy Osbourne.


    Mancher wird sich vielleicht erinnern, dass sich seit Jahren in diversen Gazetten Hinweise finden, dass der Original Drummer (Lee Kerslake) und auch der Bassist (Bob Daisley) dieser millionenfach verkauften Scheiben um ihre Tantiemen geprellt werden/"fühlen". Im Falle des Bassisten vielleicht noch dramatischer da er auch an den meisten Texten und mehr jener Platten mitwirkte.


    Für jüngere Leute womöglich musikhistorisch schon zu weit weg. Wem aber Bandnamen wie Uriah Heep, Rainbow oder Black Sabbath/Ozzy Osbourne noch etwas sagen, der wird mit folgendem Link sicher mehr verbinden als mit einem umfallenden Sack Reis in China.


    Sollten auch nur 10 % der Aussagen stimmen ist das ein hochinteressantes und sehr plastisches Beispiel für harte Bandagen... dort wo mancher fälschlicherweise nur "Rock" und "Spaß an der Freude" vermutet... und das Recht haben und Recht bekommen auch hier 2 grundverschiedene Dinge sind. Auch und gerade musikjuristisch ein sehr interessanter Fall.


    Musikfreunde schauen auf dem Gebrauchtmarkt natürlich nur nach den Platten der CD´s mit den echten oben erwähnten Musikern. Und nicht jenen, die vor ein paar Jahren die Scheibe neu einspielten nachdem man die Originalmusiker "gemutet" hatte. Beide Platten gehören zu den musikalisch feinsten "klassischen" Hardrock/Metal Platten der ganz frühen achtziger Jahre mit tollem Songwriting und Welklasse-Gitarren-Riffing/Soloing von Randy Rhoads.


    Also , für jene die es interessiert und die mit der englischen Sprache nicht auf Kriegsfuß stehen:
    http://www.bobdaisley.com/interview-website.html

    Wenn beim Felltausch eines Drumsets die Hälfte aller Stimmschrauben durch (vermutlich) nicht idealen Stimmschlüssel "ihre Form verliert"... sollte man da nicht schon... sagen wir mal nach der 2. oder dritten aufhören?
    ;)


    Also 100 % verstanden habe ich den Schaden ;) nicht. Das Ausmaß (im wahrsten Sine des Wortes) wäre doch vom Anwender selbst deutlich zu reduzieren gewesen... so liest sich das für mich :D
    Nichts für ungut.


    Das nicht jeder Schlüssel auf jede Stimmschraube paßt (nicht alle Schrauben gleich sind - und erstrecht nicht alle Schlüssel) ist aber eine wichtige und RICHTIGE FESTSTELLUNG. Somit kann dieser Thread viellkeicht konmstruktiv als "HOW TO DO... NOT" :D seine mahnende Wirkung entfalten.


    Völlig unabhängig von genannten Produkten oder konkreten FIrmen, erlaube ich mir den Hinweis, dass es Stimmschrauben gab und gibt, die ultra-haltbar ist. Da brechen oder "fransen" eher 5 nicht passende Stimmschlüssel in Folge an den Randseiten aus, als das auch nur eine jener Stimmschrauben ihre Form verliert. In den letzten Jahren gibt es aber immer mehr OEM-Produkte von der ein oder anderen Produktionsstätte, deren Stimmschraubenköpfe (bzw. deren Materialeigenschaft)mit dem Wort "Weich" sehr treffend bezeichnet sind. Das hat aber mit Deinem Set ganz sicher rein garnichts zu tun und sei hier nur am Rande erwähnt. Als weiterer Hinweis insbesondere bei solchen Sets auf die ideale Passform zwischen Schlüssel und Schraube zu setzen... und wenn dies nicht gegeben scheint... auch nicht weiter zu drehen, bis man einen wirklich passenden Schlüssel aufgetrieben hat.

    Nette Menschen sind auch schwer zu finden...


    ... zuverlässige auch!


    Am liebsten sind mir nette, sympathische, empathische, kluge Menschen die ein Instrument ausdrucksstark spielen und mit denen man gerne mit Herzblut musiziert.


    Manchmal ertappe ich mich dabei... zu befürchten jene wären seltener als ein Sechser im Lotto :D


    Und dann wenn man sie gefunden zu haben glaubt... wechseln diese ihre Musikvorlieben ;( , ihre Partnerinnen (und ziehen tausend Meilen weg) oder ihren "mentalen Status" und stellen sich womöglich ambulant irgendwo vor...


    Nichts ist beständiger auf dieser Welt als die Unbeständigkeit :D
    Insbesondere bei Musikanten!


    Dazu kommt die Binsenweisheit:
    Je höher das Anforderungsprofil umso weniger Auswahl gibt es. Das zum Thema "selten". ;)


    Back to topic:
    Ich "finde" seit Jahren Bassisten mega-rar.
    Wie sagte neulich ein Freund: "Wir haben jetzt eigentlich einen Bassisten gefunden. Der besitzt aber leider keinen Bass". Für mich der Spruch des Jahres 2010, der sehr viel über das "Selbstverständnis" mancher Musiker aussagt.

    Vielen Dank für die vielen wertvollen Hinweise.


    Bitte noch nicht beenden :D . Dies ist ein Thema, wo mir Input von Außen hilft, neue (vorher vielleicht noch nicht bedachte) Varianten durchzuspielen.


    Vielleicht noch wichtig: es ist von mir nix größeres geplant. Ich brauche wirklich nur 8 Aufnahmespuren plus 2 für Wiedergabe gleichzeitig. Ich benötige da weder Hall, noch Compressor noch sonstwas. Insofern sind Effekt-Plug-Ins während der Aufnahem für mich NICHT wichtig - werden wirklich von mir nicht angewendet. Ich muß niemand anderen (Sound-)Wünsche erfüllen, sondern möchte nur mein Drumset aufnehmen. :D Also Ego-Purismus pur! :thumbup:
    Das aber möglichst stabil und sorgenfrei.

    Leider ein bisschen schwammig-allgemein formuliert... ich weiß. Ich stehe aber vor einem großen nebelumhüllten Berg an potentiellen Geräten und weiß nicht so recht welches Interface mit welcher Rechnerkonfiguration bestes Preis/Leistungsverhältnis bietet.


    Es würde mich interessieren ob jemand etwas an Erfahrungswerten mitgeben kann. Also aus EIGENER NUTZUNG!


    Wenn man ein Interface z.B. Tascam 1641, Tascam 1800, oder 2000 bzw. ähnliche Mitbewerber :) per USB 2.0 an einen PC hängt... ist da ein Highend-Pc nötig, um 8 Spuren (untereinander) latenzfrei parallel aufzunehmen und noch 2 Spuren vom Rechner als Pilotspur (z.B: Click und Gitarre) auf die Ohren gebrutzelt zu bekommen.


    Nochmals: mehr als 8 Spuren sollen nicht aufgenommnen werden. Nur pafrallel zur Aufnahme noch 2 Spuren auf die Birne geschaltet sein.


    Gibt es da irgendwelche Erfahrungswerte bezüglich Systempower? Also welcher Rechner das nicht mehr schafft bzw. welche Systempower nötig ist?


    Es würde mich brennend interessieren welche Alternativen zu den obigen Interfaces hier genutzt werden.


    WIchtig sind mir noch folgende Parameter:
    1.) SYSTEMSTABILITÄT
    2.) annhähernde Latenzfreiheit
    3.) gute bis bessere Soundqualität
    4.) Ein möglichst finanziell schmaler! ;) Rechner, der das beherrscht.

    Ich finde es optisch genial.


    Ich denke aber manchen wird die Investition abhalten.
    Gibt es Ideen wie sich die selbe tolle Wirkung! noch investitionstechnisch schmaler gestalten läßt?

    Zitat

    Auch wer auf Fellresonanz steht, wird nicht voll befriedigt, denn der Luftstrom hat ja genügend Platz zur vorzeitigen Flucht.


    War mein erster Gedanke.... das die Interaktion zwischen Schlag- und Reso deutlich reduziert ist. Somit wäre eigentlich ein eher (oder sehr) trockener, percussiver Sound zu erwarten...
    Soweit die THEORIE! ;)

    Damit ich nicht Auslöser bzw. schuld bin :D , wenn hier alles unsachlich wird, folgende Anmerkung an den Threadstarter:


    Ein paar ergänzende Hintergrundinfos zur Band bzw. Eurem Anforderungsprofil für potentiell interessierte Kandidatinnen wären sicher hilfreich.

    Zitat

    Wenn das eine Band ist, deren Konzept darin besteht nur weibliche Mitglieder zu haben, ist das völlig in Ordnung. Warum die Aufregung....


    Die Steilvorlage kann nicht ungenutzt bleiben! Sorry!!!!
    Das wäre ein Widerspruch in sich... hahaha :thumbup:

    + 1


    Noch der hoffentlich konstruktive Hinweis: für die Zukunft lernt man daraus.
    Seriöserweise wird GERADE für unerfahrenere potentielle Käufer Shellset geschrieben plus! (ergänzend) der Hinweis Becken und Hardware nicht enthalten. Insbesondere wenn auf einem Bild alles zu sehen ist (letzteres aber garnicht zum Angebot gehört).


    Zur raren Verfügbarkeit bzw. dem "sofort ausverkauft"... Seit Monaten gibt es immer noch Händler die die komplett weißen vereinzelt anbieten.
    Hier: für 899 nagelneu plus aller Hardware (ohne Becken :) Lediglich die Bass ist wohl größer:
    )http://www.musik-meisinger.de/…nfo.php/products_id/15934


    Oder 699.- in weiß ohne Hardware nagelnau


    Edits: und wenn es gar eine ganz andere schrille Farbe sein darf: dann sogar für 444.- nagelneu ohne Hardware.

    Zitat

    Die Welt der Trommler ist schon eine für sich... Ich hab das Ding zwar nur mal kurz angespielt, aber trotzdem frage ich mich, wer für sowas mehr als 400 Euro ausgibt. Vielleicht irgendwelche Camco-Nostalgiker - daran erinnert mich das Teil, vor allem bezüglich des technischen Entwicklungsstandes. Aber ich wünsch Euch viel Spaß damit.


    Zitat

    Das ist einfach nur Käse!


    Buddyroach hat recht.


    Sorry Crudpats - aber das Niveau Deines Beitrages entspricht dem von Dir vielzitierten Niveau diverser Total-Rookies hier... die man nach Deinen Worten ja auch in die Schranken weisen soll.


    Ein Pedal, das Du schon ein paar Monate intensiv spielst mit dem flüchtigen Eindruck eines nagelneuen Modells zu vergleichen... ist an sich schon das Überreichen der Arschbomben-Trophäe (sorry) wert. :D


    Das ganz neue (dessen Produkt-Features Du offensichtlich nicht erkannt hast) dann mit einem jahrzehntealten Klassiker zu vergleichen, den eine andere namhafte Firma jahrelang als Grundlage/“Blaupause“ für der Entwicklung ihrer Pedal-Gneration(en) machte... mit dem Ziel Pedale "wieder leichter" zu machen und auf das wesentliche zu reduzieren... sei hier nur am Rand erwähnt.


    Um das Niveau der Äußerung zu SPIEGELN ;) (manchmal wird einem dann die eigene Polemik der "Argumentation" bzw. Schreibe klarer(einsichtiger)...


    ... mache ich es mal so ;)
    Wieviel Aussagekraft würde man einem Drummer zuschreiben, der aufgrund eines flüchtigen kurzen Eindrucks das Produkt eines namhaften Enginieering-Teams das in der „Drumbranche“ firmenübergreifend! unter den besten 3 genannt wird (bei man da sogar noch über den Platzierungsplatz innerhalb dieser 3 streiten könnte) aber auch alle Käufer des Produktes argumentfrei mit leeren Texthülsen radikal abwertet, beimessen?


    KEINE! :D ;)


    Sorry für das "rethorische" Gleichziehen. Ist sonst garnicht meine Art. Hier aber nötig um wie bereits erwähnt die "Argumentationsgüte" aufzuzeigen/spiegeln.


    Edits: P.S: da finde ich echte Rookie-Aussagen wie z.B. "ich komme mit dem Pedal gut klar... oder "nicht klar" wesentlich sachlicher und gehaltvoller.

    Ich kann Luddie´s Beitrag gut verstehen...


    ... und doch habe ich mich seit Jahren mit den mitunter rauhen Bedingungen potentieller Käufer abgefunden bhzw. diese durch ein irgendwie idiotisch anmutendes Kasernenhof-Appell-Konzept versucht in für mich erträgliche Bahnen zu lenken.


    Viele Drummer sind super-nette und top-zuverläßige Burschen...


    ... manche sind hingegen planlos/chaotisch, entscheidungsängstlich! - haben ihre Tage (unabhängig vom Geschlecht) oder sind sonstwie persönlichkeitsinstabil...


    ... und einzelne sehr wenige vielleicht auch schon pathologisch auffällig.


    ...der ganz normale Bevölkerungsquerschnitt eben.


    Nochmals: mit vielen läuft vieles toll... fast wie unter Freunden.


    Aber die Knallschoten holen in den letzten Jahren auf... bzw. verringen den Abstand numerisch zu der Mehrheit netter, zuverlässiger Drummer.


    Das traurige ist, dass in Anbetracht der Knallschoten ich generell für mich und potentielle Käufer von Drumstuff ein paar Spielregeln definiert habe... die wie oben schon erwähnt den Beigeschmack von Kasernenhof-Appellen haben. Das tut mir für die redlichen irre leid - aber es sind die Folgen die für mich nötig waren um unliebsame Vorkommnisse der Vergangenheit weitestgehend auszuschließen - oder zumindest zu minimieren!


    Ich schreibe um das Ausmaß von Kummer für mich zu reduzieren sehr häufig potentiellen Verkäufern Emails, die sich lesen, als sei ich gehirnamputiert. ;)
    - es findet sich mehrfach! die Uhrzeit bzw. ein klar umrissenes Zeitfenster der Abholung.


    - mehrfach der Hinweis das vereinbarte Geld (der exakte Festpreis-Betrag wird immer wieder von mir gelistet) in bar und abgezählt mitzubringen


    - mehrfach der Vermerk das ich bei Abholung verstehen könnte wenn man die Ware nicht will - aber kein Verständnis zeigen werde wenn man handeln will. Das ich handeln in meinem Wohnumfeld nicht dulde - man also besser jetzt abspringt als zu
    glauben wenn man vor mir steht würde ich meine klar definierten Grundsätze über Bord werfen.


    - ich keine Wege zu Bankautomaten begleite und keine Schecks akzeptiere, wenn man zu mir kommt und sagt "der Bankautomat spuckt heute nichts aus". Das dann also womöglich eine weite Anreise umsonst war.


    - die Navi einzuschalten oder über Google-Maps die Wegbeschreibung vor der Anreise auszudrucken und man sich im klaren sein sollte, wie weit weg ich wohne und ob die Entfernung in einem gesunden Verhältnis zum ersparten Kaufpreis liegt
    bzw. umweltpolitisch Sinn macht.


    - mehrfach der Hinweis, dass ich so gut wie nie telefonisch erreichbar bin - aber trotzdem (selbst wenn die Atombombe fällt) zur vereinbarten Zeit am Ort bin. Selbst wenn ich auch dann nicht ans Telefon gehe/gehen kann.


    Dieser affig erscheinende Bullshit... ist leider aufgrund diverser Erfahrungen der Vergangenheit nötig. Mir tut es leid um die redlichen, die bei meinen Auflistungen denken müssen!!! der Typ spinnt. Wenn ich das lese kommt mir der selbe Gedanke :D Wenn ich dann aber wieder diverse Erfahrungen memoriere... kann ich die Liste wieder gut verstehen- :D


    Fakt ist leider: das ich zigfach erlebte das vereinbarte Termine um Stunden unterschritten oder überboten wurden. Will heißen mein Tagesablauf ist längst an anderer Stelle angelangt uznd plötzlich steht jemand fremdes im Haus und sagt "hallo hier bin ich... hast Du noch den Snarestand für 9 Euro fünfzig. Ich bin etwas später da, aber Du schläfst sicher noch nicht".


    Mehrfach habe ich erlebt, dass Menschen auftauchen und sagen. "Klasse ich kaufe das Zeug - das sieht ja wirklich aus wie neu. Ich habe leider mein Geld vergessen. Das macht aber garnichts, steig einfach in mein Auto, und zeig mir wo eine Tibetanische Bergbankfiliale in Eurer Region ist - ich kenne mich hier nämlich nicht aus".


    Zigfach erlebt... Anruf: "ich bin nur noch wenige Kilometer weg... muß ich jetzt rechts oder links abbiegen. Da steht so ein großes Haus. Ist das der Frankfurter Flughafen oder der Kölner Dom? Soll ich an diesem großen Haus rechts oder links abbiegen?" Erscheinen tun sie dann Stunden später.


    Erlebt das beim Einsteigen ins Auto eine Odyssee beginnt... deren Zeit- und NErvenaufwand in keiner gesunden Relation mehr zum potentiellen Verkauf stehen... da Bankautomaten die Karte nicht akzeptieren, die nächste Bank angesteuert wird... etc. usw. usw.


    Auch toll sind mails wie "Geld ist überwiesen... ich hole die Ware gleich ab". Denn ich übergebe Ware stets nur in bar. Wenn dann also wildfremde Personen mich anmailen um anzukündigen sie kämen gleich vorbei um die Ware abzuholen... da sie Geld überwiesen haben - dann weiß ich da herrscht bei gebeutelten Menschen wieder Sturm in der Birne oder es sind noch schlimmer: eventuell Berufskriminelle am Werk???


    Trotzdem dieser Bullshit ist die Ausnahme... nimmt aber offensichtlich in den letzten 15 Jahren zu.


    Hier im Forum habe ich etablierten Kollegen stets nur gute Erfahrungen gemacht. Es gibt einen einzigen! etablierten von dem mir von anderer Seite immer mal wieder Unregelmäßigkeiten zugetragen werden. Deren Wahrheitsgehalt ich aber nicht prüfen kann... nur die Häufung macht mich stutzig. Aber es steht mir nicht zu das öffentlich zu thematisieren. Ich persönlich stufe dIe etablierten für mich als risikoärmer und zuverlässiger ein. Vielleicht (m)ein persönliches Vorurteil.


    Mit ein paar Youngstern (Neumitgliedern und/oder ganz jungen Burschen) prozentual etwas häufiger den Bullshit wie Luddie ihn erwähnt. Juristisch verbindliche Kaufzusage und dann 5 Minuten vor Termin abgesprungen. Da rege ich mich aber schon lange nicht mehr auf... da es viele junge Menschen gibt die (noch) etwas instabil in ihrem Entscheidungsverhalten sind. Manchen sollte man die Zeit geben es noch zu lernen... manche lernen es womöglich nie. Ich denke aber (mein persönliche Sicht), dass man da keinen Druck machen sollte. Man kann sich eben auch mal verkalkulieren - gerade wenn man jung ist. Niemals habe ich mich da bei jemanden beschwert. Nur erinnert, dass nicht jeder dies so locker sieht wie ich. Und dass sie so bei anderen Verkäufern mal eine böse Überraschung erleben können. Vielleicht lernen sie daraus? Wer weiß das schon.


    edits: only Rechtschreibung